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Drosselkom: Telekom begräbt Mogel-Flatrate

Link Internet Flatrates

Mitglied: Frank

Frank (Level 5) - Jetzt verbinden

03.12.2013 um 09:57 Uhr, 2449 Aufrufe, 16 Kommentare, 5 Danke

Na endlich hat ein Gericht mal richtig entschieden. Warum das allerdings jetzt nicht auch für den Mobilfunkt gilt, verstehe ich persönlich noch nicht.

Der Grund dafür ist ein Urteil des Landgerichts Köln. Das Gericht hatte einer Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen stattgegeben und der Telekom eine Geschwindigkeitsreduzierung bei Festnetztarifen, die als Flatrate bezeichnet werden, untersagt.

Gruß
Frank
Mitglied: certifiedit.net
03.12.2013 um 10:04 Uhr
Morgen Frank,

ich nehme an, dass dies der nächste Schritt sein wird die Mobiltarife nach diesem Schema zu öffnen.

Die Frage ist dann nur wie sich das Preisgefüge mit Flatrates vs Volumentarif einspielen wird.
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Mitglied: Sheogorath
03.12.2013 um 10:29 Uhr
Hallo Frank,

da ich mich in dieser Ecke etwas auskenne, haben die Volumentarife im Mobilfunk eine wichtige Funktion, denn sie halten den Gesamttraffic geringer. Denn musst du damit rechnen nach 500MB mit 64kbit durch die Gegend zu fallen, wirst du sicher nicht 2 TB von deinem NAS mal eben über dein Smartphone ins Rechenzentrum replizieren.

Es geht einfach darum, das Mobilfunknetz zu entlasten. Zum Beispiel LTE bietet eine verhältnismäßig große Bandbreite, für selbst kleinere Geräte. Aber wenn man mit einem LTE gerät eine zum Teil höhere Bandbreite erreicht wie mit dem festverbauten Anschluss und eben dazu noch das Modem bzw. die Antenne ja fast beliebig stellen kann, wird wohl kaum wer noch wirklich zum Kabel greifen. Denn, was hätte es für einen Vorteil?

Also so geht es mehr darum, das Netz besser auszulasten, auch wenn jetzt gerne argumentiert wird, dass es sich dabei um reine Preistreiberei handeln würde. Das man es im Kabelnetz abgewendet hat, ist schön, aber auch hier muss man sich eigentlich mal überlegen, was wir da fordern.

Denn was sind die Hauptsächlich übertragenen Daten? Videos. Und woher? Von den tollen Videoplattformen wie YouTube, Vimeo, MyVideo, und wie sie sonst alle heißen. Und das man hier auch mal irgendwo einen Schnitt machen sollte, verstehe ich vollkommen... Wie viele Seekabel soll man denn bitte ziehen, damit 80 Millionen deutschen Livestreams aus den USA anzusehen können?

Transatlantische Verbindungen kosten einen Haufen Schotter und außerdem sind die Datenvolumen inzwischen so, dass man durch reines Surfen zumindest bei den wirklichen Surftarifen kaum an die Volumensgrenze kommt. Also 15GB ohne Musik, Videos und größere Downloads zu verballern ist wirklich eine Kunst.

Tja, also ich bin der Meinung man sollte die Welt immer von mehreren Seiten sehen. Die Welt ist keine Scheibe, aber man darf nicht nur auf eine Seit schauen. (Falls ihr euch nun nur wieder darüber aufregen wollt, dass alles zu teuer ist.)

Gruß
Chris
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Mitglied: Lochkartenstanzer
03.12.2013, aktualisiert um 11:10 Uhr
Zitat von Sheogorath:

Also 15GB ohne Musik, Videos und
größere Downloads zu verballern ist wirklich eine Kunst.

Du meinst keine Windows-Updates mehr ziehen?

keine Softwraeupdates?

Nicht mehr in der Mediathek einen verpaßte "Report" anschauen?

Und wenn man kabekl ziehen müßte, so what, Dann preist man das halt in den traffic ein.

Es sind alles faule Ausreden, um mehr Geld zu fordern. Wenn sich flat nicht rechnet, sollen die Firmen halt wieder gestaffelte Volumentarife anbieten wie in der Anfangszeit. Und wenn das nicht konkurrenzfähig sein sollte, sind die Firmen in der falschen Branche.

lks
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Mitglied: Frank
03.12.2013 um 11:10 Uhr
Hallo Chris,

nette Erklärung, aber darum geht es überhaupt nicht. Es geht um die Tatsache, das die Firmen das als "Flat" verkaufen, obwohl es keine Flat ist. Nehmen wir ein aktuelles Beispiel: Die aktuelle "congstar Allnet Flat S" mit "Datenflat inklusive!". Im Kleingedruckten und versteckt steht da dann "Surf ab sofort mit deinem Smartphone oder iPhone in HSDPA-Speed mit max. 7,2 Mbit/s bis 500 MB/Monat durchs Netz.". Durch die Einschränkung von bis zu 500 MB/Monat ist es aus meiner Sicht keine wirkliche "Flat" mehr - also genau das, wo im Fall der Telekom (siehe oben) der Richter es untersagt hat, von einer Flat zu sprechen. Sollen sie es doch genau so verkaufen, wie es ist: Ein Volumentarif. Es geht hier nicht um Technik, es geht hier um die falsche Darstellung der Produkte durch die Werbung und Firmen.

Ich persönlich würde im Mobilfunkbereich gerne "mehr" bezahlen, wenn es dann wirklich eine "Flatrate" gäbe. Und deine 15 GB sind weit von den 500 MB entfernt (und selbst bei der höchsten Stufe "Allnet Flat L" sind es nur 1 GB/Monat). Ich denke du gehts von den LTE Anschlüssen für zu Hause aus. 15 GB schaffe ich übrigens locker nach 1-2 Wochen (ich surfe, lese Mails und streame hier und da mal Filme und permanent Audio (Spotify) - alles aber im normalen Rahmen - nix dolles).

In der Zukunft wird durch Spielkonsolen, TVs mit Internet, Streaming, Tablets, etc. das Volumen immer größer (so wie in den letzen Jahren auch) daher finde ich es absolut falsch, sich überhaupt mit einem Grenzwert zufriedenzustellen. Klar reichen aktuell vielleicht gerade noch 15 GB bei LTE aus, aber was ist in einem oder zwei Jahren? Alles entwickelt sich weiter - auch die Geschwindigkeiten und die Technik im Mobilbereich. Sich da auszuruhen und die Technik für die Limitierung der Netze als Ausrede hinzustellen - ist der absolute falsche Weg (schau mal rüber über den Teich, was die schon alles können). Sollen die Konzerne die Tarife doch teurer machen und nicht versuchen das bestehende durch "falsche" Tricks an den Mann zu bringen.

Wenn ich einen Porsche kaufen will, weiß ich, dass ich nicht den Preis einer Ente erwarten darf. Mir aber die Ente als Porsche zu einem hohen Preis zu verkaufen ist eine Frechheit.

Gruß
Frank
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Mitglied: Lochkartenstanzer
03.12.2013 um 11:16 Uhr
Zitat von Frank:

Wenn ich einen Porsche kaufen will, weiß ich, dass ich nicht den Preis einer Ente erwarten darf. Mir aber die Ente als
Porsche zu einem hohen Preis zu verkaufen ist eine Frechheit.

Wobei ich persönlich finde, daß man mit einem 2CV mehr Spaß am Fahren hat als mit einem Porsche (außer es ist ein Brezelfensterkäfer). Aber daran sieht man, daß Autovergleiche nur selten passend sind.

lks
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Mitglied: Sheogorath
03.12.2013, aktualisiert 04.12.2013
Moin,

ich hänge selbst am LTE-Tropf und das mit 4 Rechnern und dabei bei einem Volumen von 5 GB im Monat. Also ich muss sagen, man kann damit überleben. Windows Updates ziehe ich ganz normal ohne Probleme. (Nur bei Servicepacks wird es kritisch) ansonsten Surfen und Co funktioniert auch blendend. Also FB, Twitter, Administrator.de (;)) alles im Bereich des möglichen nur eben kein permantens Streaming von Daten, das ist klar.

Aber erzähle mir mal bitte folgendes: Wozu brauche ich auf meinem Smartphone ein Musikstreaming? Diese kleinen Handtaschenrechner haben - nimmt man aktuelle Modelle - 5GB, aufwärts, internen Speicher. Also da kann man nun wirklich nicht behaupten, dass hier nicht genug Platz ist für Musik und auch das ein oder andere Video. Außerdem schaffe ich es ebenfalls neben Windows Updates etc. bei 5 GB noch das ein oder andere Programm zu downloaden. Das ist eigentlich nur Disziplinierung des Userverhaltens. Außerdem ist es, wenn man es genau nimmt dennoch eine Flatrate, also eine Pauschalbezahlung. Denn du hast ja den ganzen Monat über möglichkeit ins Internet zu gehen, die Volumensbeschränkung existiert nur für Highspeed-Internet.

Die 200MB sind für Handytarife typisch, aber da ist ja auch nichts verwerfliches dran, denn was macht man denn im allgemeinen mit dem Handy? Emails abrufen, ein bisschen Chatten, was man aber eigentlich auch über die meist inbegriffene SMS Flatrate tun kann und ansonsten wird Musik gehört bzw. gespielt oder Apps runter geladen. Das mag nun meine Wahrnehmung sein, aber sind wir mal ehrlich, sollte man sowas wirklich unterstützen? Seht euch mal um, ich stelle fest täglich fest, wie Kinder, 8 Jahre alt und jünger, mit Handys und Mobilfunkverträgen in Preisregionen herum laufen, die weit über dem gut zu heißenden liegen. Was machen die "Kids" damit? Videos schauen... weiter verblöden... Super, sowas sehe ich nicht als unterstützenswert an, aber das ist auch wieder ein anderes Problem.

Wer "nur" täglich seine Zeitung als E-Paper lesen will, dazu Wikipedia o.Ä. fragen will, neben bei ein bisschen Socialnetworking und Emailing(?) betreibt, für den reichen aus meiner Sicht und Erfahrung damit heutigen "Volumensverträge" durchaus.

Natürlich ist ein bisschen schwindel im Marketing vorhanden, aber wo ist das nicht so? Sieh dir deine Erdbeermilch an, sind da wirklich Erdbeeren drin? Bzw. wenn überhaupt, wieviel Prozent?

Ich verstehe ja durchaus eure Punkte, aber ich sehe sie etwas moderater, weil ich versuche beide Seiten zu sehen.

Gruß
Chris

Edit: Rechtschreibprüfung durchgeführt.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
03.12.2013 um 12:06 Uhr
Zitat von Sheogorath:

Natürlich ist ein bisschen schwindel im Marketing vorhanden, aber wo ist das nicht so? Sieh dir deine Erdbeermilch an, sind
da wirklich Erdbeeren drin? Bzw. wenn überhaupt, wieviel Prozent?

das heißt aber nicht, daß man die Anbieter nicht zwingen sollte, korrekte Aussagen zu machen.

Dann sollen die halt 200MB-flatrate, 500MB-flatrate, 5GB-Flatrate deutlich an die Verträge schreiben udn nicht groß Flatrate mit kleingedruktem 10MB.

Keiner sagt ja, daß die echte Flatrates anbieten müssen. Obwohl, wenn die echte 4kb/s-Flatrates anbieten, kommt man auch nicht über 10GB/Monat. Die sollen nur das richtige Ettikett dranpappen.

lks
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Mitglied: Sheogorath
04.12.2013 um 10:17 Uhr
So gesehen sind es ja richtige Flatrates, denn du zahlst Pauschal für einen Monat, du hast nur eine Flatrate mit "Breitbandvolumensbeschränkung"(, welch tolles Wort). Deine 64kbit/s hast du solange du willst. Das du damit keinen Hering mehr vom Teller ziehst, ist natürlich klar.

Ich gebe dir ja recht, dass es nicht wirklich nett ist, wenn man Leute übers Ohr haut, aber andererseits, irgendwie muss man ja die Kunden locken. Und so gesehen sind die Kunden alle volljährig und für sich selbst verantwortlich. Außerdem werden sie ja nicht mal betrogen, es steht ja in den Vertragsbedingungen und hier muss ich ehrlich sagen: Wer da nicht schaut, ist selbst schuld. Eigenverantwortung ist wichtig.

Gruß
Chris
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Mitglied: Frank
04.12.2013 um 12:05 Uhr
Aber erzähle mir mal bitte folgendes: Wozu brauche ich auf meinem Smartphone ein Musikstreaming? Diese kleinen Handtaschenrechner haben - nimmt man aktuelle Modelle - 5GB, aufwärts, internen Speicher.

Äh - ich habe mir schon seit Jahren keine eigene Musik mehr gekauft. Durch Streaming Dienste wie z.B. Spotify kann man auf jeden Interpreten und jedes Album (alt wie neu) zugreifen. Warum sollte ich da noch Daten auf mein Gerät "fest" speichern. Durch das Streaming braucht mein keine eigenen CD oder z.B. durch Watchever oder Lovefilm keine eigenen DVDs, etc. mehr anschaffen. Das ist deutlich praktischer und auf lange Sicht auch deutlich billiger.

Willkommen in der Zukunft - genau wegen dieser aktuellen und auch allen zukünftigen Dienste dazu macht es keinen Sinn mehr für mich irgendeine Datenbeschränkung zu haben. Im Ausland ist das längst angekommen, hier in Deutschland brauchen wir mal wieder ein wenig, um das umzusetzen. Letztendlich verhindern aktuell unsere Kommunikationskonzerne diese Weiterentwicklung mit ihrer kurzsichtigen Sicht (T-Online schaut nur von einem Quartalsgewinn zum Anderen, eine Langzeitstrategie ist aktuell nicht zu erkennen).

Gruß
Frank
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Mitglied: Frank
04.12.2013 um 13:40 Uhr
Hi,

und weiter geht es, nun ist LTE dran: Verbraucherzentrale geht gegen Drosselung bei LTE vor

Gruß
Frank
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Mitglied: Lochkartenstanzer
04.12.2013, aktualisiert um 14:45 Uhr
Zitat von Sheogorath:

So gesehen sind es ja richtige Flatrates, denn du zahlst Pauschal für einen Monat, du hast nur eine Flatrate mit
"Breitbandvolumensbeschränkung"(, welch tolles Wort). Deine 64kbit/s hast du solange du willst. Das du damit keinen
Hering mehr vom Teller ziehst, ist natürlich klar.

Dann sollten sie nicht mit bis zu 100MBit/s werben dürfen, sondern nur mit "64kbps garantiert, bis zu 100Mbps möglich".

lks
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Mitglied: Sheogorath
04.12.2013 um 16:16 Uhr
Moin,

versteht mich bitte nicht falsch, ich bin der letzte der sagt, dass ich es schlimm finde, wenn die Drosslung abgeschafft wird, aber ich weiß eben auch das es dafür Gründe gibt. Ich weiß auch, dass es nicht sehr toll ist, wenn man sowas als biszu 100 MBit/s angepriesen bekomme und dann feststelleb muss, dass ich dann nach 2 Minuten gedrosselt bin, weil ich mal eben meinen NAS nach Australien synchronisieren musste. Aber es ist auch keine Irreführung, den "biszu" heißt nun mal möglich aber auch nicht garantiert. Ihr genau wie ich sollten doch wissen, dass das Werbung ist und was am Ende dabei rumkommt und bisher habe ich noch nie ein Verkaufsgespräch gehört, wo nicht die Volumensgrenze angesprochen wurde. Also so gesehen sind ja auch die Kunden informiert und somit nicht gezwungen solch einen Vertrag abzuschließen. Ich weiß ja, wie es hier um die Meinung zum Thema freies Internet, am besten noch vollständig anonym, steht. Meine Äußerungen mögen euch nicht gefallen, aber so ist nun mal die Rechtslage. Das man das ändern kann und vielleicht auch soll, mag stimmen, aber man sollte sich eben auch überlegen, was das dann wieder heißt. Wenn man plötzlich wieder pro MB bezahlt, lässt der Streamwahn auch wieder nach.

Ach und Frank: Ich mag zwar jung sein, aber ich höre meine Musik am liebsten Live und somit brauche ich gar kein Streaming und der Rest lässt locker in meinen Speicher. Und wenn es dir nur um die Kosten geht, dann kauf dir ein Instrument und mach selbst Musik denn ein ist sicher, Billiger geht es wirklich nicht. Nein, aber mal Scherz bei Seite. Ich halte von Streaming einfach nicht viel, weil ich es einfach nicht sehr schick finde unterwegs dauernd Musik zu hören und zuhause lässt das alles locker auf meine Platte also habe ich keine Probleme damit. Außerdem halte ich es für besser, wenn ich mir die Musik möglichst direkt auf CD oder eben Download beim Musiker selbst kaufe, denn davon habe ich was, davon hat der Musiker was und alle sind glücklich.

Ich würde abschließend sagen: Gut, dass es das Internet noch gibt und dass es auch Meinungen zum dortigen Verhalten gibt, aber vielleicht sollte man sich auch mal wieder mehr mit der "analogen" Welt beschäftigt, statt des neuen Smartphones eine Konzertkarte kaufen, statt sich einen Film im Stream anzuschauen, mal wieder ins lokale Kino gehen und statt sich bei YouTube die tollsten Extremsportler anzusehen, selbst in die Landschaft gehen, denn sowas gibt es für eine größere Drosselung für das reale Leben als das Internet?

Amen ;)

Gruß
Chris
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Mitglied: Lochkartenstanzer
04.12.2013 um 17:47 Uhr
Zitat von Sheogorath:

rumkommt und bisher habe ich noch nie ein Verkaufsgespräch gehört, wo nicht die Volumensgrenze angesprochen wurde. Also
so gesehen sind ja auch die Kunden informiert und somit nicht gezwungen solch einen Vertrag abzuschließen. Ich weiß

muß ich widersprechen.

ich habe genügend (private) Kunden, die von Drückerkolonnen LTE & Co. aufgeschwatzt bekommen haben und sich wundern, warum "Ihr" nach einer Weile Internet plötzlich langsam wird.

Di Drücker sagen natürlich nicht, daß in einem Mehrpersonenhaushalt mit Jugendlichen die Volumengrenzen in Nullkomanichts überschritten sind.

lks
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Mitglied: goscho
04.12.2013 um 19:04 Uhr
Moin,

ich möchte mich auch an dieser Diskussion beteiligen.

Der Argumentation des Gerichts kann ich sehr gut folgen, dass ein Normalo bei einem Heimanschluss und einer verkauften Flatrate keine Drosselung - egal nach welchem verbrauchtem Volumen - erwartet.

Dass sich solche Volumenbegrenzungen im Mobilfunk bereits als "Standard" eingebürgert haben, finde ich sehr schade.
Auch, dass die Grenzen zumeist in Bereichen von wenigen Hundert MB bis 1 GB pro Monat liegen, ist aus heutiger Sicht nicht mehr tragbar.

Bei einem HSDPA-Tarif mit 7,2 oder gar 14,4 im Download ist diese Grenze in Null Komma nichts aufgebraucht, von LTE und den damit erreichbaren Bandbreiten ganz zu schweigen.

Hier sollte wirklich angesetzt werden und allen Provider durch Gerichte oder die (zuletzt eher durch Untätigkeit glänzende) Bundesnetzagentur vorgeschrieben werden, dass die Bezeichnung Flat nicht mehr zu gelten hat, wenn ein Smartphone-Benutzer nach nur einem großen Update seines Betriebssystems bereits wieder im 20. Jahrhundert ist, was Surfgeschwindigkeit angeht.

Ja, es ist in Ordnung, dass man auf die Mobilfunknetze für alle am Laufen halten muss und deshalb Grenzen festlegt.
Nein, die aktuellen Grenzen sind nicht mehr zeitgemäß und vor allem als Gründen der weiteren Schröpfung der Kunden in diesen Bereichen vorhanden.
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Mitglied: certifiedit.net
06.12.2013, aktualisiert 07.12.2013

Aber so ganz hat sie es noch nicht draussen (siehe Startseite)
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