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Killerspiele?

Erfahrungsbericht Off Topic

Mitglied: max

max (Level 2) - Jetzt verbinden

12.06.2009, aktualisiert 14.06.2009, 17638 Aufrufe, 52 Kommentare, 5 Danke

Was bitte ist ein Killerspiel? Ein paar Gedanken dazu.

Wie war das damals in den guten alten Commodore-C64 Zeiten? Da gab es Spiele wie Commando, Streetfighter, Rambo, 1942 und viele andere dieser Art. Aus heutiger Sicht Killerspiele? Sie waren brutal, kleine Pixel-Männchen die alles nieder mähten was in die Schussbahn kam, Flugzeuge die Bomben auf ganze Gebiete abwarfen und Marios die auf harmlose Schildkröten sprangen und sie zerquetschten. Klar die Grafik war nicht so grandios wie heute, der Sinn des Spiels aber der gleiche. Diese alten Spiele war einfach nur cool, heute sind sie Klassiker und werden oft kopiert. Es waren Spiele, meist Reaktionsspiele oder Geschicklichkeitsspiele, mit dem Ziel den Gegner zu zerstören und ein Level weiter zu kommen. Es gab auch schon den Mehrplayer-Modus, damals sah man die Mitspieler allerdings noch in unmittelbarer Joystick-Nähe. Wir missbrauchen den armen Kerl (den Joystick) bis zum bitten Ende und ließen unserem Treiben freien Lauf.

Haben diese Spiele später eine ganze Brut von aggressiven Kinder hervorgebracht? Galten die damaligen Home-Computer Spiele oder Spielkonsolen als Brutstätte der Gewalt? War es da schon die „virtuelle Brutalisierung“, die laut Politiker bei Gewalttätern den Anfang der realen Brutalisierung markiere? Ich denke, die Antwort kennt jeder selbst.

Jeder erinnert sich in diesem Zusammenhang natürlich noch an den letztem Amoklauf von Winnenden 2009. Ein Schüler greift zur Waffe vom Vater und tötet wahllos. Eine Schreckliche Tat, dass steht außer Frage.

Wieso aber entstand daraus die Diskussion um Killerspiele in der Öffentlichkeit?
Viele Politiker erkennen einen angeblichen Zusammenhang zwischen der Tat und den Computerspielen. Viele müssen auch aus Wahlkampfgründen darauf eingehen. Die meisten Experten sehen das zwar anders, die Politik kümmert das aber nicht und das Volk, naja das ließt Bild.

Kurz vor den Wahlen kommen nun jene Politiker und plädieren für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft. Was für eine geniale Einsicht. Warum ist das keinem vorher eingefallen? Da ist die Rede von der Würde der Mitmenschen. Da will man mit Druck und Gesetzen alle soggenannten Killerspiele verbieten. Zum Wohle des Volkes.

Ich habe lange darüber nachgedacht und habe bis heute keinen Zusammenhang dieser komplexen Vorgänge erkennen können. Vielleicht war Winnenden auch nur die Folge von zu viel Konsum, zuviel Fernsehen, miesen TV-Shows oder die 10te Wiederholung von DirtyHarry. Vielleicht war es aber auch ein Familienproblem, vielleicht ein Erziehungsproblem? Wieso gab es in diesem Haushalt überhaupt eine Waffe? Ich persönlich bin der Meinung, das außer Jäger und Polizisten, kein Mensch eine Waffe zu Hause braucht. Die Politik hat zwar ein verschärftes Waffengesetzt angekündigt, aber laut Experten der Branche ist das meiste wieder untergegangen und wurde durch Druck der Waffenlobby gestrichen. Die Wählergruppe ist dafür einfach zu klein. Ganz anders sieht aber die Wählergruppe bei Killerspielen aus, besorgte und überforderte Eltern, die die Erziehung Ihrer Kinder in die Hände der TV-Anstalten gaben, gibt es viele, sehr viele.

Dabei darf man(n) natürlich nicht vergessen, dass es auch in der damaligen C64, Atari und Amiga Zeit einige Amokläufe und Verbrechen gab. Doch anders als heute, wurde damals meist die Hauptschuld am Verhalten des Kindes noch bei den Eltern und deren fehlerhaften Erziehung oder Umfeld gesucht. Doch dieses Verhalten bringt der heutigen Politik nicht viel und ist vor allem nicht Massentauglich. Der Staat nimmt den Eltern die Verantwortung ab. Es kann doch nicht einfach nur ein Erziehungsproblem der Eltern sein, nein da muss viel mehr dahinter stecken! Es muss was sein, womit man die (Wähler)Massen bewegen kann. Das verdummende und teils auch brutale (siehe Dschungelcamp und Co.) TV ist schon lange „out“, das Thema ist durchgekaut und abgehakt. Jetzt sind die „neuen Medien“ dran.

Per Definition sind Killerspiele gewalthaltige Spiele. Laut Politik und dem Willen der Innenminister stehen demnächst alle Spiele, deren Inhalt grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen sind, auf der Abschussliste.

Damit sind dann, bis vielleicht ein paar Spiele wie die Sims, Babie und andere Simulationen, fast alle Computerspiele auch gleichzeitig Killerspiele. Die Top-10 Hitparade bei Computerspielen dürfe demnach zukünftig sehr lustig und friedlich ausfallen.

Selbst der gute alte PacMan fraß seine Gegner in bestimmten Situationen auf. Ein perfekter Killer in der virtuellen Realität. Auch Mario in Nintendos Mario World ist nicht ganz unschuldig, wenn er die armen Tierchen mit seinem Gewicht zerquetscht. Er hat aber Glück, böse ist er nur dann, wenn es menschenähnliche Wesen wären. Was sagen eigentlich die Naturschützer dazu?

Ob das unsere Politiker überhaupt wissen und die Folgen eines Verbots verstehen? Die Politik möchte, dass der Konsum von Gewaltvideos und Killerspielen, auch wenn diese nicht verboten sind, einem verantwortlichen und selbstverantwortlichen Handeln entspricht. Ah ja, ist das nicht eigentlich die Aufgabe der Eltern?

Wenn es nach den Politikern gehen würde, wäre ich selbst wahrscheinlich potentieller Kandidat für einen Amoklauf. Ich habe in der guten alten PC-Steinzeit etliche Stunden mit meinen virtuellen Tötungs-Pixeln verbracht, tausende Pixel-Soldaten zum Friedhof geschickt und mich gefreut wenn ich noch einen Bonus für besonders viele „Kills“ bekommen habe.

Ich habe bestimmt über tausende Gewaltfilme gesehen („Alien“, „Terminator“, „Rambo“, „Die Bourne Identität“, „Der Untergang“, „Shrek“, „300“ und „The Women“ etc, etc) und ich habe auch vor Sportarten wie Völkerball oder Paintball nicht halt gemacht. Ich habe mich ganz der „virtuelle Brutalisierung“ hingegeben.

Vielleicht lag es doch an der Erziehung meiner Eltern und nicht der Politik, dass ich unterscheiden konnte, was „virtuell“ und was „Realität“ bedeutet. Vielleicht bin ich deshalb ganz normal geblieben weil Computerspiele damit überhaupt nichts zu tun haben.

Nach dem Wahlkampf ist das wahrscheinlich auch wieder so, nur zu dumm, dass wir dann keine Spiele mehr im Regal haben und das meiste im Internet gesperrt ist (keiner glaubt wohl wirklich daran, dass es nur bei einer Pornosperre bleibt). Der (illegale) Import von Spielen aus dem Ausland wird florieren, leider hat unsere Wirtschaft wieder nichts davon (siehe Umweltprämie) und unsere Jugendlichen rutschen jetzt neben dem illegalen Musik-Tauschverbot noch tiefer in die Kriminalität. Bravo, unsere Politiker sind die Besten und der Überwachungsstaat erzieht demnächst unsere Kinder.

Vielleicht schlagen sich dann unsere Kids wieder im Wald die Köpfe ein, damit sie ihren täglichen Frust besser abbauen können. Vielleicht aber auch nicht.

Was passiert in Zukunft eigentlich mit Sportarten wie Völkerball (Gegner mit dem Ball abschießen) oder Fechten? Alles Killerspiele per heutiger Definition. Ich mag gar nicht daran denken ...

Gruß
max
52 Kommentare
Mitglied: kaiand1
12.06.2009 um 18:05 Uhr
Also wenn die Killerspiele verboten werden bin ich auch für ein
AUTORENNEN VERBOT !
Wieviele Leute sterben bei illegalen Rennen?
Vor einiger Zeit ist doch ein Autofahrer bei einen illegalen Rennen in eine Schulgruppe reingefahren wo einige Tote dabei wahren...
evtl eher die ganze Autos verbieten damit da auch keine Verletzten mehr bei gibt!
Bitte warten ..
Mitglied: HightopOne
12.06.2009 um 18:23 Uhr
eigentlich musste alles verbieten und Gesetz raus bringen,dass alle in Watte verpackt und mit kompletter Schutzkleidung inklusive Taucherausrüstung nur noch raus dürfen,nicht das noch einer stolpert und in die Pfütze fällt und dabei ertrinkt(soll auch schon vorgekommen sein. Atmen sollte auch verboten werden,weil bei den ganzen Feinstaubpartikeln in der Luft ist es wohl auch nicht mehr gesund ^^

So und nu spass beiseite...

Ich denke,wenn ein Sohn an die Waffe des Vaters rankommt und damit Amokläuft,dann hat der Vater wohl seine Waffe(n) nicht ausreichend geschützt und war fahrlässig.

Abgesehen davon stelle ich immer wieder fest,dass viele Eltern ihre Zöglinge sich selber überlassen und zu oft ja und amen sagen,auch Werte werden in der heutigen Zeit nicht mehr so vermittelt wie es noch zu meiner Kindheit vor 30-35 Jahren war.

An der Schule an der ich bin,haben wir oft Disput mit Ausländischen Eltern vornehmlich aus Moslemischen Regionen,die uns ganz klar sagen,dass dort wo sie her kommen die Schule und der Staat für die Erziehung ihrer Kinder mit verantwortlich ist und sie erteilen uns sogar das recht zum Schlagen,oftmals sogar schriftlich und wollen sich so der eigenen Verantwortung entziehen,ihre Kinder selber vernünftig zu erziehen.

Wenn man ihnen es halt deutlich sagt,dass es aber so nicht geht,dann bekommt man nicht gerade selten zu hören "Das ist bei uns halt so und sie können nicht verstehen,warum es hier anders sein soll".

Naja und das die Politik die absolute Macht über Bürger haben will ist ja nun nichts neues,was neu ist,wäre dass die Politiker derzeitig massiv damit beschäftigt sind einen Totalen Überwachungsstaat zu schaffen und auch die Bürgerrechte zu Demontieren wo es nur geht und mit allen Mitteln und Argumentationen die ihnen gerade so in den Sinn kommen.

Ändern kann man es nur,wenn man seine Stimme nicht den Parteien gibt,die sich massiv gerade dieser Methoden bedient also meiner Meinung nach,alle Rechten Parteien und CDU/CSU +SPD und Grüne.

Und wenn es so weitergeht wie bisher,müssen wir uns von Unseren Enkeln und Kindern mal fragen lassen "Wie konnte das geschehen?"
Bitte warten ..
Mitglied: wiesi200
12.06.2009 um 19:07 Uhr
Abesehen davon das meiner Meinung nach die Killerspiele wenig damit zu tun haben. (Sind vermutlich eher für viele ein Ventil und somit das Gegenteil).

Das Verbot für so etwas kommt meiner Meinung nach von dem Grund das es zu viele BILD Leser gibt.

Es Passiert etwas. Die Nachrichten schlachten das total aus.
Deutschland ist schockiert.
Die Nachrichten / Politik finden irgend was das Schuld hat. Die Eltern können ja's NIE gewesen sein.
Deutschland hat keine Ahnung schreit aber das gegen den Schuldigen was unternommen werden muß

Politiker reagieren und stehen als Helden da. Sie haben ja was unternommen.

Je größer die Menschenmasse wird um so weniger wird gedacht.
Bitte warten ..
Mitglied: DerMagister
12.06.2009 um 19:15 Uhr
Und wenn es so weitergeht wie bisher,müssen wir uns von Unseren
Enkeln und Kindern mal fragen lassen "Wie konnte das
geschehen?"

Wie konntet Ihr das zulassen basst da ehr.
Es ist traurig mit anzusehen wie die Freiheit hier
in Deutschland unter die Räder der Politik geraten
und der Bürger auch noch applaudiert.
Dank der Medien ( AxelSpringer und Co ) wirt auch nur das
geschrieben was der zu verdummenden Bürgerschaft
als Meinung dienen soll. (( Bild dir deine Meinung ))
Bitte warten ..
Mitglied: Cubic83
12.06.2009 um 20:02 Uhr
Alles in allem gefällt mir die Tendenz nicht. "Killerspiele", Hackerparagraph, dann kommen Internetsperren, etc.. Es scheint mir als wäre man auf Wählerfang, dies mit populistischen Aussagen und auf Kosten einer kleinen (?) Minderheit.

Dass der Zugang zu "Killerspielen" limitiert werden muss, sprich Jugendlichen unter 18 Jahren unzugänglich gemacht werden muss, dürfte ja klar sein. Damit ist aber dann auch gut! Ich bin 26 Jahre jung und wenn ich mir 20 Pornos am Tag reinziehen will, danach noch 2 Killerspiele und Aliens XIII dann ist das doch mein Recht! Niemand sollte mir das vor vorschreiben dürfen.

Wenn ich in Analogie die Filmindustrie anschaue, da werden die ab 18 Filme auch unter Kontrolle verkauft. Niemand sagt dass die Filme einfach verboten werden sollen. Gleiches für Pornos. Aber bei der Film und Pornoindustrie kommt niemand auf die Idee ein Verbot auszusprechen, weil deren Lobby einfach zu gross ist.

Find ich schei...

Mit freundlichen Grüßen


[PS: VÖLKERball wirds eh bald nicht mehr geben. ;) ]
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Mitglied: kaiand1
12.06.2009 um 23:23 Uhr
.... und wenn ich mir 20 Pornos am Tag reinziehen will....
oO
Die müssen auch alle weg denn dann gibts keine Vergewaltigungen mehr!
Dadurch sind diese doch erst entstanden...
Gleich mal nen Brief verfassen ist denen sicherlich noch nciht aufgefallen...
Bitte warten ..
Mitglied: mrtux
13.06.2009 um 17:24 Uhr
Hi !

Werden die Spiele verboten, sind sie für die Kids absolut uninteressant und mit den super effektiven DNS-Sperren können die ja dann auch nicht mehr heruntergeladen werden.

Vielleicht sollte man das Thema mal mit den lieben Eltern durchsprechen, die ja meistens gar nicht wissen, was die liebe Brut tagsüber so im Cyberspace treibt.

Das fängt doch schon im Kleinkindalter mit der Glotze an. Was soll da schon bei rauskommen, wenn vierjährige Kids zwischen 5 bis 8 Stunden vor irgendwelchen Trickfilmen sitzen, wo ebenfalls schon wie blöd herumgeballert wird? Da entstehen doch die Schäden in der Rübe. Sind diese Kids dann erwachsen, glotzen die den ganzen Tag Gerichtsshows, Subbernennie und können im Netz nicht mal ne Suchmaschine bedienen (von ALG II will ich gar nicht erst anfangen). Damit sie beim Supernannyglotzen von den Kids nicht gestört werden, setzen sie die dann wiederum auch vor die Glotze und lassen die ebenfalls wieder zudummen.

mrtux
Bitte warten ..
Mitglied: Bulleye
14.06.2009 um 14:00 Uhr
Hallo.

Killerspiele an sich bräuchten nicht verboten werden, wenn die Brutalität in ihnen etwas gemildert
und härtere Verkaufsrechte aufgestellt würden.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Lernspiele sehr wnig, bzw. gar nicht benutzt werden, da
diese oft viel zu Kindisch sind.
Demnach würden Kinder erst gar nicht an den Computer gehen, weil ich nicht glaube, dass
Kinder sich schon mit solch komplizierten sachen auskennen, wie sie in diesem Forum stehen.

Aber letztendlich entscheidet ja sowieso jeder (ü18) darüber, was er spielt und was nicht.


Lg.
Bitte warten ..
Mitglied: Cubic83
14.06.2009 um 14:32 Uhr
Zitat von Bulleye:
Hallo.

Killerspiele an sich bräuchten nicht verboten werden, wenn die
Brutalität in ihnen etwas gemildert
und härtere Verkaufsrechte aufgestellt würden.

Genau das ist der Punkt. "Killerspiele" sind für Jugendliche bereits verboten. Man darf diesen Punkt nicht vergessen!!!

Aber letztendlich entscheidet ja sowieso jeder (ü18)
darüber, was er spielt und was nicht.

Eben nicht. Es geht hier um kategorisches Verbot von "Killerspielen".


Das Problem ist auch dass sowohl im Einzelhandel als auch online keine wirksamen Mechanismen existieren um zu garantieren dass Jugendliche nicht an diese Titel herankommen. Wenn jemand bei z.b Amazon bestellt, muss der Empfänger 18 Jahre alt sein und sich beim Postboten ausweisen. Wenn ein Spiel beim blödmarkt verkauft wird muss er ebenfalls seinen Ausweis zeigen. Das System scheint perfekt - ist es aber ganz und gar nicht. Denn in den meisten Fällen wird über die Eltern oder erwachsene Freunde bestellt.

Wieso?

Die Eltern wissen/verstehen nicht worum es geht oder es ist ihnen schlicht egal. Wenn die Eltern sich mehr engagieren würden und die aktivitäten der Kinder überwachen würden, dann würde der Schutz auch greifen.


Ganz zu schweigen von mangelnden Schulpsychologen an den Schulen. etc....
Bitte warten ..
Mitglied: xm-bit
15.06.2009 um 09:00 Uhr
Moin moin,

ich habe hier noch nen passenden Beitrag zu dem Thema.
Der immer wieder gerne gelesen wird...

Nicht das wir andere Themen hätten über die es sich sicherlich lohnen würde zu diskutieren. Aber an scheinend hat unsere Politische Führung genug Zeit für Dinge, die nicht diskutabel sind.

Man sollte nicht die "Killerspiele" und die Gewaltverherrlichung verbieten, eher würde ich verbieten, das unsere Politiker ihre Kostbare Zeit, mit diesen Dingen verschwenden. Wo wir doch wohl genug Probleme haben...

Warum müssen wir so viele vershiedene Arten der Steuer entrichten. Wo es doch hieß, das diese Art der Steuer, "nur einen Gewissen Zeitraum" anfallen würden.

Ich brauche wohl nicht aufzählen, welche Steuern das sind. denn ich denke mal das sie jeder kennt...

Apropos, warum ist der Sprit denn schon wieder so teuer???
Warum haben Politiker Dienstwagen??
Warum reisenn Politiker alleine?
Was halten Politker von der Wahrheit?
Wie Volksnah sind unsere Politker heutzutage denn noch??

Mit freundlichen Grüßen
Sascha

So dann wollen wir mal. Unser lokaler Schützenverein hat heute seinen Tag der offenen Tür und bietet neben Kaffee, Kuchen und Tombola auch ein Gastschiessen für Erwachsene (unter Aufsicht). Schließlich bin ich durch CS erfahren im Umgang mit Schusswaffen aller Art.
Ich gehe also in das Schützenhaus und sofort fällt mir der korpulente Mann Mitte 50 auf, der Obergästechefschiesseinweiser. Ich gehe auf ihn zu, ich will ja mit meiner Schusswaffenerfahrung aus CS glänzen und laut den Medienberichten der letzten Tage, habe ich wohl das beste Training der Welt erfahren.
"Guten Tag, kann ich Ihnen helfen?"
"Ja. Ich möchte schiessen!"
"Dann sind Sie hier richtig. Haben Sie den Erfahrung mit Schusswaffen?"
"Jawoll die hab´ ich. Allerdings erst seit 1.0 (Retail) aber ich hab´ ´nen guten Skill!"
Sprudelt es aus mir hervor. Der Mann vom Schützenverein sieht mich etwas benommen an, ihm ist anzusehen, dass er sich meine Worte noch ein paarmal durch den Kopf gehen lässt. Ebenfalls ist ihm anzumerken, das ihn das auch nicht weiterbringt und schliesslich lässt er es bleiben.
"Fein. Dann gehen wir mal zum Pistolenschiesstand. Mit welchen Waffen haben sie denn schon Erfahrung?"
"Och.. mit allen möglichen." sage ich,
"am liebsten aber MP5 und Colt"
"MP5? Sind sie bei der Polizei oder beim Grenzschutz?"
"Manchmal GSG9, aber selten. Durch den bescheuerten Helm kassiert man ja jede Menge Headdies"
Da der Mann vor mit herläuft kann ich sein Gesicht nicht sehen. Aber sein abruptes Schweigen in Verbindung mit einem Kopfschütteln sagt mir, dass er mir entweder nicht glaubt oder mich für total bescheuert hält. Na, dem werd´ ich´s zeigen, was Skill heisst!
"So hier sind wir." Wir sind auf einer Map angelangt (der Mann nannte es "Raum") auf der in regelmäßigen Abständen Holzbretter (schlechte Textur!) parallel angebracht waren, wie Trennwände in der Umkleidekabine von C&A, nur nicht so hoch, und ohne Vorhang. Jeweils im Abstand von ca. 10 Metern dieser Kabinen Stand ein Pappschild mit konzentrischen Kreisen.
"Dann wollen wir mal. Da sie schon Erfahrung haben, brauch´ ich ihnen ja nicht viel erklären" sagt der Mann,geht zu einem grossen Stahlschrank und holt eine Pistole (sieht aus wie die 1-1 aber ich bin mir nicht sicher) heraus, bringt sie zu meiner Kabine und legt sie auf das Tischchen neben mir.
"Heute ist noch nichts los. Ich bin hinter ihnen, die Schussbahn ist frei. Sie können schiessen wenn sie bereit sind. Nehmen Sie aber das hier."
Hab´ ich´s doch gewusst. Dieser Schützenheininoob will mir ein Uralt Headset aufdrehen: groß, rot, hässlich und OHNE MIKRO!
"Nein danke. Ich habe mein eigenes dabei" sage ich leicht triumphierend. Natürlich habe ich mich vorbereitet, und wie! Also nehme ich mein schlankes, leichtes Faltheadset aus meiner Jackentasche, klappe es auseinander, setzte es auf und bring mein Mikro in Postion.
"Wo ist der Anschluss?"
"Welcher Anschluss?"
"Für das Headset?"
"Für was?"
Ich deute auf das Gestell auf meinen Kopf:
"Für das hier!"
"Sie brauchen keinen Anschluss, oder wollen sie Musik hören? Das wird aber ziemlich laut mit dem Ding, wollen sie nicht einen Gehörschutz von uns nehmen?"
"Ich hab´s gern laut"
Das der Kerl ein Lautstärkeminimalist ist, hätte ich mir auch denken können. Schritte hören? Wozu denn? Ich dachte der kennt sich aus, naja...falsch gedacht.
"Ok. Ich fange jetzt an."
"Bitte schön!"
Was ist das? klingt der leicht genervt? Selten solch´ einen Lamer erlebt. Naja, ich bereite mich mal besser vor, dass ich von cs_schützenhaus gekickt werde, begleitet von "Cheater" Schreien von diesem dicken Admin hier.
Ok. Die Wumme liegt vor mir auf dem Tisch, also nehm´ ich sie auf, wie ich es gewohnt bin. Gehe einen Schritt zurück und laufe nach vorne. AUA! Das waren die Weichteile. Ich sehe: der Tisch ist zu hoch also hüpf´ ich drauf und lauf über die Pistole.
"Was machen Sie da?"...ah schon wieder dieser Depp...
"Wonach sieht es denn aus?"
"Warum stehen sie auf dem Tisch?"
"Weil ich vielleicht die Pistole nehmen will?"
"Hören Sie auf über die Waffe zu laufen... Nehmen Sie doch Ihre HÄNDE?"
"Sehr witzig das geht wohl nicht weil..."
Ich schaue kurz auf meine Hände und erstarre: Auf der Unterseite der Hände ist ein seltsames Linienmuster. Kleine Kanäle die sich über die gesamte Oberfläche ziehen. Und das auch noch als Bump-Mapping. Nicht das ihr meint ich wäre bescheuert, aber ich weiss wie normalerweise meine Hände auszusehen haben. Wenn ich meine Hand umdrehe ist sie blau, dunkelblau und irgendwie geschwungen, fast oval. Und in der Mitte meiner Handfläche ist ein kleines, rotes Licht. Jäh unterbricht der Admin meine kleine Erkundungstour über meine Handfläche.
"Geht es Ihnen gut? Stimmt etwas mit Ihren Händen nicht?"
"Doch doch alles in Ordnung"
"Steigen Sie erstmal hier runter!"
Ich hüpfe vom Tisch mit einem klassischen Duckjump. Doch leider dauert das "Duck" länger als der "Jump". Ich lande auf der Fresse.
"Mann, warum ziehen Sie denn die Beine an, wenn Sie vom Tisch hüpfen."
"Ich...äh..."
"Haben Sie sich weh´ getan?"
"Nein. Es geht. Ein paar HP kostet so ein Sprung immer."
"Was meinen Sie? Egal. Hier ich zeige Ihnen mal, wie man die Waffe hält." Mit beiden Händen? Was soll das denn? Was hat der Kerl für beschissene Models drauf? Er drückt mir die Pistole in die Hände. Ich nehme eine Hand wieder herunter, ziele und...
"Auf was soll ich den zielen?"
"Wie wäre es mit der Zielscheibe?"
"Was? Das Pappding?"
"Ja! Das Pappding."
"Was soll ich denn damit? Sehen so meine Gegner aus, Kreise mit Zahlen drin?"
"Gegner?"
"Wo ist der Kopf? Ich ziele immer auf den Kopf."
"Es gibt keinen Kopf. Auf Mannscheiben darf nicht geschossen werden. Nur von Bund, Polizei und Grenzschutz."
Ich schüttele den Kopf. Eine weitere Diskussion bringt nix. Nicht nur das der Admin hier oberdoof ist, keine Ahnung von Headsets und Waffenhaltung hat. Nein! Er kennt auch nur die deutsche Version, wahrscheinlich sifft jetzt gleich irgendein grüner Glibber aus der Pappe, zum hinhocken fehlen ihr ja die Beine. Also Wumme in die Hand, gezielt (auf die Pappschachtel, rofl) abdrück und „Klick“. Nochmal „Klick, klick, klick!“
„Die Pistole ist leer“
„Nein, das kann nicht sein. Ich habe Ihnen ein volles Magazin rein!“
„Höre Sie dieses Geräusch nicht?“
„Welches Geräusch?“
„Dieses Hier!“
Ich ziele auf den Admin,
„Um Himmelswillen, zielen Sie damit nicht auf mich...“
und drücke ab: „klick, klick, klick“
„Verdammt, zielen Sie auf die Scheibe“
„Haben Sie es denn jetzt gehört“
„Ja. Habe ich. Haben Sie die Waffe den durchgeladen?“
„Wen hab´ ich? Wo hab´ ich?“
„Die Waffe durchladen! Ich dachte Sie hätten Erfahrung damit.“
Durchladen? Jetzt kapier´ ich, was er meint, sag´ das doch gleich, aber:
„Wo issn hier Space?“
„Was?“
„Space? Leertaste? Kleiner, weisser Biberdildo?“
„Was wollen Sie?“
„Ich habe Reload auf Space! Wie soll ich den Nachladen ohne Space?“
„Ach geben Sie her...“ Der Admin reisst mit die Pistole aus der Hand, zieht an dem Ding oben (also doch reload!) entspannt den Hahn (ich wusste gar nicht, dass das geht) und gibt sie mir wieder.
„So. Ziel anvisieren und abdrücken“ sagt er.
Nichts leichter als das, tausendmal gemacht. Also, locker die Knarre in die Hand genommen, auf die Pappschachtel gezielt (sagte ich schon *rofl*? Egal: ROFL!) abgedrückt und:
„BÄÄÄÄNNNNGGGG“
„Aua, ### ist das laut“ ich höre nur noch ein piepsen, reisse mir mein Headset vom Kopf.
„Sagen Sie mal..“ motze ich den dicken Admin an „seit ihr alle schwerhörig?“
„Ich habe Ihnen ja einen Gehörschutz angeboten“
„Gehörschutz...Papperlapapp... Wo issn die Console?“
„Die Was?“
„Ihr habt volume 10000 oder was?“
„Was haben wir?“
„Ich möchten drehen Lautstärke runter? Du verstehen?“ Der Mann schaut mich an und sagt nichts. Kurze Pause. Stille. Das dröhnen in meinem Kopf wird besser. In einer blitzartigen Bewegung reiß´ ich sein „Billigheadset“ aus der Hand, laufe zurück zu meiner Kabine, ziele, drücke ab „Bamm,Bamm,Bamm,Bamm“. Vier Schüsse, kurz hintereinander. Die Pappschachtel wackelt leicht, durch den Wind. Der Holzbacken über mir hat ein Loch. Egal. Ich zücke mein Taschenmesser, klappe es auf, Schere, noch mal, jetzt, große Klinge. Springe über den Tisch vor mir, ziehe die Beine diesmal nicht an, Fehler, falle auf die Fresse (fast in´s Messer) wieder fünf HP weg, egal. Ich renne auf die Scheibe zu, kurz vorher springe ich ab (noch nicht so richtig an 1.4 gewöhnt) und schlitze was das Zeug hält. Weiße Papierschnitzel fliegen unter meinen Hieben durch die Luft. Das ist ja noch eine. Und hingesprungen, und noch mal, und noch mal. Fünf Papierscheiben gemessert! Haha, das soll mir einer nachmachen. Wäre ich nicht zweimal gestürzt hätte ich noch 100HP, egal. Ich bin etwas aus der Puste (1.4 eben), mit dem Taschenmesser in der Hand stehe ich, auf die Knie abgestützt vor den gefraggten „german Retail“ Pappkameraden (ohne Kopf!). Stille. Plötzlich höre ich ein Klatschen und drehe mich um. Neben den Admin stehen noch zwei weitere Leute. Der Admin hält die Hand vor die Stirn die beiden anderen Klatschen mir Applaus, zwar nicht frenetisch, aber sie klatschen. Beide sind weiss angezogen: Dann wird es mit schlagartig klar: HOSSIES!
Aber bin ich jetzt T oder CT? Egal: wenn ich sie nicht bewegen kann bin ich T und wenn ich sie bewegen kann und es auch noch Kohle gibt, bin ich wohl CT. Ich laufe hin (im Laufen wetze ich noch ein- zweimal mein Messer elegant auf den Erdboden (und wäre beinahe nochmals gestürzt)) und nehme ein Hossie an der Hand und ziehe. Ein Stück kann ich ihn bewegen (also CT), ich kriege aber kein Geld (also doch T), dann bleibt die Geisel stehen (also definitiv: T). Ich überlege noch, ob ich sie auf 15HP runtermessern soll, da kommt die andere Geisel auch schon von hinten und zieht mir eine Art Jacke über. Ich kann mich nicht mehr bewegen, null. Verdammte Cheater. Erst haben sie ´nen Hossie Skin und jetzt auch noch einen „unbindall“ Cheat. Ich merke einen Stich im Arm und schlafe ein.

Als ich aufwache bin ich in einem weissen Raum, mit weichen Wänden. Ich kenne die Map nicht, nenne sie aber mal es_klappsmühle. Die Jacke haben sie mir ausgezogen. Diese Noobs. Schräg vor mit ist ein Lüftungsschacht, mit einem gekonnten Duckjump müsste ich raufkommen.
Mal sehen....
Bitte warten ..
Mitglied: 68702
16.06.2009 um 12:49 Uhr
Ich bin ja dafür Wasserspritzpistolen zu verbieten, weil die das töten simulieren.
Bitte warten ..
Mitglied: 47674
19.06.2009 um 16:55 Uhr
Ich erinnere mich bei diesen "Killerspiel" Diskussionen immer an einen TV-Auftritt eines "Killerspiel"-Gegners vor einigen Jahren. Der Mann fragte
Warum spielt man Spiele bei denen man Menschen erschießt?

Ich habe bisher noch mit niemandem darüber diskutiert, daher weiß ich nicht, ob ich der einige bin , der so denkt, aber mein erster Gedanke war damals
Menschen? Ich schieße doch nur auf Pixel, virturelle "Wesen", nicht reale Figuren.

Ich gehörte zwar immer nur zu den Gelegenheitsspielern, habe zu diesem Zeitpunkt jedoch schon jahrelang "Killerspiele" gespielt. Während all dieser Zeit habe ich das Schießen auf einen Gegner nie mit dem Schießen auf einen Menschen assoziiert - auch wenn er so aussieht. Dabei spielte es auch keine Rolle, ob ich gegen Bots oder Menschen spiele. Auf dem Display sehe ich nicht die reale Welt. Da kann die Darstellung noch so realitätsnah sein und echt aussehen.
Ich käme nie auf den Gedanken eine Waffe auf einen Menschen zu richten.
Zumindest habe ich mir nach dem Kommentar des Mannes während des Spielen eine Zeit lang Gedanken darüber gemacht, ob ich gerade auf Menschen schieße. Ganz klar: Nein! Ich habe keinerlei Realitätsempfinden beim Spielen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich als Informatiker solche Dinge einfach nur technisch betrachte. Im realen habe ich übrigens durchaus ein Empfinden für Dinge, die um mich herum passieren. Ich würde mich selbst unter anderem als Mitfühlend, freundlich, hilfsbereit bezeichnen und kann keiner Fliege was zuleide tun - sieht so ein potentieller Amokläufer aus?

Früher, als Kind, haben wir immer draussen Cowboy mit Spielzeugwaffen gespielt. Da wurden Geiseln genommen, (Spielzeug-)Waffen auf Menschen gerichtet und Freunde "erschossen". Der Realismus war dort sicherlich höher (aber auch das bewegt mich nicht dazu mit einer echten Waffe auf Menschen schießen). Das wurde aber sogar von Eltern unterstützt. Die haben nur gesagt, geht mal Cowboy spielen. Angst, dass einer von uns mal Amok läuft, hatte zu recht niemand.
Bitte warten ..
Mitglied: Skyline
30.06.2009 um 12:45 Uhr
Ich würde mich selbst unter anderem als Mitfühlend,
freundlich, hilfsbereit bezeichnen und kann keiner
Fliege was zuleide tun - sieht so ein
potentieller Amokläufer aus?

ob du`s glaubst oder nicht, aber genau so stell ich mir Amokläufer vor^^

hört man doch immer: "...jaaa...zurückhaltend...nett...freundlich..." und "...das hätten wir nie gedacht...unerwartet...wie kann das sein?..."

die Amokläufer sind fast immer unscheinbar ;)

Ich selbst spielte auch CS (jetz eher selten). Ich konnte sogar meinen Vater dazu überreden.......der spielt das jetz öfter als ich xD
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Mitglied: SarekHL
11.07.2009 um 17:56 Uhr
Hm, da hier offenbar alle gegen ein Verbot von Killerspielen sind frage ich mal anders herum: Was spricht eigentlich für solche Spiele?
Bitte warten ..
Mitglied: wiesi200
11.07.2009 um 19:47 Uhr
Da geht's auch um Reaktionsvermögen, Taktik. Wettstreit im Allgemeinen.
Warum Spielen Kinder wie schon genannt Cowboy und Indianer?
Warum spielt man im Allgemeinen?
Oder, was spricht für Horrorfilme, Actionfilme? Gehören die auch verboten?

In einer Hinsicht finde ich die all abendlichen Actionfilme noch viel schlimmer. Da wird in die Luft gebombt und geschossen bis zum geht nicht mehr. Und keinem passiert was. Da könnten doch Kinder darauf kommen im wahren Leben ist es genau so.
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Mitglied: SarekHL
11.07.2009 um 21:59 Uhr
Sorry, aber Geschicklichkeit und Taktik kann man auch anders trainien ...

Mal ganz abgesehen davon, ob Killerspiele die Neigung zur Gewaltanwendung fördern oder nicht - ich finde diese Spiele einfach menschenverachtend. Gibt es nicht im wirklichen Leben genug Kriege und Gewalt auf der Welt? Sollte es nicht unser aller Ziel sein, diese Gewalt zu ächten und für eine bessere Welt einzutreten, anstatt sie durch "Killerspiele" zu verharmlosen?

Vor einiger Zeit habe ich irgendwo im Laden ein Spiel gesehen, womit man einige Schlachten des zweiten Weltkrieges nachspielen kann. Leute, das sind reale Schlachten, in denen reale Menschen gestorben sind. Ich finde es einfach krank, diese Schlachten nachzuspielen. Das wird dem menschlichen Leid, welches es dort gegeben hat, nicht gerecht. Das wäre, als würde man ein Flugsimulator-Spiel herausgeben, das explizit dazu da ist, den 11. September 2001 nachzuspielen .. absolut pietätlos!
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Mitglied: 80220
11.07.2009 um 23:02 Uhr
Zitat von SarekHL:
Was spricht eigentlich für solche Spiele?

Nichts. Sie dienen nach meiner Ansicht nur den Spieleherstellern zum Profit, damit sie ihren Mist bei den kranken Hirnen loswerden, die dafür sogar noch Geld ausgeben.
Deshalb ist ja auch das Geschrei seitens dieser Hersteller besonders groß.
Einfach nur krank ......
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Mitglied: max
12.07.2009 um 00:09 Uhr
Hi, verzettelt Euch nicht!

Das eigentliche Problem sind nicht wirklich die "Killerspiele" an sich. "Killer-Spiele" sind per se natürlich etwas schlimmes und sollten für unsere Jugend auch eingeschränkt werden (das gibt es bereits, nennt sich FSK-Freigabe (wie bei den Filmen)).

Die Ursprungsfrage lautet aber "Was sind Killerspiele überhaupt?" oder "wie kommt die Politik dazu sich in die Erziehung der Eltern einzumischen?", "Wo sind die Grenzen?".

Es geht darum, dass wir vom Statt mittlerweile sehr viel vorgeschrieben bekommen, dabei aber die Verhältnismäßigkeit nicht mehr stimmt. Was ist mit den "Killer-Filmen", den "Killer-Sportarten", den "Killer-Romanen" etc? Cowboy und Indianer Spiele etc, etc. Wollen wir allen Ernstes alles, was "einigen Politikern" als zu "brutal" erscheint, demnächst verbieten. Wo ist die Grenze? Wo hört der Staat auf, wo die Verantwortung der Eltern. Immer mehr Eltern ziehen sich zurück und überlassen die Erziehung dem Fernsehen, dem Internet, dem Staat (Kindergarten etc.). Wenn dann etwas was schief geht, lag es nicht in ihre Verantwortung und sie schreien nach Gesetzen und neuen Regeln. Sie sollten sich zwar selbst im Spiegle anschreien, aber dafür muss man sein eigenes "Scheitern" erst einmal erkennen.

Einer Überregulierung von Gesetzen kann auf Dauer keine Lösung sein. Sonst bewegen sich unsere Kinder demnächst nur noch am Rande der Illigalität und es wird für die Eltern nur noch schwieriger den dann (illegalen) Konsum zu kontrollieren. Wir haben uns in unsere Jugend doch auch nichts vorschreiben lassen.

Hier betreibt die Politik und (fast) jede Partei ganz klar "Werbung" für ihre Wahlen.
Es gibt meines Wissens aktuell keine Studie (und es wird seit den 80er geforscht) die jemals besagt hat, das es einen Zusammenhang zwischen dem "Spiel" und der daraufolgenden Realität gibt. Das Gehirn kann beide Welten sehr gut trennen. Die Politiker präsentieren Ihren Vorschlag ja auch nicht mit Fakten, Übersichten oder Kurven. Nein es wird ganz nach Bildzeitungs-Art, einfach erklärt, das der größte Teil der Bürger für ein Verbot von Killerspielen ist. Woher haben die nur die Zahlen?

Tja und genau da liegt das Problem, wir verlieren uns ganz schnell und gerne in endlosen Diskussion ob "Killer-Spiele" wirklich schlimm oder nicht schlimm sind. Eigentlich weiß jeder für sich selbst die Antwort. Aber mehr als Stammtischgerede wird da niemals rauskommen. Wir sind keine Experten, habe das Thema nicht genau studiert, nicht Jahrelang Recherche betrieben und haben auch keine Auswertung von Studien zu Killerspielen vorgenommen.
Wie kann also das Volk dieses bewerten.

Das eigentliche Vorhaben der Politik, die Kontrolle über die Masse und den Medien, gerät dadurch ins Hintertreffen und an den Diskussionen glatt vorbei. Ich nehme aber mal an, dass genau das die Absicht unserer Politiker ist. Ablenkung. Sind wir bereits auf dem Weg in einen Überwachungsstaat?

Auch offizielle Gutachten und Experten halten nichts von einer Internet-Sperre, technisch kann man sie leicht aushebeln und ohne eine Veröffentlichung der Liste vom BKA kann man sie nicht kontrollieren. Die Politik ignoriert das aber wissentlich.

Ganz Deutschland diskutiert über Pornosperren und Killerspielen. Nach ein wenig Recherche findet man ganz schnell Zahlen zu den beiden Themen. Demnach ist im Deliktbereich des sexuellen Missbrauchs von Kindern 2008 der niedrigste Wert (ein Rückgang um 5,6 Prozent auf 12.052 Fälle) seit 1993 zu verzeichnen. Wieviele Fälle davon auf das Internet fallen ist, jedenfalls 2008, überhaupt nicht erfasset. So und wieviele Amokläufe gab es in diesem Jahr?

Ich weiß nicht, sind das Zahlen worüber ein ganzes Volk monatelang diskutieren muss? Wo eine Überwachungstechnik für Milliarden von Daten und Kosten eingeführt werden soll. Ist das wirklich aktuell unser Kernproblem oder gibt es da ein ganz anderes Ziel. Können wir nur noch auf Stammtisch-Niveau Gesetze und Lösungen schaffen. Das alles ohne die wahren Fakten zu betrachten? Ohne eine Statitik, ein Gutachten oder ähnliches vorzulegen, nur anhand einer Meinung eines einzelnen Politikers (die er zufällig einem Bildzeitungs-Redakteur erzählt hat)? Vielleicht doch alles eine geplante Ablenkung oder einfach nur ein hilfloser Akt der Verzweiflung weil man sich mit Kernproblemen nicht mehr befassen will? Was steckt dahinter.

Wie auch immer, was ist eigentlich aus unserer Wirtschaftskrise geworden?

Denkt mal über die Folgen dieser nicht öffentlichen Sperre (Kinderporno, Killerspiele, P2P-Linkseiten, Glückspielseiten, radikale politische Seiten, Regime-kritische Berichte etc, etc) nach und verzettelt Euch nicht in der unsinnigen Diskussion, ob Killerspiele gut oder schlecht sind. Bei dem Thema wird es immer zwei Seiten geben und darum geht es eigentlich nicht.

Nur weil wir in Zukunft die Kinderprono- oder die Killerspiele-Seiten nicht mehr sehen können, gibt es sie natürlich weiterhin. Ganz nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn". Das kann natürlich auf Dauer auch nach hinten losgehen.

Jetzt fehlt nur noch ein Gesetz, dass das Umgehen der Sperre unter Strafe stellt. Dann hätten unsere Politiker das perfekte Zensurwerkzeug.

Willkommen in www.deutschland.ch.

Gruß
Max
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Mitglied: Senffass
20.07.2009 um 18:23 Uhr
Killerspiele verbieten?
Irgendwann dürfen Kinder keine Brote mehr mit in die Schule nehmen, weil ja die Gefahr besteht, dass einer dabei erstickt, beim Essen...
lg
Senffass
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Mitglied: DarkHunter
23.07.2009 um 11:04 Uhr
Tja dann kommt es noch so weit das uns alles vorgeschriebn wird was wir zu tun und lassen haben.... Nein danke.


Have a nice Day
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Mitglied: crashzero2000
29.07.2009 um 12:08 Uhr
Moinsen .....

ich denke das wir "erwachsene" das schon geregelt bekommen [sollten].
Eine Einschränkung im Verkaufs- und Nutzungsrecht [ab 18] halte ich schon für sinnvoll.

Aber ein Verbot für alle ist schwachsinn !
Man verbietet ja auch nicht den Führerschein nur weil man ja mit dem Auto jemanden töten könnte [Fällt deswegen ja auch nicht unters Waffengesetz].

Es wird immer schwarze Schafe geben, aber in jedem Bereich, nicht nur "Killerspiele".
Da sollten vor allem die Eltern in die Verantwortung genommen werden Ihren Kindern sinnvolle Beschäftigungen zu geben und ev. die Spielsucht zu kontrollieren und/oder die Spiele auch mal zu kontrollieren.

Erwachsene, die "Killerspiele" bevorzugen, rutschen durch solch ein "Killerspielgesetz" in die Illegalität ab.
Denn, die meißten werden sich da wohl eher nichts vorschreiben lassen und sich die Games aus dem Darknet ziehen.
Damit gelangen dann die Games erneut an die Kids die mit dem PC des Vaters sicherlich schon besser umgehen können als der Vater.


Rein nach dem Motto :"Alle Männer sind potentielle Vergewaltiger, die haben ja die Waffe und die Möglichkeit dazu !"

oder ....

Wie mit dem Gesetz, Rauchen erst ab 18. Was ist mit den Kiddies die , vorher mit 16 legal, rauchen durften ? Sind die jetzt alle plötzlich Nichtraucher ? Sicher nicht !
Die haben jetzt das Problem der illegalen Beschaffung [Nicht das ich das Rauchen für Kiddies gut finden würde, aber da darf man nicht einfach die Augen zumachen, weils so nicht funktioniert .....]
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Mitglied: SarekHL
29.07.2009 um 12:16 Uhr
Da mir die Frage vom 11. Juli noch niemand beantwortet hat, stelle ich sie erneut, solange bis ich eine Antwort bekomme, oder bis die Befürworter von Killerspielen die Klappe halten:

Was spricht eigentlich für solche pietätlosen Spiele?
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Mitglied: crashzero2000
29.07.2009 um 12:27 Uhr
Da mir die Frage vom 11. Juli noch niemand beantwortet hat, stelle ich
sie erneut, solange bis ich eine Antwort bekomme, oder bis die
Befürworter von Killerspielen die Klappe halten:

Was spricht eigentlich für solche pietätlosen Spiele?

Ich denke wohl eher nichts.
Aber die Gamer die solche Spiele spielen sind [sollten jedenfalls] erwachsene Menschen sein und haben auch ein Recht auf solche Games, oder ?

Über Sinn und Unsinn kann man Jahrelang diskutieren [Machen Pornografische Seiten im Internet [Auch für Kiddies zugänglich] Sinn ??? [Sicher nicht, trotzdem gibt es sie !]

Du möchtest sicherlich auch nicht das man dir vorschreibt was du zu tun und zu lassen hast solange es die Gesellschaft und/oder deine Mitmenschen nicht belästigt, verletzt etc., oder ?
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Mitglied: SarekHL
29.07.2009 um 12:34 Uhr
Du möchtest sicherlich auch nicht das man dir vorschreibt
was du zu tun und zu lassen hast solange es die Gesellschaft
und/oder deine Mitmenschen nicht belästigt, verletzt etc., oder ?

Genau da liegt das Problem. Ich hatte in meinem Text vom 11. Juli um 21:50 Uhr schon einmal darauf hingewiesen, daß solche Spiele (vor allem wenn sie auf realen Kriegen basieren) menschenverachtend sind. Und dadurch werden dann sehr wohl Menschen verletzt, nämlich die, die in diesen Kriegen damals verstümmelt wurden, Angehörige verloren haben und so weiter.

Was würdest Du denn sagen, wenn jemand ein Spiel auf den Markt bringt, wo man als SS-Mann Juden in die Gaskammern schicken kann? Würdest Du das auch in Ordnung finden?
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Mitglied: crashzero2000
29.07.2009 um 12:51 Uhr
Genau da liegt das Problem. Ich hatte in meinem Text vom 11. Juli um
21:50 Uhr schon einmal darauf hingewiesen, daß solche Spiele
(vor allem wenn sie auf realen Kriegen basieren) menschenverachtend
sind. Und dadurch werden dann sehr wohl Menschen verletzt,
nämlich die, die in diesen Kriegen damals verstümmelt
wurden, Angehörige verloren haben und so weiter.
Da gebe ich dir vollkommen recht, das sind auch nicht die Spiele die ich meine [Kenne nicht soviele da ich selbst diese nicht spiele !].
Für solche Spiele gibt es keine Rechtfertigung, ich bin aber auch der Meinung das solche Spiele auf der indizierten-Liste stehen ? Kann mich natürlich täuschen ?!


Was würdest Du denn sagen, wenn jemand ein Spiel auf den Markt
bringt, wo man als SS-Mann Juden in die Gaskammern schicken kann?
Würdest Du das auch in Ordnung finden?
Auf keinen Fall ! Gibt es tatsächlich solch ein Game ? Wenn es so sein sollte [und nenne dann bitte NICHT den Namen hier] ist es doch sicherlich auf der indizierten Liste, oder ? [Sag ja oder ich bekomme es mit der Angst !]
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Mitglied: SarekHL
29.07.2009 um 13:05 Uhr
Da gebe ich dir vollkommen recht, das sind auch nicht
die Spiele die ich meine [Kenne nicht soviele da ich
selbst diese nicht spiele !].

Gut, dann sind wir uns da ja einig. Die anderen Spiele finde ich zwar auch nicht unbedingt besser, aber solche Spiele finde ich wirklich abartig.


Für solche Spiele gibt es keine Rechtfertigung, ich bin aber
auch der Meinung das solche Spiele auf der indizierten-Liste
stehen ? Kann mich natürlich täuschen ?!

Also ich hatte wie gesagt in einem ganz normalen Geschäft irgendsoein Spiel gesehen, daß auf der Packung damit geworben hat, daß man damit soundsoviele Luftschlachten des zweiten Weltkrieges nachspielen kann. Nach Index sah mir das leider nicht aus ...


Auf keinen Fall ! Gibt es tatsächlich solch ein Game ?

Nein, das gibt es natürlich nicht ... in Deutschland sind wir zumindest für dieses Thema sensibel genug. Ich würde mir wünschen, das gälte auch für Krieg und Gewalt im Allgemeinen ...
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Mitglied: crashzero2000
29.07.2009 um 13:22 Uhr
Ich denke das man es nicht so vereinfachen kann "Killerspiele verbieten / Nicht verbieten", da kommts sicherlich schon darauf an um was es geht.
Gewaltverherrlichung [wie oben von dir erwähnt "SS" etc.] können einfach keinen Sinn haben [Außer den Zweck der Verdummung bzw. Abstumpfung].
Man muß sich aber schon mit diesen Themen auseinandersetzen [Und nicht alle sind Kirchgänger !] und sei es letztendlich in Spielen [Hier nun nochmal erwähnt, natürlich NICHT in solchen Spielen wie oben erwähnt].

Tactical Shooter z.B. Das ist solch ein Thema bzw. Game.
Im Prinzip wird Gewalt verherrlicht, nun klabüstern wir das mal auseinander :
Tactical Shooter [Ala Scharfschützen einer polizeilichen Sondereinheit !].
Ist das wirklich Gewaltverherrlichend wenn eine polizeiliche Aktion [Ja, es wird dabei ein virtueller Mensch getötet] nachgestellt wird ? Hmmm - das ist relativ, sicherlich wird der Tot hier minimalisiert.
Dem Spieler ist , in der Regel aber klar, das die Realtität eine andere ist.

Ich denke, sollte ich in einer solchen Situation sein auf einen Scharfschützen angewiesen zu sein, der gegebenenfalls meinen Peiniger töten muß um mich aus der , unverschuldeten Situation zu befreien, ist es in dem Moment für mich OK.
Für die ev. Kinder und Angehörigen wohl aber eher nicht ! Also relativ.

Ein solch geschilderte Situation und Game ist meiner Meinung nach nicht gefährdent [Bei Kids unter 18 sehe ich das schon anders, eine geistige Reife muß vorhanden sein, sonst könnte das Game tatsächlich falsch "Verstanden" werden. ]

[Ich bin nun kein Bibelkenner aber auch die Bibel ist nicht frei von Gewalt ! Und die lesen auch Kinder !]
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Mitglied: SarekHL
29.07.2009 um 13:47 Uhr
Ist das wirklich Gewaltverherrlichend wenn eine
polizeiliche Aktion [Ja, es wird dabei ein virtueller Mensch
getötet] nachgestellt wird ?

Ich denke JA! Auch im Rahmen einer polizeilichen Aktion ist die Tötung des Verbrechers die "ultima ratio", ich erinnere mich noch genau an die Diskussion hierzulande um den "finalen Rettungsschuß" bei Entführungen, wo der Entführer gezielt getötet wird, um das Entführungsopfer zu retten.

Dieser Rettungsschuß ist mittlerweile erlaubt, und das ist auch gut so! Aber er darf nur unter äußerst strengen Vorgaben eingesetzt werden und nur, wenn es absolut keine andere Möglichkeit gibt, das Opfer zu befreien. Auch das Leben eines Schwerverbrechers steht nun mal unter dem Schutz unseres Grundgesetzes und ist vom Staat in der Regel zu schützen.

Und genau diese Werteordnung wird in Killerspielen nicht klar. Ein "Tactical Shooter" ist immer noch ein Shooter, das heißt, das primäre Ziel ist die Erschießung des virtuellen Terroristen oder wem auch immer. Von "Ultima Ratio" keine Spur ....
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Mitglied: crashzero2000
29.07.2009 um 13:59 Uhr
Und genau diese Werteordnung wird in Killerspielen nicht klar. Ein
"Tactical Shooter" ist immer noch ein Shooter, das
heißt, das primäre Ziel ist die Erschießung des
virtuellen Terroristen oder wem auch immer. Von "Ultima
Ratio" keine Spur ....

Ja, da hast du sicherlich recht.
Wie schon öfter erwähnt, so einfach kann man sich das glaube ich nicht machen.

Hmm - Mal ein anderes Beispiel : Kennst du das Spiel Gotcha! [PC-Game].
Sicherlich schießt du dort mit einer Waffe Farbkugeln ab mit dem Ziel deinen Gegner durch Farbmarkierung auszuschalten.

Nun ist es ja so : Es ist sicherlich eine Waffe, eine Waffe ohne die Funktionsmöglichkeit des tötens aber mit dem primären Ziel einen Gegner "auszuschalten".Also ein Nachspielen einer eigentlichen Gewaltszenerie.

Ist es aber meiner Meinung nach nicht ! Das Werkzeug des Games sieht lediglich so aus als wäre es eine tödliche Waffe.
Der Sinn des Spiels ist lediglich der FUN der Markierungen [Man könnte sie sicherlich auch schmeißen aber dann ist der Fun futsch da ich keine 50-100 Meter werfen kann und die Farbkugel dann auch noch gezielt trifft und aufplatzt]. Dazu benötigt man halt Drucktechnische Geräte [Hier wie Waffen aussehend].

Dieses Spiel hat aber nicht den Sinn des tötens, sondern lediglich den Sinn des Markierens.

Worauf ich hinaus will, das Werkzeug mit dem eine Situation nachgestellt wird ist doch mit erheblich ausschlaggebend [Gotcha! und auch z.B. Shooter-Games (hier ist das Werkzeug der Joystick,Pad oder Tastatur-Der Sinn des Games ändert sich allerdings hier)]

Ich denke da gibt es schon unterschiede in den Shootergames.
Ich weiß und merke das du zu deinem Standpunkt stehst, korrekt und ich habe auch nicht vor dir ein A zum X vorzumachen.
Die Situation von diesen Extrem-Shootern [Killerspielen] ist ganz klar.
Einfach nicht vertretbar.

Wie denkst du denn über Gotcha ?
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Mitglied: SarekHL
29.07.2009 um 14:06 Uhr
Wie denkst du denn über Gotcha ?

Nun, so wie Du es beschreibst, ist es nicht unbedingt verwerflich. Ich hätte aber ein deutlich besseres Gefühl dabei, wenn die "Waffen" eben nicht aussehen würden wie reale (tödliche) Waffen.

Wenn es den Spielern nur um den Spaß geht, dann dürften sie damit ja auch kein Problem haben. Oder doch? Dann frage ich mich aber, ob es denen wirklich nur dem den Spaß geht, oder ob da nicht doch unterschwellig Gewalt verherrlicht werden soll.


Bei den Killerspielen (seien es nun "taktische" Shooter oder andere) ist das aber ziemlich eindeutig. Wenn es nur um den Spaß gehen würde, warum bemühen sie die Hersteller dann so um eine realistische Darstellung, warum legen die Spieler so viel Wert darauf, daß möglichst viel Blut spritzt und so weiter? Das ist Gewaltverherrlichung pur ...
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Mitglied: wiesi200
29.07.2009 um 14:20 Uhr
Zitat von SarekHL:
> Wie denkst du denn über Gotcha ?

Nun, so wie Du es beschreibst, ist es nicht unbedingt verwerflich.
Ich hätte aber ein deutlich besseres Gefühl dabei, wenn die
"Waffen" eben nicht aussehen würden wie reale
(tödliche) Waffen.

Das macht aber eigentlich keinen Unterschied in dem was ma dan eigentlich tut. Meiner Meinung nach ist das dann eine Halbmoral.

Wenn es den Spielern nur um den Spaß geht, dann dürften
sie damit ja auch kein Problem haben. Oder doch? Dann frage ich mich
aber, ob es denen wirklich nur dem den Spaß geht, oder ob da
nicht doch unterschwellig Gewalt verherrlicht werden soll.

Es wird sicher beide Fälle geben. Aber den einen etwas verbieten nur weil es anderen um was anderes geht?

Bei den Killerspielen (seien es nun "taktische" Shooter
oder andere) ist das aber ziemlich eindeutig. Wenn es nur um den
Spaß gehen würde, warum bemühen sie die Hersteller
dann so um eine realistische Darstellung, warum legen die Spieler so
viel Wert darauf, daß möglichst viel Blut spritzt und so
weiter? Das ist Gewaltverherrlichung pur ...

Wie sieht's dann aber mit Filmen aus? Soldat James Ryan? So viel Blut wie da rum spritzt, das ist noch viel realistischer als alle Killerspiele.

Edit: auch und was spricht für Killerspiele. Nicht's genau so wenig für alle sachen die keinen Produktiven nutzen haben. Musik usw.
Es gibt sie einfach weil der Markt also die Käufer es so wollen.
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Mitglied: crashzero2000
29.07.2009 um 14:21 Uhr
Bei den Killerspielen (seien es nun "taktische" Shooter
oder andere) ist das aber ziemlich eindeutig. Wenn es nur um den
Spaß gehen würde, warum bemühen sie die Hersteller
dann so um eine realistische Darstellung, warum legen die Spieler so
viel Wert darauf, daß möglichst viel Blut spritzt und so
weiter? Das ist Gewaltverherrlichung pur ...

Das sehe ich auch so.
Obwohl viele Spiele in Deutschland in abgespeckter Form rauskommen.
Es dauert meißt nicht lange dann gibts im Darknet nen Blutpatch oder sowas.

Gotcha: Naja, ich denke auch dort wirds schwarze Schafe geben die Gotcha spielen um einen "Shooter-Gewalttrieb" nachzugehen.

Nun kann man nicht in die Köpfe der Leute schauen.
Ich spiele selbst gerne Gotcha [Leider sehr selten, wenig Zeit und die Ausrüstung ist auch sehr teuer].
Man erkennt diese "Pappenheimer" eigentlich sofort.Diese werden dann auch oft aus den Spielen ausgegrenzt da bei denen oft ein Fanatismus zutage kommt. [Stress weil sie getroffen wurden, weiterspielen trotz ausschied,schmeißen letztendlich auch mit der Gotcha wenn die Farbkugeln alle sind bis hin zu tätlichen Angriffen].
Oftmals endet das ganze mit einem Teilnahmeverbot und das ist auch gut so.

Das ist aber die Minderheit.Wenn man bei Gotcha zuschaut sieht man den Fun und auch den Sinn des Spiels.
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Mitglied: SarekHL
29.07.2009 um 14:27 Uhr
Wie sieht's dann aber mit Filmen aus? Soldat James Ryan?
So viel Blut wie da rum spritzt, das ist noch viel realistischer
als alle Killerspiele.

Generell finde ich auch Kriegsfilme abartig. Aber man muß unterscheiden, es gibt Filme, die man ganz eindeutig als "Anti-Kriegsfilm" bezeichnen kann, die die Schrecken des Krieges zwar deutlich zeigen, aber vom Inhalt her dem Krieg kritisch gegenüber stehen und eher abschrecken wollen. "Im Westen nichts Neues" gehört zum Beispiel in diese Sparte.

Wie es bei dem von Dir genannten Film ist, weiß ich nicht, da ich ihn nicht kenne.
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Mitglied: wiesi200
29.07.2009 um 14:40 Uhr
Von Tom Hanks, hat glaub ich einige Oskars gekriegt.

Ok, Full Metal Jacket. Ein super Beispiel für einen Anti Kriegsfilm meiner Meinung. Aber auch Gewaltverherrlichung.
Aber gut ich würde sagen das Thema ist nicht das Spiel an sich. Gut es gibt sicher Ausnahmen und die meisten Programmierer haben dann auch ein Gewissen.

Das tatsächliche Problem ist was der Spieler darin sieht. Für mich z.b. ist das ganze wie ein interaktiver Film. Für andere ein weg sein können zu messen. Und für manche leider Töten.
Die Frage ist nur ob man Zweck wenigen jemanden etwas verbieten soll. Da es meist ja wirklich jugendliche betrifft ist die Frage ob man nicht eher bei den Eltern usw. nachsehen soll anstelle im blinden aktionismus einfach etwas zu verbieten nur um als Politiker gewählt zu werden.
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Mitglied: crashzero2000
29.07.2009 um 14:50 Uhr
Das tatsächliche Problem ist was der Spieler darin sieht.
Für mich z.b. ist das ganze wie ein interaktiver Film. Für
andere ein weg sein können zu messen. Und für manche leider
Töten.
Ja, das ist das grundliegende Problem.
Aber ich denke was SarekHL meint ist, warum gibt es diese Games überhaupt bzw. werden gespielt.
Wo es da nur um das Töten geht.
Die Frage ist nur ob man Zweck wenigen jemanden etwas verbieten soll.
Da es meist ja wirklich jugendliche betrifft ist die Frage ob man
nicht eher bei den Eltern usw. nachsehen soll anstelle im blinden
aktionismus einfach etwas zu verbieten nur um als Politiker
gewählt zu werden.

Ich denke auch, der Ansatz muß zuhause erfolgen.
Wenn ich manchmal meinen Sohn so höre "Der darf das aber auch spielen, warum ich nicht ?" könnte ich die Krätze kriegen.
Wenn man dann mit den Eltern spricht wissen die meißt nichts davon.
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Mitglied: SarekHL
29.07.2009 um 14:51 Uhr
Das tatsächliche Problem ist was der Spieler darin
sieht. Für mich z.b. ist das ganze wie ein interaktiver Film.
Für andere ein weg sein können zu messen. Und für
manche leider Töten.

Was spricht dann aber dagegen, die Spiele optisch so zu gestalten, daß man sich zwar weiterhin messen kann, aber es schwerer wird, darin seiner Blutgier nachzugehen? Das war ja mein Hintergedanke bei der Forderung, beim Gotcha Waffen zu verwenden, die nicht aussehen wie echte Waffen ...


... anstelle im blinden aktionismus einfach etwas zu
verbieten nur um als Politiker gewählt zu werden.

Wenn man sich als Politiker Chancen ausrechnen kann, gewählt zu werden, wenn man für ein Verbot von Killerspielen ist, dann muß es ja eine Mehrheit in der Bevölkerung für ein solches Verbot geben. Und dann sehen die Regeln der Demokratie vor, daß ein solches Verbot dann auch kommt.

Und wenn es in der Bevölkerung dafür keine Mehrheit gäbe, dann würde ein Politiker sich mit solchen Forderungen eher schaden als nützen ...
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Mitglied: wiesi200
29.07.2009 um 14:59 Uhr
Zitat von SarekHL:
> Das tatsächliche Problem ist was der Spieler darin
> sieht. Für mich z.b. ist das ganze wie ein interaktiver
Film.
> Für andere ein weg sein können zu messen. Und für

> manche leider Töten.

Was spricht dann aber dagegen, die Spiele optisch so zu gestalten,
daß man sich zwar weiterhin messen kann, aber es schwerer wird,
darin seiner Blutgier nachzugehen? Das war ja mein Hintergedanke bei
der Forderung, beim Gotcha Waffen zu verwenden, die nicht aussehen wie
echte Waffen ...

Zu einen ändert es ja nicht's an der Tatsache was man da eigentlich tut und zum anderen die Mehrheit der spieler will es so. Sonst würde sich keiner die Mühe machen.

> ... anstelle im blinden aktionismus einfach etwas zu
> verbieten nur um als Politiker gewählt zu werden.

Wenn man sich als Politiker Chancen ausrechnen kann, gewählt zu
werden, wenn man für ein Verbot von Killerspielen ist, dann
muß es ja eine Mehrheit in der Bevölkerung für ein
solches Verbot geben. Und dann sehen die Regeln der Demokratie vor,
daß ein solches Verbot dann auch kommt.

Und wenn es in der Bevölkerung dafür keine Mehrheit
gäbe, dann würde ein Politiker sich mit solchen Forderungen
eher schaden als nützen ...

Hier ist eher da Problem, es wird nach einem Sündenbock gesucht. Jemand muss ja schuld sein.
Die Beatles war auch mal für den Verfall der Moral in der Jugend verantwortlich. Und dann wird darauf eingeprügelt. Und die Mehrheit schreit ahnungslos mits, weil was getan wird hat.
Schau dir eftl. mal den Film "Die Welle" an.

Da gibt's noch ein extremeres Beispiel in Deutschland vor etwas über 50 Jahren.

Hast du eigentlich schon einmal einen Shooter gespielt?
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Mitglied: wiesi200
29.07.2009 um 15:12 Uhr
Zitat von crashzero2000:
Ich denke auch, der Ansatz muß zuhause erfolgen.
Wenn ich manchmal meinen Sohn so höre "Der darf das aber
auch spielen, warum ich nicht ?" könnte ich die Krätze
kriegen.
Wenn man dann mit den Eltern spricht wissen die meißt nichts
davon.

Da geht's nicht alleine um da Verbot für jugentliche durchzusetzen. Was sicher Sinn macht, obwohl ich mich selbst nie daran gehalten habe. Es geht eher darum da es alltäglich ist das der Fernseher die Kinder erzieht und nicht die Eltern.
Für mich waren meine Eltern immer da und wenn ich was fasch gemacht habe habe ich erfahren genau so wie wenn was richtig war, wie viele Kinder können das heute noch sagen.
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Mitglied: crashzero2000
29.07.2009 um 15:19 Uhr
Da geht's nicht alleine um da Verbot für jugentliche
durchzusetzen. Was sicher Sinn macht, obwohl ich mich selbst nie daran
gehalten habe. Es geht eher darum da es alltäglich ist das der
Fernseher die Kinder erzieht und nicht die Eltern.
Für mich waren meine Eltern immer da und wenn ich was fasch
gemacht habe habe ich erfahren genau so wie wenn was richtig war, wie
viele Kinder können das heute noch sagen.
Korrekt, aber wenn nicht zuhause ansetzen [Ein sauberes Verständnis schaffen für solche Anwendungen etc.] wo dann ?
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Mitglied: wiesi200
29.07.2009 um 15:33 Uhr
Zitat von crashzero2000:
Korrekt, aber wenn nicht zuhause ansetzen [Ein sauberes
Verständnis schaffen für solche Anwendungen etc.] wo dann ?

Genau, darum geht's nicht um ein einfaches Verbot. Es muss der Unterschied zwischen richtig und falsch erklärt werden. Und das ist Aufgabe der Eltern. Wenn das gemacht würde dann gäb's wirklich weniger Probleme auf der Welt.
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Mitglied: SarekHL
30.07.2009 um 08:37 Uhr
Zu einen ändert es ja nicht's an der Tatsache was man
da eigentlich tut und zum anderen die Mehrheit der spieler
will es so. Sonst würde sich keiner die Mühe machen.

Es ändert nichts daran, was man tut, aber es kann etwas daran ändern, was man in dem, was man da tut, sieht. Und genau das hast Du in einer früheren Mail als das eigentliche Problem ausgemacht.


Hast du eigentlich schon einmal einen Shooter gespielt?

Ja, WORMS2 ... und da kann man nun wirklich denken, dass man Menschen tötet. Die Figuren sind nicht menschlich, die Waffen sind reine Phantasie (z.B. die "unbezahlbare Mingvase"). Da geht es wirklich nur um den Spaß ...
Bitte warten ..
Mitglied: Skyline
30.07.2009 um 08:50 Uhr
Zitat von SarekHL:
Ein "Tactical Shooter" ist immer noch ein Shooter, das
heißt, das primäre Ziel ist die Erschießung des
virtuellen Terroristen oder wem auch immer. Von "Ultima
Ratio" keine Spur ....

Wie sieht es denn mit Spielen wie "SWAT" aus?
Vielleicht kennste die ja. Da ist das primäre Ziel Geiseln zu befreien und die Geiselnehmer (Terroristen, irgendwelche Versager, etc.) zu neutralisieren.
wobei man 2 möglichkeiten hat:

1. Den Gegner erschießen, wäre wohl die einfachste Möglichkeit, aber das macht den Reiz und Sinn des Spiels nicht aus.

2. Den Gegner außer Gefecht setzen mit nicht tötlichen Waffen oder gar ohne Waffen, da das deutlich mehr können erfordert und auch den Reiz erhöht.

Wie würdest du solch ein Spiel einschätzen bei dem das primäre Ziel nicht das töten sondern das retten ist?
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Mitglied: wiesi200
30.07.2009 um 10:01 Uhr
OK, dann nimm dir wirklich mal irgendeinen 0815 Shooter und Spiel wirklich 1-2 Stunden. Und frag dich was du dir dabei gedacht hast wenn du auf die Pixel schießt.

Im Moment verurteilst du etwas was du nicht mal kennst und das ist Ignoranz.
Bitte warten ..
Mitglied: DerMagister
06.08.2009 um 04:58 Uhr
max schreibt am 12.07.2009 um 00:09:32 Uhr:

dem ist nichts mehr zu zufügen.


@SarekHL
wie max schon geschrieben hat,
es geht hier nicht um Killer-Spiele, KP u.s.w.
Es geht um den aufbau der Kontrolle in Deutschland,
heute sind es Killer-Spiele wie UT oder CS
morgen dann MMO´s in dem PVP spielbar ist.

Die Politik legt die Schlinge der Kontrolle
immer mehr um den Hals des Volkes
und Menschen wie Du die nur das sehen
was sie wollen schreihen laut JA.

Der Deutsche sollte anfangen seine Obrichkeit
zu hinterfragen und nicht wieder mit einen JA
in den untergang der Freiheit rennen.

Weil diese FREIHEIT hat mehr Menschen Real
das Leben gekostet als Du in einen *Killer-Spiel* töten kannst.
Bitte warten ..
Mitglied: TuXHunt3R
05.10.2009 um 21:20 Uhr
@SarekHL:

Du trägst sicher Jesuslatschen und denkst, wenn man alles verbietet, was irgendwie nach Gewalt aussieht (egal ob Filme, Spiele, Bücher, etc), werden alle sozialen Probleme gelöst. Dann muss ich dir leider sagen: Entweder lebst du in einer Traumwelt mit vielen rosa Blümchen um dich herum oder du kiffst regelmässig. Gewalt entsteht nicht durch die Darstellung von Gewalt, sondern aufgrund psychischer Probleme, besch*** Familienverhältnisse, zu viel Multikulti, schlechter Erziehung oder durch die schlichte Tatsache, dass jemand einfach einen schlechten Charakter hat. Selbst wenn du sämtliche Gewaltdarstellungen in sämtlichen Medien sowie den Verkauf von Waffen, Küchenmessern, Baseballschlägern, Schraubenziehern, etc. (Ja, das kann man alles für gewalttätige Aktionen verwenden) verbieten würdest, würdest du damit die Gewalt und den Krieg nicht von der Welt fegen.

Sorry für die harte Wortwahl, aber das musste einfach mal gesagt werden.
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Mitglied: SarekHL
07.10.2009 um 09:26 Uhr
Also ich trage weder "Jesuslatschen" (auch wenn ich ansonsten sehr viel von Jesus Christus und seinem Wort "Selig sind die Friedfertigen" halte) noch kiffe ich oder sehe um mich herum rosa Blümchen ...

Ich habe auch nie behauptet, daß Gewaltdarstellungen in den Medien der einzige Grund für die Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen ist. Wenn Du das meinst gelesen zu haben, solltest Du Dir mal eine Brille besorgen.

Fakt ist aber, daß Gewaltdarstellungen in den Medien mit dazu beitragen können, daß jemand geistig verroht und in Folge dieser (aus vielen Ursachen stammenden) Verrohung auch selber zur Gewalt greift. Wenn die Medien so gar keinen Einfluß auf die Menschen hätten, würden nicht hunderte Unternehmen Millionen von Euro jedes Jahr für Fernsehwerbung ausgeben!

Fakt ist auch, daß die Verharmlosung von Gewalt eine Ohrfeige für alle ist, die durch reale Gewalt ihr Leben lassen mußten oder Angehörige verloren haben. Daher meine Abneigung vor allem gegen Spiele, die reale Schlachten und reale Kriege (Zweiter Weltkrieg, Vietnamkrieg) aufgreifen. Wie wird sich dabei jemand fühlen, der in diesem Krieg seine Kinder, seine Eltern verloren hat?

Also, ich bin nicht weltfremd und trage auch keine Jesuslatschen - aber ethisches Handeln in allen Lebensbereichen ist mir wichtig.
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Mitglied: 68702
07.10.2009 um 14:50 Uhr
Die Menschen die diese Killerspiele verbieten wollen, wollen uns nur kontrollieren und uns nur unsere Freiheit nehmen.
Sie wollen alle Menschen beherrschen. Die Wahrheit geht doch viel weiter.
Diejenigen von euch, die für mehr Kontrolle und Verbote sind, sollten sich einmal diese Dokumentarfilme ansehen, danach können wir weiterdiskutieren.

http://infokrieg.tv/Dokufilme_Index_030507.html


Insbesondere diesen:

http://infokrieg.tv/endgame_deutsch_2008_07_03.html
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Mitglied: TheEternalPhenom
16.10.2009 um 10:21 Uhr
Das schlimme an der ganzen Geschichte ist, dass unsere Spiele die strengsten Zensierung weltweit über sich ergehen lassen müssen.
Außerdem merkt man oft genug an TV-Beiträgen das eine ware hetzte auf alle Zocker gestartet wird. Ich erinnere nur zugerne an den Ego-Shooter "World of Warcraft", desweiteren wurde in dem gleichen Beitrag ein Ausschnitt von der ENGLSICHEN Version von "DOOM" gezeigt, wenn ich mich recht erinnere auch mit einem falschen Namen.
Ich vermute auch das unsere Politiker nicht wissen was sie mit einem Verbot von "Killer Spielen" anrichten würden.

Es würde damit anfangen das die ESL einen starken schwund an Spielern spüren würde. Nach und Nach würden Politiker merken das auch Spiele wie "Die Sims" menschenverachtend sind. JAAA, Ihr habt richtig gelsesen "Die Sims". Habt ihr schon mal darüber nach gedacht was passiert, wenn man einen Sims einmauert???
Oder sind nicht sogar kampf Szenen in "Die Siedler"???
Wahrscheinlich werden Politiker nach einer Weile merken das Sport Spiele auch Gewalt enthalten und ich rede nicht von Biathlon spielen. Sonderne von Fußballspielen. Wie oft haben wir uns schon über eine bevorstehende Niederlage geärgert und haben einfach drauflos gegrätscht nur damit der Gegener ein paar Verletzte Spieler hat???

So wird es ausgehen mit den Spielen, wenn die Politiker ein Verbot von Ego-Shootern und Co. durch setzten können.

Wegen der Entwicklung zum Überwachungsstaat möchte ich nur eines Sagen. In Deutschland wird die Haltung Chinas über System kritischen Websiedes verurteilt ebenso in den USA. Aber aus welchen Ländern kommt den die Software zum Speeren dieser Seiten???
Doch wohl nicht von uns???
Leider zum Teil doch. Ich bin mir auch sicher, dass solche Softwares bald nicht nur Seiten mit Kinderpornographischem Inhalt speeren wird sonder auch ganz andere Seiten.

Meinen Beitrag möchte ich mit ein zwei Zitat von german-bash.org abschließen.

<Lorien> ich glaub vorher defragmentier ich meine festplatte, schmeiß alle cds weg und installier löwenzahn, teletubbies, pokemon usw auf meinem rechner. Dann lauf ich Amok. Das wird den Psychologen EINIGES zu denken geben!

<jojo> alle lästern immer über die bösen killerspiele-zocker, wenn ein amoklauf ist, aber wenn einer einen holzblock von einer brücke schmeißt schreit keiner "böse, böse tetris-spieler!"

<ooze> ist eigentlich mal jemanden aufgefallen, dass amokläufer ausschließlich windows einsetzen?


Mit freundlichen Grüßen duffman521

PS: Sorry, wenn meine Rechtschreibung schlecht ist. Ich wurde zu nem Funny gerufen und wollte den Kommentra noch fertig machen.

EDIT: Sollte ich ausversehen die Argumente doppelt aufführen so entschuldige ich mich bei dem Verfasser.
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Mitglied: 68702
16.10.2009 um 11:05 Uhr
Im wesentlichen geht es ja darum den Leuten Angst zu machen, indem man solche Akomläufe mit Computerspielen in Verbindung bringt.
Das ist so wie mit der Schweinegrippe, die in den Medien aufgebauscht wird, obwohl es in Deutschland nur einen Toten gegeben hat und gleichzeitig an der normalen Influenza jedes Jahr tausende sterben.
Das bei Columbine High und Winnenden keine Hundert Menschen gestorben sind, während in realen Kriegen (1. und 2. Weltkrieg,Vietnam,Irak,Afghanistan) Millionen Zivilisten sterben mussten, weil jemand unserer globalen Elite mehr Macht und Geld braucht wird dabei weggelassen.

Wenn man sich geistig duellieren kann ist das ja auch gut, leider sind so viele Menschen geistig unbewaffnet.
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Mitglied: TheEternalPhenom
16.10.2009 um 11:06 Uhr
Zitat von 68702:

Wenn man sich geistig duellieren kann ist das ja auch gut, leider
sind so viele Menschen geistig unbewaffnet.

Und leider Sitzen davon genug in Berlin im Bundestag/rat und in jedem andern Parlament auf der Erde. LEIDER
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Mitglied: nxclass
16.12.2009 um 11:49 Uhr
Es gibt nun mal viele Eltern die den ganzen Tag schuften gehen und kaum Zeit haben sich um die Kinder zu kümmern.
Wenn dann noch hinzukommt das trotzdem das Geld knapp ist, dann muss man sich eben entscheiden ob man die Kosten für einen Sportverein (Beitrag, Klamotten und Ausrüstung ) oder die Kosten für ein Computerspiel übernimmt.

Und meistens ist das PC Spiel günstiger. (übles Beispiel: 15 $ - http://store03.prostores.com/servlet/runningwithscissors/the-Boxed-Soft ... oder 0$ per bitTorrent)

Evtl. sollte man mal darauf hinweisen, dass man bei jedem heutigen Betriebssystem Benutzerrechte einstellen und bearbeiten kann, um den Nachwuchs daran zu hindern nicht ungehindert Spiele zu installieren.

Schon mal darüber nachgedacht das alle diese 'Killerspiele Besitzer' das MS Windows Betriebssystem benutzen. Evtl. sollte man da mal regulieren !?
Naja - das Thema ist eh nun gegessen, da die Jugendlichen zZ. eh mehr mit 'Komasaufen' beschäftigt sind und da der Staat auch noch was dran verdient.
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Mitglied: wiesi200
16.12.2009 um 12:28 Uhr
Zitat von nxclass:
Es gibt nun mal viele Eltern die den ganzen Tag schuften gehen und kaum Zeit haben sich um die Kinder zu kümmern.
Wenn dann noch hinzukommt das trotzdem das Geld knapp ist, dann muss man sich eben entscheiden ob man die Kosten für einen
Sportverein (Beitrag, Klamotten und Ausrüstung ) oder die Kosten für ein Computerspiel übernimmt.

Und meistens ist das PC Spiel günstiger. (übles Beispiel: 15 $ -
http://store03.prostores.com/servlet/runningwithscissors/the-Boxed-Soft ... oder 0$ per bitTorrent)

Evtl. sollte man mal darauf hinweisen, dass man bei jedem heutigen Betriebssystem Benutzerrechte einstellen und bearbeiten kann,
um den Nachwuchs daran zu hindern nicht ungehindert Spiele zu installieren.

Schon mal darüber nachgedacht das alle diese 'Killerspiele Besitzer' das MS Windows Betriebssystem benutzen. Evtl.
sollte man da mal regulieren !?
Naja - das Thema ist eh nun gegessen, da die Jugendlichen zZ. eh mehr mit 'Komasaufen' beschäftigt sind und da der
Staat auch noch was dran verdient.

Da bin ich jetzt etwas anderer Meinung. Ich sage es liegt nicht an den Killerspielen. Und zum Thema Komasaufen. Was ich mir teilweise rein geschüttet hab war auch nicht lustig. Ich hab dann meinen Rausch irgendwo ausgeschlafen und am nächsten Tag ohne gnade Arbeiten von meinem Vater aus.

Es sind die Eltern die ihrer Erziehungpfilcht nicht mehr nachkommen. Unter Tage in die Schule soll ich der Lehrer drumm kümmern. Und am Abend ab vor den PC das man selbst Fernsehen kann.
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