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Lenovo ThinkPad Yoga im Alltagseinsatz

Erfahrungsbericht Hardware Notebook & Zubehör

Mitglied: jsysde

jsysde (Level 2) - Jetzt verbinden

19.04.2014 um 21:35 Uhr, 17060 Aufrufe, 7 Kommentare, 8 Danke

N'Abend.

Ich nutze seit einiger Zeit ein Lenovo ThinkPad Yoga und wollte mal ein paar Zeilen dazu hierlassen.
Das Yoga ist ein 12,5-Zoll "Convertible" mit einem komplett umklappbaren Display, ein Konzept, dem ich sehr skeptisch gegenüberstand, mittlerweile aber absolut überzeugt davon bin.

Das (mit mattierender Folie beklebte) Display läuft mit FullHD-Auflösung (1920x1080), lässt sich aber auch "schlierenfrei" in kleineren Auflösungen betreiben; im Inneren tickt ein Core i7, dem 8GB RAM und eine 256GB SSD zur Seite stehen. An Performance mangelt es der Kiste also absolut nicht, die Akkulaufzeit beim WLAN-Surfen liegt bei ~ 7 Stunden.

Abgerundet wird das Paket durch einen druckempfindlichen Stylus, den ich anfangs für Schnick-Schnack hielt, mittlerweile aber sehr gern meine Notizen in OneNote damit mache - handschriftlich, versteht sich und das funktioniert nach kurzer Eingewöhnung annähernd perfekt.

Als OS kommt Windows 8.1 Enterprise (Update 1 vom April 2014) zum Einsatz, die Maschine hängt im Firmen-AD und ich habe mir einen zusätzlichen lokalen Nutzer angelegt, der mit meinem Microsoft-Account verbunden ist. Zusätzlich dazu ist auch die WHS2011 Connector-Software installiert, funktioniert problemlos parallel zur AD-Anbindung.

Nun zu des Pudels Kern, der Alltagstauglickeit:
Ich habe bereits einige Zeit mit einem ThinkPad Helix unter Windows 8 gearbeitet und habe mich in dieser Zeit sehr intensiv mit dem Multi-Touchpad auseinandergesetzt - ohne passenden Treiber und entsprechende Konfiguration treibt einen das Teil in den Wahnsinn. Einmalig richtig konfiguriert ist es aber somit das beste, was ich an Touchpad bisher unter den Fingern hatte: Präzise, flexibel zu konfigurieren und vor allem auch groß genug, um mit meinen Pranken bis zu vier Finger auf die Fläche zu bringen. In Kombination mit dem Trackpoint (den ich bei den ThinkPads generell sehr schätze) einfach großartig und sehr komfortabel.

Im Büro nutze ich derzeit eine USB3.0-Dockingstation von Lenovo, das OneLink Dock Pro ist bestellt und ich warte sehnsüchtig darauf - dem Yoga fehlt der übliche Dockinganschluss, daher muss eine USB-Lösung her. Das OneLink Dock (ohne Pro) verfügt zwar auch über gemeinsame USB- und Stromanschlüsse, die in einem speziellen Anschluss an der Seite des Yoga Platz finden, allerdings nur über einen digitalen Monitorausgang. Das Pro hat derer zwei, genau wie das USB3.0-Dock, das ich derzeit im Einsatz habe. Als Monitore dienen derzeit zwei Samsung SyncMaster, einmal 20", einmal 24".

Der Unterschied ist dann letztlich nur noch ein Kabel verbinden zu müssen statt zwei.

Dank der SSD bootet das Yoga innerhalb weniger Sekunden und arbeitet im reinen "Office-Betrieb" entsprechend flüsterleise - der Lüfter dreht nur kurz hoch, wenn tatsächlich Last anliegt, bleibt dabei aber im erträglichen Rahmen; bei Verwendung einer USB-Dockinglösung werden die zwei Monitoranschlüsse via DisplayLink-Treiber angesprochen (melden sich also als eigenständige Grafikkarten), hier sollte man tunlichst den aktuellsten Treiber von der DisplayLink-Website nutzen, da der von Lenovo angebotene Treiber CPU-Last verursacht und somit der Lüfter permanent läuft (zwar leise, aber permanent nervt dann doch).

Ansonsten kann ich den Einsatz von Lenovo System Update empfehlen, da alle Treiber sauber damit heruntergeladen und installiert werden. Ich selbst verwende kaum etwas von der Zusatzsoftware von Lenovo, einzig die "Lenovo Settings App" aus dem Store (Achtung: Microsoft-Konto erforderlich, wenn man das System neu installiert) wird benötigt, um die Webcam vom privaten in den öffentlichen Modus zu schalten und vice versa. Per Default ist die Cam auf "private" geschaltet, zeigt also kein Bild an (Datenschutz und so).

Bluetooth und WLAN funktionieren tadellos, unnötig, hier jetzt solche Standardfunktionen zu beschreiben, denke ich.

Die hintergrundbeleuchtete (zwei Stufen) Tastatur ist, wie von Lenovo gewohnt und erwartet, "knackig" und schreibt sich sehr angenehm und vor allem leise. Einzig die Anordnung der Cursor- und Bildlauftasten ist etwas unpraktisch, an das Fehlen der "Kontextmenu"- und der Pause-Taste habe ich mich gewöhnt. Lenovo-typisch lassen sich STRG und Fn im BIOS vertauschen, was zumindest mir sehr hilft - STRG ist bei mir immer ganz unten links.

Was treibe ich so den ganzen Tag?
Im Büro Outlook, Word, Excel, diverse Webanwendungen (immer zwei Browser offen, IE und Fuchs) und RDP-Sessions bzw. RDCM - macht das Yoga im "Standgas", erwartungsgemäss völlig stressfrei. Zippen mit 7Zip gehört als Admin quasi zu meinen Hobbys, hier zeigt der Core i7 richtig Zähne, geht richtig flott und das Yoga bleibt trotzdem uneingeschränkt bedien- und benutzbar. Gut, viel mehr an CPU-lastigen Aufgaben mute ich ihm nicht regelmässig zu, aber wer Benchmark-Ergebnisse sehen will, kann diese ja bei notebookcheck.com nachlesen.

Privat nutze ich das Yoga mit umgeklappter, halb aufrecht stehender Tastatur gern mal zum Daddeln, dabei ist das in jedem Winkel stabil haltende Display natürlich echt hilfreich.
DIe Tastatur wird übrigen arretiert und Touchpad/Trackpoint abgeschaltet, wenn man das Display über 180° hinaus klappt, es kommt also nicht zu ungewollten Eingaben. Das Yoga steht zum Daddeln btw auf meinen Beinen, die 1,5kg wollte ich auch nicht wirklich lange inm Arm halten - das ist der einzige Minuspunkt im Gegensatz zu Geräten wie dem Helix, bei dem sich die Tastatur komplett vom Display lösen lässt. Anyway, selbst beim Spielen wird das Yoga nicht übermässig warm und kann so auch auf Beinen abgestellt werden, die in Shorts stecken.

Wer das Yoga nicht per WLAN online/in sein Netzwerk bringen will, muss allerdings einen USB-Ethernetadapter kaufen, Lenovo bietet derer zwei an: einen USB2.0-Adapter, der nativ vom BIOS erkannt wird (und somit auch für WakeOnLan und Deployment genutzt werden kann) und 100Mbit/s. liefert und einen USB3.0-Adapter, der dann Gigabit-Performance bietet, aber erst mittels Treiber zum Leben erweckt werden muss und somit erst zur Verfügung steht, wenn Windows schon gebootet hat. Im Gerätemanager sollte man bei beiden Adaptern die Energiesparfunktionen ausschalten, da sonst bei jedem Bildschirmtimeout die Verbindung unterbrochen wird - blöd, wenn grad ein Download laufen soll... (Versuch macht kluch und so).

So, jetzt ist der Roman lang genug geworden und ich ziehe mal _mein!_ Fazit:
Yoga mit Windows 8 - darauf habe ich eigentlich seit Jahren gewartet, so wollte ich irgendwie schon immer arbeiten: Immer genügen Performance, trotzdem ein Leichtgewicht, mit Touchscreen und Handschriftenerkennung auch für Meetings geeignet, der Akku hält ja entsprechend lange durch. Durch die SSD bootet Windows sehr fix und auch alle Applikationen starten, ohne dass man ne Kaffeepause einlegen muss. Ein, zwei Abstriche z.B. für die sich abschaltenden Ethernet-Adapter, aber last but not least würde ich das Yoga jederzeit wieder nehmen.

Ich hoffe, der Bericht ist euch nicht zu subjektiv, das sind eben _meine_ Erfahrungen, die ich (bisher) mit dem Yoga machen konnte. Fragen? Fragen!

Cheers,
jsysde
Mitglied: jsysde
30.04.2014 um 09:58 Uhr
Moin.

So, kurzes Update: Das OneLink Dock Pro kam gestern, endlich.
Also den DisplayLink-Manager und den Treiber für das USB3.0-Dock runtergeworfen, Treiber für das OneLink Dock Pro von Lenovo runtergeladen und installiert.

Maschine ausgeschaltet und dann ran mit dem Kombi-Kabel, Maschine wieder an: Zwei externe Bildschirme springen an, erst mal alles gut, sogar die Einstellungen "Primary Display" und welche Anwendung auf welchem Monitor startet, sind erhalten geblieben. Blick in den Taskmanager: Kein DisplayLink-Treiber mehr geladen, das Dock hat also eine "echte" Anbindung an die Hardware und nutzt die verbaute Intel-Grafikkarte. Daraus folgt: Kein "CPU-Zucken" mehr durch den DisplayLink-Treiber, wie ich es oben beschrieben habe.

Heute morgen dann die Überraschung: Kombi-Kabel ran, Maschine an - alles verstellt, Primary Display ist jetzt das andere, Anwendungen starten wild und durcheinander auf dem jeweils "falschen" Monitor. Alles wieder eingestellt, Reboot (mehrfach), alles gut. Mal schauen, was passiert, wenn ich das Yoga jetzt über den Brückentag/das Wochenende daheim auf der Couch betreibe, ohne externe Monitore und mit einem lokalen User statt meinem Domain-Account.

Zum OneLink Dock Pro selbst:
Fettes Netzteil (135W) dabei, vorne zwei USB3.0-Buchsen + Headphones, hinten Ethernet (Gigabit), je zwei USB3.0-/2.0-Buchsen, DVI und DP - für den Anschluss meiner Monitore musste also ein DP=>DVI-Adapter dazwischen, klappt einwandfrei. Der Power-Knopf am Dock schaltet jetzt direkt den Rechner an/aus - beim USB3.0-Dock versorgt der Schalter ja nur das Dock selbst. In der Schachtel des OneLink Dock Pro findet sich sonst noch Faltanleitung und ein DVI=>VGA-Adapter, that's it. Treiber wie schon beschrieben => Download (macht man ja eigentlich sowieso, oder?).

Bisher zufrieden, werde in den nächsten Tagen berichten, ob das so bleibt.

Cheers,
jsysde
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Mitglied: jsysde
07.05.2014 um 13:14 Uhr
Mahlzeit.

So, ein Nachtrag: Ich habe Hyper-V aktiviert auf meinem Yoga und hatte die grandiose Idee, die BlackBerry Link Software zu installieren - böses Foul.

Installation läuft sauber durch, keine Fehler erkennbar - solange _kein!_ BB-Device per USB angeschlossen ist!
Sobald mein Z10 am USB-Port hängt, verwandelt sich meine Netzwerkverbindung in eine Art Blinker: An. Aus. An. Aus. Somit natürlich kein brauchbares Arbeiten mehr möglich, irgendwie kommen sich der Hyper-V Switch und der von BB Link installierte Ethernet-Adapter in die Quere. Die Deinstallation von BB Link hat das Problem aber nicht gelöst, ich musste den OneLink Dock Pro Treiber ebenfalls deinstallieren und mit DevManPro die verwaisten Einträge aus dem Device Manager löschen, ebenso den Hyper-V Switch.

Nach Reboot und Neu-Installation des OneLink Dock Pro Treibers läuft mein Yoga jetzt wieder sauber und ohne Fehler; hoffentlich bleibt das auch so. Die Hyper-V Maschinen laufen auch wieder sauber im Netz, das war mit installierter BB Link-Software auch nicht der Fall. Ganz großes Tennis... :-\

Abschliessend noch zwei Takte zum OneLink Dock Pro:
Funktioniert bisher fehlerfrei, allerdings brauchen die angeschlossenen Monitore recht lange, um aus dem Standby zu kommen; gestern hatte ich kurz das Phänomen, dass beide Monitore kurz schwarz wurden und dann wieder angingen, lt. Eventlog ist der Grafiktreiber gecrasht und neu gestartet, was sich evtl. mit einem Treiberupdate (so es denn mal eines gibt) beheben lässt. Davon abgesehen: Top, alles gut und wie gewünscht!

Cheers,
jsysde
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Mitglied: maxi1994
29.06.2014, aktualisiert 30.06.2014
Hallo zusammen,

können mit diesem Laptop auch Spiele gespielt werden?
Möchte mir dieses Notebook bestellen, muss jedoch sicher sein, dass ich solche Online-Games damit spielen kann.

Grüße
Max

EDIT Mitchell: Link gelöscht, Werbung
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Mitglied: Mitchell
30.06.2014 um 15:56 Uhr
Hi maxi,

ich denke, der TO kann auf deine Frage auch ohne den Link antworten. SEO-Beiträge oder Werbung in anderer Art werden hier gelöscht, solltest du in Zukunft dran denken..

Mfg
Mitchell
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Mitglied: jsysde
01.07.2014, aktualisiert um 19:51 Uhr
N'Abend.

Danke @Mitchell.

@maxi1994: Du hast jetzt nicht allen Ernstes gefragt, ob ein Core i7 in der Lage ist, mit ein paar Browser-Games zurechtzukommen?

Cheers,
jsysde
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Mitglied: HarroL
02.02.2015, aktualisiert um 14:16 Uhr
Hallo ich habe die selbe Hardware die Du einsetzt, jedoch mit einer 520 HDD.
Ich min mit dem Teil auch total zufrieden, jedoch habe ich erhebliche Probleme mit der Dock Pro.
Es fing damit an dass ich eine alte Dock dran hatte ohne Kombistecker dann habe ich die neue Pro rangestöpselt gleiche LAN Problematik wie bei dir mal da mal weg. Habe das nicht in den griff bekommen. hatte auch meine VirtualBox in verdacht.
Rechner auf Werksauslieferungszustand zurück alle benötigte Software rauf und dann die PRO angeschlossen. Siehe da alles geht.
Und heute Morgen nicht mehr.....
Die Monitore werden einwandfrei angesteuert, LAN ist deaktiviert (jedoch sagt Win es sei verbunden) auch das Anschließen eines USB Gerätes wird nicht erkannt.
Zur zeit benutze ich die Dock für die Monitore habe zusätzlich ans Laptop eine USB/LAN-adapter dran
so geht es ... aber das kann es doch nicht sein !!!
Das ist doch alles SCH ...
Ich muss mit dem Teil arbeiten und kann mich nicht drauf verlassen....
Ich hoffe hier hat jemand dies Problematik in den Griff bekommen.

Hardware Lenovo Yoga S1 + OneLinkPro + 2x Samsung S24C650


Nachtrag ich habe es nun ziemlich eingegrenzt das Ergebnis ist unglaublich aber jeder Zeit reproduzierbar:

Dock angeschlossen mit LAN alles gut alles läuft.
Wenn man nun ein USB gerät anschließt steigt der Netzwerkadapter aus und verbindet sich erneut das dauert ca 5-10 Sek.
Anschließend läut alles wieder wie gehabt. Dummerweise sind dann alle gemapten Laufwerke weg.
Ach ja auf die in meinem Fall angesteckte HDD habe ich anschließend auch kein Zugriff.
Ich habe es auch noch mit einem USB-Hub versucht mit externer Stromversorgung .... genau das Selbe.
Das ganze passiert auch bei einem USB-Stick.

Nach dem Herausziehen ist wieder alles gut.....
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Mitglied: jsysde
09.08.2015 um 10:42 Uhr
Moin moin.

Ein gutes Jahr ist seit meinem letzten Beitrag hier vergangen - ich habe immer noch viel Spaß am und mit dem Yoga.

Dennoch kommen natürlich immer ein paar Punkte zusammen, die man kritisieren kann und soltle:
Im Laufe der Zeit hat sich leider auch bei mir der im Netz viel diskutierte "Ghosting-Effekt" teils sehr deutlich bemerkbar gemacht und Lenovo weigert sich bisher beharrlich, das Display aus Garantie zu tauschen. Da ich Büro-Betrieb mit externen Monitore arbeite, fallt das natürlich nur auf, wenn ich das Yoga (so wie jetzt) "stand-alone" betreibe, also daheim auf der Couch oder wenn ich unterwegs bin. Ärgerlich isses bei dem Preis des Geräts natürlich allemal.

Für das OneLink Dock Pro wurden mittlerweile mehrere Treiber- und Firmware-Updates bereitgestellt, die ich auch brav installiert habe. Dennoch kommt es nach wie vor zu diversen "Aussetzern":
- LAN-Verbindung ist kurzzeitig weg, kommt aber sofort zurück. Sehr ärgerlich, wenn man grad per Lync/Skype telefoniert und/oder viele RDP-Sessions offen hat.
- USB3.0-Buchsen: Beim Anschluss von zwei USB3.0-Platten (jeweils 2,5" ohne ext. Netzteil) wird entweder nur eine erkannt, mal beide, mal keine. Beim Kopieren von Daten zwischen den beiden Platten werden plötzlich beide abgemeldet und der Kopiervorgang bricht ab. Beim Anschluss einer 2-Bay USB3.0-Dockingstation (Sharkoon) mit ext. Netzteil verhält es sich teil ähnlich, teils sind die Datentransferraten unter USB2.0-Niveau.
- Monitore brauchen noch immer lange, um aus dem Standby zu kommen und auch das gelegentliche "Flackern" ist geblieben, d.h. beide Monitore werden kurz schwarz und sind nach ein paar Sekunden wieder da.
- Ab- und Anstecken des Docks im laufenden Windows-Betrieb ist nach wie vor nicht möglich; Abstecken klappt, aber beim Wiederanstecken friert reproduzierbar das System komplett ein (auch bei ruhendem Desktop, ohne irgendwelche offenen Anwendungen)

Aber es gibt natürlich auch positives zu berichten, so ist z.B: die Akkukapazität auch nach 18 Monaten Dauereinsatz immer noch sehr gut, kann hier kaum "Verschleiß" feststellen. Auch der Body des Yoga hat keinerlei Makel, das Display hält nach wie vor in jedwedem Klappwinkel stabil und zuverlässig. Die Tastatur zeigt auch keinerlei Ausfallerscheinungen, alle Tasten einwandfrei, auch die Beschriftung löst sich nicht (was ich gerade bei anderen Hersteller sehr häufig hatte). Einzig der "ThinkPad"-Schriftzug auf dem Palmrest hat sich gelöst, was ich aber durchaus verschmerzen kann.

Last but not least kann ich nach 18 Monaten Dauernutzung dem Yoga S1 ein gutes Zeugnis ausstellen, die Hälfte seiner offiziellen "Dienstzeit" hat es damit auch bereits hinter sich. Und wenn es den anstehenden Wechsel auf Windows 10 zu meiner Zufriedenheit mitmacht, werde ich es wohl auch nur über den normal dreijährigen Nutzungszeitraum hinaus weiter benutzen.

Cheers,
jsysde
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