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Stromausfall - Hardware funktioniert nicht mehr

Anleitung Hardware

Mitglied: coxsrcrub

coxsrcrub (Level 2) - Jetzt verbinden

20.10.2007, aktualisiert 08.05.2008, 28550 Aufrufe, 18 Kommentare

was man tun kann und wo die Gründe dafür liegen können

Aus aktuellen Anlass mal ein Mini Howto, was man tun kann wenn nach einem kurzzeitigen Stromausfall die Hardware nicht mehr funktioniert. Ein ähnlicher Effekt kann auch durch eine Überspannung ausgelöst werden. Ich gehe hierbei nur auf einen PC und eine Tastaturen mit integrierten Geräten wie z.B. Kartenleser oder Fingerprint-Leser ein. Dies läßt sich aber durchaus auf alle elektronischen Geräte übertragen. Gute Geräte die CE-Konform sind haben diese Fehlerquelle nur durch technischen defekt einer Komponente. Siehe Fußnote.


PC

1. PC vom Netz trenne - Netzstecker ziehen
2. PC OHNE eingesteckten Netzstecker ca. 10x einschalten
-- (nicht am Netzteil schalten! und/oder bis zu 5min warten)
3. Netzstecker wieder einstecken
4. PC einschalten

Die 5min warten hilft nur wenn die Fehlerquelle das Netzteil ist nicht beim Motherboard!

Tastaturen

1. Tastatur-Anschlusskabel vom PC trennen
2. Einmal ohne eingesteckten Tastatur-Anschlusskabel über die Tastatur streichen.
-- Wie über ein Klavier.
3. Tastatur-Anschlusskabel wieder einstecken
4. PC einschalten

Die oben beschriebenen mögen für einige absurd klingen sind aber logisch und technisch zu erklären. Wenn die Hardware nach diesen einfachen Schritten nun wieder funktioniert lag es daran das durch die Trennung vom Netz Kondensatoren (Stromspeicher) nicht rechtzeitig entladen werden konnten

Durch das ausführen der oben beschrieben Tätigkeiten werden die Kondensatoren dazu gebracht sich zu entladen und so in einen schaltbaren Zustand zurückzukehren!


Technische Sicherungsschaltung

Die meisten Netzteil haben eine Sicherungsschaltung eingebaut die durch einfaches entfernen des Netzsteckers reagiert. Das grobe Prinzip ist ein Thyristor / Triac, dieser schliesst einfach die Ausgangsspannung kurz. Dadurch liegt an den weiteren Bauteilen keine Spannung mehr an und es entsteht kein weiterer Schaden. Durch weitere Speisung eines Elko (Unterart von Kondensatoren/ hohe Kapazität) seitens des Netzteils wird dieser Effekt aufrecht erhalten. Wird jetzt der Netzstecker gezogen, wird diese Speisung entfernt, der Elko entlädt sich und der Thyristor / Triac schaltet nicht mehr durch. Das Netzteil funktioniert wieder.

Den gleichen Effekt kann man mit "der Holzhammermethode" oder auch "russisch reparieren" erreichen. Bei dieser Methode kann den gezogenen Netzstecker an dessen Steckkontakten kurzschließen z.B. durch einen nicht isolierten Schraubenzieher.

Bei Fernsehern sollte man das auf KEINEN FALL ausprobieren! In diesen Geräten arbeiten die Kondensatoren im Hochspannungsbereich! Hier nur einen Fachmann heranlassen!

In beiden Fällen empfehle ich - Sollte noch Garantie vorhanden sein, dass Netzteil vom Händler austauschen lassen da es teilweise fehlerhaft ist und wahrscheinlich nicht CE Konform ist.


Aus der Rubrik wie erklär ich es meinem Kind:

Um dies einmal Bildlich versuchen darzustellen stelle man sich eine Wippe vor. Im Normalfall hat nur eine Seite den Kontakt zum Boden. Der Wippakt ist mit der Umschaltphase Aus zu Ein und umgekehrt zu vergleichen. Durch einen Stromausfall kann es dazu führen das der Kondensator in der Umschaltphase zwischen diesen beiden Positionen verbleibt. Dieser Zustand ist in der Elektronik/Computerwelt technisch nicht existent, alles basiert auf Aus oder Ein bzw. 0 oder 1, ein dazwischen gibt es nicht.


Einige Geräte besitzen noch eine Feinsicherung, z.B. einige Drucker. Es kann bei verschiedenen Geräten von Nöten sein diese kurzzeitig zu entfernen um den Effekt zu erreichen.

Eine Überspannungssicherung wie in z.B. Computersteckdosen vorhanden, kann diesen Fehler nicht verhindern.


Fußnote - Empfehlungen und weiter Erläuterung zur Ursache

Sollte ein PC diesen Fehler haben empfehle ich diesen beim Händler umzutauschen. Die Geräte erfüllen dann nicht alle CE Normen und dürften diese Zeichen nicht tragen. Gerade bei dem Händler um die Ecke zusammengebaute PC'S erfüllen meist nicht die CE Norm. Der Grund ist ebenfalls ganz einfach zu erklären. Einzelne Komponenten tragen bereits ein CE Kennzeichen. Viele gehen davon aus wenn man die einzelnen Komponenten zusammenbaut erfüllt man automatisch die CE Norm. Das ist aber falsch! Jedes Gerät was neu auf den Markt gebracht wird und das ist ein frisch zusammengestellter PC, muss erneut mit allen Komponenten auf CE Konformität geprüft werden. Dies wird aber in den seltensten Fällen getan und somit gibt es eine riesige Grauzone von Geräten die nicht die CE Richtlinien erfüllen und dennoch dieses Zeichen tragen.
Mitglied: TuXHunt3R
20.10.2007 um 21:45 Uhr
Hört sich doch gut an, daran habe ich bis jetzt gar nicht gedacht! Und das klappt (also auch in der Praxis, nicht nur in der Theorie)?
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Mitglied: coxsrcrub
20.10.2007 um 21:53 Uhr
Mindestens schon tausendmal erprobt und bewährt!

Ein typisches Board das diesen Fehler verursacht ist z.B. ein MSI Delta Mainboard (Version egal) mit einem Sempron Prozessor drauf sowie Kartenlese-Tastaturen mit DIN Anschlüssen. Bei den Tastaturen mit DIN Anschlüssen liegt es hauptsächlich daran das der Einheitliche CE Standard erst Anfang der neunziger Jahre eingeführt wurde.

Hier mal das WIKI zum CE-Standard http://de.wikipedia.org/wiki/CE-Kennzeichnung

Grüße Jörg
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Mitglied: TuXHunt3R
20.10.2007 um 21:59 Uhr
DIN-Anschlüsse? Diese runden Dinger, ungefähr 1 cm Durchmesser und 5 Pins? Gibts das noch? Selbst meine alte IBM-Tastatur (die grossen Dinger, mit denen man ein Wildschwein erlegen könnte) hat einen PS/2-Anschluss. Setzt ihr noch solche Dinger ein? Wenn ja, wofür?

Ansonsten sehr guter Tipp, werde das nächste Mal dran denken, bevor ich ein Netzteil oder ein Mainboard auswechsle!
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Mitglied: coxsrcrub
20.10.2007 um 22:05 Uhr
Gerade im Medizinischen Bereichen sind diese Geräte noch sehr weit verbreitet! Nur mal um eine Zahl zu nennen eine Krankenkassenkartenlese-Tastatur kostet ca 180€ in der Neuanschaffung. Wenn z.B. eine Klinik nun davon 100 Stück hat und diese noch funktionieren warum sollten diese dann teuer neu beschafft werden? Es gibt ja Adapter auf PS/2 für ein paar Cent!

Grüße Jörg
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Mitglied: TuXHunt3R
20.10.2007 um 22:12 Uhr
Das ist ein Argument . Nur werdet ihr sehr wahrscheinlich in naher Zukunft Probleme mit den Anschlüssen bekommen, da neue Computer häufig keine PS/2-Anschlüsse mehr haben (zumindest die neuesten Kübel von Dell nicht). Ich weiss zwar, dass es Adapter von DIN auf PS/2 gibt und auch Adapter von PS/2 auf USB, aber ob eine Kombination dieser Adapter funktioniert, das bezweifle ich.....


Naja, reiten wir nicht länger auf dem Thema rum! Ich wünsch dir noch einen schönen Abend und nochmal danke für das Tutorial!
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Mitglied: Pjordorf
21.10.2007 um 21:58 Uhr
PC

1. PC vom Netz trenne - Netzstecker ziehen
2. PC OHNE eingesteckten Netzstecker ca. 5 -
10 x einschalten (nicht das Netzteil!)
3. Netzstecker wieder einstecken
4. PC einschalten



Durch das Entfernen des Netzsteckers bekommt die "Elektronische Sicherung" im Netzteil, die möglichkeit wieder "zurückgesetzt" werden zu können. Das grobe Prinzip einer solchen Sicherung ist ein Thyristor / Triac zu nehmen und die Ausgangsspannung damit kurzschliessen. Dadurch liegt an den weiteren Bauteilen keine Spannung mehr an und es entseht kein weiterer Schaden. Durch weitere Speisung eines Elko (hohe Kapazität) seitens des Netzteils wird dieser Effekt aufrecht erhalten. Wird jetzt der Netzstecker gezogen, wird diese Speisung entfernt, der Elko entlädt sich und der Thyristor / Triac schaltet nicht mehr durch. Netzteil ist wieder OK. (Wie gesagt, grobe Prinzip). Natürlich ist ihn heutigen Schaltnetzteilen der aufwand für eine "Elektronische Sicherung" ein wenig höher. Das einschalten des PCs (Nicht das Netzteil) ca. 5 - 10 mal hat eigentlich keine auswirkung, ausser das das Schaltnetzteil etwas schneller seine Restladung auf den einzelnen Spannungen verliert.

Netzstecker am Netzteil entferne, ca, 30 Sek. bis 1 Min warten, Netzstecker wieder einstecken und es geht wieder.

Bei manchen Netzteil / PC kombinationen kann es auch schon mal sein, etwas länger (2 Min.) zu warten. (Da hängt dann große Last am Netzteil und es dauert etwas länger die Ladung abzubauen).




Tastaturen

1. Tastatur-Anschlusskabel vom PC trennen
2. Einmal ohne eingesteckten
Tastatur-Anschlusskabel über die
Tastatur streichen.
-- Wie über ein Klavier.
3. Tastatur-Anschlusskabel wieder
einstecken
4. PC einschalten

Und schauen, ob die Tastatur LEDS (Num-Lock, Rollen, Umschalten) kurz aufleuchten. Dann wird die Tastatur zumindest schon mal mit 5 Volt versorgt.
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Mitglied: coxsrcrub
22.10.2007 um 10:15 Uhr
Guten Morgen,

vielen Dank für deine Ergänzungen.

Ich bin nicht tiefer darauf eingegangen, zum einen weil ich die genaueren Abläufe über die Thyristoren nicht kannte. Und zum anderen ist ein Elko eine unterart der Kondensatoren.

Das einschalten des PCs (Nicht das Netzteil) ca. 5 - 10 mal hat eigentlich keine Auswirkung, außer das das Schaltnetzteil etwas schneller seine Restladung auf den einzelnen Spannungen verliert.

Darum ging es mir aber gerade, den Rechner "as soon as possible" wieder schaltfähig zu machen und nicht immer ist das Netzteil der Verursacher. Durch diese Vorgehensweise erschlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe (Ursache Motherboard und Netzteil)

Ich ergänze deine Erläuterung demnächst im Howto.

Mir kommt nun der Anschein das du vermutest das nur das Netzteil der Verursacher sein kein. Ich hatte mehrere male schon erlebt das dass Motherboard ebenfalls der Verursacher sein kann.

Eine Arbeitsstation hatte den besagten Effekt - Stromausfall, Gerät ohne Funktion.
Ein Kollege hatte zwischenzeitlich das Netzteil ausgetauscht und der Rechner lief dennoch nicht! Die einfachen Schritte befolgt und der Rechner lief wieder! Das ausgetauschte Netzteil war im übrigen noch funktionstüchtig. Damit dürfte bewiesen sein das nicht nur das Netzteil der Verursacher sein kann.

Grüße Jörg
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Mitglied: Pjordorf
23.10.2007 um 02:51 Uhr
zum anderen ist ein Elko eine unterart der
Kondensatoren.

Stimmt.


Darum ging es mir aber gerade, den Rechner
"as soon as possible" wieder
schaltfähig zu machen und nicht immer

Schon klar, aber der geringe Strom der durch das drücken eines Tasters am Mainboard fließt, ist vernachlässigbar gering, zumal noch andere Verbraucher weitasu mehr Strom ziehen. z.b. Festplatte, CD-ROM etc.



Mir kommt nun der Anschein das du vermutest
das nur das Netzteil der Verursacher sein
kein. Ich hatte mehrere male schon erlebt das
dass Motherboard ebenfalls der Verursacher
sein kann.

Nein Nein Nein den Anschein sollte es nicht haben. Wenn das Netzteil der Verursacher wäre, dann ist auch das Netzteil "Hin", sprich kaputt und durch Aus/Einschalten nicht wieder zum leben zu erwecken.

Der Verursacher ist auf jeden Fall ein Bauteil / Gruppe welche vom Netzteil versorgt wird und Blitzartig zu viel Strom zieht (was auch beim durchschneiden der Stromkabel mit einem Seitenschneider oder durchscheuern an einer Scharfen Kante im Gehäuse geschehen kann). Also fast immer der Verbraucher. Und nachdem der Verbraucher abgeklemt / getauscht / repariert wurde geht es wieder.


Peter
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Mitglied: curlybiggelow
05.11.2007 um 13:26 Uhr
Oh, mein Gott - was für ein technischer Dünnsinn!

1.) Am 230V~ Stecker eines Fernsehers liegen 230V~ Spannung an. Genau wie bei einem Computer, einem Toaster oder jedem anderen Verbraucher mit 230V~ Spannungsversorgung ! Das ist doch sicher verständlich... und ein Kondensator (zumal ein Elko) arbeitet meist mit Gleichspannung. Das ist auch bei Fernsehern so ! Russisches reparieren funktioniert nur mit russischen Wechselspannungskondensatoren !!!

2.) Der Ausschalter eines Computers ist in der Regel ein Taster, der eine kleine Steuerspannung als Impuls auf die Steuerleitung des Netzteils gibt und kein Schalter ! Was also soll es bringen diesen Steuertaster 10 mal zu betätigen, wo er doch nur eine Funktion erfüllt, wenn am Netzteil 230V~ Spannung anliegt, der Hauptschalter des Netzteils auch eingeschaltet ist und das Netzteil selbst nicht so beschädigt ist, dass zumindest die Steuerspannng 12V DC noch produziert wird ???

3.) Ein Elko ist keine Unterart des Kondensators, sondern eben ein Kondensator ! zugegebenermassen einer mit grosser Kapazität, aber ein Kondensator !

4.) Das CE-Symbol auf einem technischen Gerät zeigt nicht die Erfüllung einer einklagbaren technischen Norm an, sondern ist die fadenscheinige europäischer Antwort auf die VDE 0113. Diese enthielt nicht nur technische und organisatorische Vorschriften, sondern regelte auch verbindlich wie das zu testen war. Das CE-Zeichen besagt einfach nur, dass der Hersteller bzw. Vertreiber einer Ware der Meinung ist, dass seine Ware durch ihn selbst bestimmbare Vorschriften des europäisch harmonisierten Marktes entspricht. Es ist kein Garant dafür, dass bestimmte technische Werte oder Prüfverfahren (wie nach VDE 0113 z.B.) eingehalten wurden.

5.) und der grösste Gag ist ja wohl, dass ein 'Administrator' allen Ernstes das 'Streicheln' einer Tastatur als adäquate Massnahme bei Blitzschlag empfiehlt ! Ist das hier ein Esoterik-Forum oder tauschen Sich hier wirklich Techniker aus ? Ich fass es nicht ! Wenn ich mal einen in unserem Rechenzentrum zu fassen kriege, der seine Tastatur streichelt - werfe ich ihn sofort raus !

Mit freundlichen Grüßen
Curly Biggelow
DV-Manager
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Mitglied: coxsrcrub
05.11.2007 um 14:56 Uhr
Wie gesagt tausend mal erprobt und bewährt! Auch die technische Erklärung sollte einleuchtend sein.

Zu den Fernsehen habe ich ebenfalls etwas geschrieben.

Zu den Tastaturen habe ich eingangs beschrieben welche Typen dies betrifft.

2.) Der Ausschalter eines Computers ist in der Regel ein Taster, der eine kleine Steuerspannung als Impuls auf die Steuerleitung des Netzteils gibt und kein Schalter ! Was also soll es bringen diesen Steuertaster 10 mal zu betätigen, wo er doch nur eine Funktion erfüllt, wenn am Netzteil 230V~ Spannung anliegt, der Hauptschalter des Netzteils auch eingeschaltet ist und das Netzteil selbst nicht so beschädigt ist, dass zumindest die Steuerspannng 12V DC noch produziert wird ???

Eben um die Kondensatoren zügig wieder in eine schaltbare Position zu bringen.

Zum Schalter kann ich nur sagen das dies Haarspalterei ist. Du hörst dich an wie ein alter Bundesbeamter der darauf Pocht das sein Zimmer Amtsstube heißt und kein Dienstzimmer ist.
Mir ist durchaus bewusst was ich dort geschrieben habe. Mir ist aber auch durchaus bewusst wer dies alles lesen könnte, schon mal darüber nachgedacht!? Schau doch mal über deinen Tellerrand.

Ein Elko ist ein Kondensator richtig, wie man aus dessen Namen schon entnehmen kann. Da es aber unterschiedliche Arten von Kondensatoren gibt habe ich diesen gesondert als Unterart aufgeführt. Wo ist das Problem? Schon mal nach link und rechts geschaut?

Zum anderen

Das CE-Symbol auf einem technischen Gerät zeigt nicht die Erfüllung einer einklagbaren technischen Norm an, sondern ist die fadenscheinige europäischer Antwort auf die VDE 0113

Welch starke Behauptung, die ganz offensichtlich auf einer Mutmaßung basiert! Hier wird eine grundlegende Norm nicht eingehalten die eine Voraussetzung für den Handel in der EU ist und im Zuge der Globalisierung werden immer mehr EU Rechte auf die einzelnen Länder übertragen bzw. die EU übernimmt immer mehr die Aufgaben derer. Also bezweifele ich stark das dies nicht einzuklagen ist, nur weil es wahrscheinlich noch niemand getan hat und es kein Grundsatzurteil gibt! Wenn diese Norm nachweislich nicht erfüllt ist wird man dies auch sicherlich einklagen können!

5.) und der grösste Gag ist ja wohl, dass ein 'Administrator' allen Ernstes das 'Streicheln' einer Tastatur als adäquate Massnahme bei Blitzschlag empfiehlt ! Ist das hier ein Esoterik-Forum oder tauschen Sich hier wirklich Techniker aus ? Ich fass es nicht !

Lies mal alle Zeile und versuche es umzusetzen! Von Blitzschlag war nie die Rede. Auch die Überschrift ist eindeutig! Nur von einem ähnlichen Effekt bei einer auftretenden Überspannung. Nichts reininterpretieren!

Aber wenn du dies nicht verstehen möchtest, brauchst du es nicht auszuführen.

Wenn ich mal einen in unserem Rechenzentrum zu fassen kriege, der seine Tastatur streichelt - werfe ich ihn sofort raus !

Hierzu spare ich mir lieber die Worte, da der Satz alleine schon das Profil des Schreibers wiedergibt. Wenn er den außer auf dem Papier eines hat.

Lies dir am besten nochmal ganz langsam den Punkt durch: Wie erklär ich es meinem Kind.

Grüße an den DV-Manager ... ich habe viel gelacht
Jörg

PS: DV ... was für ein Antiquarischer Begriff
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Mitglied: curlybiggelow
06.11.2007 um 08:09 Uhr
Tja, wenn du natürlich eigenes Wissen durch Glauben ersetzt, scheint das hier ja wohl wirklich eine Esoterik-Ecke zu sein. Vielleicht machst du aus deinem sog. Tutorial ja sogar eine eigene kleine Religion... mit einem AschRAM für Tastaturstreichler.

Für den professionellen Betrieb eines Rechenzentrums jedenfalls benötigt man analytisch denkende Menschen, deren Entscheidungen auf Wissen und Erfahrung beruht und nicht auf Glauben. Da ist es dann auch völlig egal, wie antiquiert sein Vokabular ist. Dein sog. 'Tutorial' und deine Auslassung zur Entwicklung in der EU lassen jedenfalls eher einen Glaubenskrieger, als einen Wissensträger vermuten. Was immer dein Beruf zur Zeit ist - Datenverarbeitung sollte es lieber nicht sein. Pisa ist genau hier !

Übrigens wenn man nur nach der Anzahl positiver Resonanzen gehen will, um die Richtigkeit des eigenen Glaubens zu belegen, solltest du dir auch einmal über die gemeine Stubenfliege Gedanken machen. Nur weil Millionen Fliegen die Verdauungsprodukte anderer Tiere als wohlschmeckend ansehen, muss das nicht auch zwangsläufig für andere Lebewesen gelten - gell.

Curly Biggelow
im biblischen Alter immer noch in der DV tätig
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Mitglied: coxsrcrub
06.11.2007 um 08:25 Uhr
Für den professionellen Betrieb eines Rechenzentrums jedenfalls benötigt man analytisch denkende Menschen, deren Entscheidungen auf Wissen und Erfahrung beruht und nicht auf Glauben.

Nun ich bin so ein Mensch, danke.

Was immer dein Beruf zur Zeit ist - Datenverarbeitung sollte es lieber nicht sein.

Das kann ich nur zurückgeben.

Ich denke unsere Linien sind verhärtet und die Haltung meines Gegenübers geht immer mehr verloren. Daher sehe ich nun keinen Sinn in dieser Diskussion mehr.

Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

Grüße Jörg
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Mitglied: tom12
12.11.2007 um 10:34 Uhr
Hallo,

da scheint mir ein Mitglied von Paragraphenreiter e. V. im Trüben fischend unterwegs.

Wem ein Beitrag nicht passt, der aber in sich nicht gänzlich unlogisch ist, soll den einfach nicht lesen.

Wer Fehler aufdeckt kann ja darauf hinweisen.

Wer meint Andere gängeln zu müssen mit seinem "unschlagbaren Wissen" soll in den Kindergarten oder soll seine "Leibeigenen" quälen, die werden wenigstens dafür (hoffentlich anständig) bezahlt.

King of System Administration (SCHERZ)
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Mitglied: mrdosy
19.11.2007 um 09:53 Uhr
Ich wollte mich auch nochmals für diesen Artikel bedanken. Er hat mich davor bewahrt ein totgeglaubtes Netzteil wegzuschmeissen. Manchmal sind es auch die unkonventionellen Dinge wie Tastaturstreicheln o.ä. Dinge, die in der Not weiterhelfen.
Analytisches Wissen ist das eine, Fantasie, Intuition und Erfindergeist das Andere. Und das zusammen macht mitunter einen guten IT´ler aus.

@Curly:
ich finde es schade, daß Du einen Deiner Mitarbeiter rausschmeissen würdest, nur wenn er das auch mal ausprobieren würde. Ich denke, daß du ihn damals sicherlich eingestellt hast, weil er eine enstsprechende Qualifikation mitgebracht hat. Mit Deiner Einstellung würden wir heute noch mit einer Resulta rechnen und hätten kein Küchenpapier.

Schöne Grüße
Bitte warten ..
Mitglied: DirkL1
28.11.2007 um 21:45 Uhr
Nabend, also ich muß mich hier auch mal einklinken. Ich bin in einem Supportunternehmen tätig als wie würde man das Bezeichnen "Techniker im Aussendienst" "Administrator im Innen und Aussendienst" ich sage im Techniker im Bereich Kundensupport.......

Also wir Betreuen ca. 1500 Kunden Server, Desktop, Basedterminals usw....Lan-Kopplungen. 2 Supporter sitzen im Innendienst und kämpfen jeden Tag mit solchen Problemen und wenn ein Server Pc oder ähnliches nicht startet 1. Stromstecker ziehen warten. Test ob geht, 52% funktionieren. Also streicheln reden oder was auch immer man sollte mal nachdenken wie viele Quereinsteiger es in unserer Branche gibt die durch solche Aktionen einfach unendbehrlich geworden sind.

Es grüßt ein Admin oder sowas

Dirk
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Mitglied: 32371
05.01.2008 um 20:05 Uhr
[QUOTE]Wie gesagt tausend mal erprobt und bewährt! Auch die...[/QUOTE]

Man man man... wieviele Strom ausfälle habt ihr denn bei euch bzw. hast du bei dir?!
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Mitglied: Raanubis
08.05.2008 um 10:42 Uhr
Ich will zwar nicht die Leichen ausm Keller holen, kann aber dem Thread-Starter "leider?" nur zustimmen.

Ich habe zwar im moment keine dutzenden Rechner um mich herum, aber in meiner kurzen Zeit als Supporter im 1st & 2nd LVL Support kann ich seine Aussagen (bis auf die Technischen Details und der CE-Norm) nur bestätigen.

Ein ausgeschalteter Rechner hat eine Rest-Spannung, am besten zu testen wie folgt:
Rechner runterfahren, am Netzteil, stecker ziehen oder schalter ausschalten, taster vorne Drücken, der Prozessorlüfter läuft an und bleibt wieder stehen. wenn nicht dann gehört der Rechner zu den 1% die das nicht machen, aufgrund der Bauweise des Netzteils oder dem Verschmutzungsgrad oder alter des Prozessorlüfters.

Abgesehen davon hatte ich schon viele Privatkunden die mich angerufen hatten, wegen einem vermeidlich defekten Rechner, der nach einem Stromausfall nicht mehr funktionierte.
Mit der oben beschriebenen Methode hat es dann zu etwa 99,9% geklappt den Rechner wieder zum laufen zu bringen. Die 0,1% war anschliessend ein wirklich defektes Netzteil, das durch den Stromausfall nur den Rest durch die Überspannung erhalten hatte.

Das mit der Tastatur ist wahrschenlich nur, wie auch beschrieben, auf integrierte Geräte in der Tastatur zurück zu führen, denn solch einen Fall hatte ich bisher nicht.

PS: zu den Technischen Details und der CE-Norm kann ich nichts wirkliches beitragen, weil ich mich bisher damit nicht beschäftigt hatte.
Aber es gab mal da so ein fall bei medion, mit dem strahlenden Rechner, wo einzelkomponenten alle CE-Normen erfüllten, und die komplette Zusammenstellung "strahlte", wegen eines fehlenden Ferrit-Kerns am Kabel des Kartenlesegerät.

PPS:
[Joke an]
Ich streichel meine Tastatur auch sehr gerne, nicht nur beim schreiben, sondern auch wenn mal der Rechner nicht das macht was ich will und sich mit ihm den ganzen Tag rumschalgen muss ;)
[Joke aus]

Mit freundlichen Grüßen
Raanubis
Bitte warten ..
Mitglied: schmitzi
27.12.2010 um 18:47 Uhr
Zitat von coxsrcrub:
Mindestens schon tausendmal erprobt und bewährt!


Hi, wo wohnst Du ? Besser mal ne USV kauen ?
CE ist WischiWaschi & Quatsch. Keine Norm, muss
einfach nur draufkleben

Gruss
RS
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