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2 Unterschiedliche Netzwere parallelisieren?

Frage Netzwerke LAN, WAN, Wireless

Mitglied: vonwegen

vonwegen (Level 1) - Jetzt verbinden

12.07.2007, aktualisiert 18.07.2007, 4430 Aufrufe, 10 Kommentare

Hallo zusammen,

Mein Problem (eher Vorhaben):
In einem kleinen Büro waren früher alle Computer über 10Mbit Coax Netzwek verbunden.
Die Kabel hierfür liegen fest verlegt in der Wand durch das ganze Gebäude.
Mittlerweile wird dieses Netzwerk aber nicht mehr genutzt.
Statt dessen sind die Arbeitsstationen mit einem Server über ein 100Mbit Fast Ethernet mittels Netzwerkswitch verbunden. Dies ist aber nur im Büro der Mitarbeiter der Fall.

Nun möchte ich aber das alte Coax Netzwerk wieder in Betrieb nehmen, um auch entfernte Computer in anderen Räumen mit an den Server zu bringen.
Kabel ziehen ist nicht gestattet, somit kann ich das Cat.5 Netzwerk nicht erweitern, WLAN will ich nicht einsetzen.
Coax-Netzwerkadapter sind noch zu genüge vorhanden.

Kann ich das z.B. fogendermaßen lösen:

2 x Netzwerkkarte in Server:

a) Fast Ethernet mit Adresse 192.168.0.1
b) Coax mit Adresse 192.168.0.2

2 x Netzwerkkarte je Client im Mitarbeiterbüro:

a) Fast Ethernet mit Adresse 192.168.0.xxx
b) Coax mit Adresse 192.168.0.yyy

1 x Netzwerkkarte je Client in entfernten Räumen:

a) Coax mit Adresse 192.168.0.yyy

oder muss ich das anders verteilen:

Server Fast Ethernet 192.168.0.1
Server Coax 192.168.1.1

Für Antworten bin ich dankbar, vor allem, wenn das so funktionieren würde, würde ich im Mitarbeiterbüro auch noch eine 3. NIC in den Server integrieren mit 1Gbit Ethernet, da die neueren Arbeitsstationen von Haus aus über die schnellere Variante verfügen.
Mitglied: DORNI
12.07.2007 um 13:32 Uhr
Du kannst zum einen eine bridge von RJ45 nach BNC nehmen und dadurch einfach dein BNC über die Bridge an deinem Switch anschliessen. Zum andern würd ich dir vielleicht dLAN also das Netzwerk über Steckdose empfehlen bringt den Vorteil der höheren Geschwindigkeit und Verfügbarkeit da BNC aus eigener erfahrung sehr störanfällig ist.

CU DORNI
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Mitglied: SlainteMhath
12.07.2007 um 14:21 Uhr
Du musst für jedes Netzwerk eine eigene IP Range verwenden. Der Server ist dann jeweils das Default Gateway des Netzes:

also:
10 Mbit:
Netz: 192.168.0.0/255.255.255.0
GW: 192.168.0.1

100 Mbit:
Netz: 192.168.1.0/255.255.255.0
GW: 192.168.1.1

1000 Mbit:
Netz: 192.168.2.0/255.255.255.0
GW: 192.168.2.1
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Mitglied: DORNI
12.07.2007 um 14:40 Uhr
Wobei das mit den unterschiedlichen Netzwerken bei der Bridged Lösung kein muss ist weil in diesem Fall wird wieder ein Router benötigt der als schaltzentrale zwischen den Ranges hantiert.

Einfachste Lösung sich eine Bridge besorgen RJ45 auf BNC bei ebay ab 1 Euro *G* weis gar nicht ob es die auch noch reguär zu kaufen gibt.
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Mitglied: SlainteMhath
12.07.2007 um 14:43 Uhr
Wobei das mit den unterschiedlichen
Netzwerken bei der Bridged Lösung kein
muss ist weil in diesem Fall wird wieder ein
Router benötigt der als schaltzentrale
zwischen den Ranges hantiert.

Einfachste Lösung sich eine Bridge
besorgen RJ45 auf BNC bei ebay ab 1 Euro *G*
weis gar nicht ob es die auch noch
reguär zu kaufen gibt.

Ist schon richtig, nur steht dieser Nachsatz

wenn das so funktionieren würde, würde ich im Mitarbeiterbüro auch noch eine 3. NIC in den > Server integrieren mit 1Gbit Ethernet, da die neueren Arbeitsstationen von Haus aus über
die schnellere Variante verfügen.

darunter - und da hilft dann keine Bridge für 1€ mehr
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Mitglied: DORNI
12.07.2007 um 14:57 Uhr
Die Bridge für den 1€ soll ja auch nur die Anbindung an des BNC(Coax) sein für das andere würd ich noch nen 2ten Switch hinstellen der 1GBit kann und auf diesen alle die es können drauf hängen und wenn sie nicht gerade Abteilungstechnisch getrennt sind würd ich sie alle in einem IP-Range lassen (kommt natürlich auf die Menge der Rechner an) da man damit sich den aufwand spart einen Router zu konfigurieren.
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Mitglied: IceBeer
12.07.2007 um 18:42 Uhr
Hallo,

bin mir ja nicht sicher, hab die Bridge glaub nie 100%ig verstanden, aber ist es nicht so, dass genau für diesen Zweck die Bridge da ist???

Man verbindet die BNC und die 100MBit Karte als Bridge, somit bekommt doch die Bridge eine eigene IP und die Karten selbst haben keine eigene mehr ---> 2 physikalische Netze verbunden in einem IP-Band.
Oder hab ich das total falsch verstanden???

Mit freundlichen Grüßen IceBeer
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Mitglied: DORNI
13.07.2007 um 07:48 Uhr
Mit einer Bridge verbindest du z.B. 2 Verschiedene Netzwerktopologien dürfen aber beide den selben IP Range haben die Bridge selbst braucht keine IP-Adresse.

näheres unter

http://de.wikipedia.org/wiki/Bridge_(Netzwerk)
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Mitglied: vonwegen
13.07.2007 um 14:48 Uhr
Hallo zusammen,

erst einmal ein großes Dankeschön für die Antworten!

Das mit der Bridge klingt verlockend, ich befürchte aber, wenn ich bei ebay irgend ein ehemals billiges Teil erstehe, wird das Performance im 100MBit Netz kosten? Ich gehe davon aus, das die Bridge die Dateien cachen muss, damit das 100MBit Netz nicht auf 10MBit gebremmst wird sobald über Coax Daten geschickt oder empfangen werden. Und da das per Radius ständig der Fall sein wird, wird wohl auch das Netz langsam.
Da wir hier im Büro auch nur einen billigen 0815 Switch haben, zweifle ich an der Funktion mit auto Speed sensing und was die Hersteller noch so versprechen.
Dennoch danke für die Anregung, wäre sicherlich eine überlegenswerte Alternative.

Das 1GBit Netz soll in der Tat zusätzlich installiert werden, mit eigenem GBit Switch.
Irgendwann, wenn auch ein etwas Leistungsfähiger Computer für den Server zur Verfügung steht, sollen dann alle Rechner im Mitarbeiterbüro über GBit angebunden werden.
Entweder fliegt das alte Fast Ethernet dann komplett raus, oder ich lasse es parallel zum GBit Lan laufen, da auch hier noch jede Menge Netzwerkkarten vorhanden sind und auch alle Kabel liegen.

Mit freundlichen Grüßen Michael.
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Mitglied: DORNI
13.07.2007 um 14:54 Uhr
Die Bridge puffert eigentlich gar nix und wenn du einen Switch verwendest hast(solltest) du keinerlei Kollisionen im Fast Ethernet Part haben da er solange zwischenpuffert bis entweder Packet versendet oder Timeout überschritten ist.

Was würde gegen LAN über Steckdose sprechen. ist schneller als BNC und weniger störanfällig.
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Mitglied: aqui
18.07.2007 um 17:59 Uhr
Wenn du es richtig gut und technisch perfekt lösen willst, dann besorgst du dir als neuen Switch einen Layer 3 (Routing) fähigen Switch und bildest darauf deine 3 Netze ab als 3 VLANs. Es ist klar das alle Netze unterschiedliche IP Segmente sind. Ggf. kann man darauf beim neuen GiG Netz versichten und das über eine Switch to Switch Kopplung lösen aber das Koax Segment sollte zwingend ein eigenes IP Segment werden. Gründe siehe unten. Die 3 (oder 2) VLANs bestehen dann einmal aus dem bestehende 100 Mbit Netz, dem neuen GiG Netz und auch dem alten Koax Netz.
Damit du das Koax Netz an den Switch bekommst nutzt du einen Medienwandler den es preiswert z.B. von Allied Telesyn im Fachhandel gibt:
http://www.alliedtelesyn.de/media/datasheets/mc1x_ds.pdf
kaufbar z.B. hier
http://der-it-shop.de/product_info.php?products_id=12390&campaign=i ...
mit Sicherheit auch gebraucht bei eBay.
Diesen Medienwandler kannst du auch benutzen wenn du z.B. nur noch eine Twisted Pair Karte in einem Server hast und die auf Koax umsetzen musst. Sie machen dich erheblich unabhängiger von nicht mehr beschaffbaren Koax NICs und bieten dir den Vorteil der direkten Adaptierbarkeit an bestehende Switch und Netzwerk Hardware auf Basis von Twisted Pair ohne die Abhängikeit einer bestimmten Slot Architektur in Servern (PCI etc.) !

Damit kannst du dann alle Netzsegmente zentral und performant an einen Switch anbinden. Willst oder kannst du keinen Layer 3 Switch einsetzen, dann musst du das Routing zwischen den Segmenten mit einem Server und entsprechenden Netzwerkkarten lösen. Wie das geht siehst du hier:
http://www.administrator.de/Routing_mit_2_Netzwerkkarten_unter_Windows_ ...

Du musst dir dann halt 3 statt 2 Karten vorstellen, das Verfahren ist aber dasselbe.
Alternativ kannst du das Routing auch über einen Tagged Link am Switch machen, allerdings muss der VLAN fähig sein, da die unterteilung in VLANs bleibt und auch das Koax Segment mit einem Medienwandler angebunden wird.
Wie das realisiert wird siehst du hier:
http://www.administrator.de/VLAN_Routing_%C3%BCber_802.1q_Trunk_auf_MS_ ...

Beide Alternativen sähen dann so aus:
d3c2b171aaebf4ef1121f22e9ecdbbca-coax1 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Von einer Bridge oder dem Bridging zwischen Koax und TP Netz kann man dir nur dringend abraten. Bridges funktionieren auf MAC Adressbasis und forwarden dir den gesamten Broadcast Traffic in das 10 Mbit Koax Segment. Da dies aber auf dem alten CSMA/CD Verfahren basiert also keine MAC basierende Kommunikationsbeziehung hat wie ein Switch sehen alle Endgeräte diesen sinnlosen und überflüssigen Traffic, was massiv auf Kosten der Performance geht. Auf einem Koax Strang bekommt jede Station jedes Packet zu sehen egal ob es für sie ist oder nicht.

Fazit: In jedem Falle routen um dies Segment nicht zu überlasten. Wenn du das machst, kannst du durchaus mit dem alten Koax Segment in akzeptabler Geschwindigkeit problemlos in deinem Netz arbeiten auch mit neuen Applikationen.
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