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Datenanalyse

Frage Microsoft Microsoft Office

Mitglied: 101202

101202 (Level 1)

12.07.2011 um 18:07 Uhr, 6370 Aufrufe, 12 Kommentare

Ich bin auf der Suche nach einer oder mehreren Software-Programmen, die vergleichbar sind mit InfoZoom oder QlikView. Die Software sollte es ermöglichen einen schnellen Überblick über große Datenbestände zu erhalten, Verhältnismäßigkeiten aufzuzeigen, Daten zu filtern, visulaisieren sowie auszuwerten und hauptsächlich in Unternehmen angewandt werden.
Diese Infos benötige ich für eine Abschlussarbeit und da ich absolut branchenfremd bin, fällt es mir schwer auszumachen, welche Software mit InfoZoom oder QlikView relativ identisch ist. Daher bin ich mir nicht sicher, ob z.B. Statistica eine vergleichbare Software ist und es wäre super, wenn mir hier im Forum der ein oder andere helfen könnte und mir Tipps gibt, welche Software ich mir anschauen sollte.
Mitglied: 101202
12.07.2011 um 18:29 Uhr
Ich benötige unbedingt Konkurrenten von InfoZoom. Würde mich freuen, wenn mir jemand dabei helfen würde.
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Mitglied: Indrador
12.07.2011 um 21:05 Uhr
DeltaMaster ist absolut top aber du musst viel Geld in die Hand nehmen, die haben als Referenzen richtig große Firmen.

http://www.bissantz.de/produkte/
Bitte warten ..
Mitglied: Biber
12.07.2011 um 21:58 Uhr
Moin, du itbrain,

und willkommen n diesem Forum, in dem es eigentlich reicht, eine Frage zu stellen und ein paar Werbespots lang Geduld zu haben, bis eine Antwort kommt.
Es ist - noch mal deutlicher formuliert- NICHT ERFORDERLICH, nach einer halben Stunde nachzukarten mit "Is' aber wichtig" oder "Ich brauche unbedingt".

Zu deiner Frage:
In der selben Liga der auch für kleinere Unternehmen interessanten Business Intelligence-MOLAP-Lösungen spielt ausser den oben erwähnten Fraunhofers und QlikViews auf jeden Fall noch Palo ("Palo Suite", "Palo für Excel") der Firma Jedox mit.

Da du dir InfoZoom und QlikView bereits angeschaut hast, nur die auffalligsten Unterschiede zu den beiden anderen.

PRO:
- Funktionsumfang vergleichbar, ALLE real existierten Datenquellen lassen sich anflanschen
- auch eine rudimentäre "Datenbewirtschaftung" ist möglich (also regelmäßige Aktualisierung/Fortschreibung der Daten, nicht nur einmaliges Einlesen)
- Optimal integrierbar in Excel und direkte Schnittstelle zu Analyse-Funktionen über zusätzliche Excel-Formeln
- Slice & Dice und DrillUp/DrillDown-Features ohne Ende
- sauschnell, weil alle x-dimensionalen Cubes "in memory"

EHER NEE:
- für nicht schützenswerte Daten (oder Unternehmen kleiner als Konzern) noch okay, aber ansonsten wenig Möglichkeiten mit abgestuften Rechten/eingeschränkten Datensichten
- nicht so extrem wie QlikView, aber in der Tendenz gilt auch hier: einen Prototyp deiner Auswertung hast du in einer halben Stunde fertig. Eine robuste "professionelle Lösung", die du deinem Chef in die Hand drücken kannst --> eher ein halbes Jahr.

Bei allen drei Tools gilt:
- hybsch, um jemand für die Idee "Business Intelligence" zu begeistern - du kannst dein Datawarehouse auf dem USB-Stick mitbringen und direkt vom Notebook auf den Beamer werfen während der nächsten Hierarchensitzung
- aber diese Tools sind NICHT ohne echtes BI-Knowhow stabil zum Fliegen zu bringen und BI-Profis werden keine Zeit in solche Pausenfüller investieren.

Aber innerhalb dieser BI-für-Powerpointer-Klasse würde Palo die Note "gut" von mir bekommen.

Grüße
Biber
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Mitglied: 101202
13.07.2011 um 12:30 Uhr
Danke Biber,

war gestern halt ein bisschen verzweifelt
Die Infos die du geschrieben hast sind echt Klasse und den Konkurrenten "Palo" werde ich mir heute mal ein bisschen genauer anschauen.
Welche Pro und Contras hättest du den für Qlik View?
Ich finde den Internet-Auftritt von Qlik View richtig gut.

Diese 3 werden ja in den BI-Markt zugeordnet. Welche Märkte gibt es eigentlich noch. Beim googlen bin ich leider noch nicht auf etwas vernünftiges
gestoßen.

Liebe Grüße

ITBrain
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Mitglied: C.R.S.
13.07.2011 um 22:44 Uhr
Hallo,

ich dachte eigentlich aufgrund der Einschränkung "vergleichbar mit...", Du bist an BI-Produktern interessiert.
Wenn es allgemein um Datenanalyse geht, ist wegen der Rechtslage im Common Law das größte Spielfeld sicher die eDiscovery. Als ein Markt (für Software) ist das aber nicht so relevant, weil die Lösungen da überwiegend in den jeweiligen Häusern bleiben, z.B. Kroll Ontrack.
Daneben wäre dann noch die Betrugs-/Geldwäschebekämpfung und der LE/Intel-Sektor. In letzterem dominiert i2 mit der IOP, deren Anwendungen sich aber auch für eDiscovery bzw. forensische Beweismittelaufbereitung eignen. Ähnliche Produkte gibt es von rola, die von deutschen Behörden bevorzugt werden.
Palantir kommt als Spin-Off von Paypal aus der Finanzbranche, will aber i2 im Behördensegment Konkurrenz machen.

Grüße
Richard
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Mitglied: Biber
14.07.2011 um 01:12 Uhr
Moin C.R.S.,

jetzt geht es aber zu durcheinander....

a) Recht hast du damit, dass es sicherlich nicht um "Datenanalyse" in dem Sinn geht wie in deinen Beispielen beschrieben.
Weder Datenstromanalyse noch Tracking ist sicherlich gemeint und natürlich auch nicht eine Form der "Datenanalyse", wie es die Jungs & Mädels auf GuttenPlag o.ä. durchziehen.

b) Recht hast du auch damit, dass durch das "vergleichbar mit..." natürlich das Ganze auf das Segment "Business Intelligence" eingeschränkt ist.

c) Unrecht habt/hättet ihr aber beide, wenn ihr Produkte wie QlikView oder Palo mit dem Marktsegment "BI" gleichsetzt.
Bei "echten" BI-Lösungen ( Informatica, Cognos, selbst SAP-BWs) geht es um Data Warehousing, Data Mining, Datenbewirtschaftung mit Cleansing, Harmonisierung und Konsolidierung von heterogenen Quelldaten mit dem Ziel einer vollständigen Berücksichtigung ALLER unternehmensrelevanten Daten und Operativsysteme.
Also von den SAP-Systemen über die in relationalen Strukturen gespeicherten Datenbanktabellen bis hin zu den selbstgehäkelten Excel/Access-Unterm-Schreibtisch-Produktiv-Systemchen. Denn nichts anderes bedeutet ja "Business Intelligence": (vollständiges) "Geschäftswissen" oder "vollständige Unternehmensdaten".
Erst wenn die Daten konsolidiert und harmonisiert sind, dann kommen nach diversen Verdichtungen und Veredlungen letzten Endes die tollen "Kennzahlen" heraus, die der Käserei-Untermehmensleitung die ganzen TeraBytes von angesammeltem Datenmüll zusammendampfen auf "Schokopudding macht 20% des Gesamt-Umsatzes aus, verursacht aber nur 3% der Gesamtkosten".
Oder umgekehrt.

Um ein paar TeraByte oder gar ein paar TeraByte täglich zu verwursten, dazu sind momentan noch etwas dickere Bleche nötig als ein Notebook und ein paar Datenwürfel im Hauptspeicher. Die o.b. Prodüktchen sind "Desktop-Intelligence" oder "Mobile Intelligence" zum Mitnehmen in Powerpoint-Meetings.

Damit kann sich ein Controller austoben, wenn sein Excel mit ={SUMMENPRODUKT(INDEX(INDIREKT(...)))} bei 3000 Zeilen abraucht an die Grenzen stößt.
Oder eben Klein- und Mittelständler, die keine TeraBytes von Unternehmensdaten haben.

Ist auch alles nicht schlecht, das relativ beliebige Einlesen von heterogenen Datenformaten klappt natürlich viel, viel besser als mit Excel oder Calc. Datenverdichtung und Kennzahlenermittlung oder meinetwegen auch Balanced Score Cards und zeitgemäßige animierte Dashboards sind dabei...

Aber weder vom möglichen Verarbeitungs-Volumen her noch von der Revisionssicherheit zählen diese Nischenprodukte zu den professionellen Werkzeugen.

Andererseits....
Der Aufbau eines "richtigen" Unternehmens-DWHs dauert im Schnitt 5 (Kalender-) Jahre mit einem Kern-Team von 3 Vollzeitkräften.
Zusätzlich geht für die Anschub-Entwicklung durch BI-Experten noch ein halbes Jahr drauf.

Das Budget eines Mittelständlers wird das nicht hergeben - für diese Zielgruppe sind diese Klein-BI-Tools konzipiert.
Damit kann ein halbwegs begeisterungsfähiger Controller mit vertretbarem Aufwand ALLES belegen, was er ohnehin schon immer gesagt hat.

Ist auch 100%ig kompatibel mit Powerpoint...*g

Grüße
Biber
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Mitglied: 101202
14.07.2011 um 12:40 Uhr
Halli hallo,

ganz ehrlich ich hab da keine große Ahnung von dem ganzen. Muss aber über ein paar Fragen im klaren sein für meine Projektarbeit.
Also Biber infozoom gehört nicht zum BI-Segment.

Hab ich das richtig verstanden? Zu welchem Segment gehört es sonst?
Ich muss ein Positionierungsmodell erstellen, wo ich Infozoom und die konkurrenten zuordnen muss. Außerdem muss ich nennen welche Segmente es im
IT-Markt noch gibt.
Könntest du mir sagen, welche es gibt?
Würde mich freuen.

LG
ITbrain
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Mitglied: Biber
14.07.2011 um 18:45 Uhr
Moin itbrain,

Außerdem muss ich nennen welche Segmente es im IT-Markt noch gibt.
Ich denke nicht, dass das wirklich die Aufgabe sein kann.
Okay, es werden auch Elektronik-Azubis losgeschickt, um die Frequenzbiegezange aus dem Werkstattwagen zu holen...


Falls diese Frage aber ernstgemeint gewesen sein sollte: ich kann dir nur begrenzt serriöse und kompetente Auskünfte bieten.

Ich habe keine Ahnung, ob es eine allgemein anerkannte Institition geben mag, die den gesamten Softwaremarkt in 437 oder in 755 Segmente unterteilt hat.
Da wird es auch nicht immer so viele trennscharfe Abgrenzungen geben, vermute ich.

Dennoch, ein paar Trennlinien kann ich skizzieren und habe es meiner Meinung nach auch schon weiter oben versucht.

Erste Abgrenzung - wir befinden uns nicht in einem Segment für Heimanwender oder Entertainment.
Wenn wir von "Business Intelligence"-Produkten reden sind wir immer im Bereich von Grossunternehmen, neudeutsch "Enterprise Solutions".

Eigentlich.

Diese Fraunhofer-Software wie auch QlikView und Palo sprechen aber alle drei nicht explizit die Grossunternehmen an, sondern ja gerade den kleinen einzelnen Desktop-PC oder Notebook-Besitzer, der nix hat außer ein paar DVD oder Netzwerkshares mit allen möglichen Kraut-und-Rüben-Daten.
Und diese Datentrümmer eines Jägers und Sammlers sollen in irgendwelche Aha!-Aussagen visualisiert werden.

Wenn du auf die Produktanpreiseseiten der o.g. Tools gehst, dann reden die Nebelkerzen werfend von sich selbst als
  • "Visuelle BI"
  • "Werkzeug für die interaktive, explorative Datenanalyse"
  • "Datentranzparenz auf Knopfdruck....dank intuitiver Bedienung" (*ROFL*)
... und die Alternativ-Vokabeln "Desktop-Intelligence", "Mobile Intelligence" oder "BI für Powerpointer" habe ich weiter oben genannt.

Auch meiner Sicht besteht die erreichte Zielgruppe nicht aus Managern oder Controllern, die ihre Unternehmenskennzahlen wissen wollen.
Sondern sie präsentieren und verkaufen wollen.

Bei einem "echten" BI-Projekt ist es ein erklärtes Ziel (aber auch das habe ich schon wortreich vor mich hin getippselt weiter oben), ALLE ALLE ALLE Daten, die im Unternehmensalltag verarbeitet werden, zu berücksichtigen.
Der Input und die "Vollständigkeit" der Daten, die als Basis für eine "explorative Datenanalyse" auf einem Rechner eines Sachbearbeiters gesammelt werden, ist möglicherweise etwas eingeschränkter.

Und für mich ein weiteres Kriterium, weshalb diese "Kennzahlen-auf-Knopfdruck"-Tools nicht in das Segment "Professionelle BI" gehören.
Bei normalen BI-Projekten brauchst du auch BI-Experten, die wissen, wie aus Daten Kennzahlen destilliert werden können.
Wenn das mit diesen Tools durch Intuives DrillUp/Drilldown geht, dann habe ich mich 20 Jahre lang vollkommen unnötig damit auseinandergesetzt.

Grüße
Biber
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Mitglied: bruegge
04.08.2011 um 13:39 Uhr
Ich wollte kurz diese Diskussion ergänzen. InfoZoom ist keine klassische BI Lösung. Mit InfoZoom kommt man aber zu gleichen Ergebnissen - nur das Reporting ist nicht mit BI zu vergleichen. InfoZoom ist als Technologie die Antwort auf die Frage „Wie versetze ich einen Benutzer umgehend in die Lage eine individuelle Anfrage auf einem unbekannten strukturierten Datenbestand innerhalb von Sekunden beantworten zu können ohne eine Abfragesprache (zum Beispiel SQL) erlernen zu müssen und gleichzeitig feststellen zu können, ob die Datenqualität in Ordnung ist?“.

InfoZoom ersetzt klassisch aufwändige SQL-, MS Excel oder MS Access Programmierung für viele alltägliche Fragestellungen, die in keinem ERP-,CRM-, BI-System vorgedacht als Report zur Verfügung stellen. Bestes Beispiel sind Großkonzerne wie EON oder RWE, die InfoZoom an vielen Stellen nutzen. InfoZoom ist auch Standard Auswertesoftware bei der Polizei bundesweit. Und warum? Weil InfoZoom viele Fragen beantwortet wofür ich niemals eine BI- Lösung oder Ähnliches aufsetzen würde. InfoZoom Kunden bearbeiten bis zu 35 Millionen Datensätze auf dem Desktop.

Oder warum führen 100 Volks- und Raiffesienbanken innerhalb von 2 Jahren eine solche Technologie ein? Weil Sie damit sofort eine Transparenz Ihrer Daten haben und ergänzende neue Auswertemöglichkeiten!

Ich haue ja auch keine Nagel mit dem Schraubenzieher in die Wand - zu aufwändig!

Ich hoffe das hat der Positionierung geholfen
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Mitglied: Biber
05.08.2011 um 00:25 Uhr
Moin bruegge,

willkommen im Forum.
Ist wirklich schade, dass der Beitragslostreter offensichtlich nach der ersten Praktikums-Woche ins Mett gehauen hat.

Von daher führen wir diese Diskussion eigentlich vor leerem Haus... - keiner liest mit, niemand kann die Frage auf "Beantwortet" oder "Hilfreich" oder "Bullshit" setzen.

Ich bin -bedauernd- eigentlich gewillt, diesen Beitrag aus den eben genannten Gründen zu entsorgen.
Allerdings hoffe ich, dass wir mal eine Wiederauflage dieses Themas erleben - mit einem Beitragsersteller, der auch an der Antwort interessiert ist.

Deinen Kommentar finde ich durchaus ernstzunehmen, auch wenn er an ein, zwei Stellen unfreiwillig komisch ist.


Zitat von bruegge:
....Bestes Beispiel sind Großkonzerne wie EON oder RWE, die InfoZoom an vielen Stellen nutzen.
...Und warum? Weil InfoZoom viele Fragen beantwortet wofür ich niemals eine BI- Lösung oder Ähnliches aufsetzen würde.
Allerdings sind doch gerade EON oder RWE dabei, aufgrund der unerwartet beantworteten Fragen jetzt die Hälfte ihrer Standorte zu schliessen...
....hoffentlich sind die nicht durch die halbgare Jäger- und Sammlerdatenbasis von InfoZoom zu diesen Schlüssen gekommen. *gg


Ich haue ja auch keine Nagel mit dem Schraubenzieher in die Wand - zu aufwändig!
Standard in der IT-Welt ist doch aber das Einschlagen von Nägeln mit einer Stufenlos-Sensitiv-Hydropneumatichen Laser-Schlagbohrmaschine mit Dichtigkeitsgarantie bis zu einer Tauchtiefe von 30 Metern...

Grüße
Biber
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Mitglied: bruegge
05.08.2011 um 10:17 Uhr
Guten Morgen Biber - danke für Deine Antwort . Sag mal spielt in der Administratorenlandschaft das Thema Datenqualität, Auswertung von Transaktionsfiles, oder Ähnliches eine Rolle. oder welche Auswertethemen habt Ihr - wenn überhaupt?
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Mitglied: Biber
05.08.2011 um 20:19 Uhr
Moin bruegge,

zu deiner Frage könnte ich jetzt mit Freuden etwas weiter ausholen, aber es gibt hier im Forum einige, die schneller laufen könnten als ich.

Also drücke ich es mal vorsichtig aus...

Einige Administratoren verbrennen verwenden viel Zeit, um aus den dauerrieselnden drögen Transaktionsfiles, Plattenquotastatistiken und Eventlogfiles Informationen zu destillieren.
Okay, wenn es zweckgebunden ist - z.B. um der GL nachzuweisen, dass die Hardware zu mager ausgelegt ist oder die Internetanbindung über Modem zu langsam.... dann lass ich es gelten.

Aber es hat -meiner Meinung nach- natürlich nichts mit Datenqualität oder gar "Unternehmenswissen" (siehe oben. neudeutsch Business Intelligence) zu tun.

Sondern es geht alles in die Richtung, die ich weiter oben schon versucht habe zu beschreiben.
Es werden -das ist immer der Ausgangspunkt- willkürlich und punktuell die Sachverhalte untersucht/betrachtet, bei denen man zu einer "Aussage" kommen will, die eigentlich schon vorher bekannt sind.
Da gibt es kein ergebnisoffenes Zusammentragen aller Daten - ein Admin/ein Controller/ein Jungprokurist wird mit derlei Analysen belegen, dass der Plattenplatz zu klein ist/der Papierverbrauch zu hoch/die Aufenthaltszeit in der Teeküche zu lang ist - wie es schon immer die feststehende Überzeugung war.

Einzig und allein die vielfach vorhandenden seriösen DBA-Truppen nehme ich ausdrücklich aus - da habe ich einige effektive Team kennengelernt, die wirklich Schwachstellen und Designfehler aufdecken können und sehr viel zu Optimierung, zum drastischen Einsparen von Ressourcen, Zeit und Geld beitragen.

Also kurz zusammengefasst: Administratoren legen einigen Wert darauf, ihre Klamotten/Hardware/Infratruktur detailliert und strukturiert im Überblick zu behalten.

Wenn diese dann allerdings im Brustton der Überzeugung erzählen, dass sie "Kennzahlen" ermitteln.... sorry, da mag ich dann nicht mehr mitziehen.

Grüße
Biber
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