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GELÖST

DLT V4 oder LTO2

Frage Hardware Festplatten, SSD, Raid

Mitglied: unique24

unique24 (Level 2) - Jetzt verbinden

03.11.2007, aktualisiert 06.11.2007, 7370 Aufrufe, 9 Kommentare

Ist der Aufpreis von 100 Euro für ein LTO2 vertretbar

Hallo

Ich bins wieder einmal und habe wegen Backup´s eine Frage.

Ich muss mich zwischen Quantum DLT V4 und Tandberg LTO2 entscheiden. SCSI ist nicht vorhanden und Controller muss eingebaut werden. DLT V4 würde über USb laufen. Speed ist nicht so wichtig.

Gibt es einen Grund gleich ein LTO2 zu kaufen? Oder ist DLT V4 auch in Ordnung?
Es soll eine sehr gute Datensicherheit erreicht werden.

Für Hilfe wäre ich dankbar.

danke

Hannes
Mitglied: Ickmus
03.11.2007 um 20:04 Uhr
Hallo
Hy,

Ich muss mich zwischen Quantum DLT V4 und
Tandberg LTO2 entscheiden. SCSI ist nicht
vorhanden und Controller muss eingebaut
werden. DLT V4 würde über USb
laufen. Speed ist nicht so wichtig.
zuallererst solltest du evtl. einen Blick hierrein werfen:
http://www.administrator.de/Behandlung_von_Bandlaufwerken.html

Dann solltest du erkennen dass Speed durchaus eine Überlegung wert ist, zumindest bzgl. des Servers.
Das DLT V4 benötigt mind. 10mb/s um flüssig zu laufen, das Tandberg LTO2 12mb/s, wobei dabei die Normalgeschwindigeit eher bei 24mb/s liegen sollte.

Gibt es einen Grund gleich ein LTO2 zu
kaufen? Oder ist DLT V4 auch in Ordnung?
Ich persönlich habe viele DLT V4 mit einem "dropped Leader" gesehen, einem eher einfachen mechanischen Problem, dass man selber nicht lösen kann, bzw. in der Garantiezeit nicht lösen sollte.
Die mechanische Qualität der DLT VS1 Medien scheint hier der Auslöser dieser Probleme zu sein.
Die Tandberg-LTO-Laufwerke die ich gesehen habe haben eheblich seltener Probleme als DLT-V4-Laufwerke, vorrausgesetzt die Serverumgebung kann die Daten schnell genug liefern.

Es soll eine sehr gute Datensicherheit
erreicht werden.
DLT war bis zum Erscheinen von LTO quasi konkurenzlos, aber die LTO-Laufwerke haben viele Schwächen der DLT-Tachnik bei der Entwicklung schon "umgangen" (z.B. dropped Leader).
Ich würde eher das LTO-Laufwerk nehmen, aber wie gesagt, die Umgebung muss stimmen, sonst kann es sein dass man sich einige Probleme einhandelt.

K.
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Mitglied: unique24
04.11.2007 um 09:17 Uhr
Hallo Ickmus

Vielen Dank für deine Worte.
10-12mb/s .... also das sollten die doch locker schaffen, oder?
Gibts eigentlich ein Tool welches prüft, ob ein Komplettbackup auf ein Tape schnell genug laufen würde? Damit meine ich nicht den Durchschnitt, denn das kann ich über Zeit und Menge selbst ausrechnen, sondern das prüft, ob der Datenstrom einmal unter den mind. Werten fällt.

Dropped Leader ... werde ich mir ergooglen.

OK, dann werde ich für eine 4 Personen Firma ein DLT über USB 2.0 nehmen: Quantum DLT-V4, 160/320GB, intern/USB 2.0

Für die Fa. mit 10 Personen das LTO SCSI nehmen: Tandberg LTO-2 HH (420LTO) 200/400GB, intern

Leider muss ich wohl die Laufwerke aber oben im Rack montieren. Trotz der Wärme ... ganz unten ist leider mit den HD´s belegt. Hier könnte ich unterhalb einen HD-Cooler einsetzen?

Danke

Hannes
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Mitglied: Ickmus
04.11.2007 um 12:09 Uhr
Hallo Ickmus
Rehallo,

Vielen Dank für deine Worte.
10-12mb/s .... also das sollten die doch
locker schaffen, oder?
bei DVD-Images sicher, bei Millionen von kleinsten Dateien sicher nicht.
Das hängt u.a. von der Datenstruktur ab.
10-12mb/s über ein 100mbit Netzwerk zu transportieren ist sicher auch illusorisch.

Gibts eigentlich ein Tool welches
prüft, ob ein Komplettbackup auf ein
Tape schnell genug laufen würde? Damit
Nicht dass ich wüsste.
Evtl. gibt es von HP Tools die sowas prüfen. Ich meine mal gehört zu haben dass es da ein Tool gibt dass Server für bestimmte Anwendungsszenarien testen kann.


Dropped Leader ... werde ich mir ergooglen.
Evtl. mal bei Quantum in der Knowledgebase suchen.


OK, dann werde ich für eine 4 Personen
Firma ein DLT über USB 2.0 nehmen:
Quantum DLT-V4, 160/320GB, intern/USB 2.0
Bei USB2 intern pass bloss auf wie du das Laufwerk intern anschliesst.
Wenn du den Stecker falsch drauf steckst kann es sein dass das Mainboard hops geht.

Für die Fa. mit 10 Personen das LTO
SCSI nehmen: Tandberg LTO-2 HH (420LTO)
200/400GB, intern
Das ist eine nicht wirklich geglückte Einteilung.
Eine 3-Mann Firma die Videos bearbeiten und täglich ca. 180GB sichern müssen sind mit einem DLT V4 schlecht beraten, und eine 100 Mann-Firma die täglich aber nur 20GB sichern müssen sind mit dem V4 (aus diesem Beispiel) sicher besser dran.
Es kommt wirklich auf den Fall an.

Leider muss ich wohl die Laufwerke aber oben
im Rack montieren. Trotz der Wärme ...
ganz unten ist leider mit den HD´s
belegt. Hier könnte ich unterhalb einen
HD-Cooler einsetzen?
Bei dem DLT musst du selber dafür sorgen dass ein entsprechende Luftstrom durch das Laufwerk geht. Das Tandberg LTO2 hat quasi einen Lüfter eingebaut. Da wird immer wenn das Band gespult wird Luft durch das Laufwerk geblasen.

K.
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Mitglied: unique24
04.11.2007 um 12:23 Uhr
Hallo

Vielen Dank. Solche Infos findet man fast nicht per Suche, bzw. erkennt die Notwendigkeit nicht.

OK,danke für den Tipp. USB Anschluß genau beachten.

Klar kommt es auf die Menge an.
3 Mann Firma: DLT V4 - Finanzabteiung. Datenmenge eher gering
10 Mann Firma: LTO-2 - Baufirma, Datenmenge moderate, jedoch Wachstum ist sicher

Das ich beim LTO-2 keinen Lüfter benötige ist fein. Hier ist aber auch ein SCSI Adapter nötig. Kennst du eventuell einen sehr günstigen? Nur für das Tandberg Streamer Laufwerk.

DLT V4: Wenn ich es im Haus habe, prüfe ich ob ich einen HDD-Lüfter unten anbringen kann um so das Laufwerk zu kühlen.

Bei den LTO Bänder sind soweit ich lass, leichter zu lagern. Da es zwischen 20-60 Grad gelagert werden kann. Auch sollte es öfter zu beschreiben sein.

Leider habe ich keine Infos gefunden, wie lange ein DLT bzw. LTO Tape Drive als Lebensdauer hat. Natürlich kommt es auf die Anzahl der Backups an, aber 8-10 Jahre sind möglich beim Laufwerk?

danke

Hannes
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Mitglied: Ickmus
04.11.2007 um 16:35 Uhr
Klar kommt es auf die Menge an.
3 Mann Firma: DLT V4 - Finanzabteiung.
Datenmenge eher gering
Ob dann ein 160gb Laufwerk sinn macht?
Wieviele Daten musst du denn da sichern?

10 Mann Firma: LTO-2 - Baufirma, Datenmenge
moderate, jedoch Wachstum ist sicher

Das ich beim LTO-2 keinen Lüfter
benötige ist fein. Hier ist aber auch
ein SCSI Adapter nötig. Kennst du
eventuell einen sehr günstigen? Nur
für das Tandberg Streamer Laufwerk.
Dawicontrol 2980U2W
Adaptec 201960 (ohne irgendwelche Zusätze), aber ausschliesslich mit den neusten Treibern von Adaptec verwenden.

DLT V4: Wenn ich es im Haus habe, prüfe
ich ob ich einen HDD-Lüfter unten
anbringen kann um so das Laufwerk zu
kühlen.
Die Luft muss durch das Laufwerk!!!
Ein Lüfter hinter dem Laufwerk wäre sinnvoller.

Bei den LTO Bänder sind soweit ich
lass, leichter zu lagern. Da es zwischen
20-60 Grad gelagert werden kann. Auch sollte
es öfter zu beschreiben sein.
Bei der Lagerung tut sich LTO und DLT nicht viel.
Die Bedingungen stehen in den Papierinlays der Cartridges.


Leider habe ich keine Infos gefunden, wie
lange ein DLT bzw. LTO Tape Drive als
Lebensdauer hat. Natürlich kommt es auf
die Anzahl der Backups an, aber 8-10 Jahre
sind möglich beim Laufwerk?
Bei einmaliger Nutzung eines Bandes pro Woche als Backup sollte das Band nach 2 Jahren ausgetauscht werden.
Bei der Verwendung als Archiv sollte unbedingt eine kontrollierte Umgebung zur Lagerung geschaffen werden. Das ist im Übrigen auch für die Backup Medien nicht verkehrt.

K.
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Mitglied: unique24
05.11.2007 um 10:25 Uhr
Hallo Ickmus

Danke für deinen Support hier!

Derzeit habe ich auf den 3 PC´s Daten in der Größenordnung 60GB-100GB unkomprimiert gefunden. Sicher auch doppelte dabei und einiges Privates, welches man bei Platzmangel weglassen müßte.
In 5 Jahren sind es wohl doppelt soviel. Die Fa. besteht schon länger.

Meintest du wegen deiner Frage, dass 160Gb zu wenig oder zuviel ist?
Als Verantwortlicher für solche Sachen bei unseren Kunden möchte ich gerne gerade bei Backups auf Top Gerät setzen, die halt noch bezahlbar sind. Und soweit ich gelesen habe, ist man bei DLT/LTO schon im oberen Segment für kleine/mittlere Firmen.
Backups auf USB HD werde ich nicht umsetzen. Das dürfen die Admins Vor Ort wenn Sie möchten.
Habe auch vom Grandfather-Father-Son Prinzip gelesen und werde das auch anbieten. Eine Firma ohne Daten ist tod!

Beim Controller habe ich als günstiges:
Adaptec ASC-29160LP, LVD, low profile, 64-Bit PCI, Kit (1863700)
gefunden.

Es soll nur das LTO-2 Tape Drive betrieben werden!


OK, beim DLT Lüfter hinter das Laufwerk. Kann ich dann erst genauer beurteilen, wenn das Gerät im Rechner sitzt. Eventuell mache ich es extern über USB 2.0 Gehäuse. Datentransfer hoffe ich das es OK ist.

Aber eine andere Möglichkeit:
Sollte ich mal bei Streamer das Problem haben, das viele kleine Dateien den Stream nicht schaffen, wäre es nicht auch denkbar, VOR der Tape Sicherung die Ordner zu zippen und das zip/rar aufs Tape zu schreiben??
Könnt ich hier mit einer speziellen Software, bzw. Strategie beim Wiederherstellen das doppelte Sichern unterbinden?
Also eine Software, die kleine Files zuerst zippt und aufs Band schreibt.
Beim Restore dieses Zip wiederherstellt und daraus die Daten zurückschreibt??

Die Bänder Lebensdauer waren mir schon bekannt.
Ich meinte, wie lange im Durchschnitt ein DTL bzw. LTO Drive haltet (Eine Sicherung pro Tag)

Danke

Hannes
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Mitglied: Ickmus
05.11.2007 um 23:17 Uhr
Hallo Ickmus
Rehallo,

Danke für deinen Support hier!
büdde...

Derzeit habe ich auf den 3 PC´s Daten
in der Größenordnung 60GB-100GB
unkomprimiert gefunden. Sicher auch doppelte
dabei und einiges Privates, welches man bei
Platzmangel weglassen müßte.
In 5 Jahren sind es wohl doppelt soviel. Die
Fa. besteht schon länger.
Bei Bandlaufwerken solltest du in einen 3-Jahres- Rythmus planen.
Dann ist nämlich i.d.R. die Garantie abgelaufen.
I.d.R. wachsen die Daten dann eh noch schneller als geplant, und das Laufwerk wird dann schnell zu klein.

Meintest du wegen deiner Frage, dass 160Gb
zu wenig oder zuviel ist?
Die Frage muss sein wieviele Daten jetzt genau da sind, und wieviele Daten pro Jahr (die letzten 3 Jahre) dazugekommen sind. Daraus lässt sich gut ein Trend ablesen.
Dann noch ein bissel Luft nach oben bei der Kalkulation und dann sollte mal hinkommen, wenn nicht auf einmal doch z.B. ein Digitales Dokumenten Management-System eingeführt wird.

Als Verantwortlicher für solche Sachen
bei unseren Kunden möchte ich gerne
gerade bei Backups auf Top Gerät setzen,
die halt noch bezahlbar sind. Und soweit ich
gelesen habe, ist man bei DLT/LTO schon im
oberen Segment für kleine/mittlere
Firmen.
Generell ja, wobei ich DLT VS/ DLT Vx qualitativ eher unterhalb von LTO ansetzten würde und SDLT/DLT Sx eher gleichwertig mit LTO ist.
Das kann man ziemlich gut daran sehen dass grosse Autoloader/Libraries nur mit SDLT/LTO bestückt sind, wobei mittlerweile LTO einen Marktanteil in diesem Segment von meht als 70% hat.

Backups auf USB HD werde ich nicht umsetzen.
Das dürfen die Admins Vor Ort wenn Sie
möchten.
Backup auf Platte ist sicher OK, wenn man es richtig macht, z.B.:
http://www.quantum.com/Products/removabledrives/Index.aspx
http://www.tandbergdata.com/en/products/search-result/?action=2&pro ...

Habe auch vom Grandfather-Father-Son Prinzip
gelesen und werde das auch anbieten. Eine
Firma ohne Daten ist tod!
Ja, wenn alle Daten weg sind wird es i.d.R. sehr schnell seeehr kritisch.
GFS ist sicher eine Überlegung wert, das Restore geht am schnellsten wenn man immer ein Vollbackup macht.
Ist aber auch eine Sache des Budgets und des Zeitfensters, da ein Vollbackup immer am längsten dauert und i.d.R. auch mehr Medien benötigt.

Beim Controller habe ich als
günstiges:
Adaptec ASC-29160LP, LVD, low profile,
64-Bit PCI, Kit (1863700)
gefunden.
Der ist OK, wie gesagt, unter Windows mit den neusten Treibern von Adaptec.

Es soll nur das LTO-2 Tape Drive betrieben
werden!
Dafür ist der optimal.

OK, beim DLT Lüfter hinter das
Laufwerk. Kann ich dann erst genauer
beurteilen, wenn das Gerät im Rechner
sitzt. Eventuell mache ich es extern
über USB 2.0 Gehäuse. Datentransfer
hoffe ich das es OK ist.
Bei externen Geräten musst du dir über Lüfter keine Sorgen machen.


Aber eine andere Möglichkeit:
Sollte ich mal bei Streamer das Problem
haben, das viele kleine Dateien den Stream
nicht schaffen, wäre es nicht auch
denkbar, VOR der Tape Sicherung die Ordner zu
zippen und das zip/rar aufs Tape zu
schreiben??
Das ist sicherlich eine Idee, konsequenter wäre es mittels der Backupsoftware erst ein Backup2Disk zu machen. Die aktuellen Versionen können dann die Daten aus den grossen Containerdateien so auf die Bänder schreiben dass man direkt vom Band zurücksichern kann.

Könnt ich hier mit einer speziellen
Software, bzw. Strategie beim
Wiederherstellen das doppelte Sichern
unterbinden?
Viele Backup Applikationen können das über verschiedene Jobs regeln.

Also eine Software, die kleine Files zuerst
zippt und aufs Band schreibt.
Beim Restore dieses Zip wiederherstellt und
daraus die Daten zurückschreibt??
Nicht so kompliziert, Backup2Disk2Tape ist das Zauberwort.

Die Bänder Lebensdauer waren mir schon
bekannt.
Ich meinte, wie lange im Durchschnitt ein
DTL bzw. LTO Drive haltet (Eine Sicherung pro
Tag)
Das hängt u.a. von der Kühlung ab, wie sehr das Laufwerk durch Start-Stop-Betrieb beansprucht wird, wie staubig die Umgebung ist,.....
Wenn alles stimmt können die Laufwerke 4-5 Jahre laufen, aber normalerweise 2-3 Jahre.
Da quasi alle Laufwerkshersteller 3 Jahre Garantie anbieten ist das nicht wirklich ein Problem.

K.
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Mitglied: unique24
06.11.2007 um 07:10 Uhr
Hallo Ickmus

Ok, dann ist das Thema für mich (fast) erledigt.

Ich gehen mal davon aus, dass das NTBackup das Backup2Disk2Tape Prinzip nicht beherscht. Aber das läßt sich wohl wieder irgendwie ergooglen.

Alle 2-3 Jahre wieder 1000 Euro für ein Tape-Drive zu investieren ist heavy. Da hoffe ich mal das die schon >5 Jahre halten werden, sonst ist es mit der Gegenüberstellung zu HD Backups neu zu bewerten.

Danke

Hannes
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Mitglied: Ickmus
06.11.2007 um 13:56 Uhr
Ich gehen mal davon aus, dass das NTBackup
das Backup2Disk2Tape Prinzip nicht beherscht.
Aber das läßt sich wohl wieder
irgendwie ergooglen.
NT-Backup kann auch ein Backup2Disk, nämlich in eine BKF-Datei. In wieweit diese dann aber nur auf das Band kopiert oder der Inhalt der BKF-Datei auf das Band geschrieben wird weiss ich nicht.
Backup Exec11, Arcserve11.5, Backup Standart 8.5 (Tapeware) können es.

Alle 2-3 Jahre wieder 1000 Euro für ein
Tape-Drive zu investieren ist heavy. Da hoffe
Heavy ist relativ. Die Materialkosten sind ja nur ein Teil der Kosten.
Viele Firmen sind sich der Bedeutung ihrer Daten nicht bewusst.
Backup sollte keine lästige Pflicht sein, sondern als wichtiger Bestandteil der Firmenkultur in die Prozesse integriert sein.
Vor allem das sporadische testweise Rücksichern von Daten kann sicherstellen dass die Backups auch nutzbar sind. Nichts ist blöder als festzustellen dass wenn man die Daten braucht diese aus irgendeinem Grund nicht gelesen werden können.
Von einem detailierten Notfallplan will ich da noch nichteinmal reden...

ich mal das die schon >5 Jahre halten
werden, sonst ist es mit der
Gegenüberstellung zu HD Backups neu zu
bewerten.
Externe USB-Platten sind relativ schlecht gegen ESD und Sturz geschützt.
Die Cartridges der oben genannten Systeme von Quantum und Tandberg Data sind da erheblich besser geschützt, und überleben zu 99% auch einen Sturz vom Schreibtisch.
Dummerweise sind diese Cartridges erheblich teurer als normale 2,5" Platten.
Sicherheit kostet eben.

K.
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