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GELÖST

Ethernet Extender mit PoE Injector, US-Standard

Frage Netzwerke LAN, WAN, Wireless

Mitglied: emka83

emka83 (Level 1) - Jetzt verbinden

20.09.2012, aktualisiert 13:22 Uhr, 4960 Aufrufe, 24 Kommentare

(ich hoffe die Kategorie stimmt )

Hallo Kollegen,

ich würde gerne das Firmennetzwerk auf ein weiteres Gebäude ausweiten und bin, auf Grund von Längenüberschreitungen, gezwungen Ethernet Extender zu verwenden. (Die Gebäude stehen ca. 70m auseinander --> Außenverlegung)

Ich habe hier derzeit keinen PoE Switch in Betrieb, weshalb ich um einen PoE Injector nicht herum komme.

Der "PoE-GIGABIT-ETHERNET-EXTENDER-Enable-IT-828P" bietet optional einen externen Stromanschluss an.
(http://www.ebay.at/itm/PoE-GIGABIT-ETHERNET-EXTENDER-Enable-IT-828P-/11 ...)

Das Angebot enthält den "Enable-IT 360 PoE+ (56V) Injector" um PoE auf die Strecke zu speisen.
(http://www.ethernetextender.com/ethernet-extension-products/power-over- ...)

Nun zu meiner Frage:
Offensichtlich handelt es sich hier um US-Standards. Da ich mich zum ersten mal mit der Thematik befasse (und wenig Interesse habe das falsche zu kaufen) würde mich interessieren, ob sich der Injector problemlos mit einem AC/DC Wandler "umbiegen" lässt, so dass ich diesen hier in Deutschland verwenden kann.

Wenn das möglich ist wäre ich dankbar über Tips bezüglich des benötigten Wandlers.

Sollte es andere Geräte geben um mein Vorhaben zu realisieren lasse ich mich gerne inspirieren.

Vielen Dank im Voraus für eure Bemühungen!

Mit freundlichen Grüßen,
Maik
Mitglied: broecker
20.09.2012, aktualisiert um 12:52 Uhr
gehen tut's wohl etwas, aber ...

zwischen Gebäuden (mit getrennter Erde) macht ausschließlich Glasfaser Sinn!!! - und ist in der Regel auch nur erlaubt!
Bitte also zu z.B. kostengünstig Multimode greifen oder "gleich richtig" Monomode-Bündel verlegen lassen.

oder ich verstehe es noch nicht: gibt's im zweiten Gebäude keinen Strom?
Bitte warten ..
Mitglied: emka83
20.09.2012, aktualisiert um 13:23 Uhr
Danke für die Antwort!

Also Strom ist im anderen Gebäude vorhanden. Derzeit sind dort Arbeitsstationen über WLan mit dem "Hauptgebäude" verbunden. Die Signalstärke lässt allerdings stark zu wünschen übrig und Gigabit wäre ideal um noch mehr Clients versorgen zu können.

Dass die Vernetzung über Kupfer zwischen Gebäuden mit getrennter Erde nicht erlaubt ist, wusste ich bisher nicht. Das würde die Sache natürlich ausschließen.

Würde der Artikel ausreichen um das Vorhaben zu realisieren?:
http://www.cdw.com/shop/products/Tripp-10-100-1000-Gigabit-Multimode-Fi ...

oder wenn auf beiden Seiten Gigabit Switches zum Einsatz kommen:
http://www.it-budget.de/tplink-gigabitlwlconverter-multimode-rj45-p-552 ...
("Chinaböller" oder ausreichend?)

...in Verbindung mit diesem LWL Patchkabel?:
http://www.netzwerk-online.de/products/de/151112/LWL-Patchkabel-150m-LC ...

Ist das ausreichend für die Außenverlegung (Oberleitung, nicht unter der Erde) oder müssen auch da bestimmte Standards eingehalten werden (wie IP67 bei Kupfer)?
Bitte warten ..
Mitglied: Pjordorf
20.09.2012 um 13:35 Uhr
Hallo,

Zitat von emka83:
Die Signalstärke lässt allerdings stark zu wünschen übrig
?!? 70 meter zwischen den gebäuden. Ist da ein Kernkraftwerk was dazwishcen steht oder was? Oder habt ihr die WLAN Antennen hinter euren von innen metallbedampften Glasscheiben stehen? Sorry, aber 70 meter und freie Sicht da sollte dein WLAN Signal ausreichen. Oder reicht die Bandbreite nicht? Ist das einen Bridge die ihr betreibt oder ein AP wo sich die Clients von drüben alle einzeln aufschalten?

und Gigabit wäre ideal um noch mehr Clients versorgen zu können.
Dann aber richtig machen.

Dass die Vernetzung über Kupfer zwischen Gebäuden mit getrennter Erde nicht erlaubt ist, wusste ich bisher nicht.
Ja, das kann dir und anderen das Leben kosten (im tatsächlichen Sinne). Dein Elektriker fällt tot um wenn du das machst und euere Versicherung stellt auch noch Strafanzeige neben der Kündigung derselben. Das ist tatsächlich extrem gefährlich und Verboten.

Das würde die Sache natürlich ausschließen.
Und da du ja selbst schon sagst das du dann die 100 meter Marke knackst (weshalb sonst willst du Rangeexteneder einsetzen, brrrr) solltest du eh auf Glasfaser auswechseln. Dort sind auch etliche Kilometer überhaupt kein problem. Da du weiterhin über ein Freileitung nachdenkst und keine Erdverlegung (tief eingebuddelt mit nagertierschutz usw.) in Frage kommt (Kosten sind deutlich höher) solltest du dir Gedanken machen was ein Kupferdraht für eine vorzügliche Antenne bei Gewitter darstellt und dir deine IT in Sekundenbruchteile schmort. Natürlich gibt es (auch sehr teuer) Blitzschutzmodule für RJ45 und auch GBit tauglich (und Pflicht), aber die sind nach dem Gewitter auch zu tauschen da die dann Erfolgreich waren (dann gehen die nicht mehr). Nimmst du Glasfaser, hast du fast keine probleme mehr. Auch 10Gbit und mehr kann dein GF. Und Medienwandler sind hier das kleinste Problem und auch am preiswertesten. Vergiss deinen Rangeextender und POE sowie Kupfer in Freileitungsbau ganz schnell wieder.

Gruß,
Peter
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Mitglied: broecker
20.09.2012 um 13:36 Uhr
jo,
das wäre wohl eine akzeptable "Heimwerkerlösung", dann wenigstens in einem Kunststoff-Schutzrohr, frostfrei in solchem unter der Erde wäre wohl auf Dauer sinnvoller, üblich ist, daß man mindestens zwei Stränge (also vier Fasern) legt - als Ausfallschutz.
Anstelle der Wandler - die durchaus funktionieren, hat man üblicherweise auf beiden Seiten GBit-Switche mit passenden Mini-GBICs - da geht dann kein Steckernetzteil kaputt.
Üblich wäre, ein Bündel (z.B. gleich 30 Fasern) zu verlegen und dann auf ein Patchpanel (ähnlich wie bei RJ45) "aufzuspleißen" (weiteres Stichwort für Google: Pigtail) und dann je mit z.B. 2m-LWL-Patchkabel ST/SC auf LC die Anbindung vom starren Erdkabel/Anschluß-Panel auf die aktive Komponente (z.B. Switch) zu machen.
glasfaserinfo.de bitte auch im Foren-Bereich 'mal einlesen...
Die Lösung wäre aber natürlich eine 0 teurer...
HG
Mark
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Mitglied: broecker
20.09.2012, aktualisiert um 13:39 Uhr
@Pjordorf: fällt der Elektriker eigentlich beim Hören von der Lösung oder erst beim Anfassen um?
Bitte warten ..
Mitglied: Pjordorf
20.09.2012, aktualisiert um 13:51 Uhr
Hallo,

Zitat von broecker:
@Pjordorf: fällt der Elektriker eigentlich beim Hören von der Lösung oder erst beim Anfassen um?
Ist doch klar. Beim hören schon Das andere wollen wir ja nicht hoffen das es tatsächlich eintritt, damit der Verantwortliche dann dort austritt und im Knast wieder eintritt

Und ich glaube auch nicht das hier nur eine Gebäudeerdung gemacht wurde, es wurde hier (abstand 70 meter) auch bestimmt keine gemeinsamen Betriebserde geschaffen (Kosten sind da doch nicht gerade trivial).


@emka83
Das sind alles keine echten Lösungen, auch die Medienwandler und Gf nicht. Das sind erstmal nur Begriffe und Lösungsansätze welche je nach vorhandene Hardware noch zu erweitern und zu ergänzen sind.

Gruß,
Peter
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Mitglied: emka83
20.09.2012 um 13:56 Uhr
Zitat von Pjordorf:
Ist da ein Kernkraftwerk was dazwishcen steht oder was? Oder habt ihr die WLAN Antennen
hinter euren von innen metallbedampften Glasscheiben stehen? Sorry, aber 70 meter und freie Sicht...

Hehe, nein nein, kein Kernkraftwerk , aber leider ein paar Äste von "Bäumchen" die in die gerichtete Verbindung ragen. Und die Bandbreite reicht leider auch nicht. Die Antennen schaffen nur 108Mbit. Derzeit beträgt die Signalstärke nur 55%... naja, da lässt sich kaum vernünftig arbeiten. AutoCAD, Warenwirtschaft und servergespeicherte Profile kommen da an ihre Grenzen.

Die Gefahr (für Mensch und Technik) leuchtet natürlich ein und ist hiermit notiert.

Zitat von broecker:
das wäre wohl eine akzeptable "Heimwerkerlösung", dann wenigstens in einem Kunststoff-Schutzrohr, frostfrei in
solchem unter der Erde wäre wohl auf Dauer sinnvoller,...

das würde sicherlich den finanziellen Rahmen sprengen. Auch die Anschaffung neuer Switches mit entsprechenden GBICs stehen außer Frage. Also bleibt wohl letzenendlich nur die "Heimwerkerlösung". Es muss so gesehen "funktionieren" und sollte lange genug den ausgesetzten Bedingungen standhalten (Freileitung).

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: broecker
20.09.2012 um 14:03 Uhr
nicht böse sein rofl, - alles was Smileys so hergeben...

ist denn heute schon Freitag?

AutoCAD, Warenwirtschaft und servergespeicherte Profile

über WLAN?

wenn damit Geld verdient wird, spricht doch nichts gegen die Ausgabe von z.B. Euro 2000,- statt Euro 500,- für eine Leitung, die nicht von einem bösartigen Kaninchen / Passanten abhängig ist?
Bitte warten ..
Mitglied: Dirmhirn
20.09.2012 um 14:18 Uhr
Hi!

externe WLAN Antennen habt ihr schon getestet?

wir haben auch mal, etwa die Strecke - mit einem Wohnblock dazwischen - per WLAN überbrückt. Bei Regen und nassen Wänden, wars dann eher nicht mehr so toll *gg*

Aber sonst gings ganz gut - finanziell war bei uns auch nicht mehr drinn.
war so ein "Staberl" von D-Link.

Vor kurzem habe ich mir privat für meinen UMTS-Router eine Antenn von http://www.brennpunkt-srl.de/ gekauft. Bin echt begeistert vpn 50kbit auf ~300kbit - Ausrichten hat zwar ziemlich lange gedauert, da ich nicht sicher wusste wo der Sender steht... aber mit 2 mal WLAN...

sg Dirm
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Mitglied: Pjordorf
20.09.2012 um 14:21 Uhr
Hallo,

Zitat von emka83:
Die Antennen schaffen nur 108Mbit
Seit wann haben Antennen so eine Maßangabe einer Eletrichen Größe? Die Antenne weiß nichts von Bits und Bytes. Die kennt nur Widerstand (Wellenwiderstand, Ohmscher Widerstand), Frequenzbereich von - bis in Hertz (MHz, GHz), Leistung in Watt, Länge in meter usw. Aber von Bits und Bytes lässt die sich nicht erschrecken

Signalstärke nur 55%...
100% Signalstärke heisst aber auch nicht das es schneller geht

AutoCAD, Warenwirtschaft und servergespeicherte Profile kommen da an ihre Grenzen.
Und das dann noch nicht mals als Bridge realisiert? Das kann nicht gutgehen und fördert definitiv den Frust der damit verurteilten Arbeitende Schicht ernorm.

das würde sicherlich den finanziellen Rahmen sprengen. Auch die Anschaffung neuer Switches mit entsprechenden GBICs stehen außer Frage.
Und selbst dann solltest du nicht nur Zwei sondern sofort 4 fasern mindesten legen lassen, auch wenn 2 erstmal über sind. Die Mehrkosten für ein 4-er Bündel ist gering. Sollte mal eine Faser probleme machen hast du sofort Ersatz (Alles schon erlebt). Und Medienwandler für deine nicht GBic fähige Switche sind nicht die teuersten, wobei ich nicht die in der Bucht kaufen würde. Die gehen auch schon mal kaputt, dann wird es teuerer als von vornherein beim langjährigen Händler deines vertrauens zusammengeklaubt zu haben Und die Gf leitung einfach so ohne bspannung aufzuhängen wird auch nichts. das ist und belibt Glas innen drin udn ist nicht für Zugkräfte ausgelegt. Da wird bei 70 meter schon eine vernünftige Abspannung nötig sein und wenn diese nicht aus nicht leitenden Materialien besteht, hast du wieder deine Gebäudeerdung sowie Blitzschutz Thematik was allerdings leicht gelöst werden kann. (Ja, es gibt auch heute noch Isolatoren für die Aufhängung von Freileitung. Dein Elektriker wird wissen wie es geht.

Gruß,
Peter
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Mitglied: emka83
20.09.2012, aktualisiert um 15:29 Uhr
Die bisherige Installation (WLan) wurde von meinem Vorgänger durchgeführt. Es handelt sich um 2 Lancom 322agn mit jeweils externer Antenne Airlancer O-30. Eingerichtet als Punkt zu Punkt Verbindung. Die Empfangs- und Senderate ist in der Konstellation auf 108Mbit beschränkt. Auch wenn die 322agn's mehr leisten könnten. Sie werden hier nicht ausgereizt. So weit so gut. Die Installation reicht jedenfalls nicht aus um die Anforserungen der Clients zu erfüllen.

Um die Abspannung der GF mache ich mir keine Sorgen, da die Oberleitung nicht "frei" hängt. Die Aussage "Freileitung" war an dieser Stelle sicherlich falsch. Es existiert eine Bespannung mittels Stahlseil. Dort soll die GF-Leitung angebracht werden. Also sollte es da keine Probleme geben.

Gut, also Reserveleitungen einplanen um etwaige Ausfälle auszugleichen.

Danke für eure informative Teilnahme. Hier tauchen ja echt einige Dinge auf, die ich so noch gar nicht betrachtet hab.

*thumbsup*


Mit freundlichen Grüßen,
Maik

P.S.: ich bemühe mich wirklich nicht zu viele Smileys zu verwenden... ^^ kann es aber einfach nicht unterlassen... sorry...
Bitte warten ..
Mitglied: MrNetman
20.09.2012, aktualisiert um 16:56 Uhr
Hi, Maik,
was ist den an dem gigabit Extender anders als an einem normalen Switch? Die Reichweite ist mit etwa 100m doch gleich. Wobei dei 100m nur ein Anhaltspunkt sind. Dicke Kabel schaffen größere Längen. Dünnere, wie z.B: Patchkabel (AWG27) schaffen deutlich weniger als 100m. Da geht bei 70m schon nichts mehr.

Es gibt kabelkanaltaugliche Switche, die über PoE versorgt werden können. z.B. Microsens aus Hamm und am anderen Ende steckt ein Switch mit SFP-Slot. Der Switch muss allemal ins andere Gebäude kommen.

Kreative Pfuscher kommen auch mit Kupfer über unterschiedliche Erdungen und verwenden UTP-Kabel, auf denen kein Ausgleichsstrom fließen kann. UTP schafft bis 10GB/S (Cat6a), sollte also kein Hindernis sein. Aber die Kabel soltlen richtig dick sein (AWG22 für diese Länge).

Gruß
Netman
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Mitglied: Pjordorf
20.09.2012 um 16:02 Uhr
Hallo,

Zitat von emka83:
Oberleitung
Na, vorsicht. Da denken dann viele an die Stromleitungen einer Bahn- oder Bussstrecke

nicht "frei" hängt. Die Aussage "Freileitung" war an dieser Stelle sicherlich falsch.
Nein, die war schon halbwegs korrekt gewählt. Natürlich ist eine echte Freileitung eine wo die Drähte im nicht isolierten Zustand im Freien verlaufen. Das gilt korrekterweise für Strom- sowie Fernmeldeleitungen. In der heutigen Zeit wird allerdings mit diesem Begriff entweder die Hochspannungsleitung im Freien (300 KV) oder einfache isolierte Leitungen (NYM-J 5*1,5) welche zwischen zwei Gebäude gespannt sind verwendet. Das dazu auch Komminkationsleitungen als selbstverständlich dazu gehören ist unserem technischen Stand und Wissen zu verdanken. Hier ist also gemeint das deine GF Strecke im freien zwischen Masten oder Gebäude gehangen wird (verläuft). Das dann hierzu auch geeignete Massnahmen gehören um ein Reißen der Leitung(en) zu verhindern (Eigengewicht, Eis usw.) ist hier im Forum als Selbstverständlich anzusehen (Fach - wissen haben wir ja alle). Natürlich gibt es auch Glasfaser Leitungen welche mit entsprechende Materialien Ummantelt sind um sich ein seperate Abspannung zu ersparen. Alles eine Frage der Kosten und was ich haben will und wie ich eventuell weitere Leitungen ebenfalls über die gleiche Strecke bringen will. Manchmal reicht auch eine Wäscheleine

Und hätte hier jemand Luftkabel gesagt hätten wir alle gelacht

Gruß,
Peter
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Mitglied: Pjordorf
20.09.2012 um 16:11 Uhr
Hallo,

Zitat von MrNetman:
100m nur ein Anhaltspunkt sind. Dicke Kabel schaffen größere Längen.
War bei den 100 metern (328 füße) nicht irgendwas mit der Ausbreitung der Signale im Kupferkabel und die daraus resultirende Laufzeit welche einen bestimmten Wert nicht überschreiten darf bevor der Sender (Ethernet) nicht von sich aus anfängt sich zu wiederholen weil der Empfänger zu lange gebraucht hat um das Paket als empfangen bestätigt zu haben und das ganze in abhängigkeit unserer verwendeten Bit bzw Byte längen Der fließende Strom kann locker noch einige Kilometer mehr

Kreative Pfuscher kommen auch mit Kupfer über unterschiedliche Erdungen und verwenden UTP-Kabel
Und auch Verantwortungslose (Solange deine massepoteniale nicht durch eine Erdschleife verbunden werden

Gruß,
Peter
Bitte warten ..
Mitglied: MrNetman
20.09.2012 um 16:34 Uhr
Hi Peter,
nein 100m ist eine reine Planungsgröße.
sonst könnte es ja auch bei den Glasfasern mit größeren Längen und den selben Ausbreitungsgeschwindigkeiten (Brechungsindex n und NVP bezeichnen in etwa das selbe) nicht klappen.

Es gab mal eine Längenrestriktion bei gesharten Netzen. Ältere unter uns mögen sich erinnern. Darin ging es um die Kollisionserkennung (collissions and late collissions) auf der Kollisionsdomäne (Nicht Broadcastdomäne) und um die bei solch einer Erkennung notwendige Wiederholung der Übertragung. TCP regelt das sowieso eleganter End to End.

Das mit den dicken Kabeln kann man leicht nachprüfen. Cat5 Kabel sind im Schnitt dünner (AWG24) als Cat6a (AWG22) Kabel. Je höher die Frequenz, desto größer die Dämpfung. Und die Dämpfung ist eine der wichtigesten Übertragungsgrößen, neben den Störungen. Die Laufzeit kommt nur als Anhaltspunkt mit und liegt bei 4ns pro Meter.

Gruß
Netman
Bitte warten ..
Mitglied: emka83
20.09.2012, aktualisiert um 16:59 Uhr
Sollte sich die Information über Cat6a AWG22 bewahrheiten, würde das mein Problem schlagartig beheben. Denn ganz ehrlich, das wäre vermutlich die einfachste und kostengünstigste Variante. (Außer das verlangt zusätzliches, teures Montage-Equipment)

Ich hab das eben nochmal überprüft. Genaue Messungen lassen sich leider nicht durchführen, aber die zu überbrückende Strecke beläuft sich auf etwa 120 bis 150 Meter.

Ist großzügig geschätzt mit allem drum und dran...

-> Aus dem Gebäude heraus
-> hoch zur ersten Straßenlaterne
-> als Frei-/Ober-/Luftleitung (wie auch immer es nun heißt :D), am Stahlseil entlang
-> über 2 weitere Laternen bis zum nächsten Gebäude
-> an der Außenfassade entlang bis zum entfernten Büro, auf den entfernten Switch.

Kommt allerdings wieder die Frage auf, was passiert wenn der Blitz einschlägt oder sonstwas. Angenommen das Stahlseil ist geerdet, die Laternen sind es sowieso, wäre Problem damit umgangen?

Wenn jetzt jemand belegen kann, dass es mit Cat6a AWG22 möglich und "Norm-konform" ist, dann wäre der Gedanke nicht zu verachten.
Bitte warten ..
Mitglied: broecker
20.09.2012 um 17:02 Uhr
Mein Schweigen möge von der Nachwelt als Fassungslosigkeit bewertet werden - nicht als Zustimmung!
Doch noch: Elektriker: Stirb!
Bitte in E-Technik einlesen!
Bitte warten ..
Mitglied: emka83
20.09.2012 um 17:08 Uhr
Ähm, das heißt dann wohl: das war Murks... :-X

Wäre auch zu einfach gewesen. ^^

Ok, Scherz beiseite. Um das ganze mal abzuschließen...

Die geeignete Lösung wäre in dem Fall wohl eher:

Glasfaser.
An beiden Enden einen LWL-Converter.
und natürlich Reserven mit verlegen.

Sollte preislich wahrscheinlich im Rahmen bleiben und Gigabit gewährleisten.

Korrekt?
Bitte warten ..
Mitglied: Pjordorf
20.09.2012 um 17:37 Uhr
Hallo,

Zitat von emka83:
Sollte preislich wahrscheinlich im Rahmen bleiben
Sehr wahrscheinlich sogar

und Gigabit gewährleisten.
Auch 10GBit bei wahl des richtigen Fasertyps. Medienkonverter lassen sich aber wenn du erstmal einen 10Gbit Switch hast leicht tauschen. Die Faser nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethernet#Kabell.C3.A4ngen
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethernet#10-Gbit.2Fs-Ethernet
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtwellenleiter#Faserkategorien_und_Eins ...

z.B. ein vorkonfektioniertes Universalkabel 04 Fasern 62,5/125µm 2x4 LC-Stecker 150 meter liegt bei ca. 240 EUR und ein vorkonfektioniertes Universalkabel 04 Fasern 50/125µm OM3 2x4 LC-Stecker mit 150 meter bei ca. 280 EUR. (U-DQ(ZN)BH 4 Fasern 50/125µm 2x4 LC- Stecker LWL-Universalkabel (Innen und Außen) nichtmetallischer Nagetierschutz,nichtmetallene Zugelemente ,halogenfreier Mantel OM3-Kabel). Die können dann auch später dein 10 GBit machen wenn es noch hängt wenn du dein 10 GBit Switch bekomst

Gruß,
Peter
Bitte warten ..
Mitglied: emka83
20.09.2012 um 17:50 Uhr
Wunderbar..

Vielen Dank für die auführlichen und hilfreichen Antworten! Ich werd mich die Tage mal näher mit dem Thema befassen. Die Richtung stimmt jedenfalls schon mal. Mir scheint das die sicherste und zukunftsweisende Lösung zu sein. Vom Kosten/Nutzungs Verhältnis mal ganz zu schweigen.

Schönen Feierabend!

Grüße,
Maik
Bitte warten ..
Mitglied: Pjordorf
20.09.2012 um 17:56 Uhr
Hallo,

Zitat von emka83:
Schönen Feierabend!
Nicht sooooo schnell. Den habe ich noch für dich http://www.administrator.de/faq/32

Gruß,
Peter
Bitte warten ..
Mitglied: emka83
20.09.2012 um 17:57 Uhr
ahh, stimmt... hab ich wohl ganz vergessen...

so, jetzt aber...

Schönen Feierabend!
Bitte warten ..
Mitglied: broecker
20.09.2012 um 18:00 Uhr
Danke, möge das IR-Licht der Faser leuchten über Euch.
Bitte warten ..
Mitglied: MrNetman
21.09.2012 um 08:51 Uhr
Zitat von emka83:
Sollte sich die Information über Cat6a AWG22 bewahrheiten, würde das mein Problem schlagartig beheben. Denn ganz ehrlich, das wäre vermutlich die einfachste und kostengünstigste Variante. (Außer das verlangt zusätzliches, teures Montage-Equipment)
Die Längenrestriktion kann nicht exkakt vorhergesagt werden. Also ist ein Test nötig und damit ist wieder die Glasfaser günstiger.

Glasfaser ist das Mittel der Wahl, erst recht wenn es über die Straße geht. Da gibt es keinen Schutz für Kupfer. Und bei einer Zerstörung des recht dünnen und gut erweiterbaren (Bandbreite) Glasfaserkabels kann evtl. sogar der Schädiger für die vollen Kosten aufkommen. (Laster, Bagger)

Netman
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