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Lange LAN-Verbindung nur mit 100 MBit-Switch stabil?

Frage Hardware Switche und Hubs

Mitglied: NeoY125

NeoY125 (Level 1) - Jetzt verbinden

11.12.2014, aktualisiert 07:58 Uhr, 1948 Aufrufe, 31 Kommentare

Moin!

Ich habe folgendes Phänomen mit unserem 100 MBit- Netzwerk, das ich von meinem Vorgänger "geerbt" habe:

Das LAN-Kabel von unseren Büroräumen zum Server ist deutlich länger als 100 Meter, wie lang genau, kann ich nicht sagen. Hat mich auch bisher nicht weiter interessiert, da das ganze Netzwerk stabil ist und alles soweit funktioniert.

Wir sind nun dabei, das Ganze auf GBit umzustellen: Netzwerkkarten und Switches sind ausgetauscht, soweit ist alles super, aber: die besagte Verbindung zum Server wird nach einigen Minuten unterbrochen und die LED am Switch bleibt aus. Nach ab- und wieder anklemmen des Switches, der direkt zum Server führt, funktioniert alles wieder für ein paar Minuten.
Sobald ich an dieser Stelle wieder den MBit-Switch anschließe, läuft alles stabil, aber eben nur mit 100MBit.

Ich vermute, dass das lange Kabel für die Bandbreite nicht ausreicht, aber dass die ganze Verbindung zusammenbricht, verwundert mich :/ hat jemand eine Idee, wie ich das verhindern kann?

Danke vorab!
NeoY

31 Antworten
Mitglied: wiesi200
11.12.2014, aktualisiert um 08:00 Uhr
Hallo,

einfach einen LWL einziehen.
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Mitglied: NeoY125
11.12.2014 um 08:17 Uhr
Danke für die schnelle Antwort!

Die Lösung habe ich auch angedacht, das wäre aber mein letzter Ausweg, falls nichts anderes fruchtet...
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Mitglied: wiesi200
11.12.2014 um 08:27 Uhr
Die Frikellösung währe noch einen Switch dazwischen zu setzen. Ist aber nicht immer möglich und auch nicht sonderlich schön.
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Mitglied: NeoY125
11.12.2014 um 08:39 Uhr
Wird wohl daraus hinauslaufen

Ich hätte eher gehofft, dass ich die Stabilität beibehalte und dafür auf ein paar MBit an Bandbreite verzichte.. Ginge das irgendwie?
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Mitglied: vossi31
11.12.2014 um 08:41 Uhr
Moin,

Wir sind nun dabei, das Ganze auf GBit umzustellen: Netzwerkkarten und Switches sind ausgetauscht,
Und die Kabel sind, von der Länge mal abgesehen, für GBit geeignet ?

Henning
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Mitglied: NeoY125
11.12.2014 um 08:44 Uhr
Sind alle mit CAT5e beschriftet, von daher denke ich schon.
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Mitglied: vossi31
11.12.2014 um 08:54 Uhr
Eigentlich sollte es reichen, aber bei der großen Länge würde ich, wenn es möglich ist, nochmal ein Cat 6 oder Cat 7-Kabel probieren.
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Mitglied: aqui
11.12.2014 um 09:17 Uhr
das wäre aber mein letzter Ausweg, falls nichts anderes fruchtet...
Was erwartest du denn was "fruchten" soll ??
Du bewegst dich weit außerhalb der festgelegten Längenspezifikation für kupferbasiertes Ethernet !! Das du das dann auf eigene Gefahr betreibst sollte dir doch klar sein.
Das ist so als wenn du ein Diesel Auto zur Hälfte mit Benzin tankst, dich wunderst das der Motor stehenbleibt und fragst ob es noch einen anderen Ausweg gibt als nur Diesel zu tanken....?
Mehr muss man doch dazu nicht sagen, oder ?

Fazit: Besorg dir ein simples LC Multimode Glasfaser Patchkabel von deinem Verkabler, zieh das ein (oder lass das einziehen...) und verbinde die Switches mit Glasfaser.
Sollten deine neuen GBit Switches keine Steckslots für entsprechende Optiken (GBICs oder SFP) haben, dann verwendest du halt preiswerte Medienwandler wie z.B. diese hier:
http://alliedtelesis.de/pcline-2
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Mitglied: NeoY125
11.12.2014 um 09:58 Uhr
Danke für dein Link!

Mir ist schon klar, dass ich mich "außerhalb der festgelegten Längenspezifikation" bewege. Ich habe aber auch schon geschrieben, dass ich eine Kompromisslösung in Betracht ziehe (auch wenn ich eigentlich nicht für halbgare Lösungen bin). Dass ich mit der jetzigen Konstellation kein perfektes GBit-Netzwerk hinkriege, ist mir schon klar!
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Mitglied: chiefteddy
11.12.2014 um 10:33 Uhr
Hallo,

Ethernet ist nicht DSL oä. Im Ethernet-Protokoll ist kein Mechanismuß implementiert, der bei schlechter Leitungsqualität die Datenrate soweit absenkt, bis ein stabiler Link zu stande kommt. Das funktioniert zB bei DSL, aber eben nicht bei Ethernet. Entweder 1GB geht oder nicht.

Etwas Ethernet-Theorie ist meistens ganz hilfreich!

Früher (vor der Switch-Ära) gab es die 5-4-3-2-1-Regel beim Ethernet. 5 Ethernet-Segmente mit 4 Repeatern verbunden; 3 dürfen Knoten (PCs) enthalten und 2 sind nur Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Das alles ist eine Kollisions-Domäne (CSMA/CD). Bei Fast- und GB-Ethernet mit Switchen gilt das zwar nur noch eingeschränkt aber es führt Dich trotzdem zur Lösung. Wenn Du nicht auf LWL umsteigen möchtest (ist die beste Lösung, auch aus Sicht von Potentialverschleppungen bei dieser Länge) mußt Du den "überlangen" Link in 2 Links aufteilen, die die Längenspezifikation einhalten (< 100m) Diese beiden Links verbindest Du mit einem Repeater (Zwischenverstärker zur Signalregeneration). Im einfachsten Fall nimmst Du, wie bereits geschrieben, einen einfachen Switch dafür. Der regeneriert nicht nur das Signal, sondern er trennt auch die Kollisions-Domäne auf. Somit werden die zulässigen Signal-Laufzeiten wieder eingehalten.
Zur Stromversorgung dieses "Zwischen-Switches" kannst Du ja auf PoE zurückgreifen.

Wenn Du managbare Switche hast kannst Du auch versuchen bei den betroffenen Switch-Ports die Ethernet-Geschwindigkeit fest auf 100MB einzustellen, so dass gar nicht GB versucht wird.

Ist der "überlange" Link mit Verlegekabel fest mit Dose bzw Patch-Panel verlegt? Oder ist das ganze eine (selbstgebaute) >100m Patchkabel-Wurfleitung?
Bei Patchkabeln gilt die 100m-Grenze auf Grund der schlechteren Kabel-Qualität nicht. Standardkonform darf bei einem 100m-Link nur 10m mit Patchkabel realisiert werden (90m mit Verlegekabel).

Jürgen
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Mitglied: MrNetman
11.12.2014 um 10:48 Uhr
Zitat von aqui:
Du bewegst dich weit außerhalb der festgelegten Längenspezifikation für kupferbasiertes Ethernet !! Das du das dann auf eigene Gefahr betreibst sollte dir doch klar sein.
Es gibt keine Längenrestriktion für den Betrieb von Fast Ethernet oder Gigabit Ethernet.
Der entscheidende Punkt sind sauber verlegte Kabel (Anschluß an die Komponenten mit durchgehender Verdrillung) und die Dämpfung. die mit dicken Kabeln (AWG20) günstiger ist als mit dünneren Kabeln (AWG24). Das kann man auch daran ablesen, dass Cat7-Kabel meist einen anderen Durchmesser haben und durch die Art des Aufbaus eine etwas kürzere effektive Kupferlänge, also geringere Dämpfung

Bei Fast Ethernet gibt es weniger Störeinflüsse und weniger unterschiedliche Spannungspegel (3 statt 5). Außerdem sind Sende- und Empfangsrichtung getrennt. Das erleichtert die Kommunikation und erhöht die Stabilität der Verbindung.

Die Länge ist für eine Neuplanung von entscheidender Bedeutung. Besonders für die Architekten.

Für den stabilen Betrieb eines Netzwerks auf die Entfernung ist die Empfehlung für Glas durchaus berechtigt. Außerdem kann man mit einem Glasfaserkabel bei gleichem Durchmesser wie Kupfer deutlich mehr Fasern transportieren. Da gibt es also eine Reserve für die Zukunft von den Büros zu den Servern.


Gruß
Netman
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Mitglied: NeoY125
11.12.2014 um 11:09 Uhr
Vielen Dank, chiefteddy und MrNetman!

Das sind ja schon mal brauchbare Informationen, mit denen ich weiterarbeiten kann. Dass die Datenrate sich nicht nach der Leistungsqualität der Verkabelung richtet, wusste ich z.B. tatsächlich nicht.

Ich werde als Nächstes die genaue Länge ermitteln und an den richtigen Stellen Repeater oder Switches platzieren. Wenn alle Stricke reissen, liegt hier demnächst ein Glasfaserkabel

Nochmals danke und Grüße!
NeoY
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Mitglied: chiefteddy
11.12.2014, aktualisiert um 11:13 Uhr
Zitat von MrNetman:

Es gibt keine Längenrestriktion für den Betrieb von Fast Ethernet oder Gigabit Ethernet.


Hallo @MrNetman,

wie kommst Du denn zu dieser Meinung?!

EN 50173-1
IEEE 802.3-2012
IEEE 802.3u
IEEE 802.3z
IEEE 802.3ab
IEEE 802.3ah
IEEE 802.3an

http://de.wikipedia.org/wiki/Strukturierte_Verkabelung
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethernet
http://en.wikipedia.org/wiki/Fast_Ethernet
http://en.wikipedia.org/wiki/Gigabit_Ethernet
http://en.wikipedia.org/wiki/10_Gigabit_Ethernet


Jürgen
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Mitglied: aqui
11.12.2014 um 12:33 Uhr
Ich habe aber auch schon geschrieben, dass ich eine Kompromisslösung in Betracht ziehe
Die einzige "Kompromisslösung" die dort greift ist das du nach 100 Metern deine Strippe auftrennst, einen kleinen Switch dazwischenhängst undann auf die nächsten 100 Meter gehst.
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Mitglied: NeoY125
11.12.2014 um 12:38 Uhr
So werde ich es machen
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Mitglied: BernhardMeierrose
11.12.2014 um 12:43 Uhr
Moin

Zitat von NeoY125:

Ich hätte eher gehofft, dass ich die Stabilität beibehalte und dafür auf ein paar MBit an Bandbreite verzichte..
Ginge das irgendwie?

Du kannst eine der beiden Seiten fest auf 100MBit einstellen, entweder am Switch oder an dem Gerät, das da dran hängt. Dann läuft die Strecke mit 100MBit ohne Zwischen-Switch. Das muss nicht zwangsläufig funktionieren bei der Länge, ist aber einen Versuch wert.

Gruß
Bernhard
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Mitglied: Anton28
11.12.2014 um 13:06 Uhr
Hallo zusammen,

wo kommt denn all dieses Halb- und Viertelwissen her.

Verkabelung auf Kupferbasis (Cat5,5e,6,6e,7) Vons Dose zu Patchfeld max. 90 m.

Verkabelung auf Basis LWL 50/125mµ (Multimode Fasern) je nach dem ob OM1,2,3 oder 4 unterschiedliche Längen bis 550 m
Verkabelung auf Basis LWL 9/125mµ (monomode Fasern) je nachdem ob OS1,2 bis zu 70 km oder mehr.

Wenn ich eine Seite der Verbindung auf 100/FullDuplex einstelle und die andere Seite auf autonegotiation, dann wird 100/Halfduplex ausgehandelt werden.

Du hast Probleme mit Deiner Verbindung. Willst auf 1 Gbit/s umrüsten, schmeisst einen Haufen Geld für Switche und Netzwerkkarten aus dem Fenster, und hast keine Geld mehr für eine LWL-Verbindung ?

Das kann ich nicht glauben.

Aber: Macht weiter Murks, beschwert euch das manches nicht geht, ABER: Labert nicht rum, Haltet euch an die Standards und Ihr habe keine Probleme.

Alles andere ist Zeitverschwendung.

1500 € für neue Kabel gespart und 5 Tage Fehler gesucht und keine Lösung gefunden.

WAS ist wohl billiger ?????

Gruß

Anton
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Mitglied: chiefteddy
11.12.2014 um 13:29 Uhr
Hallo @Anton28,

wie kommst Du darauf, dass deine Vor-Schreiber nur Halb- und Viertelwissen verbreitet haben?

In den vor Deinem Kommentare erstellten Antworten sind die von Dir aufgeführten Fakten und Lösungsvorschläge alle schon genannt worden.

einfach einen LWL einziehen.

Du bewegst dich weit außerhalb der festgelegten Längenspezifikation für kupferbasiertes Ethernet !!

Standardkonform darf bei einem 100m-Link nur 10m mit Patchkabel realisiert werden (90m mit Verlegekabel).

Die Frikellösung währe noch einen Switch dazwischen zu setzen.

Wenn Du nicht auf LWL umsteigen möchtest (ist die beste Lösung, auch aus Sicht von Potentialverschleppungen bei dieser Länge) mußt Du den
"überlangen" Link in 2 Links aufteilen, die die Längenspezifikation einhalten (< 100m) Diese beiden Links verbindest Du mit einem Repeater
(Zwischenverstärker zur Signalregeneration). Im einfachsten Fall nimmst Du, wie bereits geschrieben, einen einfachen Switch dafür.
Der regeneriert nicht nur das Signal, sondern er trennt auch die Kollisions-Domäne auf. Somit werden die zulässigen Signal-Laufzeiten wieder eingehalten.


Einzig und allein die Kostenanalyse ist neu. Und der stimme ich ausdrücklich zu.

Jürgen
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Mitglied: Anton28
11.12.2014 um 13:39 Uhr
Hallo Jürgen,

ausdrücklich nicht gemeint waren diejenigen, die Du zitiert hast.

Anscheinend hat einer der Vor-Schreiber noch immer nicht verstanden wie autoneg. funktioniert.
Dann diese halbgare Lösungen mit Auftrennen der Leitung und Switch dazwischen frickeln.

Ansonsten stimme ich Dir zu.

Ich bin mittlerweile sehr angepisst von mal schnel was hinzimmern und so.

Also sei mir mein schriftlicher Rundumschlag verziehen, aber ich diese Frickeleien nicht mehr hören.

Ein Prozessor um 200 Mhz. schneller, jeder kauft ob er das nutzen kann oder nicht.
Eine Grafikkarte um 2-5 frames/sec. schneller, fast jeder kauft ob er es braucht oder nicht, mal abgesehen von den 50 Watt mehr Verbrauch.

Aber eine LWL-Kabel für 200 Euro und 1/2 Tag Elektriker für verlegen ist dann viel zu teuer.

Gruß

Anotn
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Mitglied: Deepsys
11.12.2014 um 13:45 Uhr
Hi,

ich hätte da noch eine Idee:
Ordentliche Switche einbauen.

Wir hatten das Problem in einer großen Halle, da musste für ein paar Tage mal ein langes Kabel (ca. 100m) rein.
Zuerst haben wir die "Tisch-Switche" von Netgear und Co genommen, lief nicht.
Dann mit Nortel 19" Switchen lief alles sauber

Wenn du da evtl noch was übrig hast, oder freie Ports hasts, wäre es einen Versuch wert.

Aber, sonst wie die Kollegen schon deutlich sagten, LWL und es läuft.

VG
Deepsys
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Mitglied: aqui
11.12.2014, aktualisiert um 14:17 Uhr
Nortel ??? die sind doch schon seit Jahren pleite ! Davon sollte man besser Finger lassen aber im Grundsatz hast du Recht.
Dann diese halbgare Lösungen mit Auftrennen der Leitung und Switch dazwischen frickeln.
Er hat nach einem Kompromiss gefragt !! Und dieser Vorgang auch wenn er in der Tat blödsinnig ist wäre der einzig gangbare... Feuchter Bindfaden geht ja nicht...logisch !
Verkabelung auf Kupferbasis (Cat5,5e,6,6e,7) Vons Dose zu Patchfeld max. 90 m.
Das ist Halbwissen aus Sicht eines Verkablers. Sorry aber der Ethernet Standard gibt 100 Meter vor und ob das verlegekabel oder Patchkabel ist ist "Latte".
Klar, aus Verkabler Sicht macht das natürlich Sinn bei Verlegekabel, denn der plant mindestens 5 Meter Patchkabel auf beiden Seiten ein und dann passt es ja wieder.
Es steht aber jedem frei auch ein 100 Meter Kabel von Ende zu Ende irgendwo zu verlegen.
Verkabelung auf Basis LWL 50/125mµ (Multimode Fasern) je nach dem ob OM1,2,3 oder 4 unterschiedliche Längen bis 550 m
Auch diese Aussage ist mal wieder typisches Verkabler Halbwissen, denn es fehlt die Geschwindigkeitsangabe !
Bei 1 Gig mag das noch stimmen, bei 10 Gig, 40 Gig und auch 100 Gig ist die Aussage schlicht falsch !
Verkabelung auf Basis LWL 9/125mµ (monomode Fasern) je nachdem ob OS1,2 bis zu 70 km oder mehr.
Dto. auch hier.
Wenn ich eine Seite der Verbindung auf 100/FullDuplex einstelle und die andere Seite auf autonegotiation, dann wird 100/Halfduplex ausgehandelt werden.
So sollte es sein. Der Autonegotiation Standard ist aber nicht voll ausdefiniert und es kommt bei solchen Konstrukten sehr häufig zu Autonegotiation Mismatches wie man an zahllosen Forumsthreads hier auch sehen kann.
Bei sowas besser immer beidseitig statische Werte setzen oder Autonegotiation.
und hast keine Geld mehr für eine LWL-Verbindung ?
Na ja...wenn er immer schön unter den 100 Metern...pardon 90 Metern bleibt ist das ja auch kein Thema mit LWL.
Haltet euch an die Standards und Ihr habe keine Probleme. Alles andere ist Zeitverschwendung. 1500 € für neue Kabel gespart und 5 Tage Fehler gesucht und keine Lösung gefunden.
Bingo ! Absolut richtig und dem muss man nichts mehr hinzufügen außer das das regelmässig passiert wenn Dilettanten oder Halbwissende sowas planen und durchführen. Obwohl...auch Halbwissende bekommen das mit LWL hin !
Die Heulerei von wegen Geld usw. hat in dem Thread hier in einem Admin Forum nichts zu suchen...andere Baustelle !
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Mitglied: BernhardMeierrose
11.12.2014 um 14:25 Uhr
Zitat von chiefteddy:
Einzig und allein die Kostenanalyse ist neu. Und der stimme ich ausdrücklich zu.

Ich nicht
Weil ohne auch nur den Hauch von Infos wie die Lage vor Ort ist, kann man wirklich Null Aussagen zu den Kosten der LWL-Leitung treffen. (das Material ist ja der kleinere Teil)
Wenn da ein Kabelschacht liegt mag das einfach sein aber davon darf man leider nicht ausgehen.
Daher sind die Kosten aus meiner Sicht nicht analysiert, nicht mal geschätzt sondern einfach nur geraten.

Gruß
Bernhard
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Mitglied: MrNetman
11.12.2014 um 14:55 Uhr
Zitat von aqui:
Verkabelung auf Kupferbasis (Cat5,5e,6,6e,7) Vons Dose zu Patchfeld max. 90 m.
Das ist Halbwissen aus Sicht eines Verkablers. Sorry aber der Ethernet Standard gibt 100 Meter vor und ob das verlegekabel oder > Patchkabel ist ist "Latte".

Klar, aus Verkabler Sicht macht das natürlich Sinn bei Verlegekabel, denn der plant mindestens 5 Meter Patchkabel auf beiden Seiten ein und dann passt es ja wieder.
Es steht aber jedem frei auch ein 100 Meter Kabel von Ende zu Ende irgendwo zu verlegen.

oh Graus,
Im Ethernet RFC stand auch mal was von deutlich über 400m - eben andere Technologie: Yellow Cable. Und 10Mbit/s
Um 100m Kabel von Ende zu Ende zu verlegen, erfordert es ein recht dünnes KAbel wie AWG26 oder gar AWG27. Sonst passt es in keinen RJ45. Aber so ein Kabel hat eine zu hohe Dämpfung und wird bei 100m scheitern.
Lies bitte mal das Ohm'sche Gesetz. Der Widerstand und damit die Dämpfung sinkt mit dem Duchmesser.

Gruß Netman
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Mitglied: chiefteddy
11.12.2014 um 15:10 Uhr
Hallo @BernhardMeierrose,

mit "Kostenanalyse" war nur die allgemeine Aussage gemeint, dass das "Gefrickel" mit Link auftrennen und Switch und den möglicherweise nachfolgenden Problemen in der Summe teurer kommt als es gleich "richtig" zu machen. Getreu dem Motto: Wir sparen, koste es was es wolle!

Jürgen
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Mitglied: chiefteddy
11.12.2014 um 15:26 Uhr
Hallo @aqui,

mit der Aussage:

Sorry aber der Ethernet Standard gibt 100 Meter vor und ob das verlegekabel oder Patchkabel ist ist "Latte".

liegst Du leider falsch!

Wie @MrNetman schon schrieb, geht hier die Längsdämpfung ein. Handelsübliche Patchkabel (als Meterware zum Selbstkonfigurieren) hat eine deutlich höhere Längsdämpfung als handelsübliches Verlegekabel.

Weiterhin ist der Aufbau von Patchkabel bezüglich (Paar-) Schirmung, Formfestigkeit der Verseilung und der Aderisolation "schlechter" als bei qualitativ gleichwertigen Verlegekabeln. @MrNetman verwies schon auf das Problem des max möglichen Kabeldurchmessers bei Einsatz von RJ45-Steckern. Das führt zu schlechteren elektrischen Werten bei Patchkabeln und damit zu einer deutlich kürzeren zulässigen Länge, wobei diese nicht spezifiziert ist. Man muß halt messen, ob´s geht oder nicht. Aber messen muß man ja ab Cat5 eh immer (Übergabeprotokoll).

Jürgen
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Mitglied: Deepsys
11.12.2014 um 15:33 Uhr
Zitat von aqui:

Nortel ??? die sind doch schon seit Jahren pleite ! Davon sollte man besser Finger lassen aber im Grundsatz hast du Recht.
Genau die!
Klar sind die schon seit Jahren pleite, der Fall war ja auch vor Jahren; aber dafür sind die Dinger immer noch gut

Und streitet euch doch nicht über ein paar Meter, es klappt bei ihm nicht und da werden ein paar Meter nichts ändern.
Seid lieb!
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
11.12.2014 um 16:12 Uhr
Handelsübliche Patchkabel (als Meterware zum Selbstkonfigurieren) hat eine deutlich höhere Längsdämpfung als handelsübliches Verlegekabel.
Das mag ja so sein und ist auch technisch richtig aber die heutigen Cu Transceiver in Switch oder NIC haben genug Leistungsreserve um auch 100 Meter Patchkabel mit SICHER zu betreiben.
Genau dafür gibt es den Quasi Standard ja, das egal unter welchen Umständen ob Stecker, STP, UTP Kabel, Cat 4 oder höher ist, die 100 Meter erreicht werden.
In so fern egal ob Verlegekabel oder Patchkabel.
es klappt bei ihm nicht und da werden ein paar Meter nichts ändern.
Ein weises Wort zum Abschluss !
Der grundlegende Fehler ist schon viel weiter vorher gemacht worden und liegt nicht am Kabel sondern zwischen den Kopfhörern !
Bitte warten ..
Mitglied: LukeFileworker
12.12.2014 um 06:43 Uhr
Moin NeoY,

Du hast fast ganz richtig vermutet ! Zur Schnittstellendefinition gehören, neben Steckerbelegung und -form, auch Kabellängen (für Kupfer, ob Cat 3 oder 7 gilt max. 90 m zwischen Aktivkomponenten). Die Kabel- und Verlegequalität kann einiges ausgleichen.
Hier ist es das Übertragungsverfahren CSMA/CD ... das CD steht für collision detection , und diese collisionen werden zu Hauf dedectiert, weil die Antworten einfach nicht rechtzeitig wieder beim Sender sind.
Die Laufzeit der Signale ist schlicht und ergreifend zu lang für GBit - Verbindungen.
Bei der (nur) Anbindung des Netzes ans Internet zum Router wäre sogar eine 10 MBit Verbindung völlig ausreichend und auch über 120 m noch stabil.
Alternativen wären: Lichtwellenleitungen oder ein zusätzlicher Router in der Mitte und da Router Netze routen und keine Einzelstationen , eine angepaßte Adresssierung in den Netzsegmenten.

Beste Grüße
Bitte warten ..
Mitglied: MrNetman
12.12.2014 um 11:01 Uhr
Zitat von aqui:
Das mag ja so sein und ist auch technisch richtig aber die heutigen Cu Transceiver in Switch oder NIC haben genug Leistungsreserve um auch 100 Meter Patchkabel mit SICHER zu betreiben.
Nicht richtig.

  • Bei Fast Ethernet mit getrennten Leitungen für Sende- und Empfangsrichtung könnte man mit einer nicht normgerechten Pegelerhöhung eine größere Reichweite erreichen. Auch ein empfindlichere Empfänger könnte das Signal besser detektieren und über längere Strecken stabil funktionieren.

  • Bei Gigabit Ethernet liegt der Fall total, aber wirklich total anders.
Allein die Tatsache, dass über die selben Leitungen Sende- und Empfangssignal laufen, erlaubt es nicht, den Sendepegel zu erhöhen, da man ja damit auch das Signal von der Gegenstelle stärker stört. Und ein empfindlicherer Empfänger hat nur marginalen Einfluß. Sehr wichtig sind hier die Funktionen zur Echounterdrückung und damit zur Herausrechnung des Empfangssignals aus dem Sendesignal auf der selben Leitung.

  • Bei 10Gig, das im Grundsatz ähnlich funktioniert wie 1Gig, gibt es sogar Funktionen um das Sendesignal abzuschwächen, wenn die Strecke deutlich kürzer ist als die Maximallänge, wobei man auch hier wieder von den 100m Palnungslänge ausgeht.

Und wer nutzt im Büro schon 5m lange Patchkabel?
Diese Beschreibung, 90m +2x5m haben in der Vergangenheit auch zu sehr viel Schmuh bei der Zetifizierung von Komponenten geführt. Das ist aber seit gut 10 Jahren ausgestanden.

Kurz:
1. Wenn man sich an Verkabelungsregeln hält, dann kann man messtechnisch und planerisch verhersagen, dass die Elektronik, hier Ethernet darauf funktionieren.
2. Wenn man Sonderfälle, wie überlange Kabel oder spezielle Verbindungen hat, kann man nur messtechnisch vorhersagen, dass die Elektronik funktioniert.
3. Trial and error. Es geht und bei der nächsten Hardware klappt gar nichts mehr. Das ist das Probelm, das hier im Thread beschrieben worden ist.

Gruß Netman
Bitte warten ..
Mitglied: MrNetman
12.12.2014 um 11:05 Uhr
Zitat von LukeFileworker:
Hier ist es das Übertragungsverfahren CSMA/CD ... das CD steht für collision detection , und diese collisionen werden zu Hauf dedectiert, weil die Antworten einfach nicht rechtzeitig wieder beim Sender sind.
alte Theorie. Wir sprechen hier über Punkt-zu-Punkt Verbindungen, die Vollduplex arbeiten und damit keine Kollisionserkennung benötigen
Die Laufzeit der Signale ist schlicht und ergreifend zu lang für GBit - Verbindungen.
Interessanter Aspekt.
Gehört normalerweise in einen Freitagsthread.
Gut das Seekabel über Tausende von km mehr als nur 1 GBit/s übertragen. Und da ist die Laufzeit bestimmt länger als in einem Hausnetz.

Gruß
Netman
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
12.12.2014 um 14:26 Uhr
Ein "Fileworker" sollte deshalb auch bei seinen Datein bleiben und sich nicht auf das Minenfeld Netzwerke wagen. Welches Desaster dabei rauskommt kann man ja oben lesen....
Trotzdem bleib ich dabe das man 1 Gig auch über 100 Meter gutes Cat5e oder besseres Patchkabel bekommt. (Weil selber gesehen!) Der 1000Base T Standard schreibt lediglich diese Kabelkategorie vor nicht aber ob das Verlege oder Patchkabel sein muss.
Aber egal streiten wir nicht um des Kaisers Bart....
Der TO soll endlich LWL verlegen damit die Eierei (und Raterei mit CSMA/CD und Laufzeit Unsinn) hier ein Ende hat !
Bitte warten ..
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