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Schlechte Datenrate auf WLAN-Strecke (NanoStation 5)

Frage Netzwerke LAN, WAN, Wireless

Mitglied: Mettwurscht

Mettwurscht (Level 1) - Jetzt verbinden

04.01.2015, aktualisiert 10.11.2015, 2187 Aufrufe, 29 Kommentare, 1 Danke

Hallo zusammen,

ich betreibe eine Funkstrecke zur Anbidnung meiner Wohnung an einen schnellen Internetanschluss. Zur Anwendung kommen 4 NanoStations M5, da die Strecke wegen mangelnder direkter Sichtverbindung in zwei Teilstrecken aufgeteilt wurde. Ich habe versucht, das im Schema deutlich zu machen.

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Am einen Ende steht das Kabelmodem mit einem Router, in meiner Wohnung steht ein zweiter Router, dessen WAN-Schnittstelle an die Funkstrecke angeschlossen ist. Die NanoStations laufen im Bridge-Betrieb.

Auf der Gesamtstrecke bricht die Datenrate relativ stark ein. Über die Software der NanoStations lassen sich Speedtests durchführen. Machen ich einen solchen Speedtest auf der Strecke 1, kommen dabei ca. 90 MBit Fullduplex heraus. Auf Strecke 2 sieht es mit 120 MBit etwas besser aus.

Führe ich den Speedtest zwischen Client 1 und Client 2 durch, bricht die Geschwindigkeit auf 40-50 MBit Fullduplex ein. Das selbe Bild ergibt sich bei auf Strecke 1 und 2 gleichzeitig durchgeführten Tests. Also zwischen AP 1 und Client 1 sowie zwischen AP 2 und Client 2.

Mache ich den Speedtest zwischen Client 1 und AP 2, bleibt es bei den 90 MBit.

Beide Funkstrecken werden mit 40 MHz-Kanalbreite, allerdings auf unterschiedlichen Kanälen betrieben. Die Kanäle liegen für die Kanalbreite weit genug auseinander. Es sieht so aus, als würden sich beide Strecken beeinflussen, was ich nicht verstehe.

Hier ist zu sehen, wie die Access Points montiert sind:
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AP1 und AP2 sind über die Ethernetbuchsen der NanoStations miteinander verbunden.

Hier noch die eingestellten Kanäle, vielleicht ist da ja der Hund begraben:
AP 1: Channel/Frequency:158 / 5790 MHz (DFS)
AP 2: Channel/Frequency:132 / 5660 MHz (DFS)

Was kann ich tun, um das Maximum aus der Strecke herauszuholen?

Edit: Hier sind Screenshots mit Einstellungen und Speedtestst

Einstellungen


Einstellungen Access Point 1

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75ceec232b056dd40d2031b995a3cb7f - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern


Einstellungen Access Point 2

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Übersicht Client 1

c27b20ca4423e8da510516259d2f5dfb - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

...und hier während des Speedtestst
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Übersicht Client 2

fa30a016a9a70e990927d7a88d65876d - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

...und hier während des Speedtests
50f81ce667694b2e2a82794ffb64f946 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern


Speedtests


Speedtest nur zwischen AP 1 und Client 1

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Speedtest nur zwischen AP 2 und Client 2

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Speedtests gleichzeitig zwischen AP 1/Client 1 sowie AP 2/Client 2

AP 1:
db35b9181eff1b33b779436d0ee872ef - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

AP 2:
eb5f3abf6047414d247f1c5c88ef4e7a - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Speedtest von Client 1 zu Client 2

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Und hier noch eine Übersicht der an den Access Points sichtbaren WLAN:
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Das erste auf Kanal 5.18 ist mein AP 1. Die Strecke 1 schwächelt momentan mit 35 MBit fullduplex und richtig schlechten Pegeln. Was ich mir nicht erklären kann.


Speedtest mit iperf


Zwischen meinem lokalen Linuxserver und dem Rootserver bei Hetzner (eth0 mit 1GbE) habe ich nun ein paar Tests mit iperf gemacht. Der Test ging jeweils über 60 Sekunden. Bei einer verwendeten Verbindung betrug die Geschwindigkeit knapp 5 Mbit. Wurden 10 parallele Verbindungen gemessen, betrug die Gesamtgeschwindigkeit knapp 50 MBit. Fast scheint es so, als könne die Funkstrecke pro TCP-Verbindung nur 4-5 MBit zustande bekommen.

Mit einem anderen, auch über einen 50 MBit-Anschluss bei KabelBW angebundenen Linux-Server, bekomme ich mit 1 Verbindung über iperf zum Hetzner-Server schon 42 MBit. Mit 2 Verbindungen sind es dann 52 MBit.

29 Antworten
Mitglied: orcape
04.01.2015 um 10:27 Uhr
Hi,
hast Du schon mal versucht das ganze auf dem Dach etwas höher zu montieren ?
Für die untere Nanostation scheint ein auf dem Dach montierter Blitzschutz zumindest keine so positive Rolle zu spielen.
Sonst scheinst Du ja mit Kanalabstand etc. alles notwendige beachtet zu haben.
Gruß orcape
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Mitglied: Mettwurscht
04.01.2015, aktualisiert um 11:18 Uhr
Die Mastposition an sich ist leider vorgegeben. Die untere Antenne (AP 1) war mal direkt unter AP 2 montiert, was genauso schlecht war. Allerdings ist die Strecke 1 alleine für sich gemessen ja ganz ok.

Hier noch die eingestellten Kanäle, vielleicht ist da ja der Hund begraben (werde ich im OP auch noch nachtragen):
AP 1: Channel/Frequency:158 / 5790 MHz (DFS)
AP 2: Channel/Frequency:132 / 5660 MHz (DFS)

Der Händler (Varia) hat mir geraten, zwischen AP 1 und AP 2 noch einen Router zu schalten. Das sollte das Problem beheben. Für mich klingt das aber nicht plausibel.
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Mitglied: aqui
04.01.2015, aktualisiert um 13:27 Uhr
Deine Kanalwahl ist schon etwas merkwürdig. In der EU sind zwei Bereiche im 5-GHz-Frequenzband nutzbar. 5150 bis 5350 MHz (Kanal 36 bis 64) und 5470 bis 5725 MHz (Kanal 100 bis 140)
In so fern liegst du mit einem Kanal ausserhalb der in der EU legalen Betriebsfrequenzen ! Dieser Bereich war in Plaung für Short Range Devices mit 25mW was aber wieder verworfen wurde.
Sollte das in der Firmware der APs berücksichtigt sein (was sehr unwahrscheinlich ist) würdest du dort zudem mit minimalster Leistung von 25mW senden.
Es stellt sich generell die Frage wenn du die Geräte auf EU im Länder Setup eingestellt hast wie es dir möglich ist den Kanal 158 zu wählen ?! Das sollte technisch eigentlich vollkommen unmöglich sein !
Aus Gründen der Legalität solltest du das besser schleunigst ändern denn WLAN hat im 5 Ghz Bereich nur sekundären Status. Primäre Nutzer sind Wetterradar und militärisches Radar, deshalb ist DFS und TPC auch hier zwingendes Muss auf diesen Kanälen.
Du musst also bei der Benutzung dieser Kanäle IMMER mit Störungen rechnen wenn die APs Primärnutzer detektieren.
Da Wetterradar in der Regel zw. 117 und 130 arbeitest solltest du diesen Bereich bei größeren Freiraum Strecken immer besser meiden.
Sinnvoll wäre also ein Kanal Pärchen von 102 und 110 z.B. bei 40 Mhz Bandbreite um konfliktfrei mit dem Wetterradar zu sein.
Weiterhin gilt die Anordnung, dass nur mit DFS (Dynamic Frequency Selection) und TPC (Transmit Power Control) die Kanäle oberhalb von Kanal 48 genutzt werden dürfen.
TPC kann dir also dynamisch auch die Sendeleistung verdrehen wenn im Spektrum Primärnutzer vorhanden sind. Das das natürlich einen erheblichen Einfluss auf die Performance haben kann ist klar !
Du solltest also zuallererst mal sinnvolle Funkkanäle (und auch legale !) wählen, damit DAS Problem wenigstens erstmal gefixt ist.
Dann sehen wir mal weiter !
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Mitglied: basitonator
04.01.2015, aktualisiert um 15:06 Uhr
Schon mal über so etwas wie nen repeater nachgedacht ?
(Also ein Modul das das Signal verstärkt)

sowas:

http://testberichte-und-testsieger.de/computer_buero/test/repeater?ts=k ...
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Mitglied: Mettwurscht
04.01.2015, aktualisiert um 15:41 Uhr
Upsi, danke für den Hinweis! Das war so auch nicht geplant. Bei der Einrichtung habe ich mich nach einer Broschüre der BNetzA gerichtet und dabei nur die Kanäle ausgewählt, auf denen mit 1W EIRP gesendet werden darf. Später beim "Rumoptimieren" habe ich dann eine Option gesetzt, die die nicht zugelassenen Kanäle feigegeben hat und prompt die oberen Kanäle auch in die Whitelist genommen. Ansonsten richtet sich die Firmware der NanoStations schon nach den lokalen Regularien. Und so ist es nun auch wieder eingestellt. Ich kann nämlich drauf verzichten, die BNetzA vor der Bude stehen zu haben.

Und selbst nun ist jede Strecke für sich gemessen für die 50er Leitung optimal. Nur sobald von Client 1 und 2 gemessen wird, bricht es ein.

Parallel suche ich eine Lösung, bei der auf die zweite Strecke verzichtet werden kann, aber das ist nicht so einfach. Meine schwäbischen Stammesbrüder wollen alle ihre Ruhe haben und wenn da einer mit der Idee, eine Funkantenne auf ein Dach schrauben zu wollen ankommt, wird nur abgewunken. Das ich den momentanen Standort bekommen haben war mehr Glück als Verstand. Der Eigentümer ist ein sehr außergewöhnlicher Schwabe.

Einer der nächsten Versuche wird sein, die beiden Access Points horizontal etwas weiter voneinander zu entfernen.
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Mitglied: Mettwurscht
04.01.2015 um 15:37 Uhr
Die Pegel auf den Funkstrecken sind nicht das Problem.
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Mitglied: aqui
05.01.2015 um 09:27 Uhr
Schon mal über so etwas wie nen repeater nachgedacht ?
Das sollte man generell vergessen. Repeater sind technisch immer die allerschlechteste Lösung. Bandbreitenhalbierung pro Hop und Hideen Node Problem...alles Schrott und gleich vergessen !
Nur sobald von Client 1 und 2 gemessen wird, bricht es ein.
Du kannst es mal auf den 5 Ghz Indoor Kanälen versuchen, denn dort wird kein DFS und TPC gemacht. Möglich das du Primärnutzer Störungen hast die dir die Datenrate verhageln ?!
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Mitglied: csl-lanzarote
05.01.2015 um 10:27 Uhr
Hallo,
aqui hat vollkommen Recht, zunächst solltest du die Kanäle korrekt einstellen.
Ich betreibe ca. 250 Ubiquiti Geräte und kann dir nur sagen das der Abstand zwischen den Antennen 2-3m betragen sollte, auch wenn du die Frequenzen gut gewählt hast. Bei Störungen durch Primärnutzer hilft nur der Tausch der Frenquenz auf eine nicht belegte. Dazu kannst du am einfachsten auf der "Empfangsstation" z.B. in deinem Haus die Air-View Funktion ausführen und die die "Belegung" der verschiedenen Frequenzen ansehen.
Manchmal hilft auf ein komplettes Reset der Geräte und eine manuelle Neukonfiguration jedes einzelnen. (Gerade wenn die Geräte für das Land untypische Frequenzen wählen, dies passiert manchmal bei der Übernahme einer Konfiguration von einem Gerät auf ein anderes.)
Ein Router zwischen den beiden Geräten wird dir jedenfalls keine Veränderung bringen da dies ja nun nichts mit der Performance der Funkstrecke zu tun hat.

Normalerweise laufen die von dir gewählten Geräte nach korrekter Konfiguration einwandfrei und bieten einen sehr guten Durchsatz.

Viel Erfolg von Lanzarote wünscht dir Stefan...
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Mitglied: 0sindbad0
05.01.2015 um 13:59 Uhr
Hi,

mir fallen dazu ein paar Sachen ein, die du prüfen könntest.

Wie misst du? Evtl läufst du bei deinen Messungen in die Windowsize-Thematik.
Hast du mit jperf mal udp gemessen und tcp mit mehreren Streams?
Der Tipp mit dem Router an der Relaisstation ist insofern evtl brauchbar, als dass dort die Autonegotiation möglicherweise Probleme macht. Das sollte mit einem unstetigen udp Stream sichtbar gemacht werden können.
Miss doch mal beide Strecken gleichzeitig, also nicht über beide hinweg, sondern jede einzeln aber zur gleichen Zeit. Dazu wirst du vrmtl einen Gehilfen an der Relaisstation benötigen.
Stell die Bandbreite auf 20MHz, bis alles läuft.

Dann könntest du noch eine Strecke horizontal und die andere vertikal betreiben, um hier möglichst viel Dämpfung rein zu bekommen.

Grüße

Matthias
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Mitglied: aqui
06.01.2015 um 15:23 Uhr
Hast du mit jperf mal udp gemessen und tcp mit mehreren Streams?
Noch schneller geht das mit NetIO:
http://www.ars.de/ars/ars.nsf/docs/netio
bzw.
http://www.nwlab.net/art/netio/netio.html
Der Ansatz ist aber richtig. Nur damit sollte man messen nicht mit SMB/CIFS Copy oder so einem Unsinn.
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Mitglied: Mettwurscht
06.01.2015, aktualisiert um 16:03 Uhr
Hi Stefan,

die Kanäle habe ich umgehend wieder in den legalen Bereich verschoben.

Die Kanalbelegung ist eher bei den AP problematisch, da das Gebäude in der Innenstadt steht. Dort ist zumindest das indoor-Band recht gut belegt. Ich werde den Bereich aber testen.

Den Tipp mit dem größeren Abstand zwischen beiden AP habe ich im Ubiquiti-Forum auch bekommen und muss wohl doch mit dem Eigentümer quatschen. Den Test wird er wohl erlauben, aber mal sehen was er sagt, wenn das funktioniert und ich das als dauerhafte Lösung will. Aber dabei könnt ihr mir wohl nicht helfen. ;) Ah, eine Frage: Ist es egal, ob der Abstand horizontal oder vertikal ist? Denn in der vertikalen könnte ich den Mast nach oben um 1,5 m verlängern um auf 2 m Abstand zu kommen. Der momentane vertikale Abstand Oberkante/Unterkante beträgt 60 cm.

Den Tipp mit dem Router zwischen beiden AP hatte ich schnell verworfen. Argument war, dass durch die doppelte Funkstrecke die Paketlaufzeiten höher sind wodurch die Datenrate sinkt.


Grüße
Markus
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Mitglied: Mettwurscht
06.01.2015 um 15:55 Uhr
Hi Matthias,

ich messe mit der in die Firmware integrierten Speedtest-Funktion, wobei ich nicht weiß, wie das misst. Werde aber mal mein mit Linux gebootetes Netbook auf die Seite des Client 2 stellen, damit ich mit anderen Werkzeugen messen kann.

Mit dieser Speedtestfunktion habe ich bereits beide Strecken separat gleichzeitig gemessen. Das Ergebnis war, dass auf beiden Strecken der Durchsatz zusammenbricht. Jede Strecke für sich gemessen sieht dagegen gut aus.


Grüße
Markus
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Mitglied: aqui
06.01.2015, aktualisiert um 18:41 Uhr
Ist es egal, ob der Abstand horizontal oder vertikal ist?
Eigentlich ja. Es hängt aber davon ab WIE die Polarisation der AP Antennen ist. (Datenblatt !)
Ist die vertikal ist die horizontale Anordung sogar erheblich besser das du durch den Polarisationsverlust noch eine erheblich bessere Entkopplung der beiden APs bekommst.
Umgedreht natürlich auch.
Bei zirkularer Polarisation ist es (Mett)wurscht. Da zählt dann je weiter auseinander je besser. Ob hori oder verti ist dabei egal.
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Mitglied: csl-lanzarote
06.01.2015 um 18:50 Uhr
Hallo noch mal,

dem Komentar von aqui ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Mit Geduld und ein bisschen Probieren solltest du dieses Problem auf jeden Fall gelöst bekommen.
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Mitglied: 0sindbad0
06.01.2015 um 19:27 Uhr
Pegel ist nicht alles, Qualität muß auch stimmen. Kannst du Screenshots der relevanten Ansichten der airOS bereitstellen? Dann könnten wir vielleicht die Daten selbst bewerten, wenn du sagst, die Performance bricht ein. Auch Screenshots vom airView von jedem Gerät, möglichst beim Senden/nicht Senden der anderen Strecke. Reduziere auf jeden Fall erstmal die Bandbreite!

Ich vermute noch, dass deine "Messungen" dir etwas vorgaukeln, was nicht da ist oder du es "falsch" interpretierst.

Ich hab jetzt richtig Bock mal wieder was zu basteln

Gruß
Matthias
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Mitglied: Mettwurscht
06.01.2015, aktualisiert um 20:41 Uhr
Werde ich machen und vor allem versuch ich, das so gut wie möglich zu strukturieren. Aktuell komm ich nicht drauf, weil meine Liebste eine Serie schaut und mir an den Kragen geht, wenn ich jetzt schon wieder den Stecker ziehe.

Ah, vielleicht hilft ja erstmal der Link ins Ubiquiti-Forum, wo ich entsprechende Screenshots eingestellt habe http://a.do0.de/2r
Bei den Speedtests fällt auf, dass eine Richtung mit 5 MBit läuft. Da war ein entsprechendes Limit für den Uplink eingestellt, weil mein Anschluss bei KabelBW eh nur 2,5 MBit up hat und ich alles für den Downlink wollte. Die RF-shields haben übrigens keine große Verbesserung gebracht.

Ich reiche hier aber noch aktuelle Screenshots nach.

Warum beeinflussen beide AP sich trotz unterschiedlicher Kanäle so stark, wenn sie zu dicht beieinander stehen?
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Mitglied: 0sindbad0
06.01.2015 um 21:54 Uhr
"Warum beeinflussen beide AP sich trotz unterschiedlicher Kanäle so stark, wenn sie zu dicht beieinander stehen?"

Weil es HF ist. Da entstehen die sonderbarsten Sachen. Da reicht ein angerosteter Verbinder um dein Signal irgendwo anders im Spektrum auftauchen zu lassen.
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Mitglied: csl-lanzarote
07.01.2015 um 09:22 Uhr
Hallo Mettwurscht,
ich würde den beiden Netzen auf jeden Fall mal einen unterschiedlichen Namen geben!
Sonst sehen die Werte eigentlich sehr gut aus. Hast du beim Reiter Wireless den WDS Mode eingeschaltet?
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Mitglied: aqui
07.01.2015 um 09:30 Uhr
Weil es HF ist. Da entstehen die sonderbarsten Sachen.
Das ist natürlich laienhafter Blödsinn, sorry. Technisch lässt sich das alles erklären und auch messen.
Da du in einm sehr engen Frequenzbereich arbeitest im Nahbereich kommt es erheblich auf die Trennschärfe der Empfänger an. Die ist bei billigem WLAN Equipment sehr oft nicht gegeben um die Kosten gering zu halten.
Betreibst du also einen Sender im Nahbereich eines solchen Empfängers bekommst du immer einen sog. "Zustopfeffekt". Durch die im Vergleich zur Empfangsleistung erheblich höhere Sendeleistung im Nahbereich stopfst du den Empfänger zu. Hat der noch eine schlechte Trennschärfe wird der komplett taub.
Das kompensiert man indem man den Frequenzabstand auf das größtmögliche erhöht oder eben den physischen Abstand um die Dämpfung zu erhöhen.
Sagt einem aber auch schon der gesunde (HF) Menschenverstand
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Mitglied: Mettwurscht
08.01.2015 um 12:29 Uhr
Ich habe alle relevanten Screenshots in den OP eingefügt. Ich hoffe, es ist nichts durcheinander gekommen.

Das sind jetzt die aktuellen Einstellungen des Produktivbetriebs, nachdem ich noch etwas rumgefummelt habe.
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Mitglied: aqui
08.01.2015, aktualisiert um 12:51 Uhr
Die Speedtests sind aber nichtssagend, denn du verwendets dafür einen Dienst irgendwo im Internet. Bist also abhängig zu 99% von einer Infrastruktur auf die du keinerlei Einflss hast.
Daher kann man nie sagen wie die Auslastung des Gesamtpfades dahin ist. Da schlägt dann Provider Überbuchung, Traffic Shaping usw. usw. zu.
Für eine Aussage der realen Speeds auf den WLAN Links sind diese Ergebnisse nur sehr bedingt nutzbar.
Besser ist das man testet das lokale mit NetIO !
Das ist dann realistisch.
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Mitglied: Mettwurscht
08.01.2015 um 13:26 Uhr
Ich hab den Link rausgenommen, da er nicht Bestandteil der Diskussion sein soll.
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Mitglied: Mettwurscht
11.01.2015 um 13:45 Uhr
Kleiner Nachtrag: Ich werde die Hardware auf Strecke 1 gegen ac-Hardware austauschen (Mikrotik SXTG-5HPACD). Vielleicht bekomme ich auf der 1. Strecke dadurch so viel mehr netto-Datenrate, dass sie zumindest den Internetzugang nicht mehr begrenzt.

Davor werde ich allerdings auf jeden Fall versuchen, die beiden Access Points weiter auseinander zu setzen. Ich habe vor Ort nachgemessen. Beide Geräte sind 48cm auseinander. Den Mast werde ich um 1,5m erhöhen, womit dann immerhin ein Abstand von 2m zusammenkommt. Das sollte reichen.
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Mitglied: Mettwurscht
09.11.2015, aktualisiert um 09:36 Uhr
Hallo zusammen,

nach langer Zeit gibts ein Update (oben hab ich auch eine aktuelle schematische Darstellung eingefügt):

Beide Access Points sind in der horizontalen nun gut 4-5 Meter voneinander getrennt. Das hat die Funkstrecken soweit verbessert, dass sich diese nun nicht mehr gegenseitig beeinflussen.

Außerdem habe ich nun einmal beide Strecken unabhängig voneinander und ohne zusätzliche Hardware per iperf vermessen. Das heißt, auf der einen Seite einer Strecke direkt einen Laptop hingehängt und am entsprechenden AP direkt einen anderen Laptop. Während eine Strecke vermessen wurde, war die andere komplett ausgeschaltet. Danach wurde an Client 1 und an Client 2 jeweils direkt ein Laptop gehängt und beide Strecken zusammen per iperf vermessen.

Dabei habe ich festgestellt, dass sowohl jede Strecke für sich als auch beide zusammen die Leitung nicht wirklich ausbremsen. iperf bringt in beide Richtungen zwischen 60 und 80 Mbit über TCP. Gemessen wurde immer mit der Option -P 1, also nur eine einzige Verbindung pro Messung. Die Performance der Funkstrecke hängt scheinbar vom Rauschen und den anderen WLANs in der Nachbarschaft ab. Soweit es die Funkstrecke betrifft, kann ich eigentlich zufrieden sein.

Nun habe noch ein paar Sachen ausprobiert. Auf Seite des Kabelmodems sieht die Sache ja so aus, dass das Modem an den WAN-Port eines Routers angeschlossen ist. In das dortige LAN habe ich testweise ein NAS mit einer SMB-Freigabe gehängt. Auf der Seite meiner Wohnung ist ein zweiter Router, dessen WAN-Port an die Funkstrecke angeschlossen ist. Das ging anders nicht. Wenn ich nun von meinem LAN auf das NAS zugreife, bekomme ich über die Funkstrecke die volle, mögliche Geschwindigkeit. Also je nach Tageszeit 50-80 Mbit. Auch die iperf-Messung in dieser Konstellation zeigt keine Auffälligkeiten.

Sobald es jedoch ins Internet geht, bricht die Leistung bei mir in der Wohnung auf 10-15 Mbit ein. Ich würde jetzt den Router als ursächlich vermuten, der am Kabelmodem hängt. Wo könnte ich denn als nächstes nachschauen? Am Kabelmodem hängt ein Asus RT-N66U, bei mir in der Wohnung arbeitet ein Asus RT-AC56U


Herzlichen Dank und viele Grüße
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Mitglied: 0sindbad0
09.11.2015 um 13:51 Uhr
Moin,

na am Asus RT-N66U. Was bringt der denn Richtung I-Net?

Gruß
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Mitglied: Mettwurscht
09.11.2015, aktualisiert um 14:47 Uhr
Hi,

oh, das hab ich vergessen zu erwähnen: Ein Rechner direkt am N66U angeschlossen bekommt die volle Ladung, momentan also 150 Mbit down und 10 up. Der Internetzugang direkt am N66U wird also nicht ausgebremst. Im Router selbst sind auch keinerlei Dinge aktiviert, die die Bandbreite einschränken könnten (QoS, Firewall, etc.).

Den Router am Kabelmodem hab ich eigentlich auch nur angeschlossen, weil mein eigentlicher Router nach der Funkstrecke vom Modem keine IP bekommt, wenn der WAN-Port des Routers (AC56U) über die Funkstrecke direkt am Modem hängt.
Bitte warten ..
Mitglied: 0sindbad0
09.11.2015 um 16:36 Uhr
Mir fällt zum nicht funktionierenden Router über WLAN an Modem ein, dass hier evtl VLAN-Tags nötig sind, oder eben nicht. Kann sein, dass dein Modem das nicht erwartet, der Router das aber so sendet. Außerdem könnte es sein, dass dein Router private IP-Adressen am WAN blockiert. Diese werden aber gern von Kabel und Mobileprovidern benutzt. Lies evtl mal den Link 1
Wenn möglich, solltest du hier deine Energie reinstecken, da Routerkaskaden so eine Sache sind.

Wenn du über WLAN zum NAS misst, kannst du dann vom NAS ins I-Net messen? Somit kann der Ethernetport als Fehler ausgeschlossen werden.
Bitte warten ..
Mitglied: Mettwurscht
09.11.2015, aktualisiert 10.11.2015
Da ich ein paar Dinge erst morgen testen kann, schonmal eine Info vorab: Das Kabelmodem ist ein Cisco 3212 von KabelBW/Unity an einem reinen IPv4-Business-Anschluss mit fester IP (wegen des Uploads). Vor der Umstellung war es ein privater Anschluss mit "richtiger" IPv4, also kein Dual Stack (lite), mit den selben Problemen. Ich weiß nicht, ob das relevant ist...

Edit: Der LAN-Port des Routers 2, an dem die Funkstrecke angeschlossen ist, ist nicht defekt.
Bitte warten ..
Mitglied: Mettwurscht
10.11.2015 um 19:27 Uhr
Habe nun an allen NanoStations die MTU der einzelnen Devices (LANx, WLAN, Bridge) auf das jeweilige Maximum gesetzt. Ein erster Test mit iperf sah vielversprechend aus.
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