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Tandberg Storage Loader LTO3

Frage Sicherheit Backup

Mitglied: dierussensindda

dierussensindda (Level 1) - Jetzt verbinden

13.12.2010 um 08:46 Uhr, 5015 Aufrufe, 9 Kommentare

Hallo zusammen

Wir sind ein Kleinbetrieb mit ca. 10 PC-Arbeitsplätzen und erneuern unsere gesamte IT-Ausrüstung, da sie erstens in die Jahre gekommen ist und zweitens unseren Anforderungen nicht mehr genügt.

Was die Datensicherung (Backup) anbelangt, hat uns unser Systemlieferant einen Storage Loader LTO3 der Firma Tandberg Data empfohlen.
Wir haben ein Datenvolumen von momentan ca. 1 TB zu sichern, die Datenmenge erhöht sich bei uns aber recht schnell, wir müssen also genug Reserve einplanen.

Trotzdem hielt ich den Einsatz eines automatisierten Bandladers bei uns zuerst für übertrieben, im Moment sichern wir die Daten auf Wechselfestplatten, die wir jeden Tag manuell wechseln.

Je länger ich aber darüber nachdenke, desto mehr kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden, einen Storage Loader einzusetzen.

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Storage Loader LTO3 von Tandberg Data? Ist dieses System zu empfehlen?
Oder habt ihr sonst eine Idee, mit welchen Geräten wir unsser Backup durchführen könnten?

Bin froh um jede Rückmeldung.

vielen Dank

viele Grüsse
Jan
Mitglied: Ravers
13.12.2010 um 10:45 Uhr
Ob ich mir ein StorageLoader bei der Datenmenge holen würde; eher nicht!

LTO4 ist derzeit aktuell; 800/1,6TB schafft diese.
Hiermit dürfte man gut hinkommen, WE eine Vollsicherung, in der Woche inkrementell.

Ansonsten habe ich u.a. auch ein Tandberg LTO2 (nicht als Autoloader) im Einsatz und bin sehr zufrieden damit!!
Finger Weg von den IBM`s, damit habe ich nur Ärger (LTO3), ohne Wartungsvertrag ist solch ein Gerät eine Geldvernichtungsmaschine! Wobei die Wartungsverträge auch nicht günstig sind. Aber dennoch dringend anzuraten!!

Festplattensicherung ist sicherlich nicht als vernünftige Lösung anzusehen. Im Heimnetzwerk OK, aber nicht für Unternehmensdaten!!
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Mitglied: horst98
13.12.2010 um 11:01 Uhr
@Ravers

Hallo,
das sehe ich ganz anders. Wir sind auch ein kleines Unternehmen mit 20 PCs. Aber wir sichern über Nacht unsere Server vollständig (nicht nur inkrementell) auf großen Backup-Platten. So haben wir alle Daten von einer Woche ständig auf Abruf verfügbar. Und wie oft habe ich gesehen, dass eine inkrementelle Sicherung nicht funktioniert hat. Wenn man dann vom Tape eine Datei zurücksichern will, dann dauert das mitunter recht lange. Darum halten wir die Daten von einer Woche auf Platte vor. Das kostet heute nicht mehr die Welt.

Jede Woche fahren wir dann eine volle Datensicherung auf ein LTO4-Tape, das wir dann auch auslagern. Das kann man schön am Tag machen, da man ja von den Backup-Platten sichert. Was haben Sie von einem Wechsler, wenn Sie die Tapes drinnen lassen und der Wechsler im Schrank abraucht und alle Tapes mitnimmt?

Ich habe so ziemlich alle Marken bei Bandlaufwerken im Einsatz gehabt. Die übelsten Erfahrungen habe ich mit Seagate und Sony (in dieser Reihenfolge) gemacht. Wirklich funktionieren im Microsoftumfeld nur HPs. Die Wechsler, die ich bislang im Einsatz hatte, waren allesamt Schrott. Seit 5 Jahren habe ich deshalb keine mehr.
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Mitglied: Ravers
13.12.2010 um 12:04 Uhr
Festplattensicherung ist gerummel für mich und hat wenig mit Sicherheit zu tun.
Platten kosten wirklich nahezu NIX, taugen in dem Bereich auch das gleiche.

Im Benkanntenkreis hat man sich auch für diese Systematik entschieden, jedoch ohne Bandsicherung.
Deren 1-Mann-Systemhaus sagte es reiche die Sicherung auf Platte.

Auch nach meinen Warnungen gemacht getan.
Es kommt der Tag wo Datengelöscht wurden bzw. korrupt waren und die Datensicherung die letzte Rettung war.
Und siehe da = Nix geht.
Die Sicherung ist immer abgebrochen, die Datensicherungen wurden nicht überprüft. ... Ging aber mal bei der Einrichtung.

Daten weg, immenser Schaden! ... auch ein kleiner 30-Mann-Betrieb ... danach schwitzte man ob man das Unternehmen noch retten kann.
Mann konnte es GottSeiDank noch retten (viele Freunde arbeiten da); Sicherung von vor 2 Jahren eingespielt und versucht weiteres händisch nachgetragen (hier konnte der Steuerberater gut helfen). Waren zum Glück auch nicht alles weg; NUR die ERP-Daten. .. was auch immer NUR heisst.

... und nun wird auf Band gesichert und die Dateien überprüft!

Mechanische Festplatten werden dann oft transportiert welches einer HDD wg. der mechanik halt nicht gut gefällt.
Bei der Einrichtung mag noch alles klappen, wie siehts nach 100 transporten in deiner Tasche aus. Ist die HDD noch OK??
Ich möchte meine Unternehmensdaten nicht so gesichert wissen.

Aber auch Bandsicherung bringt nix, wenn man die Bänder direkt neben dem Server lagert!
So geschehen jüngst bei einem mir bekannten Unternehmen, das die Bänder nicht nach Hause nahm.
Abgebrannt = eek
Alles weg! ... Konnten jedoch auch noch eine Datensicherung von vor 2 Jahren einsetzen .. .auch hier gehts nochmal weiter.


@horst
Da Ihr auch jede Woche eine Vollsicherung auf Band macht (inkl. Prüfung der Dateien) sehe ich euer System als vertretbar an. So hat man ja max. im Falle des mech. Ausfalls einer HDD eine Woche "verschenkt".
Sowas sollte eine Firma ja noch wegstecken können; wäre ja auch der ungünstigste Fall.
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Mitglied: dierussensindda
13.12.2010 um 14:12 Uhr
Hallo zusammen

vielen Dank an Euch für Eure Meinungen/Kommentare zu dem Thema.

So ganz schlüssig bin ich mir nun immer noch nicht, was für uns der beste Weg ist in Sachen Datensicherung.
Immerhin scheint mir jetzt klar, dass wir unser Backup-System umstellen sollten, weg von Wechsel-Festplatten, hin zu Speicherbändern.
Obwohl ich sagen muss, dass wir vor etlichen Jahren Backup's auf Bänder gemacht haben (bitte fragt mich nicht mehr, welche Art von Bändern das waren),
aber wir hatten enorm viel Ärger damit, weil es sehr unzuverlässig war.
Deshalb empfand ich es als eine gute Sache, als wir auf Wechselfestplatten umgestiegen sind, seither funktionierte das Backup wirklich gut.

Sind denn die heutigen Bänder in Sachen Zuverlässigkeit so gut? Welches Fabrikat würdet ihr empfehlen? Geniesst Tandberg Data einen guten Ruf?

@Raves, Du hast einen Tandberg LTO2 im Einsatz, ist das ein LTO2-HH Laufwerk? Du wechselst also das Band jeden Tag manuell? Wieviele Bänder hast Du im Einsatz?

viele Grüsse
Jan
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Mitglied: Ravers
13.12.2010 um 15:22 Uhr
Tandberg ist schon einer der führenden Hersteller.
Habe auch gute Erfahrungen damit.

Ich wechsel die Bänder täglich, richtig! Es soll auch immer ein aktuelles Band außer Haus sein (ich nehm es mit).

Mo - Do. = 4 Bänder
Woche 1-4 = 4 Bänder (für Freitags)
Monat 1-6 = 6. Bänder halbjährlich rotierend.

Jedes Jahr zum Jahresende wird ein Band im Tresor geschlossen.
Also wird hier jedes Jahr ein Band "verbrannt".
Das Jahresband sollte dann ein "altes" Montags-Band o.ä. werden, da Bänder nicht beliebig oft bespielt werden können.
Hier sagt dier die Überprüfung der Sicherung auch schnell das etwas nicht stimmt mit dem Band.

Datenbänder sind sehr zuverlässig und haltbar. Kein Vergleich zu mechanischen HDD`s.

Ärger habe ich persönlich keine damit. Außer das in regelmäßigen Abständen unser IBM Ultrium3 ausgetauscht werden muss.
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Mitglied: dierussensindda
13.12.2010 um 16:01 Uhr
@Ravers

vielen Dank für deinen Kommentar. Glaube, hat mich wirklich weitergebracht, super!

viele Grüsse
Jan
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Mitglied: Ickmus
13.12.2010 um 22:17 Uhr
Hallo,

die Tandberg Storageloader sind schon sehr gut.
Trotzdem sollte man bei solchen mechanischen Komponenten überlegen einen Onsiteservice Vertrag mitzukaufen.
Hängt natürlich auch vom Sicherheitsbedürfnis des Chefs ab... Wenn der mal ggf. ein paar Tage auf das Backup verzichten kann bis Ersatz da ist....

Du solltest allerdings noch ein paar Dinge in deine Überlegungen einfließen lassen:
- LTO3 => ziemlich schnell => Normalgeschwindigkeit 60mb/s, Minimalgeschwindigkeit (vor Start Stop Betrieb des Bandlaufwerkes, den es unbedingt zu vermeiden gilt) 26mb/s => Der Server muss das nach Möglichkeit _immer_ liefern können, auch wenn du 1876535783 sehr kleine Dateien hast.
Ggf. über eine Backup2Disk2Tape Strategie nachdenken => ggf. extra Backup-Disk im Server (bei uns mit einem IBM LTO3 Backup2Disk mit max 1900mb/min, cloning des Diskbackups auf Band >4gb/min)
Das LTO3 in dem Storageloader sichert 216gb/h (wenn der Server genug Daten liefert)=> ca. 5 Stunden um 1 TB zu sichern, allerdings ohne Verify.
Man sollte aber Verify unbedingt machen. Die Zeit kommt dann noch dazu.
LTO4 ist da nochmal erheblich schneller (80-120mb/s, je nach Laufwerk HP oder IBM) => anspruchsvoller bzgl. des Servers und den HDDs

- Backup umfasst etwas mehr als ein Gerät kaufen und Software einrichten.
Um sicherzustellen dass das Backup funktioniert hat sollte man in regelmäßigen Abständen testweise Daten zurücksichern. Das hilft auch bei der Routine im Umgang mit der Backupsoftware, wenn es mal wirklich schnell gehen muss, z.B wenn der Chef hinter einem steht.... Und ja, es kostet Zeit, ist aber immer noch bei weitem billiger als ein Verlust der Daten.

Grüße.

K.
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Mitglied: dierussensindda
15.12.2010 um 16:08 Uhr
@Ickmus

vielen Dank auch Dir für dein interessantes Posting, bin erst grad eben dazu gekommen es zu lesen, darum meien verspätete Antwort.

Wie Du beschrieben hast, wollen wir tatsächlich eine Backup2Disk2Tape - Strategie fahren, aber auch deine anderen Informationen waren sehr hilf - und aufschlussreich für mich, vielen Dank.


viele Grüsse
Jan
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Mitglied: DMeyer
15.12.2010 um 19:42 Uhr
Hallo Jan,

de reiz an einem bandwechsler ist natürlich der, das die bandverwaltung die Software übernimmt. Ich nutze den Data Protector 6 mit zwei MSL6000 (Bandwechslern). Mit einem Backup to Disc können schön mehrere Backupjobs parallel laufen (z.B. Fileserver und Exchange DB usw). Beim schreiben auf Tape kann der server natürlich schneller die Daten zr Verfügung stellen als das ein GBSwitch könnte. Ich knatter damit jedes Wochenende 4,5 TB auf band. Und Backupjobs die kein freies Bandlaufwerk vorfinden warten solange bis eines frei ist. Die Daten sind aber vom Sichernden Server bereits auf platte geschrieben und man braucht kein Rücksicht mehr zu nehemen.

Und das wichtigste zum Schluß: man kann den backupserver an einem anderen Ort als den Serverraum aufstellen und damit eine noch höhere Datensicherheit gewährleisten., Vorraussezung -> Min GB Netzwerk

Gruß

Daniel
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