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GELÖST

USB Abschirmung steht unter Strom

Frage Hardware

Mitglied: Selekta

Selekta (Level 1) - Jetzt verbinden

21.05.2009, aktualisiert 14:26 Uhr, 9615 Aufrufe, 34 Kommentare

Hallo,
ich habe hier ein Problem das ich in der Form noch nicht hatte und auch im Internet nicht gefunden habe.
Als ich vorhin einen PC abgebaut hatte und an die Abschirmung des Ethernet Kabels gekommen bin habe ich einen Stromschlag bekommen.
Naja zuerst dachte ich es kommt von einem defekten Ethernet Kabel oder vom Switch.
Jedoch habe ich gerade festgestellt, dass die Abschirmung von 2 USB Geräten Strom führen.
Bei den beiden Geräten handelt es sich zum Einen um einen USB Drucker von Epson der zwar am Stromnetz hing aber nicht eingeschaltet war.
Und das andere Gerät ist eine Externe USB Festpatte welche auch nicht eingeschaltet war aber am Stromnetz hing.
Habe bei beiden Geräten einen Phasenprüfer an die Abschirmung des USB Steckers gehalten und siehe da....die Lampe des Schraubenziehers leuchtet was ja bedeutet dass dort Strom fließt.
Bei allen anderen USB Geräten ist das nicht der Fall.

Kann mir jemand einen Tip geben was das sein kann? Kabel wurden schon getauscht und sind OK. Geräte funktionieren alle einwandfrei.
34 Antworten
Mitglied: 68162
21.05.2009 um 14:56 Uhr
Haben die beiden Geräte einen Schutzkontakt?

Mit freundlichen Grüßen, FM_81
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Mitglied: issca
21.05.2009 um 15:05 Uhr
ich würde mal mit einem richtigem Spannungsprüfer wie z.B einem Duspol Phase gegen Schutzleiter messen, falls du eine Spannung angezeigt bekommst würde ich erstmal alle Geräte auf dem selben Stromkreis abstecken und erneut messen.

Falls du immer noch Spannung gegen Schutzleiter messen kannst dann müssen deine Steckdosen in dem Stromkreis alle aufgemacht und kontrolliert werden, ob vielleicht ein Kurzschluss vorliegt, es kann aber auch sein das der Kurzschluss in irgend einer Abzweigdose liegt.

Falls du aber nach dem du alle Geräte abgesteckt hast und keine Spannung gegen Schutzleiter messen kannst, dann würde ich eins nachdem anderem die Geräte wieder einstecken und wieder messen bis du das Gerät mit dem Kurzschluss gegen Schutzleiter findest.


ACHTUNG! auf passen es kann lebensgefährlich werden.

Am besten einen elektriker dran lassen.

Schönen Feiertag an alle.

Gruss Ayhan
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Mitglied: 78632
21.05.2009 um 15:13 Uhr
Zitat von issca:
ich würde mal mit einem richtigem Spannungsprüfer wie z.B
einem Duspol Phase gegen Schutzleiter messen, falls du eine Spannung
angezeigt bekommst würde ich erstmal alle Geräte auf dem
selben Stromkreis abstecken und erneut messen.

Phase gegen Schutzleiter MUSS Spannung anzeigen!
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Mitglied: mrtux
21.05.2009 um 15:14 Uhr
Hi !

Zitat von Selekta:
ich habe hier ein Problem das ich in der Form noch nicht hatte und
auch im Internet nicht gefunden habe.

Doch ! Das Thema gibt es auch im Netz erklärt und ist in der Praxis oft in Tonstudios anzutreffen, dort nennt sich sowas Brummschleife.

In deinem Fall ist es jedoch genau anders herum. Dadurch, dass viele Geräte heute Schutzisoliert (der PE, der grüngelbe Draht, ist bei solchen Geräten nicht angeschlossen) sind und dadurch unterschiedliche Potentiale zwischen den Geräten entstehen können. Das PC Gehäuse ist aber eigentlich immer mit dem PE verbunden, daher funkt es dann ein wenig, wenn Du mit der Abschirmung des USB Kabels an das PC Gehäuse kommst.

Beobachten kann man das auch bei Kabelmodems, da das Koaxkabel z.B. bei Gemeinschaftsanlagen mit mehreren Geräten (TVs, Settopboxen) auch in anderen Wohnungen (also andere Stromkreise) verbunden ist, kann dort ebenfalls sowas beobachtet werden. Manche TFTs mögen das nicht und fangen dann das Flimmern an. Dann hilft ein Mantelstromfilter in der Koaxleitung oder auch ein Patchkabel ohne Abschirmung zwischen Modem/PC/Router und das Geflimmere ist weg.

Jedoch habe ich gerade festgestellt, dass die Abschirmung von 2 USB
Geräten Strom führen.

Genau das kommt oft bei USB vor.

Kann mir jemand einen Tip geben was das sein kann? Kabel wurden schon
getauscht und sind OK. Geräte funktionieren alle einwandfrei.

Das ist kein Defekt sondern normal.

Steck mal die besagten Geräte aus und steck den Stromstecker genau anders herum wieder in die Steckdose, dann wieder messen und staunen, denn meist wird es dadurch besser oder verschwindet komplett.

mrtux
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Mitglied: issca
21.05.2009 um 15:17 Uhr
nein natürlich nicht, nur wenn es minimal ist, wie mrtux schon sagt, es kann bei manchen geräten zur rückstrom führen, dann ist aber die Spannung nicht so hoch
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Mitglied: 78632
21.05.2009 um 15:23 Uhr
Zitat von issca:
nein natürlich nicht, ...

Mann oh Mann, du solltest dich mal besser an den Nuhr-Spruch halten!
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Mitglied: mrtux
21.05.2009 um 15:41 Uhr
Hi !

Zitat von 78632:
Phase gegen Schutzleiter MUSS Spannung anzeigen!

Genau und wenn Du dann bei den älteren Duspoltypen den Knopf fürs Tauchspulenmesswerk drückst, ist der FI draussen und dein PC aus. Sowas nennt sich dann remote shutdown, ist echt praktisch

mrtux
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Mitglied: Selekta
21.05.2009 um 15:47 Uhr
Also die Steckdosen sind in Ordnung. Die Geräte haben aber keinen Schutzkontakt.
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Mitglied: mrtux
21.05.2009 um 15:53 Uhr
Hi !

Zitat von issca:
kontrolliert werden, ob vielleicht ein Kurzschluss vorliegt, es kann

Ja genau, die Sicherungen, die werden nicht vor Montag installiert

aber auch sein das der Kurzschluss in irgend einer Abzweigdose liegt.

Blödsinn, wenn ein Kurzschluss vorhanden wäre, würde er das merken und wenn er oder Karl-Heinz Sicherungsautomat es nicht bemerkt, dann eine Stunde später mit wärmender Sicherheit die Feuerwehr, da kannst Du Gift drauf nehmen

Nix für ungut

mrtux
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Mitglied: Selekta
21.05.2009 um 15:56 Uhr
Hab gerade das mit dem Stecker drehen versucht....jedoch keine Veränderung festzustellen.
Dann glaub ich mal was du sagst und nehm die Geräte wieder in betrieb. *smile*
Danke nochmal für die Erklärung. Man lernt halt nie aus...
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Mitglied: 78632
21.05.2009 um 15:57 Uhr
Zitat von mrtux:
Das Thema gibt es auch im Netz erklärt und ist in der > Praxis oft in Tonstudios anzutreffen, dort nennt sich sowas Brummschleife.

Damit's dann nicht mehr brummt, bekommt der Strom einen Mantel angezogen. Den Anti-Brumm-Strommantel nennt man dann Mantelstromfilter.
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Mitglied: issca
21.05.2009 um 16:06 Uhr
Bei Installationen im Altbauten kann es vor kommen das der Schutzleiter durch einen Kurzschluss auf die Phase Strom führt und trotzdem die Anlage ganz normal funktionert ohne das es einen Kabelbrand gibt oder das die Sicherung anspricht, bei Installationen ohne FI muss es nicht sein das die Sicherung kommt.

Wie bei den früheren Insatalltionen ist eine brücke zwischen dem Nullleiter und dem Schutzleiter angebracht (klassische Nullung), wenn die Brücke abbricht führt der Schutzleiter Strom, wenn metallische Geräte dann angeschlossen werden kann es dadurch passieren das das Gehäuse oder Abschirmungen Strom führen. Die Sicherung lösst in dem fall nicht aus weil der der Strom über den Nulleiter weiter fliessen kann.

Diese probleme hat man als Elektriker in Altbauten sehr oft zu prüfen und instand zusetzen. Deshalb auch mein tip das alle Geräte erstmal ausgesteckt werden und die Steckdosen mal mit einem Duspol gemessen wird.


ayhan
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Mitglied: mrtux
21.05.2009 um 16:30 Uhr
Hi !

Zitat von Selekta:
Hab gerade das mit dem Stecker drehen versucht....jedoch keine
Veränderung festzustellen.

Sowas kann auch durch die heute oft verwendeten Schaltnetzteile hervorgerufen werden, dann hilft das Umstecken nicht.

Dann glaub ich mal was du sagst und nehm die Geräte wieder in
betrieb. *smile*

Wenn Du den USB Stecker länger als eine Sekunde halten kannst, ist es keine Netzspannung. Falls doch, wird es Dir wenigstens nicht mehr kalt, ist ja immer noch Mai

nix für ungut

mrtux
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Mitglied: mrtux
21.05.2009 um 16:52 Uhr
Hi !

Zitat von issca:
Diese probleme hat man als Elektriker in Altbauten sehr oft zu
prüfen und instand zusetzen. Deshalb auch mein tip das alle
Geräte erstmal ausgesteckt werden und die Steckdosen mal mit
einem Duspol gemessen wird.

Ja ja, wenn die Nullung versagt, merkt er das ganz sicher nur an der einen und einzigen USB Platte bzw. Drucker und an allen anderen Geräten in dem Stromkreis nicht

Da fangen wir doch mal bei seinem PC an, der hat eine Kaltgerätebuchse, die ist immer mit dem PE verbunden und von Stromschlag am PC hat er, aaaeeehmm wenn ich mich noch schwach bis ganz nach oben im Beitrag erinnern kann, ich nichts geschrieben.

Du hast da mal was aufgeschnappt, dass Du nicht einordnen kannst, bei einer Klassischen Nullung (die heute nach VDE/TAB verboten ist) funktioniert ein FI gar nicht.

mrtux
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Mitglied: Selekta
21.05.2009 um 17:01 Uhr
Der Strom ist nicht sonderlich stark. Ist so wie wenn man von einem Elektrofeuerzeug eine gewischt bekommt.
Danke nochmal für die schnelle Hilfe und die gute Erklärung.

Für die Kälte habe ich eine andere Lösung...PC übertakten, mit Prime95 aufheizen und die Hände rein stecken zum Wärmen....*lach*
Bitte warten ..
Mitglied: issca
21.05.2009 um 17:02 Uhr
Ich habe ja auch nicht behauptet das bei einer klassischen Nullung ein FI funktioniert.

Die VDE hab ich in der Schule schon gelernt und bin schon einige Jahre elektriker und habe grad mit solchen Problemen oft zu tun.

Wenn man das Problem nicht genauer kennt oder nicht vor Ort analysieren kann, kann man nicht genau wissen was die Ursache ist, man muss halt alles mögliche Probieren.

Es muss ja nicht unbedingt so sein wie ich es geschildert habe, aber ein Anfang für die Fehlersuche.



ayhan
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Mitglied: mrtux
21.05.2009 um 17:22 Uhr
Hi !

Zitat von issca:
Die VDE hab ich in der Schule schon gelernt und bin schon einige
Jahre elektriker und habe grad mit solchen Problemen oft zu tun.

Dann solltest Du dich mal auf den aktuellen Stand bringen, den in den letzten 5 Jahren hat sich da einiges in den VDE und TAB geändert, da liegen mittlerweile Welten dazwischen. Wenn Du heute noch bei Änderungen an einer Albauanlage die Nullung beibehältst, dann Mahlzeit.

muss halt alles mögliche Probieren.

Ich kann Dir von hier aus versichern, mit seiner Elektroinstallation ist alles in Ordnung, denn im Gegensatz zu Dir, habe ich jede Menge Erfahrung und muss nix probieren, zumindest nicht in der Elektrotechnik.

und jetzt isses auch wieder gut. Mit Deinen Kommentaren verunsicherst Du nur die Leute hier.

mrtux
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Mitglied: 78632
21.05.2009 um 17:33 Uhr
Zitat von mrtux:
Wenn Du heute noch bei Änderungen an einer Albauanlage die Nullung beibehältst,
dann Mahlzeit.

Nanana, Vorsicht ! Bestehende Anlagen ...... , Ausnahme: Wesentliche Änderungen

Mit Deinen Kommentaren verunsicherst Du nur die Leute hier.

Um nicht zu sagen: "Du erzählst ziemlich viel Stuss".
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Mitglied: issca
21.05.2009 um 17:38 Uhr
Na wenn ihr es meint das Ihr euch besser aus kennt als ein Elektriker dann bitte schön.

Wenn ich dann auch mal nicht weiterkomme wende ich mich dann auch an euch.

Dann nochn schönen Feiertag an alle.


Gruss ayhan
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Mitglied: 78632
21.05.2009 um 17:43 Uhr
Zitat von issca:
Na wenn ihr es meint das Ihr euch besser aus kennt als ein Elektriker
dann bitte schön.
Wenn du tatsächlich Elektriker bist, dann bist du eine Schande für das Elektroinstallateurshandwerk!

EOD
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Mitglied: mrtux
21.05.2009 um 18:42 Uhr
Hi !

Zitat von 78632:
Nanana, Vorsicht ! Bestehende Anlagen ...... , Ausnahme:
Wesentliche Änderungen

Was dann noch die Frage der Definition einer "wesentlichen Änderung" offen lässt, rechtlich ist es immer eine Grauzone und ohne eine Dokumentation der Änderung hat der Letzte, der mit der Türklinke in der Hand, den Peter, den Schwarzen.

Aber lassen wir die langweilige Fachsimpelei, wenn es auch interessant zu sehen ist, wie viele Quereinsteiger hier im Forum sind

Um nicht zu sagen: "Du erzählst ziemlich viel Stuss".

Ich wollte es halt ausnahmsweise mal freundlich ausdrücken, beleidigt ist er ja jetzt eh schon

mrtux
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Mitglied: chips1
21.05.2009 um 20:30 Uhr
So, nach dem geilen Thread hier wundert mich nichts mehr. Elektriker (oder laut mrtux Quereinsteiger) gibts hier offensichtlich genug.
Stecker drehen hilft offensichtlich nicht, Computertechnisch hast Du heute zum ersten mal ein Problem gehabt mit sowas und ich nehme an, dass Du keinen Elektriker im Haus hattest die letzten Tage. Wenn Du mir jetzt noch sagst, dass es auch keine Mäuse gibt ist es
1. Schnurzpiepegal ob das Haus bzw Büro klassisch geerdet ist oder nicht.
2. Kann nicht in irgendeiner Abzweigdose ein Kurzschluss passieren ausser es war ein Ahnungsloser dran.
3. Kann kein defektes Gerät Deine ganze Elektrik stören und Spannung auf USB Stecker geben.
Sollte wie mrtux sagt Sicherungsmässig alles wie gewohnt sein und die Feuerwehr auch nicht dagewesen sein, dann ignorier dein Problem bis nächste Woche und hol Dir eine Fachkraft (vielleicht einen Elektriker) der Dir alles durch misst. Oder schieb es auf die interpolare Diffundierung der mittelfrequenten Mondstrahlen. Die sind auch immer Schuld, wenn meine Gummibärchen zur Neige gehen oder die 22. Tasse Kaffee schon wieder leer ist.

Gruss Chips
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Mitglied: Selekta
22.05.2009 um 01:11 Uhr
Also die Leitungen sind es definitiv nicht, denn die sind absolut in Ordnung. Die hat ein erfahrener Elektriker meines vertrauens gemacht. Und da ich mich selber mit Elektrik auskenne kann ich das beszeugen dass alles an den Steckdosen in Ordnung ist. Alle Steckdosen haben einen FI Schalter und sind auch geerdet. Und NEIN bei mir im 3. Stock habe ich keine Mäuse oder ähnliches. Keines der Geräte hier im Haus ist defekt oder weißt irgendeine Störung auf. Wenn ich die Stromstecker der beiden besagten Geräte aus der Steckdose zeihe ist das Phänomän weg. Alle anderen Geräte die auf der gleichen Phase hängen haben das besagte Phänomän nicht (und das sind 4 von 6 Geräten). Diese beiden Geräte (Drucker und Externe HDD) sind die einzigen beide Geräte die KEINEN Schuko Stecker haben. Außerdem sind alle Geräte relativ neuwertig und haben ansonsten keine Mängel.
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Mitglied: chips1
22.05.2009 um 08:43 Uhr
Na gut, dann überleg Dir, ob sich die Mühe lohnt, die beiden Geräte einer Gerätemessung zu unterziehen (Geräteprüfung nach der Norm 0701/ 0702). Vor allem hat der Normalo zu Hause so ein Messgerät eher nicht rumliegen. Wenn die beiden Geräte schlecht verarbeitet wären, lohnt sich vielleicht der Aufwand, mal rein zu sehen. Ich vermute, dass Deine Problemgeräte ein externes Netzteil haben, vielleicht liegt ja da irgendwo der Hund begraben.
Dann könntest Du auch mit den Netzteilen zu einem Elektriker Deines Vertrauens gehen und die mal messen lassen. Ist ja heute alles Billigware von südostasiatischen "ichkannalles" Maschinen hergestellt.
Hasst Du wenigstens mal vernünftig die Spannung gemessen? Also nicht mit dem Phasenprüfer? Je nach Wetter, Luftdruck, statischer Aufladung und eigener Verfassung bekommen wir ja auch mal von 20 - 30 Volt eine mit, was dann weit weg von gefährlich wäre...

Gruss Chips
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Mitglied: 68162
22.05.2009 um 08:56 Uhr
Die meisten (eigentlich fast alle die ich kenne) schutzisolierten Geräte (und ich meine hier wirklich nur die OHNE Schutzkontakt!) haben einen hochohmigen Widerstand (Größenordnung 4,7 bis 10 MOhm) von Gerätemasse zum Netzstecker. Das kann auch als eine Art Spannungsteiler zu beiden Polen des selben ausgebildet sein. Es können auch Kondensatoren (einige Nanofarad) statt dessen eingestetzt werden. Diese Bauelemente müssen besondere Anforderungen erfüllen (Spannungsfestigkeit 2,5kV usw.), weiterhin sind sie so dimensioniert, daß maximal Ableitströme im Bereich von etwa 0,5mA fließen.

Warum macht man sowas, was im ersten Moment wie Schwachsinn aussieht: Schutz des Gerätes (nicht des Anwenders) gegen statische Aufladung, denn das wäre für empfindliche Elektronik wesentlich fataler.

(PS: Bitte die Zahlenwerte nicht an irgendetwas fest machen, schreibe das aus dem Kopf.)

Ausschlaggebend letztlich: Ableitstrom nach 0701

Mit freundlichen Grüßen, FM_81
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Mitglied: tzippi
25.05.2009 um 13:24 Uhr
1. Ein Phasenprüfer ist sehr hochohmig, dadurch leuchtet er, da die Entstörkondensatoren einen kapazitiven Spannungsteiler bilden. Falls man mit einem Digitalvoltmeter mißt, dürfte die Spannung bei ca. 110V liegen. Jedes elektrische Gerät hat diese Bauteile (EMV Vorschrift). Bei geerdeten Geräten wie z.B. PC wird durch den Schutzleiter das Potential auf Masse gezogen
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Mitglied: subnetworker
25.05.2009 um 22:52 Uhr
Also.....
ein Kurzschluss ist wie die Bezeichnung vermuten läßt eben ein kurzschluss ...ein Schluss allgemein ist etwas anderes, kann nämlich auch ein unsatter Schluss sein.
In der Regel werden gefähliche Körperströme über den Schutzleiter des PC Anschluss kabels gegen Erde abgeleitet. Fehlt der Schutzleiter z.B an der Steckdose liegt eine Berührungsspannung an wobei bei Berührung ein Stromkreis über den menschlichen Körper gegen Erde vorhanden ist und also ein Fehlerstrom fließt.
Also Schutzleiter, Erdungsverhähltnisse des Gebäudes genau durch Fachmann püfen lassen.... ich empfehle hier nicht rumzubasteln!!
Die Ursache muß nicht zwingend vom PC ausgehen, es kann auch Spannung über den Schutzleiterweg auf den PC gelangen z.b. durch ein anderes defektes Gerät, Auch hier den Techniker holen, wir haben die Geräte und das Fachwissen um dem Fehler sicher auf die Spur zu kommen.
Also nich so viel EMV, Kurschluss und was man sonst so alles schon mal gelesen hat, wir sind ja hier auch in einem Forum von Spezialisten und aber so große Ströme wie hier beschrieben gehören in ein - nein nicht Forum, sondern in die Obhut eines Elektrikers.

Nichts für ungut

l.g Thomas
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Mitglied: RobinC
25.05.2009 um 22:58 Uhr
Hallo,

nun zunächst wird da eine Spannung anliegen, wahrscheinlich kein Strom fließen?!
Was aber trotzdem nicht zu unterschätzen wäre!!!
Man müsste erst einmal genauer messen, so ein Schraubenzieher Spannungsprüfer ist mit Vorsicht zu genießen. Also evtl. mal mit einem Duspol oder Multimeter messen.
Möglich, dass ein Erdschluss o. ä. vorliegt, also ein spannungsführendes Element mit dem Gehäuse in Verbindung steht.
Das kann natürlich an verschiedenen Punkten der Fall sein.
Also müsste man die netzbetriebenen Geräte nach einander alle mal von Stromnetz trennen (Stecker ziehen) und erneut prüfen. Unter Umständen ist es das Rechner Netzteil selber ?!

Gruß
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Mitglied: Selekta
26.05.2009 um 00:04 Uhr
Das Netzteil ist es definitiv nicht. Auch das Gehäuse des Pc´s steht nicht unter Strom.
Es sind definitiv die beiden Geräte die aber auch soweit in Ordnung sind funktionieren einwandfei. Es sind auch nicht uralt Geräte und sie wurden auch nur ausgepackt und angeschlossen....seit dem wurden sie nicht bewegt. Diese sind auch nicht sonderlich alt...ca.1 - 2 Jahre.
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Mitglied: tzippi
26.05.2009 um 06:51 Uhr
1 mA ist spürbar und trotzdem erlaubt. Test ist einfach. Externes Gerät an Netz anschließen und mit Amperemeter im Wechselspannungsbereich zwischen USB Anschluß und Schutzkontakt Steckdose messen. Falls der Strom unterhalb vom 1 mA ist, ist alles in Ordnung!
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Mitglied: RobinC
26.05.2009 um 22:38 Uhr
@tzippi

Sorry, aber 1. misst man mit dem Amperemeter den Strom im Wechselstrombereich und 2. sollte er durch einen Erdschluss o.ä. Phase auf der Masse liegen haben, wird es mit deinem Tip einen schönen Lichtbogen, begleitet mit einem großen Knall, durchgeschmorten Leitungen, kaputtem Messgerät, geschocktem Selekta und anschließender Dunkelheit geben !!!

Also erstmal nur Spannung im höchsten Wechselspannung messen! Hier ist das Voltmeter hochohmig und es fließt erstmal nur der Messstrom!
Anschließend könnte man im Spannungslosen Zustand der gesamten Anlage, versuchen den Widerstand zwischen USB-Buchse und Erde und den Außenleitern und Erde zu messen der einzelnen Geräte zu messen.

Gruß
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Mitglied: 68162
27.05.2009 um 09:17 Uhr
@RobinC
Im Prinzip hast Du ja recht, aber selbst wenn ich z.B. 100 V messe, kann es durchaus (und sehr wahrscheinlich) sein, daß nur sehr geringe Ströme (>1 mA) fließen. Grund: die von mir weiter vorn angesprochenen Bauelemente im Megaohm-Bereich.
Messe ich dagegen mit einem Spannungmesser mit 10MOhm Innenwiderstand, dann zeigt's mir eben die besagten 100V an, die ja in dem Moment auch da sind, nur eben ohne "genügend Strom dahinter".

Wenn wesentlich mehr geflossen wäre, sollte ein FI-Schalter (so denn vorhanden) ausgelöst haben.
[Makabere Variante] Oder der Thread wäre nie eröffnet worden wegen: "uaaaaah" und gut wär's gewesen. [/Makabere Variante]

Da beides nicht statt gefunden hat: Schutzleiterwiderstand, Isolationswiderstand und Ableitstrom messen bzw. messen lassen. (Schutzleiterwiderstand natürlich nur da, wo auch möglich.)

Mit freundlichen Grüßen, FM_81
Bitte warten ..
Mitglied: JoDerBaer
27.05.2009 um 13:10 Uhr
Wenn ich hier die Kommentare so lese, graut es mir doch etwas...
Ich hatte das Problem jedenfalls auch schon, und da war es ein defekter Y-Kondensator (Abschirmungskondensator) im Netzteil. Deswegen führte die Abschirmung und das Metallgehäuse eine Spannung von etwa 120 V bei ca. 50 mA Leistungsvermögen (also schon im potentiell tödlichen Bereich). Damals Netzteil getauscht, alles wieder in Ordnung.
Gruß
JDB
Bitte warten ..
Mitglied: subnetworker
28.05.2009 um 10:37 Uhr
....*ggg* so is es, gaaaanz einfach!

lg
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