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Windows 2008 R2 Dateiserver Geschwindigkeitsprobleme

Frage Microsoft Windows Server

Mitglied: RottenSon667

RottenSon667 (Level 1) - Jetzt verbinden

12.11.2010, aktualisiert 16.11.2010, 6386 Aufrufe, 5 Kommentare

Nach der Umstellung eines unserer Standorte kämpfen wir mit den Aussagen der User, dass alles langsamer geworden wäre. Also selbst das Internet. Details zur Umgebung weiter unten.

Guten Abend erst einmal,

zuerst einmal ein wenig Input: Wir haben einen Server ausgetauscht und somit haben wir nun statt einem Windows 2000 ein Windows 2008 R2 Serverbetriebsystem im Einsatz. Die Maschine fungiert als DC, DNS (logisch) und Fileserver mit DFS (welcher aber nur für Administrative Aufgaben verwendet wird). Auf dem Server liegen Nutzdaten, Speicherdateien für ein selbstgeschriebenes Buchhaltungstool und die Serverversion eines Programms mit der dazugehörigen Paradox-"Datenbank" (wir nennen es mal so obwohl für mich filebasierte Systeme keine Datenbank sind). So viel zur Nutzung un dem Umfeld. Achja, an den Clients ist der Server als einziger DNS eingetragen. Der DNS hat alle nötigen Stammverweise und keine Weiterleitung aktiv, also laut Handbuch installiert. Die Aussage der User, dass auch das Internet langsamer geworden wäre irretierte mich daher Anfangs, kann aber nur hiermit zu tun haben.

Nun zu den Problemen:

Die Programme laufen langsam. Ich rede hier vom Faktor x4 beim Buchhaltungstool (zur Erklärung: Das Programm erstellt auf Grundlage von Buchungsdaten Suchtabellen und nutzt Diese, Dies dauert in etwa 4 x so lange wie unter Verwendung der Win2K-Maschine, die Suche ist etwa auch 4 x länger), bei der Paradox-Software kann man es schlecht beziffern. Aber mindestens Faktor 2. Kopieren von Daten geht imho normal schnell. Das ist das Interessante! Wenn man nun die Auslastung der Maschine beobachtet erkennt man dass die CPU- und Speicherauslastung lächerlich sind. Die Maschine idlet quasi herum, weil sie mit den Rollen faktisch nicht ausgelastet wird. Die Netzwerkauslastung liegt im Tagesgeschäft bei 4-12%, Lastspitzen bis max. 50% habe ich aber auch schon gesehen. aber selten! Nun noch eine besonderheit: Starte ich das Buchhaltungstool (welches laut Ablaufverfolgung halt die Dateien die es nutzt von vorn bis hinten einliest und den Suchindex in Dateien pro Jahr schreibt) geht die Netzwerkauslastung exakt auf 12,5% hoch, verweilt dort so lange bis das Programm fertig ist und zack -> wieder runter auf das Level des Tagesgeschäfts. Ebenso verhält es sich wenn ich Suchen in der Paradox-DB ausführen lasse. Die Frage ist: was begrenzt hier?

Ich habe in der Rollenverwaltung des Servers mal "Diese Rolle prüfen" lassen, beim Dateiserver. Dieser brachte mit diese Meldung:

01.
Titel: 
02.
Das Erstellen kurzer Dateinamen sollte deaktiviert sein 
03.
 
04.
Schweregrad: 
05.
Warnung 
06.
 
07.
Datum: 
08.
12.11.2010 17:18:33 
09.
 
10.
Kategorie: 
11.
Konfiguration 
12.
 
13.
Problem: 
14.
Neben den normalen Dateinamen werden vom Server kurze, aus acht Zeichen bestehende Dateinamen mit einer aus drei Zeichen bestehenden Dateierweiterung (8.3-Dateinamen) für alle Dateien erstellt. 
15.
 
16.
Auswirkung: 
17.
Durch das Erstellen kurzer Dateinamen zusätzlich zu den normalen, langen Dateinamen kann die Leistung des Dateiservers erheblich beeinträchtigt werden. 
18.
 
19.
Lösung: 
20.
Deaktivieren Sie das Erstellen kurzer Dateinamen, außer kurze Dateinamen sind für Legacyanwendungen erforderlich. 
21.
 
22.
Weitere Informationen zu dieser bewährten Methode und den detaillierten Lösungsverfahren: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=165013
Hat das wirklich Auswirkungen? Die Einstellung muss by Default gekommen sein.

Ich hoffe auf Hilfe ;)

Mit freundlichen Grüßen Maik
Mitglied: RottenSon667
15.11.2010 um 15:53 Uhr
Update:

Wir sind weiter am testen woran es liegt. Ich war noch einmal vor ort und habe den alten Server vom Netz genommen und den neuen mit Gigabit versogt. Seitdem ist die Auslastung der LAN-Karte im Tagesbetrieb unter 2%, wenn man es mit einem Client richtig drauf anlegt bei 6-7% (während alle anderen normal arbeiten!).

Zusätzliche Erkenntnisse sind:

- Kopiere ich Dateien aus Shares oder Netzlaufwerken nach lokal erreiche ich am Client 50-60% Netzwerkauslastung an den 100Mbit-Anschlüssen. Das ist Okay.
- Netzwerk-Benchmark sieht auch normal aus.
- Kopiere ich das Database-Verzeichnis des Paradox-Progrämmchens über LAN vom ursprünglichen Ort mag er die 138Mb in 110 Minuten kopieren
- Kopiere ich das Database-Verzeichnis des Paradox-Progrämmchens auf dem Server zeigt er nicht mal das Kopierfensterchen im VNC an, so schnell ist der fertig.
- Kopiere ich das Database-Verzeichnis des Paradox-Progrämmchens über LAN von irgendeinem anderen Ort mag er die 138Mb in ~40 Sekunden kopieren
- Ebenso verhält es sich mit dem Zugriff auf diese Daten mit den dafür vorgesehenen Programmen: Hier schaffe ich max. die oben erwähnten 12-14% Netzwerkauslastung am Client. Die Rechenleistung limitiert hier nicht, da die Maschinen nur zu ca. 33% maximal ausgelsatet werden bei der Nutzung der Programme.

Mir kommt es vor als ob die Probleme vermehrt mit den alten Programmen auftreten würden. das Sage der Buchhaltung hat keine spürbare Verschlechterung. Und es scheint so als ob die Daten irgendwie "gelockt" werden wenn Programme darauf zugreifen. Dieses verhalten ist ja eigentlich normal, jedoch scheint es hier extreme Verzögerungen zu geben wenn alte Tools zugreifen.

Ich wäre für Ideen und Anmerkungen wirklich extrem dankbar.

Mit freundlichen Grüßen Maik
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Mitglied: dadois2112
04.06.2011 um 00:29 Uhr
Hallo,
ich habe deinen Beitrag gelesen, weil ich zur Zeit schon recht verzweifelt eine Lösung für ein ähnliches Problem suche.
Ich verwende den server 2008 r2 64 bit in einem Netzwerk mit 7 XP clients. Das Programm in dem Netz stammt aus den frühen 9zigern und enhält eine dbf Datenbank. Mittlerweile ist das System so langsam, dass ein normles Arbeiten immer schwieriger wird.
Hast du inzwischen eine Lösung für diese alten Tools gefunden? Mit dem 2003 server hatten wir das Problem nicht.

Ich wäre für eine Hinweis sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Dietmar
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Mitglied: RottenSon667
04.06.2011 um 13:13 Uhr
Hallo Dietmar,

leider habe ich keine Lösung finden können. Unsere hausinternen Programmierer haben ein Programm zum Ersatz der alten Software geschrieben das nach und nach in alle Filialen ausgerollt wird. Somit haben wir das Problem nicht mehr. Das neue Tool arbeitet via MySQL, dort kann man ein solches Verhalten nicht beobachten. Geht denn das Kopieren bei dir normal schnell?

Ich habe die Vermutung dass die Authentifizierung einfach zu lange dauert, da die Datenübertragungen zu Filebasierten Datenbanken NICHT anders ablaufen. Die Anfragen, Antworten, Blockgrößen, alles sieht gleich aus wenn man mal den Netzwerkverkehr via Wireshark mithört. Allerdings haben unsere Versuche mit der Authentifizierungsebene NTLMv1 und v2 keine Unterschiede hervor gebracht.

Wie sieht deine HDD-Config aus? Benutzt du Gigabit-LAN? Wie hoch ist die Netzlast? Wie schnell ist das Kopieren von großen Dateien?

Mit freundlichen Grüßen Maik
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Mitglied: dadois2112
06.06.2011 um 22:08 Uhr
Hallo Maik,
herzlichen Dank für deine schnelle und hilfreiche Antwort.
Die Netzwerkauslastung liegt beim Kopieren zwischen 6 und 23 % , CPU Auslastung um 6 %. Versuche ich von 3 WS gleichzeitig kopieren habe ich eine Auslastung bis 40 %. Die Kopierzeit von 1,8 GB beträgt etwar 3 Minuten ( bei 1 Gigabit -LAN) . Installiert ist ein Raid 2 System mit 2HD (Software- Raid) .
Interessant ist , dass das Netzwerk mit Domaene wesentlich langsamer ist als ohne, was vielleicht deine Vermutung mit der Authentifizierung unterstreicht.
Ein Umprogrammieren auf eine andere Datenbank wird wohl nocht etwas dauern. Unsere Idee ist es mit einem Linux Server zu versuchen ev. kann man dort betreffend Authentifizierung das Problem leichter umgehen.

Mit freundlichen Grüßen Dietmar
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Mitglied: RottenSon667
08.06.2011 um 07:30 Uhr
Wir hatten Versuche mit nem QNAP Nas unternommen, da läufts schneller. Aber die Lösung darf DAS nicht sein.

Grüße aus der Lutherstadt ;)
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