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Windows Server 2012 nach Host-Umzug sehr langsam

Frage Virtualisierung Hyper-V

Mitglied: MrFloppy

MrFloppy (Level 1) - Jetzt verbinden

08.07.2013 um 18:01 Uhr, 10141 Aufrufe, 28 Kommentare, 2 Danke

Hallo Zusammen,
ich musste vor kurzem unseren Windows Server 2012, der u.a. als Exchange-Server genutzt wird, aus Ressourcengründen auf einen anderen Hyper-V-Host umziehen lassen. Das einzige, was sich seit dem Umzug geändert hat, ist der zugewiesene Arbeitsspeicher. Vorher hatte der Server 20GB Ram zugewiesen, jetzt nur noch 9GB.

Seit dem Umzug ist der Server total langsam. Das fängt bei der Windowsanmeldung an, die echt ewig dauert wenn man sich als Admin anmeldet. Auch das aufbauen der Fenster dauert ungewohnt lange. Der Zugriff von außen auf freigegebene Ordner, der Zugriff via Remotedesktop usw, alles dauert tierisch lang. Auch wenn man sich eine beliebig große Datei aus dem lokalen Netzwerk oder auch von Ordner zu Ordner kopiert, dauert das ungewohnt lange und der Downloadspeed beim lokalen kopieren ist ebenfalls sehr sehr niedrig.

Wenn man nun in den Taskmanager und den Ressourcenmanager reinschaut sieht alles gut und normal aus. Keine übermäßig hohe Auslastung des CPUs oder ähnlichem. Auch der Netzwerktraffic sieht gut wärend des kopierens aus. Einzig und allein der Arbeitsspeicherverbrauch ist meiner Meinung nach etwas hoch. Von den zugewiesenen 9GB verbaucht er nach einem Neustart beim "Nichtstun" ca 6,5-7,5GB.

Liegt das nun einzig und allein daran, dass der Server vor dem Umzug mehr Arbeitsspeicher zugewiesen hatte oder hat jemand eine gute Idee, wie man diese Langsamkeit abstellt?

Schon einmal vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

Viele Grüße!
28 Antworten
Mitglied: Hitman4021
08.07.2013 um 18:07 Uhr
Hi,

was hast du dir erwartet?
9GB RAM sind für einen Exchange verdammt wenig.
Glaubst du man merkt bei halbierung des RAMs keinen Performance unterschied?

Gruß
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Mitglied: MrFloppy
08.07.2013, aktualisiert um 18:42 Uhr
Bis vor einem Jahr hatten wir einen Windows Server 2003 mit 4GB Ram im Einsatz als Exchange Server und da lief alles absolut flüssig. Von daher hätte ich nicht gedacht, dass es sich so krass auswirkt!

Also sind 9GB Ram für einen Windows Server 2012 mit Exchange 2013 zu wenig? Wie viel sollte er gern haben? Und es liegt wirklich nur daran?


UPDATE: Ich hab ihm jetzt direkt mal insgesamt 10GB zugewiesen. Keine wirkliche Verbesserung und außerdem erklärt das doch beispielsweise auch nicht, dass ein Kopiervorgang einer beliebigen Datei solange dauert oder?
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Mitglied: psannz
08.07.2013 um 20:32 Uhr
Sers,

ok... du heisst jetzt aber nicht zufällig Wally, oder?

JA, das ist zu wenig. Von seitens der Exchangearchitektur hängt es hauptsächlich damit zusammen dass ein großteil der Beschleunigung und IO Lastreduktion durch Caching erreicht wird. Was größtenteils im RAM landet.

Lese dir diesen Artikel hier genau durch: Ask the Perf Guy: Sizing Exchange 2013 Deployments. Das hätte deine Bibel sein müssen. Vor dem Deployment.
Und hier der entsprechende Kalkulator, damit du dich nicht verzettelst. Exchange 2013 Server Role Requirements Calculator v5.6. Sei ehrlich mit den Werten, deine Nutzer werden es ja doch merken.

Der Exchange wird sich übrigens JEDEN verfügbaren Arbeitsspeicher unter die Nase reissen, den er kriegen kann. Spätestens wenn die Nutzer eine Weile drauf gearbeitet haben.

aus Ressourcengründen auf einen anderen Hyper-V-Host umziehen lassen

Und als Resultat hat die VM weniger RAM... Das lässt Alarmglocken erschallen. Auf was für einem Storage liegt die VM eigentlich? Muss der EX jetzt seit neustem eventuell auch noch mit einer DB Kiste um IOs ringen?

Sorry wenn der Tonfall etwas rau ist, aber der Ex ist in den meisten Unternehmen neben CRM&ERP das Rückrat schlechthin. Da kannst du einfach nicht sparen. Und auch nicht in der Produktivumgebung rumtesten weil du ein Tshirt mit den Worten "Echte Männer testen Live" gesehn hast...

Grüße,
Philip
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Mitglied: certifiedit.net
08.07.2013 um 21:40 Uhr
Zitat von MrFloppy:

UPDATE: Ich hab ihm jetzt direkt mal insgesamt 10GB zugewiesen. Keine wirkliche Verbesserung und außerdem erklärt das
doch beispielsweise auch nicht, dass ein Kopiervorgang einer beliebigen Datei solange dauert oder?

1GB macht keinen signifikanten Unterschied. Selbst bei einem Exchange 2008R2 (Bspw SBS 2011) mit Exchange sollte man gar nicht unter 20GB anfangen - auch bei 5 Usern nicht. Bei einem Vollwertigen Exchange mit (ich denke mal mehr Usern) erst Recht nicht.

Das ist, wie wenn du erwartest, dass ein Panzer mit einem Trabbimotor fährt.
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Mitglied: exchange
08.07.2013 um 22:54 Uhr
Hi,
Glaskugel...Schaue Dir doch mal die Schreib- und Lesezugriffe auf die Platte / das Storage an. Dort solltest Du fündig werden ;)

Ansonsten:
1.) Wie viele User arbeiten darauf? Dann können wir Dir auch mal einen Typ bzgl. des RAMs geben. 9 GB ist für eine Testumgebung mit 1 Person schon nach einigen Tagen zu wenig. Arbeitsspeicher kostet doch nichts mehr.

2.) Was ist das für ein Storage und mit welcher Anbindung? Raid?

Infos wären nicht schlecht!


Gruß
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Mitglied: DerWoWusste
09.07.2013 um 00:04 Uhr
Hi.

Hast Du den Exchange noch auf dem Originalserver? Wenn ja, trenn ihn vom Netz ab und teste die Performance erneut und reduziere dann den originalen auf 9 GB RAM und vergleiche. Dass Kopierereien/Freigabenzugriff/Anmeldung auch langsam sein soll, klingt eindeutig nach Plattensystem und nicht nach RAM-Knappheit.
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Mitglied: eisenkarl
09.07.2013 um 11:17 Uhr
Unser Exchange mit 15 Usern läuft absolut stabil mit 8GB RAM, angebunden sind bei jedem User min. ein iPhone/iPad, Mac Clients und Windows Clients.
Die Verwaltung des Servers ist etwas "zäh", aber der EXC macht genau was er soll. In der Regel gibt es ja auch nicht so sehr viel zu verwalten wenn er mal läuft.

Wie mein Vorredner auch, gehe ich nicht von einem Problem mit dem Arbeitsspeicher aus. Trotzdem schadet mehr RAM nicht...
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Mitglied: MrFloppy
09.07.2013 um 11:26 Uhr
Danke, endlich mal jemand, der versteht worauf ich hinaus möchte! So sehe ich das nämlich auch. Die beschriebenen "Langsamkeiten" haben ja nichts mit Exchange an sich zutun sondern betreffen eher die Grundfunktionen des Servers. Leider kann ich dem Server auch zum testen nicht mehr RAM zuweisen und auch nicht noch einmal mit dem alten Setup testen, da ich den Exchange-Server schon hab umziehen lassen und die anderen Ressourcen schon anderweitig genutzt werden. Das war etwas voreilig und unüberlegt, das sehe ich ein.

Wenn es das Plattensystem des virtuellen Exchange-Servers ist, was kann man da machen, um diese Langsamkeit abzustellen?
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Mitglied: DerWoWusste
09.07.2013 um 11:30 Uhr
Du solltest zunächst feststellen, ob es das ist. Mach einen kurzen Benchmark mit einem beliebigen Tool auf dem Gastsystem oder monitore wie folgt: http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc768535(v=bts.10).aspx
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Mitglied: eisenkarl
09.07.2013 um 11:32 Uhr
Checke mal deine Netzwerkkonfiguration, genauer deinen DNS Server.
Ich gehe davon aus, dass evtl neue Hardware installiert wurde und du kurz oder langzeitig keine IP Adresse hattest bzw. die Zuordnung nicht korrekt war/ist.

Es muss auch nicht zwingend deine Hardware sein...
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Mitglied: MrFloppy
09.07.2013 um 12:23 Uhr
Die Hardware wurde ja eigentlich nicht geändert, da es sich ja bei dem Exchange-Server ja auch vorher schon um eine virtuelle Hyper-V Maschine gehandelt hat und diese nur auf einen anderen Host umgezogen ist und einfach nur weniger RAM als vorher zur Verfügung hat.

Die IP-Adresse war an sich nur beim ersten Start nicht korrekt. Direkt nach dem ersten Start auf dem neuen Host hab ich dem Exchange wieder die alte statische IP zugewiesen und auch die beiden DNS-Server und WINS-Server. Sieht an sich alles gut aus in diesem Bereich. Wie gesagt, wenn dann nur kurz nach dem ersten Start. Ab dem zweiten Start wieder alles korrekt.

Was kann ich weiterhin tun um den Fehler zu beseitigen?

@DerWoWusste: Mit welchem Tool führe ich diese Tests am besten durch?
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Mitglied: DerWoWusste
09.07.2013, aktualisiert um 12:49 Uhr
Also... "eigentlich nicht verändert" gibt es nicht. Entweder hat sich das Plattensystem geändert oder nicht. Selbst wenn es die selben Platten am selben Controller sein sollten, könnten es immer noch andere Firmware und andere Treiber sein. Sei's drum, teste doch bitte auf dem alten Server und auf dem neuen Server jeweils einmal in einem vergleichbaren Gastsystem mit fctest http://www.xbitlabs.com/articles/storage/display/fc-test.html (Downloadlink weit unten) oder etwas von hier: http://www.google.de/search?q=hdd+benchmark#sclient=psy-ab&q=hdd+be ...

Bedenke aber, dass Du damit die Produktivumgebung stresst - ich würde nur einen Kurztest machen, der sollte aussagekräftig genug sein.
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Mitglied: psannz
09.07.2013, aktualisiert um 13:22 Uhr
Zitat von eisenkarl:
Unser Exchange mit 15 Usern läuft absolut stabil mit 8GB RAM, angebunden sind bei jedem User min. ein iPhone/iPad, Mac
Clients und Windows Clients.
Die Verwaltung des Servers ist etwas "zäh", aber der EXC macht genau was er soll. In der Regel gibt es ja auch
nicht so sehr viel zu verwalten wenn er mal läuft.

Wie mein Vorredner auch, gehe ich nicht von einem Problem mit dem Arbeitsspeicher aus. Trotzdem schadet mehr RAM nicht...

Und welche Exchange Version setzt du ein?

Die Verwaltung läuft zäh weil die Auslagerungsdatei wie noch was am Rödeln ist.

@MrFloppy, habt ihr eventuell die Prozessorarchitektur gewechselt, vergessen wieder ausrechend vCores zuzuweisen, oder beim Hyper-V Generationswechsel die neuen Integrationsdienste nicht installiert?

Wenn die IP Adresse nicht gestimmt hat kann nur bedeuten dass ihr den Server nicht migriert oder verschoben sondern einfach nur die VHD bzw das Storage in einer neuen VM in Betrieb genommen habt. Bitte warum tut ihr das?
Windows wollte sicherlich auch erneut aktiviert werden, oder?

Nochmal zu Storage: Beschreib mal bitte worauf die EX-VM liegt & zugreift.
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Mitglied: exchange
09.07.2013, aktualisiert um 15:16 Uhr
Hallo,
das Tool ist egal. Hauptsache es macht Stress im Storage! Das machst Du mal auf dem neuen und auf dem alten System.

Wie kann eine IP Adresse, welche an eine virtualisierte Hardware gebunden ist, verschwinden? Was genau habt ihr gemacht? Was ist das überhaupt für ein Hyper-V?

Wenn Du keine Fragen (Storage????) beantwortest, kann Dir auch keiner weiterhelfen.

Gruß
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Mitglied: MrFloppy
16.07.2013 um 12:26 Uhr
UPDATE: Um den "Fehler" wegen unzureichendem Arbeitsspeicher auszuschließen, habe ich den Host direkt auf insgesamt 24GB aufgerüstet und dem virtuellen Exchange Server direkt wieder 20GB zugewiesen. Also alles wieder wie vorher. Nachdem das auch leider keine Verbesserung brachte, alles immer noch total langsam inkl dem Fensteraufbau wenn man einfach nur einen normalen Ordner öffnet (das Fenster ruckelt stark beim öffnen), die Anmeldung per Remote Desktop dauert auch noch ewig usw, ist mir aufgefallen, dass beim Host ähnliche Probleme auftreten was die Langsamkeit angeht nur nicht ganz so stark aber dennoch fast das gleiche. Daraufhin habe ich das Betriebssystem des Hosts auf Windows Server 2012 geupt. (vorher Windows Server 2008 R2). Dadurch konnte ich dem virtuellen Exchange statt 4 nun 8 virtuelle Prozessoren zuweisen. Leider brachte auch dies absolut keine Besserung. Den Arbeitsspeicher und die Prozessoren können wir daher ausschließen, oder?

@ psannz und exchange: Du hast vollkommen Recht, leider habe ich die VHDs einfach nur per externer Backup-Festplatte verschoben und dann wieder in Betrieb genommen. Da hätte ich mich genauer informieren müssen. Das war ein Fehler, da hast du vollkommen Recht. Die EX-VM liegt auf einer internen per SATA angeschlossenen Festplatte mit 2TB Speicher, wo auch noch mehr als genug Platz frei ist. Vorher war es die gleiche interne Festplattenanbindung per SATA. Musst du es noch genauer wissen, was das Storage angeht? Wenn ja, was?

Die Prozessorarchitektur hat sich tatsächlich geändert. In dem "alten" Host war ein Intel Xeon E5520 @ 2,27GHz verbaut. In dem neuen aktuellen Host, wo alles so langsam ist, ist ein Intel Xeon E5-1410 0 @ 2,80GHz verbaut. Hat es damit etwas zutun?
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Mitglied: Hitman4021
16.07.2013 um 12:31 Uhr
Hallo,

@ psannz und exchange: Du hast vollkommen Recht, leider habe ich die VHDs einfach nur per externer Backup-Festplatte verschoben und dann wieder in Betrieb genommen. Da hätte ich mich genauer informieren müssen. Das war ein Fehler, da hast du vollkommen Recht. Die EX-VM liegt auf einer internen per SATA angeschlossenen Festplatte mit 2TB Speicher, wo auch noch mehr als genug Platz frei ist. Vorher war es die gleiche interne Festplattenanbindung per SATA. Musst du es noch genauer wissen, was das Storage angeht? Wenn ja, was?
Kein RAID?
Wenn du das direkt am Board angeschlossen hast: Was ist das für ein Board?
Welche HDD ist das genau?

Gruß
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Mitglied: psannz
16.07.2013, aktualisiert um 12:37 Uhr
Zum Storage: Ich schwanke zwischen "Ohne Worte" und "Sprachlos". Der 1W2 wird es wohl für mich entscheiden müssen.

Nein, um die CPU Architektur solltest du dir in dem Fall keine Sorgen machen müssen.

Das ist jetzt also ein 2012er Host mit 2012er VM, ja? Und die 2012er VM beeinhaltet den EX2013 mit min. CU1 als Patchstand? In ungepatchtem Zustand macht der Probleme auf nem 2012er Windows.

In den Hyper-V-Einstellungen der VM hast du unter den CPU Einstellungen aber nicht den Migrations/Kompatibilitätsmodus an, oder?

Wie verbindest du dich auf die EX-VM? Via Hyper-V Console, oder via RDP?

Hast du die VHD schon in eine VHDX migriert? Das VHDX Containerformat ist - speziell wenn es um eine dynamische Disk geht - wesentlich schneller.
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Mitglied: MrFloppy
16.07.2013 um 13:12 Uhr
Zitat von psannz:
Zum Storage: Ich schwanke zwischen "Ohne Worte" und "Sprachlos". Der 1W2 wird es wohl für mich
entscheiden müssen.

Nein, um die CPU Architektur solltest du dir in dem Fall keine Sorgen machen müssen.

Das ist jetzt also ein 2012er Host mit 2012er VM, ja? Und die 2012er VM beeinhaltet den EX2013 mit min. CU1 als Patchstand? In
ungepatchtem Zustand macht der Probleme auf nem 2012er Windows.

Alles komplett richtig. CU1 ist noch nicht installiert. Ich lade den Patch gerade runter...



In den Hyper-V-Einstellungen der VM hast du unter den CPU Einstellungen aber nicht den Migrations/Kompatibilitätsmodus an,
oder?

Nein, der Kompatibilätsmodus ist nicht an bzw kein Häkchen.



Wie verbindest du dich auf die EX-VM? Via Hyper-V Console, oder via RDP?

Ich habe mich jetzt gerade mal direkt an den Host gesetzt und dann per Console auf den EX-VM zugeriffen. Die Anmeldung als Admin hat immer noch sehr lange gedauert, aber scheint etwas schneller und flüssiger zugehen. Per RDP dauert es auf jeden Fall länger. Was den Host angeht, so war dort die "Ruckelei" ne Einstellungssache bei Remote Desktop. Da habe ich nun die Leistung runtergeschraubt und alles läuft nun relativ flüssig. Beim EX-VM aber nach wie vor alles sehr langsam..



Hast du die VHD schon in eine VHDX migriert? Das VHDX Containerformat ist - speziell wenn es um eine dynamische Disk geht -
wesentlich schneller.


Nein, das habe ich noch nicht gemacht. Hast du da ne kurze Anleitung?
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Mitglied: psannz
16.07.2013 um 14:05 Uhr
Anleitung? Augen auf im Hyper-V-Manager. Oder das Handbuch lesen. Rechnet weiss dazu auch sehr viel.

RDP wird immer flüssiger als die Hyper-V-Konsole laufen.

Deine größte Baustelle ist derzeit sicher dein Storage.

@GuentherH hat heute in beim anderen Thread schon auf http://www.hyper-v-server.de/management/videocast-wie-messe-ich-die-per ... hingewiesen. Das ist auch für dich relevant.
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Mitglied: exchange
16.07.2013 um 14:35 Uhr
Hallo,
also Du hast eine SATA Platte mit 2TB. Joa, meinen Respekt hast Du. Ich würde nicht mehr schlafen

CPU und RAM werden es nicht sein.

Wann ist bei dem Exchange eigentlich die letzte Sicherung gelaufen? Thema: Transaktionsprotokoll?

Warum hast Du eigentlich immer noch nicht die Performance von der EINEN Platte gemessen? Wenn ihr die Kohle für den Exchange ausgegeben habt (oder geklaut?) dann wird doch wohl ein Raid Controller drin sein?
Wenn Du schon nicht messen willst, dann machen wir es halt altmodisch. Wie oft und lange blinkt denn die LED der Platte? Geht die nach dem Hochfahren überhaupt aus? Wie verhält sich diese beim Anmelden?

Die Hilfe hier in allen Ehren. Aber mit deinem Fiesta wirst Du in Le Mans keinen ersten Platz bekommen.

Gruß
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Mitglied: eisenkarl
16.07.2013 um 19:41 Uhr
Zitat von psannz:
> Zitat von eisenkarl:
> ----
> Unser Exchange mit 15 Usern läuft absolut stabil mit 8GB RAM, angebunden sind bei jedem User min. ein iPhone/iPad, Mac
> Clients und Windows Clients.
> Die Verwaltung des Servers ist etwas "zäh", aber der EXC macht genau was er soll. In der Regel gibt es ja
auch
> nicht so sehr viel zu verwalten wenn er mal läuft.
>
> Wie mein Vorredner auch, gehe ich nicht von einem Problem mit dem Arbeitsspeicher aus. Trotzdem schadet mehr RAM nicht...

Und welche Exchange Version setzt du ein?

2010 durchgepacht inkl aller Rollups

Die Verwaltung läuft zäh weil die Auslagerungsdatei wie noch was am Rödeln ist.


Da der Server nur Exchange zu tun hat (was er seid 18 Monaten sehr gut tut) und sonst nix, spielt es keine Rolle ob die Verwaltung zäh ist und die Auslagerungsdatei am rödeln ist...

@MrFloppy

Mit deiner Festplattenkonfiguration bzw. Ausstattung wäre ich allerdings auch nicht so sparsam.
Wie ich schon vermutet habe, lag es nich am Arbeitsspeicher.
Kannst du die VM evtl mal auf die Raid-Platten (sofern vorhanden) des Hostsystems verschieben zum testen?

Zu der S-ATA Platte wäre evtl noch wichtig zu wissen, ob du weitere PCI oder PCIe Karten installiert hast.
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Mitglied: MrFloppy
23.07.2013 um 19:12 Uhr
Hab jetzt die Performance endlich mal testen können. Meiner Meinung nach keine Auffälligkeiten, oder?

http://imageshack.us/photo/my-images/46/f63p.jpg/

Der ITSSRV8 ist der virtuelle Exchange-Server...

Das das Storage das Problem ist kann ich auch nicht ganz glauben, da es bis auf den Arbeitsspeicher 2 relativ identische Server von Dell sind. Bin echt am Ende mit meinem Latein.. Hier mal die genaue Ausstattung des Host-Servers:

http://imageshack.us/a/img541/5504/c0pq.jpg
http://imageshack.us/a/img577/2719/zlv9.jpg
http://imageshack.us/a/img809/2893/zydo.jpg

Und hier der Gerätemanager des virtuellen Exchanges:

http://imageshack.us/a/img16/9796/0jsw.jpg
http://imageshack.us/a/img4/5258/4zbm.jpg

Es ist halt sehr sehr auffällig, dass der virtuelle Exchange über Remote Desktop besonders langsam ist und besonders langsam aufbaut. Per Console auf dem Host gehts halt ganz gut.

Noch jemand eine Idee?
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Mitglied: certifiedit.net
23.07.2013 um 19:54 Uhr
Dann poste doch einfach mal die Konfig der beiden Dell Server. Sonst wäre auch eine möglichkeit, dass du durch den Nacktumzug irgendwas im hintergrund kaputt gemacht hast, wozu du uns aber keine Infos gibst.
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Mitglied: MrFloppy
24.07.2013 um 11:49 Uhr
Den Fehler mit dem Nacktumzug hab ich ja schon eingeräumt, aber was könnte ich dabei kaputt gemacht haben bzw. wie finde ich das heraus?
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Mitglied: psannz
24.07.2013 um 12:29 Uhr
Ok, nochmal zum Mitschreiben: Dein Storage ist eine externe USB2 (mit wohl maximal 30MB/s). Auf dieser USB HDD, deren Schreibcache wohl deaktiviert ist (wollen ja nicht das schlimmste vom Himmel Schrein) liegt eine dynamische VHD. Und die Platte hat wahrscheinlich auch noch ne crappy Queue Depth, dreht sich vielleicht sogar nur mit 5400 UPM?

Bei ner dyn. VHD geh mal von 20% Verlust aus. Bleiben max 24 MB/s. Bei etwa... 40 IO/s. Wow.... Vergleich das doch bitte mal mit den Werten die du beim Ex Calc errechnet hast.

Da muss dir doch klar sein warum dein Server träge reagiert!
Mach den Ressourcenmonitor auf, schau dir die Antwortzeiten an. Die werden mindestens im dreistelligen ms Bereich sein.

Und hast du nach dem Hypervisorwechsel die Integration Dienste neu installiert? Wohl auch nicht...
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Mitglied: MrFloppy
24.07.2013, aktualisiert um 15:49 Uhr
Als Storage jetzt komplett in die alte Form zurück verschoben (alter Server), Integrationsdienste neu installiert.. Leider immer noch keine Besserung!
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Mitglied: MrFloppy
25.07.2013 um 17:34 Uhr
Ich hab das Problem endlich gelöst und die Netzwerkkarte bzw die Einstellungen am neuen Host waren Schuld:

Virtual Machine Queueing deaktivieren (s . a. http://blog.osmicro.org/hyper-v-virtual-machine-very-slow-network-vmq/)
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Mitglied: eisenkarl
26.08.2013, aktualisiert um 09:42 Uhr
Super, dass du dein Problem doch lösen konntest. Aber war dann genau das, was ich gleich beschrieben habe.
Was genau hat nicht gepasst?

Lösung evtl nicht nur per Link, besser hier noch mal beschreiben.
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