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Windows Server Backup über iSCSI oder andere Software?

Frage Microsoft Windows Server

Mitglied: vBurak

vBurak (Level 1) - Jetzt verbinden

26.12.2013 um 17:47 Uhr, 8687 Aufrufe, 14 Kommentare, 1 Danke

Hallo,

wir nutzen mehrere Server mit unterschiedlichen Windows Server Versionen ein. Alles zwischen 2008 und 2012 R2. Einige davon sind virtuelle Maschinen, manche andere sind dedizierte Server z. B. als Domain Controller.

Mein Problem ist jetzt: Die bisherigen Backup Strategien sind alle nicht so gut wie ich es mir gedacht habe.

Wir nutzen seit längerer Zeit Acronis True Image Server und sind dann auf Acronis Backup & Recovery 11 und 11.5 umgestiegen. Soweit so gut, aber es kostet halt auch sein Geld. Für manche Server bin ich dann auf Windows Server Backup "umgestiegen". Das hatte zwei Gründe: Es waren kleine virtuelle Maschinen oder Systeme wie SQL oder Exchange wo ich hier und da höre, man sollte _ausschließlich_ Windows Server Backup für konsistente Backups nutzen.

Da die Möglichkeiten bei Windows Server Backup ja natürlich sehr gering sind und ich eine Versionierung der Sicherungen besitzen möchte (nicht nur immer eine letzte Vollsicherung), habe ich VHD-Disks über das Netzwerk angehängt. Also auf einem Windows 7 "Backup Server" liegen paar VHDs welche freigegeben sind. Diese werden dann an den Servern angefügt. Das läuft auch gut, nur ist das Problem, dass die VHDs nach einer gewissen Zeit einfach von selbst sich aushängen. Entweder wegen Netzwerkfehler oder Timeout oder was auch immer...

Aus diesem Grund dachte ich: Ich kann per iSCSI doch Disks anfügen und hier drauf sichern. Also wurde nun ein QNAP NAS angeschafft (es war eh eine Art "Backup-Server" notwendig, also gleich ein NAS System was auch iSCSI unterstützt). Das Anfügen funktioniert auch - nun ist mir allerdings eingefallen: Wie komme ich bei einem Restore auf das iSCSI Target? Die klassische Windows Server DVD hat bei "Computer-Reperatur" keinen iSCSI Initiator. Also komme ich doch an sich gar nicht auf die iSCSI LUNs?


Also nun stehe ich hier: Entweder ich kaufe für mehrere tausend Euro Backup Software für alle virtuelle und physische Maschinen und ignoriere ab sofort Windows Server Backup oder es gibt eine Möglichkeit wie ich das Windows Server Backup (was ich Tag für Tag immer mehr hasse) gescheit nutzen kann? Ist es außerdem wirklich so, dass nur Windows Server Backup konsistente Sicherungen für Systeme wie Exchange, SQL o. Ä. erstellt?

Ich lese auch ständig für virtuelle Umgebungen von veeam Backup. Sollte man sowas in Betracht ziehen?

Gruß,

Burak
Mitglied: Dani
26.12.2013, aktualisiert um 18:16 Uhr
Moin,
wo ich hier und da höre, man sollte _ausschließlich_ Windows Server Backup für konsistente Backups nutzen.
Solange die eingesetze Software auf Microsoft VSS zurückgreift, ist das kein Problem.

Wie sieht es mit Veeam bei dir aus? Die Backups einfach auf ein NAS ablegen und dieses vllt. noch spiegeln oder auf Tape schreiben lassen. Je nachdem wie groß euer Datenvolumen ist.

Aus diesem Grund dachte ich: Ich kann per iSCSI doch Disks anfügen und hier drauf sichern
iSCSI halte dafür nicht geeignet. Ich würde normal über CIFS die Datensicherungen ablegen. iSCSI müsstest du pro Server konfigurieren und einbinden. Falls aus einem Grund das Laufwerk nicht eingebunden wird oder defekt ist, kannst du nicht mehr zugreifen. EIne Freigabe funktioniert oder funktioniert nicht.

Die klassische Windows Server DVD hat bei "Computer-Reperatur" keinen iSCSI Initiator. A
Soweit ich aber weiß wird CIFS unterstützt. Somit kannst du dich mit der Freigabe auf dem NAS verbinden und das entsprechende Image auswählen.

SQL Express
Nutzen wir als sekundär Sicherung das Tool erfolgreich.

SQL-Standard
Hier nuitzen wir als sekundär Sicherung den Wartungsplan aus dem SQL Management Studio erfolgreich.

Wichtig: Sichere auf feden Fall alle Domain-Controller mit Windows Server Backup (zusätzlich). Falls es wirklich zum Worst-Case kommen sollte kann dir ein Microsoft Parnter bzw. der Support direkt helfen und du musst keinen Umweg über Veeam Support o.ä. gehen.


Grüße,
Dani
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Mitglied: wiesi200
26.12.2013 um 18:06 Uhr
Hallo,

Naja Windows Backup ist ansich nicht schlecht wenn man 1-2 Server sichern will.

Das von dir angesprochene Veeam ist genial wenn man nur VMs sichern will.
Ansonsten würd ich eher zu den Klassikern ArcServe oder BackupExec greifen wenn du was vernünftiges haben willst.
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Mitglied: vBurak
26.12.2013 um 18:18 Uhr
Hallo,

danke für die raschen Antworten .

Domain Controller sichere ich ausschließlich über Windows Server Backup. Das ist kein Thema. Ich habe da einiges gelesen warum man keine Image-Backups dafür einsetzen sollte ;).

Das NAS hat zwei Festplatten mit jeweils 2TB welche im RAID 1 laufen. Dateisystem ist nur ext3 bzw. ext4 möglich. Aber das sollte ja kein Problem sein, nehme ich an.

iSCSI wollte ich eigentlich nur nutzen, weil es wie ein direkt angeschlossene Festplatte erkannt wird. VHDs per Netzwerk funktionieren zwar teilweise aber Verbindung bricht irgendwann ab und WSB bei Netzwerkfreigaben speichert nur die _letzte_ Version (es wird immer wieder überschrieben).

Von BackupExec habe ich bzgl. den aktuellen Versionen schlechtes gehört. Ein Kollege will davon jetzt umsteigen, ein anderer meinte früher war es super aber inzwischen wirds immer schlechter. Ich war auch nie so ein großer Fan davon. ArcServe sagt mir nichts direkt.

Was ich auch noch kenne ist BackupAssist. Hat jemand damit Erfahrung? Ich habe nochmal bei Acronis geguckt, da wir das ja nutzen und wenn man das wirklich zentral verwalten will wird das locker für 4 Server eine Sache von 6000€. Ein bisschen happig finde ich...
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Mitglied: Dobby
26.12.2013 um 19:26 Uhr
Hallo,

Also wurde nun ein QNAP NAS angeschafft (es war eh eine Art "Backup-Server"
notwendig, also gleich ein NAS System was auch iSCSI unterstützt).
Dann "leiere" Deinem Chef bitte auch gleich noch die Kohle für ein vernünftiges Backuplaufwerk aus den "Rippen"
so etwas wie ein externes RDX USB 3.0 Laufwerk, mit mehreren Medien. Denn;
- Ein NAS ist kein Backup
- ein RAID ist kein Backup

Gruß
Dobby
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Mitglied: vBurak
26.12.2013 um 19:29 Uhr
Hallo,

das RAID kein Backup ist, ist mir klar. Warum darf ich ein NAS nicht als Backup Target nutzen?
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Mitglied: Dobby
26.12.2013 um 19:40 Uhr
Warum darf ich ein NAS nicht als Backup Target nutzen?
Davon redet dich gar keiner!
Ich sichere meine PCs und Workstations auch auf ein NAS
und dann eben noch einmal auf mehrere RDX Medien.

So habe ich die Daten alle dreimal vor Ort!!!
Und somit die Wahrscheinlichkeit, dass mir die Daten abhanden kommen, verringert
und die RDX Medien können auch noch ganz wo anders gelagert werden.

Gruß
Dobby
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Mitglied: vBurak
26.12.2013 um 19:44 Uhr
Gut, aber das ist ja nur noch mal eine Sache der Sicherheit. Wenn die Sicherung erstmal auf dem NAS liegt und diese auch funktionsfähig sind sowie von dort aus auch wieder herstellbar sind, dann kann ich schauen wie und ob man auf Disk-to-Disk-to-Tape geht. Aber ich will erstmal Schritt 1 erledigen ;).

Gruß,
Burak
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Mitglied: Dani
26.12.2013 um 20:16 Uhr
Dreimal gut und recht. Eine Sicherung gehört ausgelagert. Was passiert bei Brand, Hochwasser, etc...


Grüße
Dani
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Mitglied: GuentherH
26.12.2013 um 23:17 Uhr
iSCSI wollte ich eigentlich nur nutzen, weil es wie ein direkt angeschlossene Festplatte erkannt wird

Und damit auch über Windows Backup Blocklevel basierend gesichert wird. Damit hast du genau die Versionierung die du dir wünscht.

Wie komme ich bei einem Restore auf das iSCSI Target?

Entweder du baust dir eine DVD mit eingebautem iSCSI Funktionen (gibt einige Anleitungen dazu im Netz) oder du bindest das iSCSI Target über einen Windows 7 Client an und greifst dann über eine Freigabe auf das Backup zu. Beides läuft ohne Probleme. Einziger Nachteil, es kann nur das letzte Backup wiederhergestellt werden. Vorherige Versionen sind über die Netzwerkfreigabe nicht möglich.

LG Günther
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Mitglied: vBurak
27.12.2013 um 10:20 Uhr

Und damit auch über Windows Backup Blocklevel basierend gesichert wird. Damit hast du genau die Versionierung die du dir
wünscht.


Genau das wollte ich erreichen!


Entweder du baust dir eine DVD mit eingebautem iSCSI Funktionen (gibt einige Anleitungen dazu im Netz) oder du bindest das iSCSI
Target über einen Windows 7 Client an und greifst dann über eine Freigabe auf das Backup zu. Beides läuft ohne
Probleme. Einziger Nachteil, es kann nur das letzte Backup wiederhergestellt werden. Vorherige Versionen sind über die
Netzwerkfreigabe nicht möglich.


Ich versteh nicht warum Microsoft so eine Backup Funktion einbaut, bei welcher die Möglichkeiten so eingeschränkt sind. Man wird doch förmlich gezwungen eine Dritt-Anbieter-Software zu benutzen. Das Einbauen der iSCSI Funktionalität in die DVD ist wieder so ein Selbst-Bastelei-Kram, wo ich beim Restore darauf hoffen muss, das es funktioniert und das über Netzwerk auch beim Restore nur die letzte Version verfügbar ist, ist doch totaler Käse.

Was ich zumindenst schon ausprobiert habe: Beim Hyper-V Host die iSCSI Targets einbinden und der VMs als direkte Festplatte zuweisen. Es wird zwar erkannt aber bricht dann wieder ab. Ich habe aber auch das Gefühl das irgendetwas mit der iSCSI Verbindung nicht stimmt, das muss ich nochmal forschen.

Darf ich eure Meinung dazu erfahren was ihr an dieser Stelle tun würdet? Ich wäre auch offen Backup Software für die Systeme zu kaufen. Aber die sichern doch heutzutage alle image-basierend. Wie soll ich bei Exchange z.B. einzelne Daten wieder herstellen?

Lohnt sich veeam Backup Essential für einen 2-Sockel Server mit 2 VMs? Vielleicht kommt in ferner Zukunft noch 1-2 VMs drauf, aber mehr denke ich auch nicht.
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Mitglied: jsysde
27.12.2013 um 10:22 Uhr
Moin moin.

WSB ist schon brauchbar, wenn man die Einschränkungen kennt. :-\
Die Geschichte mit iSCSI ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits praktisch, weil WSB es als "lokales" Laufwerk erkennt und somit auch Inkremente sichern kann, andererseits bist du ja selbst schon über den Punkt Restore gestolpert, da wird's dann blöd. Bau dir ne Boot-DVD mit WinPE Builder und binde den iSCSI-Initiator dort mit ein, dann kannst du auch aus der PE-Umgebung heraus auf dein iSCSI-Target zugreifen und entsprechend wiederherstellen.

Aber Obacht!
Bei "Blech" (also phys. Servern) _immer!_ testen, ob die passenden Treiber in der PE-Umgebung sauber laufen - nutzt ja nix, wenn du von DVD bootest, dein iSCSI-Laufwerk zwar mounten kannst, das Restore aber nicht klappt, weil z.B. der Treiber für den RAID-Controller nicht eingebunden ist. Oder anders herum, RAID vorhanden, aber keine NIC. Die Szenarien sind vielfältig...

In Abhängigkeit von der Anzahl der phys. Server ist diese Methode also sehr aufwändig und fehleranfällig; davon abgesehen musst du sicherstellen, dass dein NAS, auf dem das iSCSI-Target liegt, immer verfügbar ist. Dazu gehört dann auch, nicht nur Ersatzplatten dafür auf Halde zu haben, sondern auch und vor allem ein passendes Ersatz-Netzteil usw. Auch hier ein sehr hoher Aufwand.

Was die Sicherung von DCs angeht: Hier ist WSB absolut das Maß der Dinge (sofern keine andere Backup-Software vorhanden ist), da nur darüber der SystemState korrekt gesichert wird und vor allen Dingen auch wieder korrekt wiederhergestellt werden kann. Ich empfehle dennoch, einen zweiten DC zu betreiben, auf den man im Notfall die FSMO verschieben ("seizen") kann, der kann auch gern virtuell sein. Macht das Leben einfacher, wenn das AD weiter läuft, während man den DC aus Blech konsistent wiederherstellt....

Für VMs taugt WSB imho nicht, da es ja innerhalb der VM läuft und damit einen recht hohen Ressourcenverbrauch hat. Hier sollte mal zu anderen Produkten greifen, die VMs per Snapshot direkt auf dem Host im Live-Betrieb sichern (können); wir setzen dafür DPM ein, das klappt recht brauchbar. Veeam sollte das aber auch können, wenn ich nicht irre.

Von Produkten wie TrueImage habe ich mich mit Erscheinen von Windows 7/Server 2008R2 endgültig verabschiedet, da diese ein Image direkt erstellen können; letztlich ist ein TIB-File nix anderes wie eine VHD, mit wenigen Mausklicks lassen sich die beiden Formate ja untereinander austauschen.

Cheers,
jsysde
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Mitglied: jsysde
27.12.2013 um 10:29 Uhr
Moin moin,

da haben sich unsere Posts wohl etwas überschnitten...

Zitat von vBurak:
Ich versteh nicht warum Microsoft so eine Backup Funktion einbaut, bei welcher die Möglichkeiten so eingeschränkt sind.
Man wird doch förmlich gezwungen eine Dritt-Anbieter-Software zu benutzen.
Oder die Microsoft-Strategie weiter zu verfolgen: Data Protection Manager (DPM).

Das Einbauen der iSCSI Funktionalität in die
DVD ist wieder so ein Selbst-Bastelei-Kram, wo ich beim Restore darauf hoffen muss, das es funktioniert und das über Netzwerk
auch beim Restore nur die letzte Version verfügbar ist, ist doch totaler Käse.
Hatte ich ja eben schon geschrieben....

Darf ich eure Meinung dazu erfahren was ihr an dieser Stelle tun würdet? Ich wäre auch offen Backup Software für
die Systeme zu kaufen. Aber die sichern doch heutzutage alle image-basierend. Wie soll ich bei Exchange z.B. einzelne Daten wieder
herstellen?
Mit der entsprechenden Software, da kommst du um Löhn-Soft nicht drum herum. Ich rate von Experimenten dringend ab; Exchange ist zwar relativ unverwüstlich, aber mit genügend Rumprobiererei kann man so ne Datenbank auch mal crashen, das wird dann unschön.

Cheers,
jsysde
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Mitglied: vBurak
27.12.2013 um 11:05 Uhr
Hallo,


WSB ist schon brauchbar, wenn man die Einschränkungen kennt. :-\

Hehe, wenn man ja ein direkt angeschlossenes Laufwerk benutzt, stellt es ja auch keine Probleme dar. Aber wer macht das schon bei mehreren Servern? Da ist die Verwaltung alleine schon ein Riesen Aufwand.



Was die Sicherung von DCs angeht: Hier ist WSB absolut das Maß der Dinge (sofern keine andere Backup-Software vorhanden
ist), da nur darüber der SystemState korrekt gesichert wird und vor allen Dingen auch wieder korrekt wiederhergestellt werden
kann. Ich empfehle dennoch, einen zweiten DC zu betreiben, auf den man im Notfall die FSMO verschieben ("seizen") kann,
der kann auch gern virtuell sein. Macht das Leben einfacher, wenn das AD weiter läuft, während man den DC aus Blech
konsistent wiederherstellt....

Ja, den DC sichere ich mit wbadmin per Skript jeden Abend. Das ist ein Server 2008 Server also ist hier WSB auch nicht so sehr ausgereift. Zusätzlich sichere ich per Acronis Backup & Recovery den gesamten Server, da hier auch ca. 500GB Dateien liegen, welche komprimiert werden sollten.


Für VMs taugt WSB imho nicht, da es ja innerhalb der VM läuft und damit einen recht hohen Ressourcenverbrauch hat. Hier
sollte mal zu anderen Produkten greifen, die VMs per Snapshot direkt auf dem Host im Live-Betrieb sichern (können); wir
setzen dafür DPM ein, das klappt recht brauchbar. Veeam sollte das aber auch können, wenn ich nicht irre.

Okay, ich dachte sowas wie Snapshost ist tabu? Spielt das gar keine Rolle was für ein Server da virtualisiert wird (Exchange, SQL oder sonst was; abgesehen von DC)? Data Protection Manager ist ja von Microsoft, ich nehme an die Software kostet einiges an Geld und übersteigt sicher das Budget für so einen einfachen Hyper-V Server den wir haben.

Von Produkten wie TrueImage habe ich mich mit Erscheinen von Windows 7/Server 2008R2 endgültig verabschiedet, da diese ein
Image direkt erstellen können; letztlich ist ein TIB-File nix anderes wie eine VHD, mit wenigen Mausklicks lassen sich die
beiden Formate ja untereinander austauschen.


Ja, Acronis ist bei mir so ne Art Hass-Liebe. Server und PCs die offline sind kann man damit wunderbar sichern und wiederherstellen. Online Server unter Bedingung. Wie gesagt nutzen wir das schon für einige Server ein, einen richtigen Restore hatten wir zum Glück nie. Letztendlich nutze ich es aber ja auch primär für File Server für die Versionierung der Daten + Komprimierung.


da haben sich unsere Posts wohl etwas überschnitten...


Jo, hat mich auch gewundert - so schnell eine Antwort

Oder die Microsoft-Strategie weiter zu verfolgen: Data Protection Manager (DPM).

Ja, aber ich nehme an das ist für sehr große Umgebungen genau wie der System Center Manager? Für einen einzigen Hyper-V Host mit 2 VMs und 2 physischen Maschinen lohnt sich sowas nicht, oder etwa doch?


Mit der entsprechenden Software, da kommst du um Löhn-Soft nicht drum herum. Ich rate von Experimenten dringend ab; Exchange
ist zwar relativ unverwüstlich, aber mit genügend Rumprobiererei kann man so ne Datenbank auch mal crashen, das wird
dann unschön.


Was meinst du mit Löhn-Software? Das mit Experimenten will ich ehrlich gesagt auch vermeiden. Ich werde wohl auch von diesem iSCSI Kram Abstand halten. Lieber zahlt der Kunde ein bisschen mehr Geld und ich kann in Ruhe schlafen, so das ich bei einem Restore nicht in soviele Probleme gerate.


Ich würde mir jetzt Angebot für veeam Backup Essentials einholen für den Hyper-V Host. Dann schaue ich mir eventuell noch BackupAssist an für den Exchange Server. Hier gibt es auch ein Exchange AddOn, was mir nach deren Angabe einzelne E-Mails, Kontakte usw wiederherstellt.

Grüße,
Burak
Bitte warten ..
Mitglied: GuentherH
27.12.2013 um 14:42 Uhr
Ich versteh nicht warum Microsoft so eine Backup Funktion einbaut, bei welcher die Möglichkeiten so eingeschränkt sind

Windows Backup ist für das Backup auf externe Medien gedacht. Nichts anderes steht in allen HowTos.

Das Einbauen der iSCSI Funktionalität in die DVD ist wieder so ein Selbst-Bastelei-Kram, wo ich beim Restore darauf hoffen muss, das es funktioniert

Das schreibt man aber auch nur dann, wenn man nie einen Disaster Recovery Test durchführt

und das über Netzwerk auch beim Restore nur die letzte Version verfügbar ist, ist doch totaler Käse.

Bei einem Disaster Recovery wird man eigentlich immer die letzte Version verwenden.

Man wird doch förmlich gezwungen eine Dritt-Anbieter-Software zu benutzen

MS behauptet auch nicht mit Windows Backup eine allumfassende Lösung anzubieten. Dazu gibt es eben 3rd Party Produkte. Einige wurden schon erwähnt, eines das ich dir empfehlen kann findest du hier - http://www.altaro.com/

Wie soll ich bei Exchange z.B. einzelne Daten wieder herstellen?

Das kann z.B. Altaro

LG Günther
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