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Windows Server - Virtualisierung für kleine Firma sinnvoll?

Frage Microsoft Windows Server

Mitglied: C-Schroeder

C-Schroeder (Level 1) - Jetzt verbinden

15.03.2011 um 19:50 Uhr, 12482 Aufrufe, 13 Kommentare

Server für kleinen Betrieb neu aufsetzen... welche Software ist sinnvoll

Hallo Leute...

beabsichtige unseren Server neu aufzusetzen und brauche da mal eure Unterstützung...
Wir sind ein Handwerksbetrieb mit gut laufendem Online-Shop, momentan 5 Clients und nutzen den Server als Fileserver,
SQL-Datenbank, Fax und Mailserver...

vorhandene Hardware (sollte wieder eingesetzt werden):
- Intel Quad-Core 2,8 Ghz
- Intel Mainboard mit 2 Gigabit Netzwerk-Schnittstellen
- 8 GB Ram
- Hardware Raid Controller (wird mit neuen SATA Platten 4x1 TB neu ausgestattet), evtl. Raid 1 zusätzlich für BS

eingesetzte Software:
- Office
- Outlook (-> Exchange)
- Activefax
- sage Handwerk (-> SQL)
- sage Classic Line

jetzt zu meinen Fragen:

Wegen der vielfältigen Möglichkeiten, z.b. relative Hardware-Unabhängigkeit, Möglichkeit der Verschiebung von VMs auf andere
Server (momentan noch nicht erforderlich), Backup-Möglichkeiten usw.., dachte ich an eine Virtualisierung mit Hyper-V Server R2.

Das erste Problem das mir bei der Recherche auffiel ist, das die Faxsoftware (serielles Modem) anscheinend nicht mehr läuft, möchte
natürlich nicht extra für den Faxserver getrennte Hardware laufen haben).

Als zweites bleibt die Sache mit der Performance. Man kann ja einen SBS 2011 virtualisieren und zusätzlich den dazu gehörenden
SQL Server als zweite VM. Wenn ich das richtig gelesen haben soll der SQL nicht auf dem SBS 2011 installiert werden.


Jetzt mal unabhängig von den Kosten der Lizenzen usw..... das muss man mit Kosten/Nutzen natürlich abwägen aber was ist in unserem
Fall wirklich sinnvoll und läuft am besten???

-> Virtualisierung ja/nein

-> welches Betriebssystem/-e


Danke für die Hilfe...

Gruß

Carsten Schröder
Mitglied: martin-s
15.03.2011 um 20:08 Uhr
Hallo!

Ich würde den Arbeitsspeicher des Servers auf 12GB oder sogar 16GB aufrüsten,
und dann überprüfen ob der vmWare ESX(i) Server darauf läuft.
Sollte dieser nicht laufen, bleibt noch immer die Möglichkeit mit dem Hyper-V Server
von Microsoft.
Diesen setzte ich persönlich auch ein und bin damit eigentlich ganz zufrieden.

Die Frage ist, ob ihr bereits einen SBS Server einsetzt?!?!
Wenn nein, wäre vielleicht die Überlegegung anzustellen, auf den SBS 2011 Premium
umzusteigen. Hier wäre dann die Lizenz für den Hyper-V Host enthalten, den SQL Server.

Solltest du dich für die Variante mit dem Hyper-V entscheiden, ist es möglich, das Backup
über die integrierte Backup-Funktion vom Windows Server zu betreiben.
Ich verwende auch diese Funktion, und habe auch schon ein Backup von einem virtuellen
Server zurückspielen müssen.

Solltest du noch Fragen haben, melde dich einfach!

LG

Martin
Bitte warten ..
Mitglied: C-Schroeder
15.03.2011 um 20:33 Uhr
Hallo Martin...

das vorhandene Mainboard kann offiziell nur 8GB verwalten..

Was mich grundsätzlich beschäftigt ist die Frage ob eine Virtualisierung Sinn macht,
oder in unserem Fall nur Performance frisst. Toll finde ich im Falle des Serverausfalls die
Möglichkeit eine Sicherung relativ schnell wieder lauffähig zu haben... auf anderer Hardware...

Momentan läuft ein normaler Windows Server 2008, kein SBS

Problem ist ja auch der Faxserver, oder gibt es da eine recht einfache Lösung?

Gruß

Carsten
Bitte warten ..
Mitglied: Endros
15.03.2011 um 21:01 Uhr
Hi,

die erste Frage, die ich mir gerade stelle: Wird der SQL-Server nur von den 5 Clients angesprochen bzw. der Sage-Installation oder ist der SQL-Server an den Onlineshop angeschlossen? Dies hat schließlich Auswirkungen auf die Belastung des SQL-Servers.

Die zweite Frage, die sich mir stellt: Wie stark ist der Server derzeit ausgelastet? Da Virtualisierung grundsätzlich mit einem gewissen Overhead verbunden ist, sollte man (beispielsweise) nicht auf gleicher Hardware ein System virtualisieren, welches ohnehin schon an seinen Lastgrenzen ist.
D.h. im konkreten:
  • wenn die CPU-Auslastung des Servers regelmäßig Spitzen über 90% erreicht -> noch mal drüber nachdenken
  • wenn die 8gb RAM voll ausgeschöpft werden -> über eine Aufrüstung nachdenken
  • wenn das RAID-System jetzt schon die Bremse bildet -> noch 3x darüber nachdenken
Die Auslastung der Festplatten kann man über den Systemmonitor erfassen. (physikalischer Datenträger -> Leseoperationen pro Sekunde, Schreiboperationen pro Sekunde, Bytes gelesen, Bytes geschrieben, ...). Achtung: gerade bei einem SQL-Server können die "Bytes gelesen/geschrieben" durchaus auch mal recht klein ausfallen, und die Platten trotzdem am Limit sein, weil ggf. sehr viele "zufällig verteilte" Zugriffe erfolgen.
Meiner Praxiserfahrung nach ist gerade in Virtualisierungsumgebungen das RAID 10 gegenüber dem RAID 5 vorzuziehen, auch wenn man dadurch deutlich weniger Speicherplatz zur Verfügung hat.


Spezielle Hardware ist meistens ein Problem.
Wenn das Fax wirklich über den seriellen Port betrieben wird, und nicht eine eingebaute PCI-Karte ist, dann hast du wahrscheinlich gute Chancen. Wir haben bei uns jetzt mehrere Jahre lang serielle Geräte in Windows-VMs im Betrieb. Und zwar mit dem kostenfreien vmWare Server 1.0.x (man hat sich damals aus Performance-Gründen gegen die 2.x entschieden; ESXi-kompatible Hardware war damals nicht vorhanden). Sowohl serielle als auch USB-Ports können beim vmWare Server problemlos an einen Gast (exklusiv) durchgereicht werden. Wir haben beides im Einsatz: seriell direkt und auch serielle Geräte (GSM-Modems) mittels Adapter an einem USB-Anschluß. geht.
Sofern ein "vollwertiges / großes" Host-Betriebssystem eingesetzt wird, also Windows direkt auf dem System läuft und die Virtualisierungslösung dann unter Windows läuft (z.B. vmWare Server oder eben Hyper V), kann "besondere" Hardware ja auch auf dem Host betrieben werden und der Rest eben in VMs ausgelagert werden. Die Option steht bei ESXi natürlich nicht zur Verfügung.

Gerade der Vorteil, Backups im laufenden Betrieb machen zu können, lohnt den Aufwand oftmals. Hierbei kann es sich nachher auch lohnen, einen "großen" Server in mehrere kleinere zu stückeln (also beispielsweise den Datenbank-Server in eine separate VM auszulagern), da sich kleinere VMs schneller sichern lassen und man hier auch unterschiedliche Sicherungsintervalle anwenden kann. Allerdings kostet das natürlich auch etwas: mehr Festplattenplatz und mehr Arbeitsspeicher (weil ja ein zusätzliches Betriebssystem installiert und betrieben wird) und eben auch Lizenzen. Man kann aber natürlich auch "große" VMs betreiben. Ist überhaupt keine Sache.

Was die ESXi-Kompatibilität angeht:
1. prüfe, was für Netzwerk-Chips auf dem Mainboard sind. Intel? Supi. Broadcom? Supi. Realtek: Pech gehabt... Lässt sich aber durch Einbau einer entsprechenden Karte ja leicht beheben / nachbessern.
2. mach dich schlau, ob ESXi den Status deines RAID-Controllers auslesen kann. Es ist immer ein gewisses Unwohlsein dabei, wenn man ESXi mit einem teuren Adaptec-Controller betreibt und nachher gar nicht mitbekommt, wenn / dass eine Festplatte ausfällt.


Gruß
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Mitglied: C-Schroeder
15.03.2011 um 21:10 Uhr
Hallo Endros,

der SQL Server wird nur für die Sage Software benötigt, ist aber die Software die auf den Clients am meisten benutzt wird.

Von der Auslastung dümpelt der Server meist vor sich hin, die momentane Bremse ist vermutlich das Raid 5, das werde ich
aber durch die 4 x 1 TB Platten (RAID 10 ?) aber ersetzen.

Das mit VMware Server oder Hyper-V auf Windows Server hab ich auch schon überlegt... Hier könnte ich die Fax-Software
auf dem Server laufen lassen und alles andere in VMs. Frage bleibt hier ob ein SBS und zusätzlich ein Windows Server für
SQL das optimale ist, oder 2 Windows Server einzeln und manuell eingerichtet.

Der Hauptspeicher ist durch SQL und Exchange immer voll genutzt, liegt aber an der Software..

Gruß

Carsten
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Mitglied: Endros
15.03.2011 um 21:42 Uhr
Also wenn du beispielsweise vmWare Server unter Windows einsetzen möchtest, dann ist eigentlich nur wichtig, dass das betreffende Windows-System
1. deine Hardware ausschöpfen kann (hier: 8gb RAM nutzen kann... 64bit Version und gut ist)
2. stabil läuft <--- es gibt nur wenige Dinge, die nerviger sind, als eine vermurkste Win-Installation, die alle paar Wochen abstürzt und dabei jedes mal 15-20 VMs mit in den Tod reisst (also bis zum Reboot des Hosts etc.)
3. halt dein Faxserver drauf läuft, sofern der nicht in einer VM laufen könnte

Wie gesagt: wenn die Fax-Geschichte ein externes Modem mit seriellem Anschluß ist, dann stehen die Chancen gut, dass es in einer VM funktionieren könnte. Meinetwegen sogar in einer Win XP oder Win 2000 VM (wenn es um Lizenzkosten geht)

Was Exchange betrifft: Habe mir neulich sagen lassen, dass die ganz neue Exchange-Version *deutlich* optimiert wurde, was den Einsatz in virtuellen Umgebungen betrifft. Soll jetzt wohl deutlich ressourcen-schonender laufen. Ansonsten: kommt natürlich darauf an, was ihr von Exchange alles nutzt. Aber schon mal über einen "kostenlosen" Linux Mailserver nachgedacht? Postfix & Co... Lizenzgebühren: Null Euro. Ressourcen-Belastung: Deutlich geringer. Funktionsumfang: etwas anders (Stichwort Termine / Kalender).

Was den SQL-Server betrifft: meiner bisherigen Erfahrung nach dauern Datenbank-Backups innerhalb einer VM länger (weil die Festplatten-Performance etwas schlechter ist). Hier lohnt es sich oftmals, sich von alten Kamellen zu trennen und in den Datenbanken mal ein wenig aufzuräumen.

Was das RAID betrifft: beobachte einfach mal den Server eine Zeit lang intensiver (Zahlen, Zahlen und noch mals Zahlen messen/beobachten/notieren !!! -- perfmon.msc ist dein Freund und Helfer), ob er mehr Lese- oder mehr Schreibzugriffe macht. Und ob es dabei um größere (sequentielle) oder kleinere Zugriffe geht. Je mehr du schreibst und je kleiner dabei die Datenmengen, um so eher empfehle ich RAID 10. Selbst beim Lesen muss ein RAID 5 nicht unbedingt schneller sein. Zumindest habe ich gestern an einem HP Smart Array P400 mit 5x 73gb SAS im RAID 5 genau die gleichen Lese-Leistungen erreicht wie mit 4x 73gb SAS im RAID 10. Jedoch konnte die VM fast doppelt so schnell auf das (halt deutlich kleinere) RAID 10 schreiben wie auf das große RAID 5. Sowohl sequenziell (kopieren großer Dateien) als auch zufällig (kleine 8k-Blöcke, wie sie vom SQL-Server häufig geschrieben werden, wenn es nur ein kleines Update über wenige/einzelne Datensätze ist).
Ich hatte das schon erwartet, aber habe es aus Neugierde halt noch mal intensiv durchgemessen. Jetzt ist die 5. Platte wie geplant die Hot Spare ;)
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Mitglied: sachse4u
21.03.2011 um 15:19 Uhr
Hallo Carsten,

ich habe selbst vor einem Monat eine ähnliche/ fast identische Umgebung virtualisiert und bin bis jetzt noch nicht glücklich.
Hier kurz meine Daten:

- 2x Opteron 8-Core 2,4 GHz
- 64GB RAM
- Adaptec MaxCache Controller mit 64GB SSD
- 5 x 300GB 15k SAS-Platten im RAID 5
- 2 x 2TB SATA im RAID 1

Darauf läuft dann ein Windows 2008 Server R2 mit Hyper-V.
Als VMs habe ich:
- SBS 2011 (AD, Exchange, Fax-Server, Printserver, Fileserver) (16GB RAM, 4 vCPU)
- W2k8 R2 für SQL-Server 2008, sage ClassicLine, sage HWP (16GB RAM, 4 vCPU)
- W2k8 R2 als Terminalserver (5 User mit Outlook, Office, HWP, CL) (8GB RAM, 4 vCPU)

Das Fax habe ich über einen LANCOM-Router mit ISDN (LANCAPI) und dem Windows Faxserver gelöst.
Backup über Windows-Backup auf interne HDD und anschließend robocopy auf rotierende externe HDDs.

Aufpassen muß man bei Installation/ Updates vom HWP, das kommt mit dem Benuterkontenschutz (UAC) von W2k8 R2 nicht so gut klar.

Technisch funktioniert soweit alles soweit, aber es ist ewig langsam. Es kommt immer wieder vor, das für ein paar Sekunden gar nichts geht und das HWP ist generell langsam.

Entscheidend ist offensichtlich die Konfiguration der Netzwerkkarten (Offloading deaktivieren), hat bei mir aber nicht den gewünschten Effekt gebracht (Netzwerkdurchsatz jetzt bis 80MB/s vorher bis 20MB/s).

Ich bin noch am Suchen und werde als nächstes mich noch mal an den Platten zu schaffen machen und RAID 10 versuchen.

Soweit mein Erfahrungsbericht.
Hinweise, wie man den Hyper-V beschleunigen kann nehme ich gern entgegen

Gruß

Friedemann
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Mitglied: C-Schroeder
21.03.2011 um 16:22 Uhr
Hallo Friedemann,

wenn ich dein Bericht lese werde es wohl vorher mal ausprobieren müssen; mein Technet Abo müßte noch aktiv sein.
Direkt mal nachschauen ob der SBS da verfügbar ist...

Ich wollte beiden VMs jeweils 2 vCPU und getrennte Netzwerkkarten zuweisen. Es sind ja nur 5 Clients die gleichzeitig
aktiv sind, von der CPU Leistung sollte es reichen. Ob 8 GB Ram für die beiden VMs reichen muß ich abwarten. Sonst
muß doch noch neue Hardware her.

Sind 4 vCPU überhaupt sinnvoll? Es stand mal irgendwo (Quelle müßte ich nachschauen) das mehr als 2 vCPU die VM
verlangsamen können.

Das mit den Updates von Sage und der UAC hat mir schon graue Haare beschert, Katastrophe. Bei sage Handwerk geht
es noch; bei Classic Line muß man erst einen lokalen Administrator einrichten (als Administrator ausführen reicht nicht).

Gruß

Carsten
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Mitglied: sachse4u
21.03.2011 um 16:48 Uhr
Hallo Carsten,

eine VM kann immer nur dann rechnen, wenn die volle Anzahl an CPU-Kernen zur Verfügung steht. Da ich aber 16 Kerne im Host habe kann ich ruhig 12 fest vergeben. Es bleiben also immer noch 4 Kerne übrig und es wird noch nichts langsamer. So habe ich das jedenfalls verstanden.
Ich habe natürlich schon mal probiert, ob sich mein Problem löst, wenn ich weniger Kerne zuordne - kein Erfolg.

Gruß

Friedemann
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Mitglied: Lochkartenstanzer
21.03.2011 um 20:37 Uhr
Wichtig: für jde VM eigenes Raid1-Plattenpaar vorsehen oder oder höchstens 2 VMs pro RAID1-Plattenpaar vorsehen, wenn man nicht gleich SSD nimmt. Ansonsten bremsen sich die VMs, insbesodere bei Datenbankzugriffen, massiv aus.

Ich habe erst kürzlich eine kleine Firma (12User) auf VMs mit Hyper-V umgestellt und es läuft deutlich schneller als die "alten" Kisten. Alle Server Printserver, 2 Fileserver, 1 Terminalserver, 1 x WaWi, 1xFax/Email sind jetzt auf 2 identische Hardware-Kisten verteilt, die bei Bedarf die VMs der anderen übernehmen. fax erfolgt mit Remote CAPI über ein USB-ISDN-Modem, das am Hyper-V hängt.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
24.03.2011 um 22:04 Uhr
Zitat von sachse4u:
- 5 x 300GB 15k SAS-Platten im RAID 5

Das ist der Fehler:

Entweder für jede VM ein eigenes RAID1 oder SSDs mit RAID5/RAID6

lks

Achtung SSDs nur zu maximal 80% partitionieren/nutzen, weil die sonst zu langsam werden können. (Nicht jeder RAID-Controlelr unterstützt TRIM).
Bitte warten ..
Mitglied: Endros
26.03.2011 um 13:36 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:
> Zitat von sachse4u:
> ----
> - 5 x 300GB 15k SAS-Platten im RAID 5

Das ist der Fehler:

Entweder für jede VM ein eigenes RAID1 oder SSDs mit RAID5/RAID6



Zitat von Lochkartenstanzer:
Wichtig: für jde VM eigenes Raid1-Plattenpaar vorsehen oder oder höchstens 2 VMs pro RAID1-Plattenpaar vorsehen, wenn
man nicht gleich SSD nimmt. Ansonsten bremsen sich die VMs, insbesodere bei Datenbankzugriffen, massiv aus.


Aus meiner persönlichen Erfahrung mit vmWare-Produkten, nicht mit Hyper-V, kann ich das mit dem eigenen RAID1-Plattenpaar pro VM nicht ganz nachvollziehen. Wir haben hier beispielsweise 2 SQL-Server, einen Linux-Fileserver, Mailserver und noch bissl Kleinkrams auf zwei 7200er SATA-Platten (RAID 1) laufen. Gab bisher nie Probleme damit.
Auf einer mittlerweile leicht betagten PowerEdge (Dell PowerEdge 860 , Pentium D 3.0 GHz, 8 GB DDR2 ECC RAM, eine einzelne SATA-Platte mit 7200 rpm, kein Raid...) liefen kürzlich noch 12 oder 13 VMs, die allerdings zugegebenermaßen größtenteils recht bescheiden in den Anforderungen waren. Lediglich 2 Windows-VMs verbrauchten aufgrund der dort laufenden Anwendungen jeweils 500-700 MHz. Performance-Probleme hatten wir auch dort nicht.

Es kommt immer sehr auf die konkreten Anforderungen der Systeme drauf an. Für einen schweren Exchange-Server wird ein einzelnes Plattenpaar ggf nicht ausreichen, bei leichten VMs passen locker 10+ VMs auf ein Plattenpaar...
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Mitglied: Lochkartenstanzer
26.03.2011 um 18:08 Uhr
OK. Ich habe vermutlich zu arg pauschaliert:

RAID5 mit normalen Pestplatten ist auf jeden Fall meist zu langsam, wenn man viele VMs auf diesem RAID laufen lassen will.

Bei den RAID1 Platten hängt es tatsächlich davon ab, welche Systeme darauf laufen sollen. Faustregel: Sobald Datenbanken , oder Andwendungen mit vielen wahlfreien Zugriffen auf die Platten laufen sollen, bremsen sich die VMs gegenseitig aus. Selbst bei den heute üblichen 1-2 ms mitterer Zugriffszeit kommt man kommt man selten über 1-2k IO/s hinaus. udn wenn das sich mehre VMs teilen müssen, wirds eng.

Hingegen sind natürlich Systeme, die kaum HD-Zugriffe haben, durchaus kummulierbar. Nur das gleichzeitige booten aller Maschinen gerät zur Geduldsprobe.

lks
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Mitglied: Endros
26.03.2011 um 18:33 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:
OK. Ich habe vermutlich zu arg pauschaliert:

RAID5 mit normalen Pestplatten ist auf jeden Fall meist zu langsam, wenn man viele VMs auf diesem RAID laufen lassen will.

Bei den RAID1 Platten hängt es tatsächlich davon ab, welche Systeme darauf laufen sollen. Faustregel: Sobald Datenbanken
, oder Andwendungen mit vielen wahlfreien Zugriffen auf die Platten laufen sollen, bremsen sich die VMs gegenseitig aus. Selbst
bei den heute üblichen 1-2 ms mitterer Zugriffszeit kommt man kommt man selten über 1-2k IO/s hinaus. udn wenn das sich
mehre VMs teilen müssen, wirds eng.

Hingegen sind natürlich Systeme, die kaum HD-Zugriffe haben, durchaus kummulierbar. Nur das gleichzeitige booten aller
Maschinen gerät zur Geduldsprobe.

lks


Bzgl Raid 5 habe ich mich ja schon geäußert. In den Umgebungen, wo ich arbeite, nicht für VMs geeignet, da unsere VMs zu 95-99% nur schreiben, nicht lesen. Und das in kleinen Häppchen, kein Streaming. Da ist Raid5 einfach das falsche Raid-Level.
Bzgl der gegenseitigen Ausbremsung von VMs habe ich das gestern erst wieder leidvoll unter Windows gesehen. Ein Windows-Host (W2k Adv Srv mit einem Core2Quad Q9550 und 8gb DDR2 RAM) mit vmWare Server 1.0.9, auf dem 6 VMs auf einer einzigen SATA-Platte liefen, ist gestern mal wieder plattentechnisch überlastet gewesen. Ging ja mal gar nicht mehr... RAM und CPU im grünen Bereich, die HDD LED flackerte zeitweilig nicht mal mehr, sondern war dauer-on. Die Platte selbst schafft locker 60-70 zufällige Zugriffe, mit Schreibcache bis zu 100 IOPs. Die eine VM (W2k3 Terminal Server), die vermutlich einen guten Anteil an der Misere hatte, wollte nachher gar nicht mehr sauber herunterfahren. Hat ewig gedauert, nach 5 Minuten habe ich die VM hart ausgeschalten. Habe dann noch eine zweite VM heruntergefahren.
Beide VMs auf einen ESX-Host (ESXi 4.1 U1) gepackt und dort dümpeln sie aktuell mit zusammen knapp 10 IOPs herum. Die eine mit durchschnittlich 1,7 IOPs (der Terminalserver, ich mache da momentan kaum was drauf ^^) und die andere mit 6,9 IOPs (der SQLServer). -- Zugegeben, vor 1-2 Stunden hat der Terminalserver mal kurzfristig (2-4 Minuten lang) ~600 IOPs verbraten. Da hat bestimmt jemand mal rumgespielt
Ich habe das Gefühl, dass Windows damit einfach deutlich schlechter zurecht kommt. Allerdings habe ich natürlich keinen Vergleich zu Hyper-V.

Was ich definitiv unterschreiben kann ist das gleichzeitige Booten "aller" Maschinen. Auf einem unserer Windows-Hosts, der nicht 105%ig stabil war und gelegentlich mal einfror, war das anschließende starten von 16-18 VMs immer ein Alptraum. Da half nur eine klare Priorisierung. ESXi nimmt einem hier ein gutes Stück Arbeit ab, indem man eine klare Autostart-Reihenfolge definieren kann und dabei ganz individuell den Zeitabstand zur vorherigen / nächsten VM (in Sekunden) definieren kann. Booten beispielsweise 3 VMs parallel (von einer Platte), wird ja immer wieder "von woanders" gelesen, was natürlich viel länger dauert, als die 3 VMs nacheinander zu booten. Ausserdem kann man auf die Weise auch sicherstellen, dass beispielsweise der DomainController schon "da" ist, bevor ein Client sich anmelden möchte
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