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GELÖST

Zusammenspiel bzw. -hang: Router, ISP, Gateway und Server

Frage Netzwerke DSL, VDSL

Mitglied: wolfgang1950

wolfgang1950 (Level 1) - Jetzt verbinden

21.04.2014, aktualisiert 12:16 Uhr, 3884 Aufrufe, 11 Kommentare

Hallo (at)all,

da ich 'ständig' am Rechner sitze, setzen das Bekannte manchmal mit allumfassendem IT-Wissen gleich. Und so kommen öfter Fragen, die mich einfach überfordern und die ich auch mit Recherchen nicht alleine beantworten kann. Meine Stärke liegt ganz eindeutig auf der Anwenderseite und z. B. definitiv nicht auf der Admin-Ebene. Trotzdem versuche ich zu helfen, außerdem bin ich interessiert. Und deshalb bin ich jetzt hier gelandet.

Folgende Fragen hat meine Frau aus ihrer Firma mitgebracht: 'Nachdem ein DSL-Router eine dynamische IP-Adresse über PPPoE erhalten hat, welche Server des ISP sind dann am Zugriff auf das Internet noch beteiligt? Wer fungiert als Gateway, wenn der Proxy-Server übergangen wird? Und wo wird z. B. das Server-Log gespeichert, das die Zuweisung der IP-Adresse nachvollziehbar macht?

Ich vermute mal, dass ein/e Mitarbeiter/in eine Weiterbildungsmaßnahme besucht. Egal wie, bei der Beantwortung dieser Fragen brauche ich Hilfestellung der Fachleute. Ich kann zwar die einzelnen Begriffe erklären, von der Materie selber verstehe ich aber zu wenig, um das Zusammenspiel erläutern zu können.

Kann ein/e Fachmann/-frau die Fragen hier beantworten und so formulieren, dass sie auch von Laien verstanden wird? Dann könnte ich den entsprechenden Beitrag einfach 1 : 1 weitergeben.

Vorab vielen Dank für jede konstruktive Antwort.

Gruß

Wolfgang
Mitglied: Xaero1982
21.04.2014 um 12:40 Uhr
Hallo Wolfgang,

ist doch alles eigentlich nicht so wild.

Zuallererst bekommen sämtliche ISPs einen gewissen Pool an IP Adressen zur eigenen Vergabe an ihre Kunden zugeteilt von der IANA.

Letztlich wird es bei dem ISP wie auch in einem kleinen Netzwerk eine Art DHCP Server geben. Dieser verteilt dann aus dem vorhandenen Pool von IP Adressen jedem Nutzer, der sich mit dem Internet verbindet eine IP Adresse zu. Die IP ist letztlich nichts anderes als ein digitaler Fingerabdruck. Digital deshalb, weil du ihn nicht "anfassen" kannst.
Diese IP bekommt dann dein Modem zugeordnet und von nun an ist dies über diese IP im Internet erreichbar (ausgenommen, wenn eine Firewall davor hängt).
Du bekommst von deinem ISP neben der IP, natürlich auch ein Gateway und DNS Server zugeordnet, denn ohne die geht nichts. Über diese geht dann dein Modem ins Internet. Dein PC o.ä. greift auf deinen Router zu und dieser leitet es letztlich weiter an dein Modem und dieses zum ISP.
Das Gateway wird in der Regel von deinem ISP zur Verfügung gestellt.

Die Logdatei ist bei deinem ISP gesichert, da nur die auf diese Daten zugreifen können sollten und in der Regel dürfen.


Ich hoffe, dass das so weit korrekt war Wenn nicht wird es sicher jemand korrigieren. Man lernt ja nie aus - und das ist bei mir zu lange her *hust*

Gruß
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Mitglied: Lochkartenstanzer
21.04.2014 um 13:10 Uhr
Zitat von Xaero1982:

Letztlich wird es bei dem ISP wie auch in einem kleinen Netzwerk eine Art DHCP Server geben.

Nicht nur "eine Art", sondern sogar konkret ein DHCP-Server.

lks
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Mitglied: Xaero1982
21.04.2014 um 13:19 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

> Zitat von Xaero1982:
>
> Letztlich wird es bei dem ISP wie auch in einem kleinen Netzwerk eine Art DHCP Server geben.

Nicht nur "eine Art", sondern sogar konkret ein DHCP-Server.

lks

Okay, ich war mir nicht sicher Aber was solls auch sonst sein ...

Gruß
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Mitglied: Lochkartenstanzer
21.04.2014 um 13:20 Uhr
Zitat von Xaero1982:

Hallo Wolfgang,

ist doch alles eigentlich nicht so wild.

Zuallererst bekommen sämtliche ISPs einen gewissen Pool an IP Adressen zur eigenen Vergabe an ihre Kunden zugeteilt von der
IANA.

Hierzulande eher vom RIPE


Letztlich wird es bei dem ISP wie auch in einem kleinen Netzwerk eine Art DHCP Server geben.

Nicht nur "eine Art", sondern sogar konkret ein DHCP-Server.

Dieser verteilt dann aus dem
vorhandenen Pool von IP Adressen jedem Nutzer, der sich mit dem Internet verbindet eine IP Adresse zu. Die IP ist letztlich nichts
anderes als ein digitaler Fingerabdruck.

Eher eine Adresse oder Hausnummer

Digital deshalb, weil du ihn nicht "anfassen" kannst.

Digital hat mit Anfassen gar nichts zu tun. digital ist etwas dann, wenn es nur diskrete werte annimmt und nicht nur stetige Werte.

Diese IP bekommt dann dein Modem zugeordnet und von nun an ist dies über diese IP im Internet erreichbar (ausgenommen, wenn
eine Firewall davor hängt).

Auch wenn eine Firewall davorhängt. man hat selten nur eine einbahn-Kommunikation, weil zumidnest die ACK-Pakete von TCp wieder zurück müssen.

Du bekommst von deinem ISP neben der IP, natürlich auch ein Gateway und DNS Server zugeordnet, denn ohne die geht nichts.

Die werden per DHCp Mitgeteilt, müsen aber nciht notwendigerweise benutzt werden. BEim gateway ist das natürlich kontraproduktiv, es sein denn man kennt andere gateways des Providers aber bein DNS kann man durchaus seine eigenen benutzten, was sogar ratsam ist, wenn man diverse Zensurfilter umgehen will.

Über diese geht dann dein Modem ins Internet. Dein PC o.ä. greift auf deinen Router zu und dieser leitet es letztlich
weiter an dein Modem und dieses zum ISP.
Das Gateway wird in der Regel von deinem ISP zur Verfügung gestellt.

Im LAN ist normalerweise der eigene Router das Gateway. Das Gateway 8den Router) des providers bekommen die Kisten im LAn gar ncith zu sehen.

Die Logdatei ist bei deinem ISP gesichert, da nur die auf diese Daten zugreifen können sollten und in der Regel dürfen.

Aber es gibt noch iele andere, die da auch drauf schauen könenn, insbesondere wenn der Provider mit den Wartungspaßwörtern nicht sehr sorgfältig umgeht.


Ich hoffe, dass das so weit korrekt war

Leidlich.

Wenn nicht wird es sicher jemand korrigieren.

partiell ja schon geschenen,

Man lernt ja nie aus - und das ist bei
mir zu lange her *hust*


ich schreibe nach nch etwas dazu, wenn ich etwas mehr Zeit habe (und aqui oder Uwe niciht schneller sind).

Buona Pasqua

lks
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Mitglied: Lochkartenstanzer
21.04.2014 um 13:22 Uhr
Zitat von wolfgang1950:

Kann ein/e Fachmann/-frau die Fragen hier beantworten und so formulieren, dass sie auch von Laien verstanden wird?

Schau mal da.

lks
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Mitglied: Xaero1982
21.04.2014 um 13:39 Uhr
lks, du hast mich leider missverstanden an manchen Stellen

Das Gateway stellt natürlich lokal der Router da, aber das leitet auch nur zum ISP weiter.

Zitat:"Digital hat mit Anfassen gar nichts zu tun. digital ist etwas dann, wenn es nur diskrete werte annimmt und nicht nur stetige Werte."
Ist für mich leider absolut nicht nachvollziehbar die Erklärung, sorry

Nun ja, also hätten bei mir alle im Haus eine Adresse wäre das schon merkwürdig und auch unter meiner Adresse wohnen mehr als eine Person. Das würde klappen, wenn es nur ein-Familien-Haushalte bzw. Häuser geben würde. Daher haut das aus meiner Sicht nicht hin.

Müssen sie nicht, aber die wenigsten Router stellen eine Möglichkeit zur Verfügung diese anzupassen. Ändert auch nichts an der Tatsache, dass sie vom ISP zur Verfügung gestellt werden und via DHCP an den Kunden verteilt werden.

Richtig, deswegen schrieb ich ja sollten und können dürfen.
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Mitglied: wiesi200
21.04.2014 um 14:23 Uhr
Zitat von Xaero1982:

Zitat:"Digital hat mit Anfassen gar nichts zu tun. digital ist etwas dann, wenn es nur diskrete werte annimmt und nicht nur
stetige Werte."
Ist für mich leider absolut nicht nachvollziehbar die Erklärung, sorry

Das Gegenstück zur Digitaltechnik ist ja die Analog Technik.
Die Digitaltechnik arbeitet mit abgestuften Werten (auch diskrete Werte) während Analog jeden beliebigen Wert zwischen den Stufen annehmen kann.

Und das hat mit Anfassen und nicht anfassen nicht's zu tun.
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Mitglied: aqui
21.04.2014, aktualisiert um 16:45 Uhr
Kleine Korrektur noch der Form halber:
Die Provider IP Adressen werden im Consumer Bereich nur bei Kabel TV und meist auch Glasfaser Providern per DHCP zugewiesen.
Bei DSL ist das nicht der Fall denn hier geschieht die dynamische Zuweisung per PPP genau per PPPoE und NICHT mit DHCP !
Kleiner aber feiner Unterschied !
Zusätzlich betreiben die Provider noch Voice Gateways wenn du einen Vollanschluss hast, also nicht mehr über klassische Telefonie Netze wie analoge oder ISDN Telefonie zuhause verfügst. Die Telefonie wird dann auch per VoIP und IP Pakete über das Internet zum Provider transportiert und dann dort in die "klassischen" Voice Netze weitergeleitet.
Das dürften dann auch die 2 wichtigsten Server aus Endkundensicht sein die aktiv vom Provider daran beteiligt sind. Den ganzen Transport der Internet Pakete machen dann die Router im Glasfaser Backbone des Providers bzw. die Koppelrouter zwischen den Providern an den großen Internet Exchange Points wie z.B. dem DE-CIX in Frankfurt oder AMS-IX in Amsterdam.
Du kannst aber davon ausgehen das die Provider noch zig andere Server haben die deine Zugangsdaten, Zeiten der Einwahl usw. usw. noch feiner protokollieren.
WO er das Log speichert musst du deinen Provider schon selber fragen. Das macht jeder logischerweise anders. Du kannst aber sicher davon ausgehen das du als kleiner "Otto Normaluser" darüber logischerweise keinerlei Auskünfte erteilt bekommst !
Das andere Dienste in und an den Providernetzen noch ganz andere "Server" betreiben und Daten sammeln wird dir durch die anhaltende Diskussion der letzten Monate ja nicht entgangen sein.

Wenn der lokale Proxy umgangen wird ist natürlich die IP Adresse des Internet Routers das Gateway, sofern man physischen Zugriff darauf hat. In der Regel verhindern das verantwortungsvolle Netzwerker aber mit einem entsprechenden Design.
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Mitglied: Xaero1982
21.04.2014 um 17:57 Uhr
Zitat von aqui:

Kleine Korrektur noch der Form halber:
Die Provider IP Adressen werden im Consumer Bereich nur bei Kabel TV und meist auch Glasfaser Providern per DHCP zugewiesen.
Bei DSL ist das nicht der Fall denn hier geschieht die dynamische Zuweisung per PPP genau per PPPoE und NICHT mit DHCP !
Kleiner aber feiner Unterschied !

Danke, deswegen schrieb ich es ja so, weil ich mir nicht sicher war

@wiesi200: Klingt logisch. Ich weiß nicht worauf ich das bezog...
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Mitglied: Lochkartenstanzer
22.04.2014 um 08:26 Uhr
Zitat von aqui:

Kleine Korrektur noch der Form halber:
Die Provider IP Adressen werden im Consumer Bereich nur bei Kabel TV und meist auch Glasfaser Providern per DHCP zugewiesen.
Bei DSL ist das nicht der Fall denn hier geschieht die dynamische Zuweisung per PPP genau per PPPoE und NICHT mit DHCP !
Kleiner aber feiner Unterschied !

Ich bezog mich auch nur auf das eine Art DHCP, denn wenn DHCP gemacht wird, ist es nicht nur eine Art davon. Das auch noch ganz andere Protokolle zum Einsatz kommen habe ich gestern wgen Zeitmangel nicht näher ausgeführt.

lks
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Mitglied: wolfgang1950
24.04.2014 um 17:45 Uhr
Nochmals vielen Dank an alle Fachleute, die geantwortet und Erklärungen angeboten haben. Ich werde das jetzt ausdrucken und an den eigentlichen Fragesteller weitergeben, der damit genügend substanzielles Futter hat, sich selber intensiv damit zu beschäftigen.

Gruß

Wolfgang
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