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IGEL Thinclients - Originales Linux installieren bzw Recovern (das kann eigentlich nur IGEL) ... ab Heute auch Du!

Anleitung Linux

Mitglied: Metacrawler

Metacrawler (Level 1) - Jetzt verbinden

23.01.2014, aktualisiert 04.04.2014, 10810 Aufrufe, 4 Kommentare, 2 Danke

Das ist mein erster Guide und hoffe um Verständnis, liest am besten die Anleitung zuerst einmal komplett und befolgt sie dann!

Disclaimer:
Auch möchte ich sagen, dass ich ein experimentierfreudiger Mensch bin, ich es für mich so herausgefunden habe und
meinen Thinclient wieder Leben eingehaucht habe! In diesem Tutorial stelle ich das ganze mittels VMware und einem "IGEL-Smart B2110 LX (G170c)"-Thinclient dar... Dieser Guide richtet sich an Administratoren, die einen IGEL-Thinclient mit dem IGEL-Linux recovern müssen, wenn ZB:

- Das Firmware-Update fehlschlug und Linux sich nicht mehr starten lässt.
- Die CF-Karte getauscht wurde... (und kein Image erstellt wurde)...
- Die CF-Karte kaputt ging oder dem Tode nahe war und getauscht wurde...
- Gebraucht mit original-Gerätelizenz (welche von IGEL als "gültig" angesehen wird) gekauft wurde und nichts drauf installiert war!

Ich stelle diese Anleitung NUR hier (auf administrator.de) zur Verfügung und bei externen Verlinkungen, achtet bitte auf die Regelungen von Administrator.de und den Urheberrechten. Also gibt nicht die Anleitung als euer "geschriebenes" Wissen aus, wenn es bereits hier veröffentlicht wurde!

Die Situation wurde zum mit VMware-Player und meinem Privaten Thinclient, welcher dem Schicksal unterlag nachgestellt...

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Der IGEL-Support ist die letzte Lösung um die Firmware (Das IGEL-Linux) wieder sauber auf eine CF-Karte zu installieren.
jedoch habe ich, Metacrawler einen anderen Weg gefunden, das nicht mehr vorhandene IGEL-Linux mithilfe des UDC
auf den Thinclient zu installieren.

Also fangen wir an:

  • In meiner Umgebung befindet sich:

- Ein Igel-Thinclient
- Ein RIS-Server auf Linux oder Windows Basis oder einen Router mit OpenWRT, eine Fritzbox mit Freetz, welche das booten über Netzwerk erlaubt (PXE)
- Der Techniker-PC (an dem Du hoffentlich gerade sitzt...)
- Ein Programm welches MD5-Prüfsummen ermittelt und anzeigt (md5sum, hashtab)
- Die IGEL-Linux-Firmware des Thinclients (am besten die aktuellste die es gibt)

1. Wir besorgen uns das, für unseren Thinclient gedachte Firmware-Image (von: http://www.myigel.biz/?forcedownload ), mein Thinclient benötigt eine "SMART LX 21x0 Linux 3.12.300 " - Firmware ....

25039d5ebf9df4ef080381f4594cd03d - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

und entpacken diese nach: "C:\igel_fw_orig\b2110"... In diesem Ordner liegt nun eine SYS, USR, VER, ZIP und OPT-Datei (oder ein paar mehr)!

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2. Wir laden uns nun das "ris-Paket" des IGEL-"UNIVERSAL_DESKTOP_CONVERTERS" runter und füttern damit unseren "TFTP-Server...". Dieses Packet benötigen wir nur, um das IGEL-Linux zu installieren. Bedenkt, dass die Lizenz-Prüfung hier nutzlos und nicht funktionieren wird (UDC kann es nicht prüfen und vermerken, dass wir eine EVAL-Lizenz haben!

155dd323482f3dee78f5d45b698c9ac7 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Nun achtet auf die Konfiguration der "pxelinux.cfg/default" aus diesem UDC-Paket und passen die Konfiguration an unsere Umgebung an
(Achtet aber auf das "udc_url=" !!!)

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und versuchen nach dem wir den UDC integriert haben, diesen auf dem besagten Thinclient zu starten.

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Nach dem Startvorgang des UDCs, wird uns der Assistent jedoch melden, dass einige Dateien fehlen! ("<Pfad zur udlx.inf>/udlx.inf") , welches wir Ihm nun auch noch geben müssen, jedoch aber erstmal "zusammen-stricken" müssen... dazu nun mehr:

5766f5f64d4dbbf06615d88e0245eed8 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

3. Statt das 500MB große Linux-Paket zu nehmen, welches wir NUR brauchen, um die "udlx.inf" zubekommen nehmen wir die unten gepostete udlx.inf und passen nun das Firmware-Image für den unbrauchbaren Thinclients an. Im Pfad "C:\igel_fw_orig\b2110" liegen Dateien, welche angepasst (also umbenannt) werden müssen (Muster: Quell-name -> Ziel-name):

01.
- smart2110lx.sys -> udlx.sys 
02.
- smart2110lx.opt -> udlx.opt 
03.
- smart2110lx.usr -> udlx.usr 
04.
- smart2110lx.ver -> udlx.ver 
05.
- licences_smart2110lx.zip -> licenses_universal_desktop.zip
  • Solltet ihr weitere Dateien haben, zb "smart2110lx.<SonstNochWas>", so werden diese nach "udlx.<SonstNochWas>" benannt und in der "udlx.inf" als Partition ("[PART]") angegeben!

4. Nun brauchen wir die "udlx.inf", welche bereits von mir angepasst ist und ich hier poste und kurz beschreiben werde:

    • "Size" gibt die Ziel-Partitionsgröße an! (ich habe jeweils bei meiner 2GB CF, ausreichend große Partitionen genommen (UDC addiert die einzelnen Partitionen!):

    Sys: 50MB
    usr: 900MB
    opt: 900MB

    900MB + 900MB + 50 = ca. 1850 MB

    • Bei einer 128MB CF müsste das ganze so ausschaue:

    sys: 30MB
    opt: 30MB
    usr: 50MB

    30 + 30 + 50 = 110MB

    • "hash": Die Hashwerte müssen dann, mit euren entsprechenden Datei-Hashes ersetzt werden"
    • "Name" is der Name der Partition, welcher aus den Dateien abgeleitet wird: "sys" kommt von udlx."sys"
    • "number", die Reihenfolge wie das FW geschrieben wird, eigentlich nichts zu sagen außer dass sie nicht doppelt sein sollte!

    01.
    [INFO] 
    02.
    type="linux" 
    03.
    subtype="standard" 
    04.
    version="3.12.300" 
    05.
    product="IGEL B2110 (G-170) Firmware" 
    06.
    description="Original-Linux des IGEL Linux for IGEL G170" 
    07.
     
    08.
    [PART] 
    09.
    number="246" 
    10.
    name="Version" 
    11.
    type="ondemand" 
    12.
    displayname:fr_FR="" 
    13.
    displayname:en_US="" 
    14.
    displayname:nl_NL="" 
    15.
    displayname:zh_CN="" 
    16.
    displayname:zh_HK="" 
    17.
    displayname:de_DE="" 
    18.
     
    19.
    [PART] 
    20.
    number="1" 
    21.
    name="sys" 
    22.
    type="compressed-auto" 
    23.
    displayname:fr_FR="Système" 
    24.
    displayname:en_US="System" 
    25.
    displayname:nl_NL="Systeem" 
    26.
    displayname:zh_CN="系统" 
    27.
    displayname:zh_HK="系統" 
    28.
    displayname:de_DE="System" 
    29.
    hash="25C260618B14014049927BB25560A63F" 
    30.
    size="50000000" 
    31.
     
    32.
    [PART] 
    33.
    number="2" 
    34.
    name="usr" 
    35.
    type="compressed-auto" 
    36.
    displayname:fr_FR="Poste de travail" 
    37.
    displayname:en_US="Desktop" 
    38.
    displayname:nl_NL="Bureaublad" 
    39.
    displayname:zh_CN="桌面" 
    40.
    displayname:zh_HK="桌面" 
    41.
    displayname:de_DE="Desktop" 
    42.
    hash="811545457F8B1EE6AC23E32E34E182B8" 
    43.
    size="900000000" 
    44.
     
    45.
    [PART] 
    46.
    number="3" 
    47.
    name="opt" 
    48.
    type="compressed-auto" 
    49.
    displayname:fr_FR="Poste de travail" 
    50.
    displayname:en_US="Desktop" 
    51.
    displayname:nl_NL="Bureaublad" 
    52.
    displayname:zh_CN="桌面" 
    53.
    displayname:zh_HK="桌面" 
    54.
    displayname:de_DE="/opt" 
    55.
    hash="731916CDBC39F92BBC8C3476A5FD6EF7" 
    56.
    size="900000000"
    5. Hat man das ganze angepasst und gespeichert, kopieren wir die "angepasste" Firmware und die "udlx.inf" an den vom "UDC-Assistenten" verlangten Ort,
    den ihr am Anfang unter "udc_url=" angegeben habt. Firmware und udlx.inf sollten in einem Ordner liegen.

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    zur Nachkontrolle:

    6. Hier nochmal der Eintrag der besagten UDC-"pxelinux.xfg/default" welchen ich benutze und den ihr am Anfang anpassen solltet
    01.
    label linux 
    02.
    	menu label ^IGEL UD Converter 
    03.
    	kernel /dist/IgelUDC/bzImage 
    04.
     	append keeppxe initrd=/dist/IgelUDC/pxe_initrd.gz igel_syslog=quiet splash=0 boot_id=IGEL_UDC_PXE_130430133153 udc_url=tftp:///dist/IgelUDC/firmware/udlx.inf udc_unattended=true
    Wenn mehrere Thinclients Recovert werden müssen, kann man wie ich es machte, "udc_unattended" auf "true" setzen!

    7. Zum Schluss, sollte der "udc" nach dem booten des UDC auf dem Thinclient , die originale Firmware schreiben, Eure Lizenzen nach dem "Recovery" solltet ihr wieder per USB-Stick oder UMS-Server einspielen!

    bb102c7ba980652682c3fa18bcd2e235 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

    Wir bestätigen die Installation mit Reboot und der Thinclient, sollte das Installierte Linux nun booten und euch mit folgendem Desktop begrüßen...

    999440f9dacb65c0d3e9efc79a0a4c43 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

    180f077da85c0125c86e20b3aedbb619 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

    8. Im UMS suchen Wir nach dem der Thinclient, der ja "sein" originales Linux gestartet hat, Er sollte nun auch gefunden werden und somit konfigurierbar sein oder je nach Vorgaben bereits seine Konfiguration erhalten haben

    5c2e90678b8f2ad57add888a15e99f1c - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

    TIP: Sollte es nach dem Recovern, nach dem booten des Linux zu einem "KERNEL-PANIC" kommen, so war in meinem fall die "SYS"-Partition zu klein! -> Ich passte dann die Größe in der udlx.inf an und installierte das LIGEL-Linux nochmal, dann ging es ...

    Ja ich hoffe ich konnte, einigen Administratoren helfen (welche morgen in den Keller der Firma rennen um IGEL-TCs aus Kisten zu kramen, welche kein IGEL-Linux mehr drauf haben.) und diese fröhlich recovern.

    Quellen:

    Screenshots: Von mir selbsterstellt, Text selbst verfasst!
Mitglied: it-frosch
24.01.2014 um 08:08 Uhr
Hallo Metacrawler,

schöne Anleitung als erster Versuch.

Ich würde dir noch empfehlen unten deine Quellen anzugeben, die du genutzt hast und eine Rechtschreibprüfung (hauptsächlich Groß- und Kleinschreibung) über den Text zu jagen. Durch die Fehler verliert die Anleitung etwas auch wenn man so deine Begeisterung beim Schreiben spüren kann.

Grüße vom it-frosch
Bitte warten ..
Mitglied: Metacrawler
24.01.2014 um 15:46 Uhr
Quellen?! Die Screens sind von Mir, von meinem System gemacht Oo
Bitte warten ..
Mitglied: Cthluhu
26.01.2014 um 11:46 Uhr
Hi,
Zitat von Metacrawler:

Quellen?! Die Screens sind von Mir, von meinem System gemacht Oo

Quellenangaben macht man nicht nur, wenn man etwas 1:1 kopiert (dann muss man Quelle angeben und es als Zitat kennzeichnen). Quellenangaben macht man auch, wenn man die Idee (oder Einzelschritte des Projektes) von wo anders her hat oder es schon woanders gibt. Man kann auch auf weiterführenden Lesestoff verlinken.
So ganz ohne Quellen und Referenzlinks hat eine derart ausführliche Anleitung einen faden beigeschmack.

Mit freundlichen Grüßen

Cthluhu
Bitte warten ..
Mitglied: it-frosch
29.01.2014, aktualisiert um 18:11 Uhr
Hallo Metacrawler,

Quellen?! Die Screens sind von Mir, von meinem System gemacht Oo
Wir besorgen uns also das, für unseren Thinclient gedachte Firmware-Image
ok, die hast du in deinem Küchenschrank.

Wir laden uns nun das "ris-Paket" des IGEL-"UNIVERSAL_DESKTOP_CONVERTERS"
und das liegt in deiner rechten Schreibtischschublade.

Auch wäre vielleicht ein Link zu Quellen des Herstellers, die du genutzt hast, ganz hilfreich.

Du musst davon ausgehen, wer noch nie einen Igel Client in der Hand hatte, wird an den Stellen in deinem sonst sehr schönen Guide stark ins Stolpern kommen.
Der ein oder andere möchte vielleicht auch noch etwas zum Wissen vertiefen weiterlesen, wo du bereits gelesen hast.

Ist das jetzt verständlicher was ich meine?

Das mit der Rechtschreibprüfung wäre wirklich echt hilfreich.
Entweder man beherrscht 10 Finger blind ohne Fehler, was ich auch nicht kann, oder man korrigiert die Fehler.


grüße vom it-frosch
Bitte warten ..
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