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GELÖST

Welche Bandsicherung nehme ich am Besten?

Frage Hardware

Mitglied: bendigo

bendigo (Level 1) - Jetzt verbinden

25.02.2010 um 11:21 Uhr, 8684 Aufrufe, 18 Kommentare

bis jetzt habe ich immer die digitalen REV-Bänder von Iomega genommen. Jetzt brauche ich im Preis was vergleichbares (Drive ca. 450 Euro netto und Bänder ca. 20-50)!
Sollte als Festplatte erkannt werden damit ich es in meiner VM sehe (es darf ja keine Application mehr auf dem Host laufen wenn ich eine Standardedition habe ) bzw. damit ich kein Problem damit habe.

Anforderung:
benötige min. 120 GB

Was nehmt Ihr da?
Was ist eure Empfehlung?

gruss
pascal
Mitglied: Supaman
25.02.2010 um 11:31 Uhr
bandsicherung? gar keine. rechne mal aus. wie viele (usb) festplatten à 250GB im 2,5" format du für das geld kaufen kannst... und die lassen sich ohne probleme an jeden pc zur rücksicherung anschliessen. wenns extrem performant sein soll, nehm icy-box docking einschübe mit sata anschluss. oder sicher per netzwerk auf einem NAS.
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Mitglied: mgoelike
25.02.2010 um 11:49 Uhr
Hallo pascal,

also ein Band-Drive für 450 € ist schon schwer. Meine Empfehlungen würden erst so bei ca. 1000 € losgehen. Selbst die kleinsten LTO-1 Laufwerke kosten bereits über 800 €.
Wenn Du die Daten nicht längere Zeit archivieren musst, würde ich auch zu Festplatten-Backups raten.
Die sind in der Regel genauso schnell bzw. schneller als Bandlaufwerke bzw. Libarys.

Eins musst Du aber beachten. Bei einer Festplatte sind Aufzeichnungsgerät und -medium ein Gerät. Bei Bändern sind Aufzeichnungsgerät und Medium getrennt. Geht das Bandlaufwerk kaputt sind die Bänder noch lesbar. Geht bei einer Festplatte die Elektronik kaputt, sind auch meistens die Daten nicht mehr lesbar (zumindest für normale Anwender).

Mit freundlichen Grüßen
Marcel
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Mitglied: Arch-Stanton
25.02.2010 um 12:04 Uhr
Stehe vor einem ähnlichen Problem und habe jeden Tag 600 GB zu sichern. Ich habe USB 3.0 getestet und erreiche einen Durchsatz von 50 mbit/s. Das könnte die Lösung sein.

Gruß, Arch Stanton
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Mitglied: Kreuzpeter
25.02.2010 um 12:29 Uhr
Zitat von Arch-Stanton:
Stehe vor einem ähnlichen Problem und habe jeden Tag 600 GB zu sichern. Ich habe USB 3.0 getestet und erreiche einen
Durchsatz von 50 mbit/s. Das könnte die Lösung sein.

Gruß, Arch Stanton

Hallo Arch Stanton,

nach Deinen Angaben brauchst Du pro Tag 1600 Minuten zum Sichern*; wo nimmst Du die fehlenden 160 Minuten her?

Gruß

Peter

*bei dezimaler Berechnung, also 1 GB=1000 MB
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Mitglied: wiesi200
25.02.2010 um 12:32 Uhr
Also ich sichere jeden Tag auf die Internen Platten eines Server's und einmal in der Woche auch ein USB Gerät damit alles auser Haus geht.

Funktioniert super bei hohen Datenvolumen und ist relativ Preiswert.
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Mitglied: bendigo
25.02.2010 um 12:53 Uhr
hallo

LTO - Bänder bzw. Laufwerke habe ich schon angeschaut (100% zu teuer) --> kleine Einheiten (externe Standorte --> medizinischer Bereich) brauchen min. 7 Tage ein Backup --> externe Festplatten (z.B. 7 USB Platten) da habe ich (glaube ich) das Problem das ich sie nicht automatisch in meine VM einhängen kann (oder???)

gruss
pascal
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Mitglied: Supaman
25.02.2010 um 13:56 Uhr
externe Festplatten (z.B. 7 USB Platten) da habe ich (glaube ich) das Problem das ich sie nicht automatisch in meine VM einhängen kann (oder???)
falls es nicht geht, dann eben als netzlaufwerk vom VM-hosten mappen.
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Mitglied: Supaman
25.02.2010 um 13:58 Uhr
Stehe vor einem ähnlichen Problem und habe jeden Tag 600 GB zu sichern. Ich habe USB 3.0 getestet und erreiche einen Durchsatz von 50 mbit/s. Das könnte die Lösung sein.
warum nimmst du bei 600GB kein eSATA? damit könnest du die datenmenge in ca. 3-4 stunden sichern. entweder eine eSATA icy-box 2,5" oder eine 3,5" dockingstation.
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Mitglied: SamvanRatt
25.02.2010 um 15:17 Uhr
Hi
Bänder sind wohl für deine Anwendung wohl ungeeignet. Wie ich dich verstehe willst du aus der VM (welchiger Art?) auf das Medium zugreifen. Wieso machst du keine Sicherung via Consolidated Backup von VMware? Die kann in eine ESX direkt eingreifen (Snapshots) und mittels incremental kannst du auch direkt nur veränderte Daten mitnehmen. Die wohl einfachste Lösung ist aber via Netz wechselnde USB/eSATA HDs zu nutzen. Bisher hatte ich noch keinen Bedarf den HOST selbst sichern zu lassen, aber mit viel Geld ginge das via FibreChannel und BackupExec kommt auch damit gut zu Rande. Bei HDs sehe ich halt die Langzeithaltbarkeit als Problematisch an. Meine letzten DLT4-30GB habe ich erst vor einem Jahr wieder mal auspacken müssen (letzte Schreibung rund '99) und Daten wieder zurücksichern lassen. Auf unsere IBM Tapes haben wir auch 25Jahre Garantie von IBM das wir an die Daten wieder rankommen (also genaus so viel wie der Gesetzgeber von uns verlangt). Mit HDs... naja in 5 Jahren wird PATA wohl nur noch wenige kennen und SCSI ist auch schon sehr rar im ProfiUmfeld.
Gruß
Sam
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Mitglied: bendigo
25.02.2010 um 15:28 Uhr
MS Server 2008R2 --> sorry kein VMware

--> HOST --> der Host wird auch nicht gesichert --> und darf laut Lizenzbestimmungen von MS (bei einem Std. Server Edition) keine Applicationen Hostseitens laufen haben. (so verdient MS auch sein Geld )

somit muss ich für die Sicherung die USB Platten automatisch durchschleifen --> aber du hast mich auf eine neue Idee gebracht --> nicht 7 USB-Platten zu verwenden sondern 7 Platten mit Netzwerkanschluss (glaube das ist die beste Lösung)

gruss
pascal
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Mitglied: Arch-Stanton
25.02.2010 um 15:29 Uhr
Du weißt eben nicht, wie lang mein Tag ist!

Ich habe mich geirrt, ich habe einen Durchsatz von 52 mbyte/s, sichere also meine 600 GB in ca. 200 min....

Gruß, Arch Stanton
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Mitglied: Arch-Stanton
25.02.2010 um 15:54 Uhr
Ja, im Prinzip richtig, aber ist eSata hotpluggable? Eine USB-Platte kann ich problemlos an- und abstecken, Eine Sata-Platte wird nach dem Anstecken (interne Wechselplattenaufnahme / am internen SATA) zwar hochgefahren, aber nicht erkannt. Wenn ich einen speziellen Controller habe, mag es vielleicht gehen.

Ich suche nach einer vernünftigen Lösung, die auch beherrschbar ist. Ich muß die Daten von 5 Servern zusammenführen und eine tägliche Außerhaussicherung erstellen. Zusammen sind es knapp 600 GB. Am Hauptserver hängt ein Autuloader mit 6 Bändern, welcher aber schon beim Sichern der Domäne und den Mitarbeiterordnern die halbe Nacht unterwegs ist. Ich kann auch niemandem zumuten, täglich mehrere Bänder zu wechseln und dann die Funktion zu überprüfen.
Ein 19"-NAS ist als nearline-Backup angedacht, so daß alle Daten in der Nacht auf diesem NAS eintreffen. Von dort müssen die Daten dann komplett auf die externe Platte gesichert werden.
Ich kann zwar vom NAS per RSYNC an die lokal angeschlossene Platte sichern, habe dann aber, bedingt durch USB2, eine kleine Datenrate. Ich bin auch nicht sicher, ob das NAS (angedacht ist ein QNAP-Gerät) die Platte eigenständig mountet.
Ich werde wohl auf einem Standaloneserver eine USB-Platte per USB3 anschließen und tagsüber mit dem netten Programm zdbackup vom NAS komplett oder aber inkrementell auf die Platte sichern. Der PC läuft unter XP und muß nix tolles sein. Eine 1 TB USB 3.0-Platte kostet ca. 120€, der Controller ca. 40€. Ich liege also bei knapp 900€, (das NAS kostet dann nochmals ca. 1500€) dafür kann der Kunde jeden Tag seine Firma mit nach Hause nehmen und im Notfall hat er die Daten im NTFS-Format jederzeit lesbar dabei.
Wenn mir jemand eine andere plausible Lösung aufzeigen kann, dann her damit. Ein Sync von zwei NAS´s über das Internet halte ich für zu wackelig in der Zuverlässigkeit.

Gruß, Arch Stanton

... hätte vielleicht einen eigenen Beitrag verdient
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Mitglied: SamvanRatt
25.02.2010 um 16:10 Uhr
Hi Arch-Stanton,
dein "Problem" ist das SATA zwar HotPlugable ist (eSATA erst recht) aber leider typische Intel Chipsätze den Adapter deaktivieren wenn er beim Booten nicht angeschlossen war; bei Vista+ geht das einwandfrei, ansonsten halt richtige eSATA Kontroller, dann ist man ab W2k schon dabei. Hast du dir schon mal D2D2T angesehen? Da hast du den Vorteil das alle Daten erst mal Latenzarm zusammengefügt (+komprimiert) werden und dann im max Tempo zu den Bändern. Bei deinen Mengen (ich sichere auf meine drei Roboter täglich 2TB, das geht nicht mit HDs alleine und Datendeduplizierung ist einfach teuer und wächst nicht in dem Maße wie meine Daten).
Gruß
SAm
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Mitglied: Arch-Stanton
25.02.2010 um 18:41 Uhr
Danke für den Hinweis, allerdings sind wir da doch in anderen Preisregionen. Mein LT03-Autoloader sichert mit Symantec BackupExec.

Gruß, Arch Stanton
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Mitglied: SamvanRatt
25.02.2010 um 19:19 Uhr
Hi Arch Stanton
D2D2T sind mittlerweile mit Bacula und Amanda (mit A habe ich schon rumgespielt) möglich. Bin derzeit in einem Testaufbau (1 Server mit FC und mehreren SCSI Kontrollern und drei Overland Bandrobotern, sowie ein 4TB SCSI Array; halt alles was so kurzfristig requirierbar war) und werde wohl mit Bacula zuerst spielen (lassen) da es die besseren Client GUIs gibt eben mit dem genauen Problem: Backup dauert dort zu lange (viele kleinst Dateien und 9 Server, welche dank BE nur einzeln hintereinander bedient werden, damit auch ja keine Performance/Freude aufkommt) und die Menge nimmt immer mehr zu. Die drei Roboter haben 3*LTO3 Laufwerke und 1*LTO4, die werden bei dem Serveraufbau einfach nicht voll bedient. Netbackup oder Tapeware ist einfach zu teuer für das was sie können und das geht immerhin von meinem Serverbudget weg, welches bei der Firma nicht schlecht aber gerade ausreichend ist.
Gruß
Sam
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Mitglied: Arch-Stanton
25.02.2010 um 20:02 Uhr
Ich bin mit der USB-Lösung ganz zufrieden. Immerhin muß die Empfangsdame damit klarkommen, also USB-Kabel abziehen, Platte in die (große Handtasche) neue Platte anklemmen. In dem Betrieb bin ich nur einmal die Woche, die restlichen Tage soll es ohne direkten administrativen Zugriff laufen.

Gruß, Arch Stanton
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Mitglied: bendigo
09.03.2010 um 08:45 Uhr
habe es jetzt so gelöst:

7 2.5 Festplatten --> und ein USB-Hub mit Netzwerkanschluss von AnywhereUSB

gruss
pascal
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Mitglied: SamvanRatt
09.03.2010 um 09:31 Uhr
Hi pascal
ja sowas habe ich auch im Einsatz; Performance ist OK, schade nur das die Teile so teuer sind, aber USB via Netz am anderen Ende der Welt in die lokale VM einzublenden ist beachtenswert. Der Support von Digi ist auch sehr gut, auch wenn sie VM nicht direkt unterstützen
Gruß
Sam
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