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GELÖST

Benötige Hilfe bzw. Denkanstöße für eine RAID Planung

Frage Hardware Festplatten, SSD, Raid

Mitglied: minimalwerk

minimalwerk (Level 1) - Jetzt verbinden

07.03.2014, aktualisiert 12.03.2014, 2102 Aufrufe, 11 Kommentare, 4 Danke

Hallo liebe Community,

ich habe in meiner Ausbildung nun wieder eine nette Denksportaufgabe bekommen.
Ich soll mir für ein theoretisches Projekt einen Raid Aufbau überlegen und komme da nicht wirklich weiter.

Folgende Infos habe ich erhalten:
- 1 Server mit Platz für 8 Platten
- seperater Raid Controller
- Server 2012 R2 als Hyper-V Host
- Darunter soll ein SBS 2011 für DC und Ex verwendet werden
- zudem ein SQL Express
- ein TS (Zugriff von max 10 Leuten für eine SQL Anwendung)
- und ein FS (für min. 2TB, wenn möglich Luft nach oben)
- wenn zusätzliche Hardware benötigt wird dann begründen


Nun habe ich mir als erstes überlegt das der Platz für 8 Platten ja nicht besonders viel ist wenn ich den FS mit einem Raid betreiben will.
Also wollte ich die Daten des FS auf eine QNAP auslagern und diese dann nacher per iSCSI verbinden.

Meine momentane Konfiguration sieht wie folgt aus:


Datastore 0 - Raid 1 - 2x 300GB SAS
- für den Server 2012 R2 Hyper-V Host

Datastore 1 - Raid 1 - 2x 300GB SAS
- für den SBS 2011

Datastore 2 mit Raid 5 - 3x 300GB SAS
- vm Server 2012 für SQL und iSCSI Anbindung
- vm Server 2012 für TS

1x Global Hot-Spare 300GB SAS

QNAP - Raid 10 - 4x 3TB SATA + 1x Hot Spare


Irgendwie überzeugt mich diese Konfig nicht. Warum weiß ich aber selbst nicht :/
Sind meine Überlegungen den Hyper-V Host und den SBS auf jeweils ein eigenes RAID 1 zu legen korrekt? Würde es etwas bringen dem Host SSD's zu spendieren? Platz benötige ich da ja eh nicht viel....
Ist es OK, den TS und den SQL Server auf den selben Datastore zu legen?

Freue mich auf Denkanstöße

LG, Frank
Mitglied: emeriks
LÖSUNG 07.03.2014, aktualisiert 12.03.2014
Sollen wir etwa vorsagen?

Im Sinne der IOP-Trennung sollte man mehrere physische Laufwerke bzw. -gespanne verwenden. Dann kann Dir der eine Server nicht die Platten blockieren und alle anderen Server leiden.
Jedoch sind 10 User nicht viel, sodass ich die Platten für die Datastore alle zu einem RAID-5 zusammenfassen würde, um durch möglichst viele Spindeln max. IOpS zu erreichen.

Also: 1x RAID-1 für Host, 1x RAID-5 für Guests

Dann hast Du 6 Platten im Verbund, 5 davon effektiv. Wenn Du 10k SAS hast, dann kann eine ca. 120-140 IOpS. 5 Stk. zusammen dann ca. 600-700.

E.
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Mitglied: Chonta
LÖSUNG 07.03.2014, aktualisiert 12.03.2014
Hallo,

da ein Exchange mitspielt wurde ich das etwas anders aufteilen.
Gilt die 10 Userregel auch für den Exchange und den FS oder nur für TS und SQL?

Datastor0 eine Partition für den Hypervisor und dann eine weitere als Stor für die virtuellen HDD der VM Systemplatten.

Der SBS bekommt dann eine HDD die auf Datastor1 liegt und da wird der Exchange installiert, bzw. die Datenbanken dahin umziehen.
(mach dir mal den Spaß und installiere einen 2012R2 auf einem Sysem mit nur einer HDD, alles ok, dann Exchange und tilt )

Datasrore2 vergibt dann HDD für die jeweils zweite HDD für FS, SQL-Datenbank.

Hotspare ist wichtig.

Vondaher noch für viel viel RAM sorgen und go.

Gruß

Chonta
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Mitglied: minimalwerk
07.03.2014 um 16:25 Uhr
Zitat von emeriks:

Sollen wir etwa vorsagen?

nein, nein, daher bat ich um Denkanstöße :D

Im Sinne der IOP-Trennung sollte man mehrere physische Laufwerke bzw. -gespanne verwenden. Dann kann Dir der eine Server nicht die
Platten blockieren und alle anderen Server leiden.
Jedoch sind 10 User nicht viel, sodass ich die Platten für die Datastore alle zu einem RAID-5 zusammenfassen würde, um
durch möglichst viele Spindeln max. IOpS zu erreichen.

Also: 1x RAID-1 für Host, 1x RAID-5 für Guests

Dann hast Du 6 Platten im Verbund, 5 davon effektiv. Wenn Du 10k SAS hast, dann kann eine ca. 120-140 IOpS. 5 Stk. zusammen dann
ca. 600-700.

OK, das hört sich jetzt logisch an! Meine erste Überlegung war genau die selbe aber ich dachte mir "so, einfach kann es doch nicht sein"
Mein Problem ist halt, dass ich keine praktische Erfahrung habe und den Traffic von 10 Nutzern gar nicht einschätzen kann bzw. fehlt mir auch noch etwas der technische Hintergrund zu der IOpS Geschichte.

Aber danke dir erstmal
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Mitglied: emeriks
07.03.2014 um 16:28 Uhr
Auch wichtig: RAM.RAM.RAM.RAM.RAM.RAM.RAM.RAM
je mehr RAM die VM's haben, desto weniger Read IOpS sind zu erwarten. Umso mehr hast Du dann für Write IOpS "frei".

Und wieviel Partitionen man dann auf dem RAID-5 anlegt, ist dann fast egal. Ist eh alles die selbe Physik.
E.
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Mitglied: minimalwerk
07.03.2014, aktualisiert um 16:34 Uhr
Zitat von Chonta:

Hallo,

da ein Exchange mitspielt wurde ich das etwas anders aufteilen.
Gilt die 10 Userregel auch für den Exchange und den FS oder nur für TS und SQL?

ja, die gilt für alle.

Datastor0 eine Partition für den Hypervisor und dann eine weitere als Stor für die virtuellen HDD der VM Systemplatten.

ich nehme also mein Datastore0 mit Raid 1 und erstelle eine Partition mit z.B. 40GB für den Hypervisor und dem Rest dann für die Systeme (Laufwerk c) des SBS, SQL und TS?

Der SBS bekommt dann eine HDD die auf Datastor1 liegt und da wird der Exchange installiert, bzw. die Datenbanken dahin umziehen.
(mach dir mal den Spaß und installiere einen 2012R2 auf einem Sysem mit nur einer HDD, alles ok, dann Exchange und tilt

Also liegt auf dem Raid 1 des Datastore 1 dann nur die Exchange Datenbank, korrekt?

Datasrore2 vergibt dann HDD für die jeweils zweite HDD für FS, SQL-Datenbank.

sozusagen dann die Laufwerke d: vom SQL, FS ?

Danke und LG
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Mitglied: Chonta
LÖSUNG 07.03.2014, aktualisiert 12.03.2014
Zitat von minimalwerk:

> Zitat von Chonta:



> Datastor0 eine Partition für den Hypervisor und dann eine weitere als Stor für die virtuellen HDD der VM
Systemplatten.

ich nehme also mein Datastore0 mit Raid 1 und erstelle eine Partition mit z.B. 40GB für den Hypervisor und dem Rest dann
für die Systeme (Laufwerk c) des SBS, SQL und TS?

richtig


> Der SBS bekommt dann eine HDD die auf Datastor1 liegt und da wird der Exchange installiert, bzw. die Datenbanken dahin
umziehen.
> (mach dir mal den Spaß und installiere einen 2012R2 auf einem Sysem mit nur einer HDD, alles ok, dann Exchange und tilt


Also liegt auf dem Raid 1 des Datastore 1 dann nur die Exchange Datenbank, korrekt?
ja


> Datasrore2 vergibt dann HDD für die jeweils zweite HDD für FS, SQL-Datenbank.

sozusagen dann die Laufwerke d: vom SQL, FS ?
auch wieder ja


Danke und LG
Gerne

>
> da ein Exchange mitspielt wurde ich das etwas anders aufteilen.
> Gilt die 10 Userregel auch für den Exchange und den FS oder nur für TS und SQL?

ja, die gilt für alle.

Dann könnte in Verbindung mit viel viel RAM auch ein RAID1 für Hypervisor und die Systemplatten der VM und ein RAID5 für den Rest reichen.
Die Frage ist, wieveile Benutzer kommen noch dazu, was für Daten liegenauf dem Stor, und was ist das für eine Datenbankanwendung.

Exchange schreibt gerne und viel auf die Platten und das kann ein System schon runterzeihen, vor alllem in Verbindung mit anderen Anwendungen die auf Platten schreiben oder suchen.

Gruß

Chonta
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Mitglied: minimalwerk
07.03.2014 um 20:15 Uhr
vielen lieben Dank für eure Hilfe
Dies war ja auch nur eine theoretische Aufgabe und daher kann ich auch nichts dazu sagen ob in Zukunft noch mehr Benutzer usw. dazu kommen.

Folgende Fragen habe ich aber noch, wenns recht ist!

1. war die Überlegung die Daten auf eine QNAP oder vergleichbar auszulagern und per iSCSI anzubinden eine gute und praktikable Idee?
2. Ist auf den Platten des Hypervisor viel los, also erfolgen dort viele Schreib -und Lesevorgänge?
3. Könnte man für den datastore 1 und 2 auch SSD's jeweils als RAID 1 nehmen wenn die Priorität Performance und nicht Kapazität wäre? Die Daten sind in meinem Beispiel ja eh ausgelagert.
4. Wenn Punkt drei bejaht wird, macht es dann überhaupt noch Sinn 3 Datastores anzulegen oder hättet ihr eine Idee wie man nur mit SSD's alles realisieren könnte?

Schönen Abend euch allen noch
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Mitglied: Dobby
08.03.2014 um 15:51 Uhr
Hallo,

- wenn zusätzliche Hardware benötigt wird dann begründen
BBU und Cache upgrade für den oder die RAID Controller.

Gruß
Dobby
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Mitglied: minimalwerk
11.03.2014 um 09:35 Uhr
vielleicht kann einer ja noch auf meine letzte Frage antworten wenn ich ganz lieb gucke

LG
Bitte warten ..
Mitglied: Chonta
LÖSUNG 11.03.2014, aktualisiert 12.03.2014
Zitat von minimalwerk:

vielen lieben Dank für eure Hilfe
Dies war ja auch nur eine theoretische Aufgabe und daher kann ich auch nichts dazu sagen ob in Zukunft noch mehr Benutzer usw.
dazu kommen.

Folgende Fragen habe ich aber noch, wenns recht ist!

1. war die Überlegung die Daten auf eine QNAP oder vergleichbar auszulagern und per iSCSI anzubinden eine gute und
praktikable Idee?
Ein NAS als Fileserver zu verwenden ist ok. Auf dem Teil Virtuelle Festplatten auszulagern ist abhängig von der Performance und den Fähigkeiten des NAS.
Generell muss aber auch die Backupstrategie passen wenn Daten ausserhalb der Server gelagert werden und die Backupsoftware nur auf die Server ausgelegt ist.

2. Ist auf den Platten des Hypervisor viel los, also erfolgen dort viele Schreib -und Lesevorgänge?
Wenn Du damit die Platten des Hypervisors meinst wo der Hypervisor installiert ist, dann ist die Antwort nicht sher ausgelastet, ausser es wird viel Geswapt oder VM liegen mit auf dem selben Physischen verbund.
Offt wird der Hypervisor selber auf einem separaten Flashspeicher installiert, da kaum Schreibvorgänge erfolgen.

3. Könnte man für den datastore 1 und 2 auch SSD's jeweils als RAID 1 nehmen wenn die Priorität Performance
und nicht Kapazität wäre? Die Daten sind in meinem Beispiel ja eh ausgelagert.
Klar kann man.

4. Wenn Punkt drei bejaht wird, macht es dann überhaupt noch Sinn 3 Datastores anzulegen oder hättet ihr eine Idee wie
man nur mit SSD's alles realisieren könnte?
Wenn Geld keine Rolle spielt, kannst Du dir auch gerne 7 1TB (oder kleiner) Enterproe SSD zu einem RAID5 zusammenschalten und eine Hotspare Patte haben.
Dann noch einen Raidcontroller der Bandbreite hat und TRIM kann (die BBU oder FlashzwischenspeicherBackup nicht vergessen) und Du hast auch ein schön performantes System.

Möglich ist vie,l aber jedes System richtet sich nach den Anforderungen die im Moment vorherschen und in näherer Zukunft zu erwarten sind.

Gruß

Chonta
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Mitglied: minimalwerk
12.03.2014 um 10:01 Uhr
vielen lieben Dank für eure tolle Hilfe

LG
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