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GELÖST

Welcher Cisco Switch?

Frage Netzwerke Router & Routing

Mitglied: tonabnehmer

tonabnehmer (Level 2) - Jetzt verbinden

06.05.2011 um 14:05 Uhr, 7782 Aufrufe, 22 Kommentare

Hi,

ich plane derzeit die Segmentierung unseres Netzes in verschiedene VLANs (LAN, DMZ, Gast WLAN, VoIP) und suche einen passenden zentralen Switch mit 48 Ports. Der Switch soll innerhalb der VLAN Struktur quasi die Zentrale sein. Angeschlossen werden sollen sämtliche Server im Serverraum sowie die Ethernet-Leitungen, die über Patchfelder in Verteilerräumen in die verschiedene Büros führen. In den Büros stehen dann an den Arbeitsplätzen kleinere (5/8 Ports) VLAN Swiches.

Nun habe ich bei Cisco geschaut, was es da für SMB aktuell gibt und bin sehr unschlüssig. Es gibt dort:

1) Smart Switches der Cisco Small Business Serie (Linksys) mit 5, 8, 24 und 48 Port in GBit Ausführung z. B. SLM2048

2) Managed Switches der Cisco Small Business Serie (Linksys) mit Layer3

3) neu: Cisco Smart Switches der Serie 200 z. B. Model SG200-50 mit Ordering Number SLM2048T

Als erstes vermute ich mal, dass bei uns Smart statt Managed völlig ausreicht. Ich wüsste nicht, wozu ich Layer3 benötige.

Dann verstehe ich den Unterschied zwischen den Smart Switches der SMB Serie und der neuen Serie 200 nicht. Haben die lediglich das Linksys Logo gegen Cisco ausgetauscht und die 5/8 Ports Switches aus dem Programm genommen? Die Bezeichnungen SLM2048 und SLM2048T klingen ja doch sehr ähnlich.

Vielen Dank und Grüße,
tonabnehmer
Mitglied: aqui
06.05.2011 um 14:08 Uhr
Das eine ist die alte und das andere die neue Bezeichnung. HW ist identisch.
Wenn du zwischen den VLANs nicht routen musst reicht ein einfacher L2 Switch.
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Mitglied: brammer
06.05.2011 um 15:29 Uhr
Hallo,

einen WS-C2960-48TT-S und du bist fein raus.
Die Linksys Switches nur wenn es nicht anders geht .

brammer
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Mitglied: Sendmen
06.05.2011 um 18:28 Uhr
Naja meine Empfehlung liegt da eher zu eine L3 Switch der 34xx Baureihe gibst mit und ohne PoE.
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Mitglied: tonabnehmer
06.05.2011 um 18:46 Uhr
Hallo,

danke schon mal für die Antworten. Ich denke Layer3 benötige ich nicht, da die VLAN Segmente über eine Firewall (m0n0wall oder pfSense) geroutet werden. GBit dagegen muss sein, da wir VMware Hosts betrieben und auch iSCSI. Ach ja, Web-basiertes Management soll auch sein. Ich bin der einzige Admin im Unternehmen und wenn ich mal Urlaube habe, müssen andere Personen nach Anleitung im Wiki da auch mal draufgucken oder einen Port zu einem VLAN zuordnen können.

Gibt es denn außer Layer3 noch andere Gründe Catalyst o. ä. Monster statt Cisco SMB Smart Switches zu verwenden?

Grüße,
tonabnehmer
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Mitglied: Sendmen
06.05.2011 um 20:22 Uhr
Im Unternehmen haben wir alle 29xx raus genommen ( etwa 5000 Stück ) und haben diese durch 48++ sowie 3xxxx Ersetzt und da wir die VLANs nicht durch die Firewall Steuern lassen sondern Direkt Zentral über die Switche.
Das gute daran ist das wir auch so Tochter Unternehmen Direkt ins Netz einbinden konnten sowie die Ausfallquote drastisch senken konnten. Das einzige was nervt sind die Energie Verbrauchswerte die sind angestiegen.
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Mitglied: dog
06.05.2011 um 23:05 Uhr
Wenn ich mir da überlege, dass einer von den billigen Ciscos in der Anschaffung doppelt so viel kostet wie unsere HPs und ich da schon für jeden Überzeugungsarbeit leisten muss...
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Mitglied: aqui
07.05.2011 um 12:58 Uhr
Ja, ACK ! Für das was oben gefordert ist reicht auch D-Link, NetGear & Co. völlig aus. HP zudem hat den Vorteil der Austauschgarantie. Die Cisco SoHo Switches bieten eher weniger als diese Vertreter kosten aber mehr.
Kommen tun sie eh alle vom Großproduzenten Accton in Taiwan, haben nur einen anderen Herstellerbäppel drauf !
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Mitglied: tonabnehmer
07.05.2011 um 13:41 Uhr
Ein HP V1910-48G kostet laut Preissuchmaschine ab 480 Euro, ein Cisco SLM2048T 479 Euro. Der HP kann Layer3 Lite (was auch immer Lite, RIP, Advanced bei HP bedeutet), der Cisco nur Layer2.
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Mitglied: aqui
09.05.2011 um 09:05 Uhr
Ok, dann HP wenn der wiklich Layer 3 bietet und du das auch wirklich benötigst.
Du steckst hier etwas zwischen den Stühlen. Der Cisco hat mehr Features aber kein L3. Der HP erheblich weniger Features aber L3.
Wäge also ab wo du den schwerpunkt hast und was du brauchst....
L3 lite heisst übrigens immer statisches Routing mit max. RIP (was eh keiner mehr benutzt...) als dyn. Routing Protokoll.
Alle anderen wichtigen Features wie OSPF, VRRP usw. Fehlen in einer "lite" so gut wie immer....
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Mitglied: tonabnehmer
09.05.2011 um 10:59 Uhr
Also L3 benötige ich nicht, da das Routing zwischen den Nezten mit Firewall Regeln auf der m0nowall/pfSense erfolgt (Rechner 1.1.1.2 DMZ darf auf Rechner 1.1.2.2. LAN Port 25 zugreifen). Was der Switch bzw. die Switches unbedingt können müssen ist die Priorisierung von VoIP Trafic. Auch wenn nur eine 100 MBit Leitung zur Verfügung steht und die Mitarbeiter grad DVD ISOs ziehen und zwei Spezies eMule anwerfen, muss VoiP störungsfrei funktionieren. Sowohl der zentrale Switch als auch die kleinen Switches an den Arbeitsplätzen (ich denke da an Cisco SLM2005 und 2008) müssen das können. Ansonsten halt VLAN und sie müssen laufen, laufen und laufen. Ob da Cisco, Linksys, HP oder sonstwas drauf steht, ist wir eigentlich egal.
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Mitglied: Sendmen
09.05.2011 um 17:55 Uhr
Also willst Du QOS ( Quality of Services ) Die Priorisierung kann zb deine Firewall übernehmen oder halt ein Cisco Switch ab der Baureihe 3xxxx möglich auch bei den 29xx da musst du aber genau hinschauen weil es wieder verschiedene Ausführungen gibt.
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Mitglied: aqui
09.05.2011 um 18:00 Uhr
Das ist Unsinn was oben steht. L2 Priorisierung mit IEEE 802.1p kann jeder popelige Billig Web Smart Taiwan Switch von der Stange. Das gehört heutzutage zum simplen Standard.
Wenn du lediglich QoS und VLANs im L2 benötigst warum beschaffst du dann so oder so teure Switches. Dann kann jeder dödelige Web Smart Switch von Trendnet, D-Link und NetGear ebenso fehlerfrei und kostet weniger als die Hälfte. Da kaufst du lieber 2 mehr für die Schublade und schmeist gleich wech wenn einer kaputt geht. OK bei HP hast du den kostenlosen Life Warranty Austauschservice mit dabei.
Warum also soviel Geld verbrennen für Features die du nicht brauchst und auch nicht brauchen wirst in Zukunft, was du sicher wissen solltest ??
Zudem solltest du zwingend klären ob dein VoIP Traffic Layer 2 Priorisierung über 802.1p macht oder über DiffServ mit Layer 3.
Das ist zwingend erforderlich, denn Layer 3 QoS (DiffServ Honoring) auf Layer 2 Switches können nur wenige Hersteller. Logischerweise sind diese Switches dann auch teurer, da die Firmware dazu bis in den Layer 3 Header sehen muss.
Klär das also unbedingt VOHER mit deinem VoIP Lieferanten oder Hersteller was deren Komponenten nutzen !! Sonst kann es passieren das trotz Priorisierung dein Switch das gar nicht mitbekommt !
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Mitglied: tonabnehmer
09.05.2011 um 22:00 Uhr
VoIP befindet sich noch in der Testphase. Derzeit setzen wir Siemens und Snom SIP/DECT Stationen ein. Beide verwenden TOS/Diffserv, also Layer 3. Die Snoms können aber auch VLAN und ich kann da eine VLAN ID und eine VLAN Priority von 0-7 angeben. Die Schnurgebunden Snom 300 fungieren auch als Switch für einen daran angeschlossenen PC. Für den PC kann ich dort auch eine VLAN ID und VLAN Priority angeben. Mir mangelt es aber an Verständis dafür, dass man auf den Endgeräten Prioritäten festlegt. Da kann ja theoretisch jeder Mitarbeiter seinem eMule PC die höchste Priorität verpassen und bremst VoIP dann doch wieder aus.

Ich kann doch aber für VoIP ein eigenes VLAN schaffen und dieses VLAN auf allen Switches gegenüber den anderen VLANs hoch priorisieren und somit das Problem über Layer 2 lösen. Meinetwegen auch Port-basiert. Oder irre ich da?


Beim Cisco SLM2048 (L2 Switch) steht im Datenblatt:
"Zusätzliche QoS-Funktionen, wie IEEE 802.1p-Prioritäts-Tagging, Differentiated Services Code Point (DSCP) und vier Hardware-Warteschlangen (DSCP), tragen ebenfalls zu hoher Qualität für Echtzeitanwendungen, wie Sprach- und Videodienste, bei."

Beim Cisco SLM2008 (L2 Switch) finde ich:
Class of service
• Port based
• 802.1p VLAN priority based
• IPv4/v6 IP DSCP based

Ja was denn nun, sind die L2 und können doch Diffserv?
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Mitglied: Sendmen
10.05.2011 um 01:53 Uhr
Über was beziehen die Voip Tefefone Ihren Strom ( PoE oder extra Stromanschluss). Ich habe es so gemacht das ich eine VLAN ID für Voip Vergeben habe sowie Qos Prio hoch eingestellt habe für das jeweilige Voip VLan. Wohlgemerkt Ich hatte die 35xx und musste unsere Telefone noch per PoE mit Strom Versorgen und es war ein L3 Switch.
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Mitglied: tonabnehmer
10.05.2011 um 14:42 Uhr
PoE lohnt bei uns nicht, da wir DECT Telefone an gemeinsamen Basisstationen einsetzen. Der Preisunterschied mit und ohne PoE ist doch recht deutlich. 90 Euro zu 169 Euro für einen Cisco SG200-08.

Übrigens lese ich grad die Handbücher der neuen 200er Serie von Cisco. Die sind zwar nur L2, aber zu VoIP Priorisierung steht da sehr viel drin. Die können z. B. OUI based anhand der MAC Adresse oder eben alle am Port. http://www.cisco.com/en/US/docs/switches/lan/csbss/sf20x_sg20x/administ ...

Mal eine ganz andere Frage: Wenn ich jetzt einen 48 Port Switch und 10-15 8 Port Switches habe, kann ich die irgendwie zentral verwalten oder gibt es sowas nur für die teuren Switches?
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Mitglied: aqui
13.05.2011 um 10:15 Uhr
Ein ganzes VLAN kannst du nicht priorisieren, da es dort keinerlei Mechanismen für gibt. Das geht einzig nur über 802.1p (Layer 2) oder ToS/Diffserv (Layer 3). Macht ja auch Sinn, denn die Priorisierung ist ja in den Paketen dieser Endgeräte enthalten.
Endgeräte sollen immer klassifizieren niemals aber der Switch selber. Vermutlich machst du hier einen laienhaften Denkfehler was das Thema Priorisierung anbetrifft.

Zentrale Verwaltung geht immer über alle möglichen freinen SNMP Tools die es gibt. Fast alle Hersteller liefern aber auch kostenlose Tools für sowas mit, die allerdings oft auf eine maximale Anzahl von Knoten begrenzt sind.
Ansonsten haben alle Switche ein WebGui mit denen man sich über eine zentrale Webpage mit ein paar Mausklicks ein zentrales Web Mangement immer selber stricken kann wenn alles andere versagen sollte.
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Mitglied: tonabnehmer
13.05.2011 um 12:37 Uhr
Gibt es einen Unterschied in Qualität oder Zuverlässigkeit bei der Priorisierung nach 802.1p und ToS/Diffserv? Im Handbuch zur Cisco 200er Serie (L2) steht ja viel zu VoiP Priorisierung drin. Aber als Switch Laie kann ich das nicht wirklich beurteilen.
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Mitglied: aqui
13.05.2011 um 15:42 Uhr
Nein, die sind absolut gleichwertig was das Priorisieren angeht. Der Switch liest diese Bits am ingress Port und weisst daraufhin den Daten bzw. dem Paket eine seiner Priority Queues im Switch zu. Die höchste Queue wird immer priorisiert abgearbeitet im Forwarding deshalb macht es also Sinn die Pakete auch dahin zu queuen damit Voice immer zuallererst auf den Draht rausgeht...logisch !.
Relevant sind dann immer die ToS/DiffServ Settings also der ToS Wert.
Manche Switches haben ein Default ToS Profile was dann bestimmte ToS Settings (Werte) in bestimmte Queues packt. Das hängt dann ab von der Anzahl der vorhandenen Queues die so ein Switch in Hardware hat (Kann zw. 2 und 8 Queues sein je nachdem ob Billig- oder Premium Switch).
Manche Switches haben aber gar kein Profil, da muss man das ToS Priorisieren erst global in der Konfig enablen und dann die Queue Zuweisung je nach ToS Bits machen. Einen Standard gibt es dafür nicht, das ist Herstellerabhängig und steht im Manual.
Fast alle Billigheimer können gar kein ToS/DiffServ Honoring (also das Lesen im Layer 3 Header der ToS Bits) machen auf reinen Layer 2 Switches, da sie gar nicht in den Layer 3 (IP) sehen...wozu auch bei Layer 2 Billigswitches ?!
Da bist du dann natürlich verraten und verkauft mit solchen Switches bei VoIP mit DiffServ Priorisierung.
Wenn man ToS/DiffServ Priorisierung im Layer 3 (IP Header) macht statt 802.1p im Layer 2 (Mac Header) ist ein sehr genaues Studium des Switch Datenblattes daher oberste Pflicht !
Ansonsten hast du Hardware die das nicht kann und mehr oder weniger sinnlos ist für die VoIp Anwendung. Es sei denn....
man erschlägt das alles mit Bandbreite ganz ohne QoS. Das geht natürlich auch
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Mitglied: brammer
13.05.2011 um 21:05 Uhr
Hallo,

man erschlägt das alles mit Bandbreite ganz ohne QoS. Das geht natürlich auch face-wink

Getreu dem Motto: Was hilft mehr als Bandbreite? Mehr Bandbreite!

Aber zum Thema zurück.
Wenn es um die Funktionialität des VoiP Netzes geht und du, wie vermutlich, nicht ausreichend Bandbreite hast solltest du dir über deine Hardware Struktur noch mal ernsthaft Gedanken machen. Bis zu einem gewissen Punkt sind Frickel Lösung nicht weiter schlimm und funktionieren auch, aber mir scheint das du inzwischen an einer Stelle angekommen bist, an der es billiger erscheint eimal richtig Geld in die Hand zu nehmen und die Netzwerkinfrastruktur sauber aus und aufzubauen.
Für welchen Hersteller du dich entscheidest bleibt dir und deinem Geldbeutel überlassen.
Ich weiß nur das Ich nicht mehr anfange zu basteln oder mit billig Hardware meine Zeit verplempere.
Cisco, Brocade oder Enterasys sind die Geräte die ich einsetze, im Notfall noch HP (aber da selbst HP in seinen Blade Center Cisco's einsetzt ...)


brammer
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Mitglied: tonabnehmer
13.05.2011 um 21:55 Uhr
Hallo,

ich habe vom Serverraum aus in alle drei Bereiche des Gebäudes, in denen wir Büros haben, jeweils eine 100 MBit patchen lassen und die VoIP/DECT Basisstationen direkt an die Dosen angeschlossen. Die Kosten sind 3x5=15 Euro pro Monat. Die Leitungen sind alle am LAN Switch des derzeitigen Routers angeschlossen. VoIP findet somit derzeit zwischen Router und Endgeräten statt ohne Switches und LAN. Problem gelöst. Nun aber möchte ich u. a. wegen Gast WLANs und zur Vereinfachung der physischen Netzinfrastruktur auf VLANs umstellen und VoIP möglichst mit einbeziehen. Wenn ich dem Chef sage, ich hätte gern 2.000 Euro oder mehr für einen Layer3 Switch mit Super-Duper-Hyper, weil darüber auch VoIP geht, holt er seinen Taschenrechner raus und rechnet nach: 2.000 Euro durch 15 Euro, die die drei Leitungen pro Monat kosten, sind 133. Also in 133 Monaten oder 11 Jahren rentiert sich der Switch. Abgelehnt! Wenn ich dem Chef aber sage, wir kaufen keinen 2.000 Euro Layer3 Super-Duper-Hyper Switch, sondern einen 500 Euro Small Business Switch, der kann das gewünschte VLAN und VoIP über 802.1p probieren wir mal aus. Wenn's klappt kündigen wir die drei Leitungen und sparen 15 Euro pro Monat und wenn's nicht klappt, behalten wir die Leitungen und sind immernoch 1500/15=100 Monate lang billiger als mit 2.000 Euro Super-Dingdong...

Ich bin mir aber bewusst, dass gute IT-Infrastruktur auch Geld kostet. Als ich in der Firma anfing, hatten wir dort einen iSCSI mit Software RAID 5 als Storage für eine VMware Umgebung. Nachdem ich das gegen einen guten RAID Controller mit Batterie-Puffer ausgetauscht und auf RAID 10 umgestellt hatte, waren die virtuellen Festplatten plötzlich auch schnell.

Viele Grüße,
tonabnehmer
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Mitglied: aqui
14.05.2011 um 12:41 Uhr
@ton....
Das ist ein simpler QoS Klassiker im Netzwerkdesign was du da machst. Nimm einen guten Midrange Switch der ein ToS/DiffServ Honoring kann als L2 Switch was ja beim Cisco Linksys gegeben ist und auch einige HP Switches können.
Bei der Anschaffung ist lediglich dieser Punkt wichtig, das deine zukünftige Switch HW das supportet.
Das customized du entsprechend im Setup der Switches wenn es nicht eh schon Default ist und gut ist....
Damit wirst du dieses Design vollkommen problemlos zum laufen bekommen ohne viel Worte und endlose Diskussionen hier. Also schreite zur Tat und setzt das um....
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Mitglied: tonabnehmer
17.05.2011 um 00:33 Uhr
Ok, ich denke auch der Thread ist nun gelöst.

Wie immer meinen Dank für die geduldige Unterstützung!

Grüße,
tonabnehmer
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