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GELÖST

Dimensionierung iSCSI Storage für Hyper-V Cluster

Frage Virtualisierung

Mitglied: Lownex

Lownex (Level 1) - Jetzt verbinden

10.03.2011, aktualisiert 12.03.2011, 7433 Aufrufe, 6 Kommentare

25 User (Tendenz steigend), Hyper-V Server 2008 R2 Cluster
VMs: 1x Exchange 2010, 1x Active Directory, 1x SQL Server 2005 (25 GB Datenbank), zzgl. 12 weiter VMs)

Hallo zusammen,

ich habe jetzt bereits mehrere Threads mit unteschiedlichen Systemen und unterschiedlichen Meinungen zu diesem Thema gelesen. Leider passten bisher die Anforderungen nicht zu den meinen. Ich suche eine performantes Storage System für die im Vorwort genannte Umgebung. Bisher habe ich mir ein Dell PowerVault MD3200i angeguckt. Leider habe ich noch nicht die Erfahrung mit Storage Systemen und möchte daher eure Meinung zur Dimensionierung hören, da ein Dell PowerVault MD3200i ja auch nicht zu den preisgünstigsten Systemen gehört. Das Storage soll über iSCSI angebunden werden.

Folgende Konfiguration:

Dell PowerVault MD3200i
- 12x SAS 1000GB (eigentlich SATA) Platten mit 7.200 rpm (Raid 10 über 10 Festplatten, 2x HotSpare)
- Benötiger Speicherplatz ca. 2-3GB
- 2x Hyper-V Server 2008 R2 im Cluster mit CSV auf Dell R710, Xeon X5670, 24 GB RAM)
- 1x Active Directory auf Dell R310)
VMs:
Exchange 2010
zweiter Active Directory 2008
SQL 2005
zzgl. 10 weitere VMs (Websever etc.)

1. Frage: ich habe vor für das SAN ein Dell PowerConnect 2124/2508 Switch zu verwenden. Sollte ich dort ein zweites verwenden um das SAN performanter und redundant auszulegen? Ich glaube die Dell PowerVault MD3200i ist dafür vorgesehen, oder?
2. Frage: reicht eurer Meinung nach das System für die zu erwatenden I/Os aus oder sollte dort SAS 10.000 oder 15.000 rpm verwendet werden?
3. Frage: ist ein Dell PowerVault MD3200i von der Konfiguration selbsterklärend oder benötigt man dort als einigermaßen erfahrener Administrator Support von Dell?
4. Frage: Welche Datenraten sind vom der Dell PowerVault MD3200i bei den verweneten Platten grob geschätzt zu erwarten?
5. Frage: Kann man die Dell PowerVault MD3200i über mehrere Ports trunken oder muss dort ein Loadbalancing auf den iSCSI Initiatoren auf den Server konfiguriert werden?

Sorry wenn die Fragen etwas schwammig sind, jedoch würde ich mich trotzdem über Feedback freuen!

Vielen Dank schonmal!
Mitglied: affabanana
10.03.2011 um 18:19 Uhr
Hallo Du

Das mit der Leistung ist immer so nee Sache
DC wird nicht viel zu tun haben. Aber Exchange , SQL oder Webserver können schon Last erzeugen. Wenn die richtigen Poweruser dran sind.

1. 2 Switche sind immer besser (Redundanz) dann immer vom

Controller 1 Port1 auf Switch 1
Controller 1 Port2 auf Switch 2
Controller 2 Port2 auf Switch 1
Controller 2 Port1 auf Switch 2

2. Leistung ist Relativ , Ich habe ESX4.1i mit 8 300 10k SAS disk und die reichen so knapp zu Spitzenzeiten.

3. Wenn Du schon mehr mit Server und RAID konfig herumgebastelt hast, sollte auch die MD3200i kein all zu grosses Problem darstellen

4. Pro 1GB Port maximal 125MB/sec Da Physicalisches Maximum

5. Da gibts verschiedene Strategien
Ist zwar für VMware aber sollte mal die Begrife erklären
http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&am ...



Ich würde mal die Kapazitäten der Server zusammen zählen und schaun wieviele Disks ich dazu brauche mit einem Raid 10

z.B.: 800GB Kapazität x2 = 1600 / 300 = 5.3 also würden hier 6 Disk a 300GB reichen.

Frag mal bei Deinem Dell Vertriebsmenschen nach Die haben da machen nee Schöne Auswertung über IO die auf deinen Servern so über nee Woche laufen.

Gruass affabanana
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Mitglied: Dani
11.03.2011 um 22:20 Uhr
Moin,

1) SAN-Verbindungen immer Reduant auslegen. Denn wenn der eine Switch ausfällt dann sind deine Server tot und ein Datenverlust bis hin zu defekten LUN ist denkbar. Alles schon erlebt... Des Weitern nicht einfach 2 Switches so dazwischen hängen sondern für beide ein seperates IP-Netzwerk benutzen.

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2) SQL ist eben so eine Sache... was soll den so in Zukunft noch folgen?! Primär ist vorallem die I/O des Storages. Schau das dieses auf jeden Fall min. 4 Ethernetports pro Kopf hat. Ansonsten musst du später beim Netzwerk (SAN/LAN) basteln anfangen. Und das ist das Ende einer stabilen Plattform.

3) K.A.

4) Du meinst sicher Multipath... weiß ich leider auch nicht.


24GB RAM / Server wird wohl ein bisschen eng... wenn ich richtig lese sind es 14/15 virtuelle Server unter Windows Server 2008. D.h. schon alleine 4GB * 14 sind 56 GB RAM / 2 sind 28 GB. Das geht schon mal schief... ich empfehl dir min. 36GB RAM Pro Server im Performancemode. Denn man rechnet immer noch 15% Reserver für Lastspitzen ein.

Grüße,
Dani
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Mitglied: Lownex
12.03.2011 um 12:20 Uhr
Hallo ihr beiden,

vielen Dank für euer Feedback, das hilft mir sehr weiter! Ich habe für das SAN folgende Konfiguration vorgesehen:

2x Dell R710 Server mit 4x Onboard Lan zzgl. 2x Lan mit iSCSI Offload auf Hyper-V Server 2008 R2
1x Dell PowerVault MD3200i mit 12x 1000GB "SAS" 7.200 rpm, Raid 10 mit 10 Platten, 2x HotSpare (hat Duale Controller und jeweils 2 Ethernetports)
2x DELL PowerConnect 5424 Switche für das redundate SAN

zusätzlich:
1x Dell R310 für Domänencontroller und direkten Dateizugriff auf eigene LUNs mit 2x Lan mit iSCSI Offload, 2x onboard.

Ich denke dass der I/O bei den Pseudo SAS Platten für die Anwendungen für die nächsten 3 Jahre reichen wird. Zudem brauche ich auch den Speicherplatz.

Die iSCSI Offload LAN Ports werden über die beiden Switche für die Redundate Anbindung genutzt so wie in Dani's Grafik bereits dargestellt. Ich habe von Dell gehört dass man für korrektes Multipathing auf dem MD3200i einen speziellen mitgelieferten Treiber auf den Hyper-V Servern installieren soll. Auf den Switchen habe ich vor die genutzten Ports auf Cut-Through-Switching zu stellen um das Delay zu minimieren.

Was haltet Ihr von den Switchen, sind die nach eurer Meinung für das SAN geeignet?

Über das SAN sollen noch 2 Low-Cost-NAS Geräte angeschlossen werden, allerdings sind diese nicht iSCSI fähig. Kann ich diese Geräte über die selben Netzwerkports ansprechen die ich für iSCSI verwende? Ich frage nur weil auf diesen Ports dann kein Store-and-Forward genutzt wird und der Zugriff auf die NAS Geräte nur über SMB etc. funktioniert. Alternativ würde ich sonst einen weitern Netzwerkport der Server in das SAN hängen und diesen mit Store-and-Forward in einem eigenen VLAN für den Zugriff nutzten.

Ist die Information korrekt dass ich wenn ich Server 2008 R2 Enterprise für Dateifreigaben nutze gleichzeitig auf ein LUN zugreifen kann? Damit sollen redundaten Freigaben auf das LUN ermöglicht werden.

Vielen Dank nochmal für euer Feedback!

Lownex
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Mitglied: Dani
12.03.2011 um 12:33 Uhr
Hi Lownex,
Die iSCSI Offload LAN Ports werden über die beiden Switche für die Redundate Anbindung genutzt so wie in Dani's Grafik bereits dargestellt
Meine Grafik bildet nur das SAN Netzwerk ab.

1x Dell PowerVault MD3200i mit 12x 1000GB "SAS" 7.200 rpm, Raid 10 mit 10 Platten, 2x HotSpare (hat Duale Controller und jeweils 2 Ethernetports)
D.h. du wirst beim Storage mit jeweils 2 Ports / pro Kopf etwas tricksen müssen. Höchstens das Ding muss aus dem LAN nicht erreichbar sein, dann gehts.

Was haltet Ihr von den Switchen, sind die nach eurer Meinung für das SAN geeignet? PowerConnect 5424
Die reichen dir auf jeden Fall. Ich denke sogar, dass es 1-2 Nummern kleiner auch tun würde.

Die NAS's kannst du ins SAN-Netzwerk hängen. Denn die Ports an den Servern bzw. Storage. iSCSI ist nur ein Protokoll das für die Anbindung von Storage an Server benutzt wird. Dies wird in den Anwendungen definiert und nicht direkt auf der Hardware.


Grüße,
Dani
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Mitglied: Lownex
12.03.2011 um 19:38 Uhr
> 1x Dell PowerVault MD3200i mit 12x 1000GB "SAS" 7.200 rpm, Raid 10 mit 10 Platten, 2x HotSpare (hat Duale
Controller und jeweils 2 Ethernetports)
D.h. du wirst beim Storage mit jeweils 2 Ports / pro Kopf etwas tricksen müssen. Höchstens das Ding muss aus dem LAN
nicht erreichbar sein, dann gehts.


Ich dachte mir das eigentlcih so, dass der Storrageserver nur durch die Hyper-V Server bzw. ein bis zwei weitere Server erreichbar sind, welche dann den Zugriff auf das SAN über Freigaben bereitstellen. Der MD3200i verfügt über zwei Controller von denen jeder zwei Ethernetports hat, d.h. wenn ich nichts falsch verstanden habe trifft das eigentlich bei Deiner Grafik auch zu, doer?

> Was haltet Ihr von den Switchen, sind die nach eurer Meinung für das SAN geeignet? PowerConnect 5424
Die reichen dir auf jeden Fall. Ich denke sogar, dass es 1-2 Nummern kleiner auch tun würde.

Die NAS's kannst du ins SAN-Netzwerk hängen. Denn die Ports an den Servern bzw. Storage. iSCSI ist nur ein Protokoll das
für die Anbindung von Storage an Server benutzt wird. Dies wird in den Anwendungen definiert und nicht direkt auf der
Hardware.

ja das ist klar. Ich meinte allerdings, wenn ich die Switchports für den iSCSI Traffic der Server und des MD3200i auf Cut-Through stelle, kann das Switch beim Zugriff auf die NAS Geräte kein CRC Check druchführen, wie es sonst bei Store-and-Forward wäre, was ja eigentlich auch nicht unbedingt so schlimm ist denke ich.
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Mitglied: Dani
12.03.2011 um 20:54 Uhr
Ich dachte mir das eigentlcih so, dass der Storrageserver nur durch die Hyper-V Server bzw. ein bis zwei weitere Server erreichbar sind, welche dann den Zugriff auf das SAN über Freigaben bereitstellen. Der MD3200i verfügt über zwei
Controller von denen jeder zwei Ethernetports hat, d.h. wenn ich nichts falsch verstanden habe trifft das eigentlich bei Deiner Grafik auch zu, doer?
Okay... ne das passt!

Ob du das bei der kl. Umgebung merken wirst. Die Switches werden sich langweilen... wir haben im Labor mit 7 ESX und 31 virtuelle Server am Laufen und merken nicht das Store-and-Forward aktiviert ist.


Grüße,
Dani
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