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Katastrophen Backup

Frage Sicherheit Backup

Mitglied: mrindia

mrindia (Level 1) - Jetzt verbinden

29.04.2009, aktualisiert 10:21 Uhr, 4982 Aufrufe, 13 Kommentare

Hallo Liebe Freunde und Kollegen,

die folgende Angelegenheit ist sicherlich interesant für alle, jedoch ist es im Netz nicht Ordnungsgemäß Dokumentiert.

Es geht um ein katastrophen backup. Also wie wir vorzugehen haben, falls doch mal etwas passiert.

Hat jemand Erfahrung und kann mir da weiterhelfen oder Tipps & Links senden, wie ein katastrophen backup schriftlich niederzulegen ist ?


Vielen Dank & Gruß
Mitglied: maretz
29.04.2009 um 10:24 Uhr
Erste Frage: Wie sichert ihr überhaupt.

Dann: Das Vorgehen beginnt ja bereits vor dem Backup: Was wird gesichert, wer ist für die Sicherung verantwortlich, wo lagern die Bänder/Festplatten, welche Rotation,... Nimmt ggf. jemand das letzte Band abends mit nach Hause oder liegen die Bänder wunderbarerweise genau über dem Server?

Das sind fragen die erst geklärt sein müssen - dann kann man anfangen eine Doku zu machen...
Bitte warten ..
Mitglied: Tonio6666
29.04.2009 um 10:25 Uhr
Hallo!

Versuche es mal damit:

http://www.bsi.de/gshb/deutsch/baust/b01004.htm

Gruß,

Tonio
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Mitglied: Saarbruecken
29.04.2009 um 10:28 Uhr
Hi!

Wir setzen schon seit vier Jahren CA ARCserve, aktuell in der Release 12 Servicepack 1 mit Disaster Recovery ein und bin überaus zufrieden mit dem Produkt, auch mit dem Support. Wie bei jeder Backup-Lösung kann ich dir nur einen Update- & Wartungsvertrag ans Herz legen, kommt günstiger wenn du mal nicht weiter weißt oder was tierisch in die Hose geht oder wenn du auf Updates angewiesen bist. Zum Beispiel steht DR erst seit der Version 12 für 64-Bit Systeme zur Verfügung und wurde in der Release 11 nie nachgeliefert. (Die Bänder kommen nach jeder Sicherung auf die Bank, ein komplettes Unternehmens-Recovery kann innerhalb von 10 Stunden durchgeführt werden.)

Ursprünglich hatten wir mit Backup Exec gesichert, kann ich nur eines dazu sagen: Katastrophe! Keine Ahnung ob sich das nach jetzt 5 Jahren zum Guten gebessert hat, jedoch war es der Grund warum wir zu CA gewechselt sind.
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Mitglied: maretz
29.04.2009 um 10:31 Uhr
Moin,

warum war BE eine Katastrophe? Wir setzen es aktuell immernoch ein und sind zufrieden - allerdings hatte ich bisher auch nie die notwendigkeit ein System völlig aus dem Backup wiederherzustellen...

Trotzdem bin ich gerne auch an negativen Punkten intressiert -> man soll seine Position ja jederzeit auch überdenken...
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Mitglied: hajowe
29.04.2009 um 11:31 Uhr
Also ich kann mich Saarbrücken nur anschliessen.
CA Arcserve läuft gut und ist prima zu administrieren.
Kenne es auch bereits sehr lange seit den 4.x Versionen (als es noch nicht zu CA gehörte)

BE kenne ich ebenfalls. Jedoch nicht die neueste Version.
Ich kenne es aus Novell 3.12 und 5 Zeiten.
Die Bedienung fand ich gewiohnheitsbedürftig.
Zur Heutigen aktuellen BE kann ich nichs sagen.
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Mitglied: mrindia
29.04.2009 um 12:10 Uhr
Ich denke wir kommen bissien von Thema ab.

Was ich brauche ist eine genaue vorgehesweise, was zu tun ist wenn das Firmengebäude morgen abfakelt und niemand mehr arbeiten kann. SO eine Art Notlösung. Das Backup von Bänder und SIcherung der Daten ist erstmal zweitrangig.

Hat jemand Erfahrung damit ?

Grüße an ALLE
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Mitglied: ANGER77
29.04.2009 um 12:28 Uhr
Hallo mrindia,

vielleicht sowas wie nen 2ten Domaincontroller den du irgendwo in ein Rechenzentrum stellst oder sowas!?

Gruß Enrico
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Mitglied: 45877
29.04.2009 um 12:42 Uhr
Erstmal solltest du wissen,was du alles bestellen musst um dann im neuen Gebäude wieder loslegen zu können:

- x Server
- x Clients
- x Switche

usw.

das hier wäre wohl eher was du suchst wenn ich dich richtig verstanden habe

http://www.bsi.de/gshb/deutsch/baust/b01003.htm
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Mitglied: jackpott
29.04.2009 um 12:58 Uhr
Das Thema interessiert mich in letzter Zeit auch immer mehr.
Hat wirklich schonmal jemand versucht, was von diesen Bändern wieder herzustellen?

Ich interessiere mich für die Serverspiegelung -Möchte die wichtigen Daten gerne nachts auf einen Zweiterver übers Internet spiegeln und wenn nötig, einfach den holen und einbauen. Außerdem gibt es mittlerweile auch schon diese Hochverfügbarkeitskonzepte, wo die Software (z.B: ERP-datenbank) bei nicht erreichen des eigenen Servers direkt auf den zweiten im Rechenzentrum zurückgreift.

Dazu einen Terminal Server, der genauso gespiegelt wurde und Anwender-Zugriff lediglich über Thin Clients, dann kann eigentlich nicht viel passieren.

Domaincontroler ist dann eigentlich nur noch nebensächlich, oder? Ansonsten sollte man den auch doppeln.

Gibt es da nicht gute Virtualisierungsmöglichkeiten? Dass man sein Active Directory quasi erstmal virtuell wiederherstellt?

Ich denke, dass wir dann zusätzlich auch noch eine Bandsicherung vornehmen werden, oder eventuell auf Iomega umsteigen.
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Mitglied: bubifix
29.04.2009 um 13:15 Uhr
Hallo Mrinda,

es gibt mehrere Fragen, die vorher zu klären sind. Beispielsweise, wie schnell bist Du in der Lage neue Hardware zu beschaffen? Wie lange brauchst Du, um die Rechner wieder flott zu bekommen. Wie lange darf der Ausfall andauern, bevor die Firma pleite ist? ....

Wir haben als Lösung darauf unsere Serverräume virtualisiert. Wir haben nur noch sieben wirklich physikalische Maschinen: BDC, Backup, Restore, 3 Terminalserver und Telefonserver. Alle anderen Server (ca. 95) sind auf 5 ESX-Hosts und 8 Lefthand-Sans mit je 16TB installiert. Sonst an Hardware setzen wir ca. 140 Thin-Clients, ca. 40 Notebooks sowie 4 Multifunktionaldruckkopierstationen ein.

Die physikalischen Maschinen werden einmal im Monat als Image per Acronis auf zwei 1TB große Wechselplatten gesichert. Diese per Kurier monatlich in eine ca. 50 km entfernte Bank ins Bankschließfach gebracht.

Als Sicherung der reinen Daten benutzen wir BE mit Backup-to-Disk-Sicherungen auf zwei 1 TB großen Wechselplatten (wir nennen diese Monatsplatten) die mit zwei weiteren 1 TB Wechselplatten (wir nennnen diese Tagesplatten) im Raidverbund liegen. Anfang des Monats läuft eine Vollsicherung, danach differenzielle Sicherung. Jeden Tag werden aus dem Raid-Verbund die zwei Tagesplatten herausgenommen und per Kurier in ein Schließfach gebracht. Der Kurier bringt immer die Tagesplatten der vorherigen Woche mit und diese werden wieder in den Raidverbund integriert. Die Monatsplatten werden am Ende des Monats durch neue ersetzt und ebenfals in das Schließfach gebracht. Monatssicherung beträgt zur Zeit insgesamt 1,4 TB.

Dasselbe passiert mit unseren virtuellen Maschinen. Die werden einmal im Monat gesichert ebenfalls mit 1 TB Wechselplatten im Raidverbund. Diese Sicherung benötigt ca. 4 Tage. Danach werden diese Platten ebenfalls ins Schließfach gebracht. Sicherungsgröße hier 1,6 TB.

Aber was nutzen uns diese Sicherungen, wenn das Gebäude abbrennt. Was die Gebäudelogistik angeht, die liegt nicht in unserer Hand, dafür ist die GL zuständig.

Unsere Ersatzhardware (4 Server, 3 ESX-Hosts, 5 Sans und 4 Switche) allerdings liegt in Kommission bei unserem Großhändler, der diese uns innerhalb von 2 Stunden zur Verfügung stellt (vertragliche Vereinbarung). Das Aufspielen aller lebensnotwendigen Server und Daten geht innerhalb von 48 Stunden.

Dies haben wir probeweise auch schon einmal in einer großen Lagerhalle durchgezogen, inclusive die Einbindung von ca. 80 Igel Thin-Clients, die uns zu Testzwecken überlassen worden waren.

Wir haben die Vorgabe, spätestens innerhalb von 3 Tagen edv-technisch Teilbetrieb und nach 6 Tagen Vollbetrieb herzustellen.

Ich denke das können wir, allerdings sehen wir das große Problem eher in der Beschaffung eines geeigneten Gebäudes inclusive Mobiliar etc. in so kurzer Zeit. Man kann ja nicht alles vorhalten.

Ach ja die Branche in der ich arbeite: Pharma

Ich hoffe es hilft weiter.

Gruß

bubifix
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Mitglied: 45877
29.04.2009 um 13:20 Uhr
irgendwas verstehe ich nicht, du hast 8 16TB Sans und nur 1,6TB Daten zu sichern?
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Mitglied: bubifix
29.04.2009 um 13:52 Uhr
Hallo chewbakka,

Ja, das ist richtig. Aus Redundanzgründen stehen real allerdings nur 8 TB pro SAN zur Verfügung. Das heißt auf allen SANs sind alle virtuellen Maschinen gleichzeitig gespiegelt vorhanden. Das heißt es können gleichzeitig 3 komplette SANs ausfallen und trotzdem läuft die ganze ESX-Chause ohne große Performanceverluste weiter.

Außerdem fährt kein SAN bisher Volllast.

Ich vergaß zu erwähnen, das wir die virtuellen Maschinen nicht per BE sichern. Sichert man die virtuellen Maschinen per VCB-Cronjob und entsprechender Kompression werden diese sehr stark reduziert, was wirklich viel Platz spart. Auf den SANs muss für die Sicherung temporär genügend Speicher vorhanden sein, damit diese Sicherung läuft.

Gruß

bubifix
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Mitglied: mrindia
29.04.2009 um 14:11 Uhr
Jo vielen herzlichen Dank. Ich denke es wird mich weiter bringen...THX
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