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GELÖST

Was ist Kosten von IT-Dienstleistung?

Frage Sicherheit

Mitglied: stash

stash (Level 1) - Jetzt verbinden

21.09.2005, aktualisiert 08.01.2009, 9388 Aufrufe, 16 Kommentare

Hallo,

ich habe neben dem Beruf noch ein Gewerbe als IT-Berater laufen. Meine Frage: Ich kenne die Stundensätze für einen "Techniker". Die sind natürlich teilweise utopisch. Ich habe eine Anfrage in der es um die Datenwiederherstellung von alten PC´s geht und um Neuaufbau eines Netzwerkes u.a. mit WLAN. Bei der Wiederherstellung ist z.B. ein virenverseuchtes System (WinME), sowie ein Siemens Notebook (6 Jahre alt) mit defektem Monitor und verschiedene Endgeräte (PSION, Nokia Communicator) dabei. Gesamtaufwand in Stunden beträgt ca. 15 h, wenn nicht noch mehr (man weiß ja nie). Bei den Daten handelt es sich um den kompletten Datenbestand einer Consultingfirma mit Aussenstellen im Ausland. Bisher erfolgte keine IT-Beratung durch dritte, sodass der Kunde seine eigene Struktur aufgebaut hat.Was würdet ihr für diese Leistung an Kosten ansetzen? Meine Schätzung, was andere IT-Unternehmen verlangen würden liegt bei so ca. 1000? (wenn nicht noch mehr). Sind 500? für meine Leistung zu viel?

Viele grüße,
stash
Mitglied: merlinus
21.09.2005 um 09:25 Uhr
Hall Stash,

als erstes solltest Du die Leistungen in die benötigten Teil zerlegen, um eine korrekte Abschätzung von Zeit und Kosten machen zu können. Zu den Kosten:
Bei jedem "normalen Unternehmen wird 1MT (MannTag) sicher schon fällig, damit jemand eine Strategie entwickelt/vorstellt, wie diese Aufgabe zu lösen ist.
Du wirst das Problem habe, das bei Deiner Plannung von 500-1000 ? / 15 std keinerlei Risikoberücksichtigung vorhanden ist. Datenübernahme, -wiederherstellung oder Migration sind aber die "gefährlichsten" Arbeiten. Das solltest Du in die Zeit und Kostenplanung einfließen lassen.

viele grüsse,
merlinus
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Mitglied: Schlachter
21.09.2005 um 09:26 Uhr
Also was willst du denn da machen? Die nur beraten, oder auch gleich die ganzen Sachen wiederherstellen und alles funktionsfähig machen? Wenn du ihn nur beraten willst, wie was umzustellen ist, und wie man die Sicherheit und Verfügbarkeit verbessern kann, dann sind 500? evtl. schon etwas hoch gegriffen. Wenn du aber das alles paletti machst, dann nimm mehr. Bei 500? und evtl. 20 Stunden hättest du einen Stundesatz von 25?. Das wär für dich zwar erst mal fein, aber denk mal an die vielen IT Firmen, denen du damit die Stundesätze versaust. Technikerstundesatz würde ich mit 50? ansetzten. Und Abrechnung nach Aufwand. Das kann zwar dazu führen, dass du den Auftrag jetzt erst mal nicht bekommst, aber du tust damit allen einen Gefallen. Den Firmen, dass deren Stundesätze nicht versaut werden, dir, weil du evtl mehr bekommst, und auch der Firma, denn erst wenns richtig weh tut, dann lernen die daraus. Und dass sollte Ziel der IT sein. Die Leute zu notivieren, sich um Die Sicherheit und alles zu bemühen, und nicht erst mal alles selber machen zu wollen, und erst dann wenns gar nicht mehr geht mal eine Firma anrufen, die es dann evtl. noch zu billigstpreisen macht.
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Mitglied: stash
21.09.2005 um 09:37 Uhr
Hallo, danke für eure schnellen Antworten!

Besonders der erste Beitrag hat mich zum nachdenken angeregt. Ich sitze eh gerade vor dem Angebot und versuche nun die einzelnen Leistungen zu zerlegen. Sicherlich bin ich bei den 500? nur bei einer Schätzung. Sicher ist auf jedenfall, dass ich mehr nehmen muss, da ich nicht nur berate sondern die Leistung auch selber durchführe. Zusätzlich erwähne ich im Angebot, dass die Gefahr des Datenverlustes gegeben ist und vom Auftraggeber übernommen wird. Zuweilen ich ja e.K. bin, was rechtlich sicher nicht gerade die günstigste Form einer Unternehmung ist (zumindest privat). Die reine Leistung ist ja bis jetzt nur das Übernehmen der Daten und das Wiederherstellen einer Arbeitsumgebung. Die eigentliche Beratungsleistung und auch Durchführung steht nachher auf einem anderen Blatt geschrieben, deswegen ist ein Preis-Dumping in Anbetracht der Gesamtsituation nicht gegeben.

Mit freundlichen Grüßen,
stash
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Mitglied: sysad
21.09.2005 um 10:28 Uhr
@stash:

Gerade für die Datenübernahme würde ich 75% Risikozuschlag nehmen, weil Du sicher was nacharbeiten musst, und das will der Kunde dann 'auf Kulanz'. Also unbedingt auf Stundenbasis oder mit gutem Zuschlag.
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Mitglied: stash
21.09.2005 um 10:41 Uhr
reicht da nicht prinzipiell eine Auschlussklausel im Falle des Datenverlustes? Ich führe Gesprächsberichte, in denen ich dann die übernommenen Daten aufliste und mir unterschreiben lasse, dass diese vollständig sind. Bei fehlenden Daten vermerke ich dies auf dem Bericht und lasse es ebenfalls gegenzeichnen. Ich hoffe das sollte reichen.
Der Aufschlag von 75% klingt ja heftig... wenn dies nur auf die einzelnen Positionen bezogen ist, dann ok.

Gruß, stash
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Mitglied: Schlachter
22.09.2005 um 08:03 Uhr
ich glaub mal nicht, dass die das so einfach mitmachen, dass die im Falle eines Datenverlustes ohne weiteres einfach drauf sitzen bleiben. (Dann könnten die es ja auch selber machen.) Wenn die das nicht mit machen, kannst du gut und gerne 75% Aufschlag verlangen. Denn wenn die Daten irgendwie verloren gehen, dann wird das wesentlich teurer, als die 75% Aufschlag bringen.
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Mitglied: sysad
22.09.2005 um 09:11 Uhr
@stash:

Nein, das ist nicht 'heftig', sondern das , was den Spezialisten vom EDV-Popler unterscheidet. Du kannst es, und das kostet!

Nur mal angenommen, es geht nicht gleich weil irgendwas mit den Daten ist. Dann stehst Du ohne Risikozuschlag da und kannst quasi für lau arbeiten. Das haben wir auch schon gemacht, aber bewusst bei etwas was wir an dem Auftrag lernen und probieren wollten.
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Mitglied: Schlachter
22.09.2005 um 10:49 Uhr
@sysad
da sieht man mal wieder, dass der beste BETA Tester immer noch der Kunde seelbst ist
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Mitglied: stash
23.09.2005 um 07:02 Uhr
Hi @ all,

also ich habs jetzt mal mit dem Aufschlag probiert. Glücklicherweise wurde das Angebot nach einer kurzen Diskussion auch angenommen. Mein Schlusswort war: "Wenn Sie billig wollen, gehen Sie zum erst besten <übertrieben>IT-Systemhaus-EDV-Laden-Fuzzi</übertrieben> und lassen es da machen. Dann können Sie sich sicher sein, dass sie danach einen sehr überschaubaren Datenbestand haben, weil er sich für das Geld wahrscheinlich nicht mal den Laptop da anschaut." - Punkt. Dann erstmal große Augen... Danach kamen Sie dann an: "Ja wir wollen natürlich auch, dass Sie weitere Aufträge bei uns bekommen, usn bringt das nichts, wenn Sie von vornherein Ihre Kosten nicht decken können und uns weiterleiten an jemanden anders." - gewonnen. Angebot noch um 50? runtergehandelt (war aber mit einkalkuliert) und fertig. Jetzt bin ich gerade dabei und darf mich mit irgendwelchen T-Online E-Mail Accounts (also die Emails auf den Rechner in der T-Online Software) rumschlagen, dass ich die irgendwie exportiert bekomme. Kennt da vielleicht einer einen Tipp, wies schneller geht als "weiterleiten"?

Viele grüße,
stash
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Mitglied: Schlachter
26.09.2005 um 11:03 Uhr
kann dir leider nicht weiter helfen, aber siehst d, schon gehen die Probleme los.
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Mitglied: sysad
26.09.2005 um 14:49 Uhr
T-O Email kannst Du nur bequem verwalten wenn Du

entweder über den Account dort eingewählt bist
oder der Kunde POP3 (gebührenpflichtig bei denen!!) aktiviert hat (wenn es viele Daten sind, lohnt es sich, das zu machen und dann wieder zu kündigen. 2,95 im Monat).

Dann kannst Du das einfach lokal im Mailprogramm rüberziehen auf ein lokales Postfach.
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Mitglied: stash
26.09.2005 um 14:54 Uhr
hi,

das Problem ist ja, dass die die Emails schon auf dem Rechner haben. In der T-Online Software ist ja ein Email Client mit drin. Von dort aus sollen die Daten in Outlook übertragen werden (bitte aber nicht "weiterleiten").

Gruß, stash
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Mitglied: kruemel
02.10.2005 um 15:37 Uhr
Hallo,

hmm, wenn ich Deine Beitrag so durchlese, würde ich Dir fast raten die Finger von dem "Auftrag" zu lassen. Wäre ich die Firma würde ich Dir (je nach Wichtigkeit der Daten) locker 1.000? und mehr bezahlen und mit Dir möglichst einen Werkvertrag abschließen .

Nach 1-2 Wochen würde ich Dich dann verklagen, weil Du es mit 100% Sicherheit nicht geschafft hast alle Daten wieder herzustellen. Kannst Du nämlich gar nicht schaffen, da Du gar nicht weist was 100% der Daten sind. Wahrscheinlich weis das noch nicht mal Dein Auftraggeber ... .

Würde mich sehr interessieren, wie Du mit dem Auftrag so fertig wirst. Schreibe doch bitte mal, ich denke da kann man viel von lernen !!!


Viele Grüße
kruemel
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Mitglied: stash
04.10.2005 um 07:47 Uhr
Hallo,

mittlerweile habe ich das Projekt abgeschlossen. Fazit der ganzen Geschichte: NIE WIEDER!!! Nicht das jetzt einige von euch sagen, dass sie es gleich gewusst hätten. Es gibt aber manchmal Kunden, da könnte man am liebsten.... Die Datenübernahme verlief problemlos. (Bis auf das installieren einer neueren PCMCIA-Karte auf einen 10 Jahre alten Laptop mit Win 3.11, dessen Monitor defekt war und auch sonst nicht alles lief - inkl. eigener Virenzüchterei...) Ich muss dazu sagen, dass ich den Kunden schon etwas länger kannte. Nicht das wir dicke Freunde wären aber es gibt manchmal Leute, die geben sich als solche aus und versuchen es dann auf die Tour: "Wir kennen uns doch schon so lange, ich hab Sie doch nie im Stich gelassen...." ??? Was soll das? Das schlimme dabei ist, dass die überhaupt nicht mit sich reden lassen. Also ich wollte mit denen über die Rechnung sprechen und schwupps kommt dieder Satz, gefolgt von: "Wir brauchen doch nicht so förmlich sein, wir kennen uns doch!" und dann sind die weg. Gehen einfach... Kein Gespräch nichts. Bei den anschliessenden Terminen, war auch keiner da. Ich wüsste ja was zu tun sei (klar fremden Datenbestand übernehmen, obwohl ich nicht weiss was). Hab dann von jedem Rechner alles kopiert. Was dann noch dazu kam. Jedesmal, wenn dann einer von denen vorbeikam, haben die mir Sonderaufgaben aufgedrückt. "Schau mal hier, da is noch so ein PSION (???) der muss auch noch mit angeschlossen werden (natürlich nichts dabei - keine Treiber usw).

Naja, im Endeffekt muss ich sagen, hab ich mich natürlich selber mit reingerissen. Klar hab ich die Show durchschaut aber mit dem Hintergrund der Haftbarkeit... Ich hab denen dann auf die Rechnung geschrieben, dass alles unter eigenem Risiko geschah (wie auch auf der Auftragsbestätigung und Angebot). Quasi als Freimachung von jeglichem Risiko.

Schon shice, wenn man die Rechnung nicht sehen will (die kannten aber den Betrag) und einfach bar zahlt (die wollten noch nichtmal ne Quittung haben).
Ich bin jetzt erstmal froh, dass das ageschlossen ist und ich mit denen keinen Ärger mehr habe. Gestern kam noch eine E-Mail, mit einigen Fragen um einen Laptop, den er wohl irgendwo noch gefunden hatt. Warum der wohl nicht so wollte und wieso ich den nicht eingerichtet hätte. Ich hab denen dann zurückgeschrieben, dass sie ein erneutes Angebot bekommen würden (das sich gewaschen hat) und ich dann bereit wäre mich drum zu kümmern.
Es gibt eben Kunden, mit denen WILL man einfach nicht zusammenarbeiten!

P.S. Ich muss noch dazu sagen, der Typ hatte vorher Probleme mit dem Finanzamt in D. Er ist zwar Ausländer (CH), wurde aber trotzdem für 1,5 Jahre in Gewahrsam genommen. Der kam also gerade erst wieder frisch raus. Klar, dass da einiges durcheinander ist.

Mir egal, solln die doch alles so weitermachen wie bisher, ich hab meine Dokumente die ich brauch und muss mir nichts vorwerfen lassen. Was den Kunden angeht, ist es nicht mein Problem, wenn die geltende Gesetze nicht beachten.

In diesem Sinne, immer schön artig sein

Gruß, stash
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Mitglied: sysad
04.10.2005 um 22:38 Uhr
Siehste,

die 75% waren sozusagen 'Gefahrenzulage'.

Der letzte Kunde hat uns gelobt, weil wir 40% unter der Planung blieben. Ärgerlich....
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Mitglied: kruemel
04.10.2005 um 23:03 Uhr
Hallo stash,

tja, da kann ich gar nicht mehr sagen als "gut gemacht".

Wenn die Kunden da umgänglich sind und keinen Stress machen (auch wenns viel Arbeit ist), dann hat man am Ende ja zumindest seine Ruhe. Leide gibt's auch häufig Kunden die einen Dienstleister dann so richtig über den Tisch ziehen wollen und auch noch mit Schadensersatz etc. kommen, da muss man höllisch vorsichtig bei den Formulierungen sein.

Am besten nur Dienstleistung in Stundenform und mit fleisig Rabatt verkaufen . Das freut die Kunden und macht Dir auch Spass ;---).

Bei dem Psion hätte ich Dir sogar mit Software und Geräten helfen können .



Viele Grüße
krümel
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