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GELÖST

NetIO-Werte interpretieren

Frage Netzwerke

Mitglied: Philipp711

Philipp711 (Level 2) - Jetzt verbinden

22.11.2012, aktualisiert 10:19 Uhr, 4207 Aufrufe, 9 Kommentare

Guten Morgen,

ich habe aus Interesse einfach mal einen Test per NetIO.exe von meiner Workstation zu unserem Windows-Fileserver getestet.

Hardware-Client : Win7; i5-2500; 8GB-RAM; Gbit-Netzwerk von Intel
Server: Virtueller MS 2008R2; 2 Virtuelle Prozessorkerne (Xeon x5650); 4GB-RAM; Hyper-V mit Integrationsdiensten; angeschlossen an V-Switch mit 3 weiteren Servern

Der Test ist zu folgendem Ergebnis gekommen:

d9aaa87cc1a3aea2dcf32bed4e4a68d2 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern


Allerdings habe ich ein kleines Problem die "Sache" zu interpertieren.

Was sagen die RX(zurück) bzw. TX(hin) Werte jetzt genau aus?
Prinzipiell: ich sende schneller wie ich empfange.

Frage1: Bedeutet dies jetzt, dass die Netzwerkkonfig schlecht eingestellt ist oder sind die Unterschiede zwischen TX und RX gering genug, um drauf zu schließen, dass es einfach nur daran liegt, dass der Server mehr zu tun hat als auf meinen NetIO-Traffic zu antworten?

Frage2: Ich nehme jetzt einfach mal die beiden niedrigsten Werte (also die mit 1k bytes)
TX=52355 Kbyte/s und RX=52045 KBytes/s

52355 Kbyte sind 418840 Kbit (52355/8=418840)
418840 kbit sind 409 Mbit (418840/1024=409)

52045 Kbyte sind 416360 Kbit
416360 Kbit sind 406 Mbit

Also 409Mbit bzw. 406 Mbit Übertragungsrate.

Kann man das zunächst pauschal so rechnen?

P.S.: Klar, die Werte lassen sich nicht zu 100% auf die täglichen Anwendungsgebiete abbilden, aber ich denke das sie mir zumindest einen groben Stand über die Leistungsfähigkeit des Netzwerks geben.
Mitglied: MrNetman
22.11.2012, aktualisiert um 10:57 Uhr
Hi Philipp,

ohne das Startscript ist die Interpretation schwierig.
Wir wissen ja nicht ob voll oder halbduplex gemessen worden ist.

Ausserdem gehen beide Maschinen in die Messung mit ein. Also Unterschiede in der Hardware und im benutzten Betriebssystem können großen Einfluß haben.

Bei TCP wird auch immer auf die Bestätigung des Empfängers gewartet. Bei UDP wird nur zugemüllt.
Also TCP Traffic kann (fast) nie so hoch sein wie UDP TRaffic.

Dann kann auch noch ein Router mit auf der Strecke sein, der z.B: bei kleinen Paketen deutlich mehr Pakete analysieren muss als bei großen.

Gruß
Netman

P.S.: Die Rechnung stimmt.
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Mitglied: Philipp711
22.11.2012, aktualisiert um 12:16 Uhr
Danke!

ein Router ist nicht mit an der Kommunikation beteiligt.

Gemessen wurde im Vollduplex.

Wenn die Rechnung stimmt kann ja davon ausgegangen werden, das grundsätzlich genung Netzwerkperformance vorhanden ist!
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Mitglied: MrNetman
22.11.2012 um 13:46 Uhr
Net IO kann man anweisen gleichzeitig oder einseitig zu messen.
Dass die Verbindung vollduplex ist will ich wohl glauben. Das konnte man beinahe an den Messwerten erahnen.
Aber bei der NetIO Messung vollduplex sind natürlich Empfänger und Sender, und damit das OS, besonders belastet, nämlich mit bis zu knapp 2Gigabit/s.
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Mitglied: Dirmhirn
22.11.2012 um 16:46 Uhr
HI!

wie kann man NetIO auf fullduplex schalten?!

2Gbit? dachte immer die Bandbreit ist 1GBit.

sg Dirm
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Mitglied: MrNetman
22.11.2012, aktualisiert um 22:07 Uhr
Die Bandbreite ist 1 Gigabit.
Aber die beiden Endpunkte von NetIO müssen ja jeweils 1 GByte senden und gleichzeitig empfangen. Macht für die NIC und den Prozessor 2GBit/s.
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Mitglied: aqui
22.11.2012 um 19:17 Uhr
TX ist der Sendedurchsatz vom Messrechner und RX ist das was er max. Empfangen kann.
Bei Billigswitches ist es in der Regel so das die kleinen Pakete erheblich me Switch (oder Router wenn L3) Performance von der Hardware fordern.
Billigswitche brechen hier meist massiv ein weil sie die HW Performance im Paket Forwarding als Pakete pro Minute schlicht nicht haben !
Bei größeren Paketen gehen einfach bei gleichem Durchsatz weniger Pakete pro Minute über den Draht bzw. Switch. Deshalb ist der Wert dort geringfügig besser.
Bei besserer Hardware sind die RX und TX Werte annähernd gleich...oder sollten es wenigstens.
Die NIC hat natürlich auch einen erheblichen Einfluss. Wenn sie einfach nicht mehr senden kann kann auch der Switch nix mehr ausrichten...logisch !
Du hast deinen Durchsatz mit ca. 400 Mbit/s richtig ausgerechnet.
Für ein GiG Netzwerk ist das ein relativ mickriger Wert der davon zeugt das du eine billige NIC auf einer Seite hast (Server oder Client) wie z.B. eine mit Realtek Chipsatz oder eben einen mickrigen Switch...
Letzteres kannst du verifizieren indem du Client und Server mal mit einem direkcten Crossover Kabel ohne Switch verbindest.
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Mitglied: Philipp711
23.11.2012, aktualisiert um 08:10 Uhr
Mir fällt gerade wieder ein, dass mein Rechner ja an einem 50€ Desktop-Switch (unterm Schreibtisch) hängt und dann erst in die Dose zum großen Hauptswitch geht.

Ich werde es gleich mal ohne Desktop-Switch testen....
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Mitglied: Philipp711
23.11.2012, aktualisiert um 11:08 Uhr
So habe es jetzt nocheinmal ohne das Desktopswitch probiert. Komme dann bei 1kbyte auf knapp 805 Mbit - der Wert ist doch zufriedenstellend oder?


Aus Spaß habe ich noch 2 weitere Tests durgeführt.

Wir betreiben einen 2 Konten Hyper-V-Failovercluster.

- Bei den beiden Hosts komme ich bei 1kbyte auf rund 900 Mbit

- Bei 2 VMs (liegen auf dem gleichen LUN) bekomme ich allerdings ,bei 1kbyte, nur mickrige 410 Mbit heraus wobei beim gleichen Testlauf das 32kbyte-Packet mit 820Mbit über die leitung ging.

Die V-Switch "liegen" auf einer Quad-Port-Karte von Intel - wie Aqui in seinem Post beschrieben hat, kommen "billig"-Switche bei kleinen Packeten an ihre Grenzen - liegts hier auch daran das die Hardware schlapp macht oder ists einfach nur die mangelhafte implementierung der "Sotware-V-Switche" die mit dem Forwarding überfordert ist?

P.S.: Die Server hingen an verschiedenen V-Switchen

Nachtrag:

Die V-Server sind 2008R2er mit installierten Integrationsdiensten <- also Paravirtualisiert
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Mitglied: aqui
30.11.2012 um 12:28 Uhr
Nein, es liegt daran das die HW schlappmacht...sind halt billige Customchips die nix kosten dürfen...
Deine Werte sind schon OK. Alles was so ab 850Mbit aufwärts geht ist schon ein sehr guter Wert !
Bei dem VM Test musst du immer aufpassen. Es gibt ja immer den internen V-Switch über den die Pakete müssen und das ist ein Stück Software des VM OSes. Klar das dessen Power noch erheblicher limitiert ist bei kleinen Paketen...deshalb dein mickriger Wert. Bei größeren hat der wenig zu tun...
Nur..Winblows Pakete bewegen sich alle sind der Range 32Byte bis max 256Byte bei SMB/CIFS
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