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SAN oder NAS für privaten Gebrauch

Frage Hardware SAN, NAS, DAS

Mitglied: Chicky0815

Chicky0815 (Level 1) - Jetzt verbinden

08.12.2010 um 20:41 Uhr, 7148 Aufrufe, 30 Kommentare

Guten Abend zusammen,

lange nicht mehr hier gewesen aber ich hoffe eure Kompetenz ist noch da ;)

Und zwar bin ich mittlerweile bei 5 externen USB Platten angekommen und würde diese gerne zentralisieren. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich ein NAS oder SAN erstellen soll. Fertige Lösungen sind mir eigentlich zu teuer und habe nzu viel schnick schnack, den ich alles nicht brauche.

Prinzipiell würde ich sofort zu einem NAS tendieren, allerdings ist der Datenzugriff recht hoch auf die externen Platten, wodurch ein NAS wieder schlechter wäre, oder? Wichtig wäre für mich das die Möglichkeit vorhanden seien sollte, das RAID 0,1 und 5(E) machbar ist. Ethernetanschluss sollte ja bei NAS oder SAN kein Problem sein, würde ich nämlich gerne haben. Theoretisch wäre ja wohl auch ein DAS möglich so wie ich das verstanden habe.

Was würdet ihr mir denn empfehlen. Es handelt sich um 1,5TB, 1TB, 1TB und 500GB Platten.


Mit freundlichen Grüßen
30 Antworten
Mitglied: Supaman
08.12.2010 um 21:32 Uhr
ich würde...

... die kleinen platten verkaufen und auf 2x 2TB umkopieren
... kein raid benutzen, sondern 1:1 kopien ziehen

dann brauchst du auch kein NAS.
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Mitglied: Chicky0815
08.12.2010 um 21:38 Uhr
Zitat von Supaman:
ich würde...

... die kleinen platten verkaufen und auf 2x 2TB umkopieren
... kein raid benutzen, sondern 1:1 kopien ziehen

dann brauchst du auch kein NAS.

Brauche aber ein System, das ich ins LAN hängen kann, damit andere PC's Notebooks auch darauf zugreifen können.
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Mitglied: SamvanRatt
08.12.2010 um 21:42 Uhr
Hi
prinzipiell mal: ein SAN ist eine Architektur, typ. auf FC oder iSCSI basierend (wenn du dir mal die dazugehörigen HBAs im Preis ansiehst...).
1.5TB HDs sind sicher keine Dauerlaufplatten; die gab es damit nie. Die anderen sollten auch Dauerlauffähig sein; selbst mit APM werden die HDs recht gestresst mit dem rauf/runterfahren; andernfalls zahlst du einiges an Stromkosten.
Ich habe im NAS Bereich drei verschiedene Versionen (klein, mittel, groß) als Anleitung vorgestellt; schon ein paar Tage her aber ähnlich ist es immer noch.
Beschrieb doch mal deine Zugriffsansprüche: Hoher IOPS oder eher Durchsatz, oder Ausfallsredundanz. Wie willst du lokal was sehen (HD, Share, Blockdevice)? NAS hat sicher Ethernet, SAN braucht es eigentlich nicht, stellt ja nur Blockdevices zur Verfügung.
Ich habe einen kleinen Server (ein miniITX im Tellerformat) welcher mir via FC SAN anbindet den ich als DB, Apache und Share unter FreeNAS 0.7x darstellt. Ist die kleine Lösung nur halt mit etwas mehr Potenz und ist gleichzeitig meine Sandbox für die Arbeit.
Unterscheiden tun sich die meisten nur im Bereich was können sie wie schnell und was verbrauchen sie; die meisten Consumer NAS verbrauchen im ersten Betriebsjahr ihre Anschaffungskosten nochmal an Strom.
Gruß
Sam
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Mitglied: Chicky0815
08.12.2010 um 21:53 Uhr
Danker schonmal für die Antwort. Eigentlich gehts mir eher um hohen Durchsatz als um hohe IOPS. Wie gesagt, da ich auch auf einen gewissen RAID vorteil nicht verzichten wollte, ist die Ausfallredundanz auch nicht ganz zu vernachlässigen. Was meinst du mit wie ich was sehen möchte? Das mit den Stromkosten für nen Consumer NAS ist wohl wirklich nicht zu vernachlässigen. Hab ich gar nicht so dran gedacht.
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Mitglied: SamvanRatt
08.12.2010 um 22:09 Uhr
Schau dir mal meine Anleitung an; im FreeNAS (da gibt es zahlreiche die das selbe können) mit genügend IO Power, sprich CPU, geht schon einiges um eine Gigabit Leitung (meine hat auch zwei; ich nutze aber nur eine) dicht zu bekommen; Da APM direkt unterstützt wird kann man mit den passenden Komponenten (ich habe nur Notebook oder Embedded Sachen im Einsatz) durchaus mit 40W Stromverbrauch bei 8 HDs hinkommen was dann im Dauerbetrieb etwa 80EUR/Jahr sind. Realistisch brauche ich den Datendurchsatz um meinen Job als Datenretter zu erfüllen; 2TB HDs werden halt immer mehr Standard und ich will keine 16h brauchen bevor eine HD befüllt ist.
Wichtig ist eher ob deine Hardware (HDs) überhaupt Dauerlaufgeeignet sind. Ich hatte schon 3 HDs hier welche 3 Jahre ununterbrochen liefen, dann zwei Monate im Schrank lagen und danach nie wieder anliefen (FDB versulft). Klar kann ich da weiter helfen, aber eine 24/7 HD hätte andere Lager/Motoren benutzt. Kühlung ist dann das nächste und bei mir kam (ich habe seit 18 JAhren Server privat im Einsatz) Lärm dazu, bzw weg, sprich Dämmung ist auch zu beachten. FreeNAS wurde für mich wegen der offenen Plattform und ZFS gewählt; seither nie wieder was anderes. Das richtige Netzteil spielt dabei auch eine wichtige (Wirkungsgrad) Rolle. Ich habe sie gleich mit einer "integrierten" USV in Benutzung.
Es gibt aber auch sehr gute Lösungen von QNAP/Synology; beide stechen gegenüber anderen (billigeren und teureren) durch Quelloffenheit und ordentlichem CPU auf, welcher das Handling von allem machen muß. Es gibt ja auch Gigabit NAS mit 4 HDs und einem Durchsatz unter 5MB/s, wo QNAP noch 80MB/s liefert...
Bei meinem klebt halt nun alles drauf (früher vier einzelne Server): squid Proxy, NAS, ZFS, rsync, cvs, svn, Apache, bacula, asterix

Gruß
Sam
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Mitglied: MiniStrator
08.12.2010 um 22:15 Uhr
Hi,

hast du eine Preisvorstellung / Budget?

Gruß Ministrator
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Mitglied: Chicky0815
08.12.2010 um 22:17 Uhr
Vielen Dank Sam. Ich habe gerade mal deine Anleitung aufgesucht und werde sie mir morgen mal anschaun. Kann ich mich bei bedarf nochmal an dich wenden wenn ich mir die Hardware hole und ggf mit Ion System ein eigenes System baue. Hab da nicht so den Plan von muss ich gestehen. Bin eher so der Entwickler und Softwaremensch
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Mitglied: Chicky0815
08.12.2010 um 22:19 Uhr
Zitat von MiniStrator:
Hi,

hast du eine Preisvorstellung / Budget?

Gruß Ministrator

Also da es für privat und eigentlich für Bequemlichkeit ist, sollte es höchstens so um 200€ pendeln. Daher wird es wohl relativ begrenz sein von den Möglichkeiten her. Je nachdem wenn ich es mit einem Ion mache kann ich auch bisschen mehr investieren, da man dann damit auch mehr machen kann.
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Mitglied: MiniStrator
08.12.2010 um 22:27 Uhr
Hi

das ist seehr wenig... Hätte zu nem Raid5 NAS geraten ~ 400 ohne Platten, da ist wohl eher die Lösung von Sam was für dich

Gruß MiniStrator
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Mitglied: Chicky0815
08.12.2010 um 22:30 Uhr
Zitat von MiniStrator:
Hi

das ist seehr wenig... Hätte zu nem Raid5 NAS geraten ~ 400 ohne Platten, da ist wohl eher die Lösung von Sam was
für dich

Gruß MiniStrator

Hast du da mal nen Link für mich? Evlt kann mich das ja überzeugen ;)
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Mitglied: SamvanRatt
09.12.2010 um 08:17 Uhr
Hi
ja klar; baue die Teile eher aus Leidenschaft, da ich aus dem Speichjersektor komme. Ein ATOM mit ION (VGA Power) ist da total verschwendet; ein simpler D510 ist da eher empfehlenswert,sofern du mit der minimalen Expansion der Plattform (ATOM ist für Embedded gedacht) zurecht kommst. Leistungsmäßig ist er halt für ein SoftRAID recht bescheiden; mit mehr als 30MB/s (bei einerm 1.6GHZ ATOM) ist da nicht zu rechnen, egal was du ihm als HD unten drunter gibst.
Gruß
SAm
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Mitglied: horst98
09.12.2010 um 08:29 Uhr
Hi, das mit den 24/7 ist eine Forderung, die immer ins Geld bzw. den Strom geht. Auch die schlechten Netzteile der USB-Platten fressen ganz heftig. Nach langem Suchen werde ich mir wohl eine QNAP mit Dual-Atom CPU und vier Schächten zulegen. Die kann man so konfigurieren, dass sie nachts in Energiesparmode geht, aus dem sie binnen zwei oder drei Minuten wieder aufwacht, wenn man sie dennoch braucht.

Viele wollen 24/7 und brauchen dennoch nur 12/6. Das macht vom Stromverbrauch schon mal nur die Hälfte und 100 EUR/Jahr. Atom-CPUs können da eine Menge Strom sparen helfen. Allerdings braucht man dafür auch gute Chip-Sätze, die gerade erst herauskommen. Was hilft mir ein Atom mit 1 Watt TDP, wenn der Chipsatz und das schlechte Netzteil das 50-Fache verbrauchen? Auch das Sparen über alte Platten kann man fast vergessen. Wer vier alte 500er gegen eine 2000er tauscht, hat die Stromkosten in einem Jahr wieder drin. 4 Stk. 500er machen allerdings Sinn, wenn man sie im RAID10 konfiguriert. Dann bringen sie hohe IO-Leistung und man hat eine tolle Ausfallsicherheit, die sogar in 50% der Fälle den Ausfall von zwei Platten toleriert.

Ich liebe auch die Anmerkung von supaman, dass man 1:1 Kopien ziehen soll. Ich gehe sogar noch weiter. RAID und regelmäßige 1:1 Kopie. Und zwar auf eine externe Platte, die man dazu extra per eSATA ansteckt. Und nachher auch elektrisch wieder trennt. Nur so hat man die Sicherheit, dass bei einem Blitzschlag nicht doch alles weg ist. Oder man gleicht seinen wichtigen Inhalt per rsync mit einer großen Online-Platte im Netz ab. Oder man zieht Blue-Ray- oder Tape-Sicherungen und lagert sie zu Freunden/Verwandten aus. Denn ein Wassereinbruch im Keller oder ein kleines Feuerchen im Serverraum können auch die räumlich nah liegende, externe Sicherungsplatte vernichten.

Man muss für sich selbst die Frage beantworten, bis wohin man seine Sicherheitsgelüste treibt. Besonders im Privatbereich ist das enorm wichtig. Denn Nirgendwo schlägt das digitale Vergessen stärker durch, als bei privaten Fotos.

just my 2 pence
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Mitglied: SlainteMhath
09.12.2010 um 10:13 Uhr
Moin,

ich kann horst98 nur voll und ganz beipflichten. RAID + Kopie auf Externe Platte + Auslagerung einer Sicherung zu Freunden/Verwanden/Ins Bankschliesfach ist für privat der gangbarste Weg.

Allerdings würde ich zu Hause ausschlieslich RAID 1 verwenden, alle anderen Raid-level führen mit den billigen Consumer Controllern früher oder später unweigerlich zum (kompletten) Datenverlust - die Anfragen hier im Forum zeigen das immer wieder.

Wenn's Dir auf Netzwerk Durchsatz ankommt würde ich dir empfehlen eine Linux Kiste zu basteln und denn FreeNAs oder OpenFiler 'drauf. Die NAS Boxen die es für den Heimgebraucht gibt sind m.E. nach allesamt zu schwachbrüstig.

lg,
Slainte
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Mitglied: horst98
09.12.2010 um 11:28 Uhr
Das mit den RAID-Controllern ist wirklich so eine Sache. Vermutlich sollte man sich im Privatbereich und bei den Onboard-Controllern das RAID10 sparen. Doch die QNAP-Boxen, die ich für professionell halte, mit den Dual Atom Prozessoren bringen mittlerweile 50% der Leistung, die eine dedizierte Linux-Kiste bringen 'kann'. 25 bis 35 MB/s holt man aus den NAS schon raus. Und die privaten Linux-Kisten bringen wegen den suboptimalen Gigabitnetzwerkadaptern selten mehr als 60MB/s. Ich sage bewusst kann, da bei den zusammengestöpselten Kisten oft die eine oder andere ältere Komponente zum Einsatz kommt, die dann doch die Leistung ausbremst. Und bei denen kann man auf das Funktionieren von RAID10 vertrauen.

bei tomshardware com und de gibt es tolle und detaillierte Testberichte über die NAS-Boxen.

Gruß Horst
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Mitglied: UTGame
13.12.2010 um 16:34 Uhr
Hi,

ich würde wir ein ATOM Board kaufen mit 2x2 TB Platten und 2GB RAM. Dazu eine 4GB SSD und darauf Openfiler als OS. Das ganze dann per ISCSI an die Clients angebunden.
Bei einer Spiegelung mit Openfiler solltest du ca. 90-110 MB/s erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: VincentGdG
13.12.2010 um 16:49 Uhr
Ich finde es echt irre, diese Inflation der Speichermengen.

Als ich mir vor ein paar Jahren - ich glaube gut 4 sind es - einen PC zusammenbaute, da waren zwei Platten á 153GB an einem Raid-Controller noch Luxus.
Mittlerweile habe ich eine USB-Platte mit 500GB, aber vorwiegend für meinen SAT-Receiver. Da sind gerade mal 20GB belegt.

Wofür um alles in der Welt brauche ich "privat" 4TB?

Meine wirklich sicherungsbedürftigen Daten belaufen sich auf knapp 10GB, und die sichere ich dynamisch über Wuala. Und da sind schon hunderte/Tausende Fotos, Source Codes, alle Dateien meiner Websites usw. dabei.

Also, was sind das für private Daten? Sicherungskopien von tausenden Blurays?

Ich denke gerade an eine Telecomfirma, für die ich mal gearbeitet habe. Die hatten pro Tag einen Datenaufkommen von 60GB für sämtliche Telefonverbindungen. Die 60GB wurden dann jeden Tag auf ein Band gesichert. Und wir haben das damals für verdammt viel Daten gehalten.

Viele Grüße
Thomas
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Mitglied: MiniStrator
13.12.2010 um 19:37 Uhr
Hallo Thomas,

das dachte ich damals auch, als ich mir ca. 1990 meine 170 MEGAbyte Festplatte kaufte, für 700 Mark. *Die reicht für Immer*

Aber denk doch mal, die 2x2 TB von UTGame sind sicher als RAID1 gemeint. Dann sinds schon nur noch 2.

Dann hat man 50 Spiele á 5 GB als ISO-Image weil man 1. zu faul ist die DVDs immer einzulegen und 2. die Originale nicht immer mit Samthandschuhen anfassen will. 1,75TB.

Dann eine anständige Musiksammlung, sagen wir 300GB, 1,45TB

Ein Image des Rechners falls der mal abraucht 200GB, ist dann zwar sicherlich manches doppelt, 1,25TB

Angenomme 100 Filme im DVD-Format die man streamen kann mit einem modernen Fernseher (und nicht die DVD suchen) 500GB, 0,75TB

Dann noch 10 Blu Rays, 250GB, 0,5TB

Bilder dazu, wie groß ist da eins bei 12 Megapixel? 10 MB? Reicht das? Wohlgemerkt unkomprimiert, wahrscheinlich eher 20. Also nochmal 20 oder 50 GB Bilder. Daten dazu, vielleicht nochmal ein Image von einem alten Rechner oder von nem Kumpel.

Wenn das Ding dann noch zum Aufnehmen vom Receiver dienen soll und vielleicht noch nen Sack voll Youtube ö.ä. Videos dann Gute Nacht.

Ach ja, Leute mit ner Videokamera soll es auch geben, und etwas 'Luft' sollte bei so einer Anschaffung ja auch noch drin sein...

Ich habe persönlich ein NAS mit 4x1 TB, RAID 5, also 3 TB. Davon sind noch 650 GB frei. (Ich weiß das die Rechnung mit den TB nicht stimmt in wirklichkeit sind es bei mir 2,68TB)

Die Größe kann ich folglich durchaus nachvollziehen. Dazu noch die Beträge was Festplatten heute noch kosten.

UND der Threadersteller spricht davon das er derzeit 4TB externe Platten benutzt. Also wird er schon ein paar Daten haben. Sicherungsbedürftig ist da dann wieder ne andere Frage, jedoch ist ja bekanntlich RAID KEIN BACKUP

btw. Was issn Wuala?

Grüße MiniStrator
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Mitglied: Chicky0815
13.12.2010 um 19:47 Uhr
So, ich bin mir inzwischen, noch unsicherer denn je ... Wurd von nem Arbeitskollegen noch drauf aufmerksam gemacht, meinen XPC vlt zu verkaufen und statt einem NAS nen neuen PC mit BIG Tower zu holen wo ich dann auch 6 SATA Platten reinpacken kann. Werde mir das ganze mal durch den Kopf gehen lassen, da ich bei einem neuen PC auch locker 700 - 800 € quit wäre
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Mitglied: MiniStrator
13.12.2010 um 20:21 Uhr
Hi,

da hast dann halt den Nachteil das der PC, immer wenn du ein paar Daten brauchst, an sein muss. Und das nervt spätestens beim 1. zusätzlichem Gerät wo was mit den Daten anfangen kann

Gruß MiniStrator
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Mitglied: SamvanRatt
13.12.2010 um 20:35 Uhr
Hi
was willst du denn erreichen und ausgeben. Ich habe einige Anwender die nach dem ersten Jahr von der Stromrechnun ihres billigen (weil verfügbaren) altPCs und nebenher mal ein paar Hds in einen anderen Printserver einbauen. Jeder Watt Dauerverbrauch kostet im Jahr zwei EUR. Ein Simpler QNAP 54xy braucht auch schon damit 80EUR an Stromkosten, das summiert sich auch gut (Standby und Co schon beachtet). Ein Normaler PC ist mit gut 200EUR Stromkosten im Dauerbetrieb (das heißt er ist nur an) dabei um mal nebenher ein paar Bytes zu serven.
Heimnetze kennt wohl jeder von uns, mit allen Vor und Nachteilen. Ein Perfektes kann von einem Router mit einer HDs bis hin zu einem NAS Array mit 24Hds gehen, je nachdem was man halt braucht. Redundanz zwecks Archivierung ist noch nicht mal eingerechnet, habe aber in der Woche sicher 1-2 "Bekannte von Bekannten und dessen Freunde" die sich keine Datenrettung (Kopf klackt, mit anderem OS überspielt, runtergefallen, Platine abgeraucht, Netzteil vom USB Adapter versagt,....) leisten wollen und dann über Umwege bei mir landen. Danach ist Redundanz groß geschrieben und die Leute haben gelernt obwohl ich privat nichts verlange.
Auch das geht ins Geld...

Steck doch deine Ziele genau ab und dann findet sich genau eine kleine Auswahl an Möglichkeiten
Gruß
Sam
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Mitglied: horst98
14.12.2010 um 07:34 Uhr
Ja, die Zielfindung ist schwierig.

Früher hatte ich einen ständig laufenden Server. Viel zu teuer! Dann habe ich eine neue Fritz!box gekauft und eine 160GB 2,5 Zoll Festplatte per SAMBA im Netz geshared. Das war wegen USB 1.1 unendlich langsam. Dann kam der Umstieg auf Windows Home Server. Darin laufen jetzt wieder 5 Platten und die Kiste frisst Strom ohne Ende. Ein WHS Ist mit Sicherheit auch oversized für das normale Multimedia-Gedöns im Haus. Ich habe eine HD-Videokamera, die 'bringt' 4GB pro 30min Aufnahmezeit. Die Daten von der SD-Karte runterzuholen dauert 5mal länger, als sie auf den Server zu speichern.

Ich hoffe, dass ein NAS (QNAP TS-459 Pro+ ist bestellt) genau in der Mitte das liefert, was ich brauche. Auf jeden Fall braucht man vier Platten, damit man zwei Sets mit je einem RAID1 anlegen kann. Dann kann man die neuen Platten einbauen und direkt die Daten überspielen. Und dazu natürlich noch eine fette, externe Sicherungsplatte. Ach ja, man sollte auch aufpassen, dass in die neue Box auch die 3TB Platten hineinpassen. Es gibt da eine Filesystem-Grenze von 2,2TB.
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Mitglied: TuXHunt3R
25.12.2010 um 19:21 Uhr
1.5TB HDs sind sicher keine Dauerlaufplatten; die gab es damit nie

Möööööööppppp!

Ich will ja nicht klug###n, aber es gibt 24/7-Platten mit bis zu 2 TB Platz:
http://www.wdc.com/en/products/products.aspx?id=30

Meine Lieblingsplatten....
Ich verbaue nur solche....
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Mitglied: SamvanRatt
25.12.2010 um 20:58 Uhr
Hi
das schrieb ich doch genau: 1.5TB; keine 1TB oder 500 oder 2TB. Die WD1502 ist eine nachgeschobene (kam erst Q2/10 auf dem Markt, die 500/1000/2000er Brüder schon 7/2009) um die Plattenausbeute (sind 4Plater mit einer kompletten deaktiviert da durch Test gerasselt; habe schon eine mit einem defekten Servoarm hier gehabt zur Datenrettung. Habe sie zuerst auch für eine typ WD2002FYPS gehalten bis eben ein paar Köpfe gefehlt haben, die 4 Plater aber doch da waren.
Von der WD2002FYPS kann ich dir schon einige Stories erzählen, was deren schnelle Brüder wie die 2003FYPS oder 2001FASS nicht so haben: regelmäßige SMART Meldungen und massenweise Bad Blocks. Habe hier 108 Stück im 24/7 Array Einsatz (die Hitachi Ultrastar waren damals noch nicht angekündigt) und eine defekte (Meist SMART oder BAdBlocks; seltener noReaction/TimeOuts) pro Woche ist normal. Die 4 Hot Spare HDs machen einen 4 Wochen Urlaub auch zum Vergnügen....
Gruß
Sam
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Mitglied: SamvanRatt
25.12.2010 um 21:06 Uhr
Zitat von MiniStrator:
Hi

das ist seehr wenig... Hätte zu nem Raid5 NAS geraten ~ 400 ohne Platten, da ist wohl eher die Lösung von Sam was
für dich

Gruß MiniStrator

Hi MiniStrator
meine Lösungen sind nur als ATOM mit 4 HDs machbar; aber der Preisrahmen sprengt praktisch alles x86. Die simplen und lahmen Netgear/...... Boxen tränen mir zwar die Augen ("selbst" entwickelte Firmware, längst ohne Support, Durchsätze auf Gigbit die nicht mal FastEther dicht machen, Backup nur angedacht, mißerables SoftRAID, zu kurze Markettime, zu hohe Stromkosten, ...)
Mit meinem Job muß ich auch solche Schäfchen retten, die dann meist bei meinen typ QNAP/Synology (wenn's direkt kaufbar sein muß) oder ATOM/GEODE/C2Q x86 Lösungen nutzen von 800EUR-35k EUR. Wie geschrieben stehen meine Beschreibungen unter dem NAS Bereich.
So mit dem Billigsektor verdiene ich einen Teil meines Geldes und die Wankelmütigkeit der Betreiber bei Datenrettung (wenn das NAS sein Array nicht mehr findet durch Stromausfall) ist enorm.
Gruß
Sam
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Mitglied: MiniStrator
26.12.2010 um 01:17 Uhr
Hi Sam,

habe doch 2 Posts später einen Link auf Qnap gepostet? (TS-410)

Ich habe privat ein TS-409 im Einsatz und komm ganz gut zurecht mit dem Teil, krieg knapp 30% (lesen) und knappe 20 (schreiben) vom Gigabit übertragen, klar ist nicht die Welt aber das 410 soll ja auch etwas schneller sein.

Fürn Hausgebrauch reicht mir das dicke, in der Arbeit natürlich nicht.

Gruß
MiniStrator
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Mitglied: SamvanRatt
26.12.2010 um 11:51 Uhr
Hi
die QNAP udn Synology sind durchwegs gute Vertreter von NAS, welche am Reisbrett anstatt Budget designed worden sind. Die üblichen Markt NAS sind ja eine Schande für ihre Zunft...
Gruß
Sam
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Mitglied: horst98
28.12.2010 um 09:17 Uhr
Hallo,

mein QNAP TS-459 Pro+ ist jetzt da und ich habe ein RAID1 aus zwei 1TB Hitachi Server-Laufwerken Hitachi HUA721010KLA330 Ultrastar 7K1000 (7200rpm, 32MB Cache), die ich seit der letzten Umrüstung übrig hatte, eingebaut. Bislang macht die Box nichts anderes als Fileserving. Dabei werden knapp 60 MB/s Durchsatz erzielt. Die Dateien wurden von einem 2008R2 Server über einen Win7 64bit Client auf die NAS-Box kopiert. Das Netz ist dabei sicherlich der begrenzende Faktor. Die 1Gbit/s Schnittstelle gibt im reinen Netzwerktest 960Mbit/s wieder.

Als CPU hat diese Box ja einen Dual Atom 1,8GHz Prozessor D525 Pine Trail mit Hyperthreading (also vier virtuelle Kerne). Bei diesem Kopieren laufen zwei Kerne mit rund 15% Last und die beiden anderen mit jeweils etwa der Hälfte. Der Hauptspeicher ist mit nur 180MB von 998 verfügbaren Megabyte ausgelastet. Es gibt also ausreichend Ressourcen für mehr Aufgaben.

In Summe eine toll performante Kiste. Easy zu installieren und sicherlich der Overkill für jeden Privatanwender. Ich überlege mir, ob ich mit einer solchen Box (allerdings Rackmount) nicht in meiner Firma iSCSI einführen soll. Könnte auf einem extra Segment ganz sinnig funktionieren.

Gruß Horst
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Mitglied: Chicky0815
28.12.2010 um 18:59 Uhr
Leute, danke für eure Denkanstöße. Ich werde mir wohl gleich eine QNAP TS-410 mit 3 Seagate Platten holen. Preis / Leistung ist super und die Möglichkeiten mit der Box, außer dem normalen RAID gedöns sind schon enorm. Danke mit dem Ding mache ich nicht viel falsch.
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Mitglied: horst98
29.12.2010 um 08:32 Uhr
Sicherlich keine schlechte Idee, auch wenn die 800MHz Marvell CPU nicht so richtig schnell sein wird. Auch die 256 MB Hauptspeicher werden reichlich knapp werden, wenn man neben reinem Fileserving noch etwas anderes machen will. Kommt auf Dein Einsatzprofil an. Wenn die 800MHz CPU ins Swappen kommt, dann kann es echt langsam werden. Und mit Seagate Platten habe ich persönlich eine elend lange Leidensgeschichte. Würde ich persönlich nicht kaufen. Alle anderen Platten, aber nicht die billigsten Platten von Seagate.
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