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Sinnvoller Vorgang bei Mitarbeiter-Weggang?

Frage Microsoft

Mitglied: Brennerlein

Brennerlein (Level 1) - Jetzt verbinden

15.06.2011 um 07:45 Uhr, 5845 Aufrufe, 7 Kommentare, 1 Danke

Gibt es aus eurer Erfahrung wie man mit den Benutzerkonten umgehen sollte wenn ein Mitarbeiter die Firma verlässt?


Vom reinen Gedanken her könnte man:
-sofort Benutzerkonto sperren
-Datenbestand des Nutzer sichern bzw. überführen
-eventuelle Systemkennwörter (z.B. auf autarken embedded System) ändern
-nach 3 Monaten Benutzer löschen
Mitglied: Patriot
15.06.2011 um 08:21 Uhr
Guten Morgen,

-also generell ist Benutzerkonto sperren, der erste schritt, Wie sind denn bei euch die Benutzer aufgebaut? Vorname.Nachname oder z.B Einkauf1 Einkauf2 Einkauf3 ?
-Sicherung der Daten sollte, doch eh zentral sein also der Benutzer sollte garnichts lokal speichern
-Systemkennwörter, reden wir hier von einen Administrator oder einen normalen Benutzer, wenn normale Benutzer woher haben die Systekennwörter?
-Ja 3 Monate sind okay, würde aber genauso 1 oder 2 langen..
Bitte warten ..
Mitglied: -s-v-o-
15.06.2011 um 08:47 Uhr
Tach auch

Wieso erst nach 3 Monaten?

Wir machen dies so:

- letzer Arbeitstag - User geht E-mails + Dateien mit dem Abteilungsleiter durch und legt die noch benötigten Daten Zentral ab.
- Am nächsten Morgen wird der Benutzer mit sämtlichen Daten gelöscht.

Somit bist du auch Datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite.

Mfg
-s-v-o-
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Mitglied: Brennerlein
15.06.2011 um 09:06 Uhr
Danke.

Finde ich die Bestimmungen zwecks EInhaltungen des Datenschutz in Kurzform irgendwo ohne dicke Wälzer durchlesen zu müssen?
Bitte warten ..
Mitglied: H41mSh1C0R
15.06.2011 um 10:32 Uhr
Genauso machen wir das auch. Wobei das hier mit den Daten transferieren auch vor dem letzten Arbeitstag geschehen soll.

Also alles was für andere Relevant ist wird auf einem Netzlaufwerk abgelegt und sämtliche Benutzerkonten werden 1 Tag nach Ende des Arbeitsverhältnisses automatisiert gelöscht.
Bitte warten ..
Mitglied: mpmichael
15.06.2011 um 12:39 Uhr
Zitat von -s-v-o-:
Tach auch

Wieso erst nach 3 Monaten?

Wir machen dies so:

- letzer Arbeitstag - User geht E-mails + Dateien mit dem Abteilungsleiter durch und legt die noch benötigten Daten Zentral
ab.
- Am nächsten Morgen wird der Benutzer mit sämtlichen Daten gelöscht.

Somit bist du auch Datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite.

Mfg
-s-v-o-

Hallo

Bei uns wird das auch so gehandhabt. Hinzu kommt, daß wir den Usern generll untersagt haben persönliche Dinge zu speichern oder zu schreiben.

Beste Grüße
mpmichael
Bitte warten ..
Mitglied: TomatoDeluXe
20.06.2011 um 11:07 Uhr
Also wir löschen den Account auch erst nach einem Monat, am letzten Tag wird das Konto deaktivert und die bereinigte Mailbox wird einem Nachfolger oder Stellvertreter angehängt bis alle Kunden und Lieferanten die neue Mail Adresse kennen und nutzen.
Es ist schon öfter vorgekommen dass der Mitarbeiter nach 2-3 Wochen wieder auf der Matte stand weil er am neuen Arbeitsplatz in der Probezeig gekündigt hat und er gefragt wurde ob er nicht wieder kommen will.
Mail umleiten ginge auch aber wenn der User diverse Ordner im Posteingang gehabt hat ist es für einen Nachfolger einfacher sich einzuarbeiten wenn die entsprechende Korrespondenz noch vorhanden ist und nicht erst mühsam zusammengesucht werden muss auf dem Mail Archiv.
Bitte warten ..
Mitglied: gogoflash
23.06.2011 um 22:51 Uhr
Hi brennerlein,

wenn es schon vorher einige Vorgaben in der Firma gibt. Dann ist das Austrittszenario einfach:

Wir haben folgende Vorgaben, die von den Mitarbeitern unterschrieben wurden:

1) Keine Firmenrelevanten Daten in persönlichen Verzechnissen. D.h. Homeshare, lokale Laufwerke und Desktop dürfen nur private Daten enthalten. Beim Austritt sind diese Verzeichnisse zu leeren, falls dort was gefunden wird, löscht dies die EDV.

2) Private Mails sind im Firmenpostfach nicht erlaubt. Das Postfach ist Firmeneigentum und ein Datenschutz existiert nicht, da eben keine privaten Mails vorhanden sein dürfen.

3) Beim Austritt versichert der Mitarbeiter keine privaten Daten im Postfach sowie in einem Verzeichnis zu besitzen.

Somit das Problem mit der Mailbox und den Daten gelöst.

Beim Austritt des Nutzers werden
i) die privaten Verzeichnisse gelöscht.
ii) die E-Mails werden umgeleitet,
iii) Mailboxzugriff für den Nachfolger eingerichtet.
iv) Benutzer gesperrt.

Wenn die Buchhaltung den Mitarbeiter abgewickelt hat, dann wird der Nutzer gelöscht.

Gruß Miguel
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