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Verkabelungsaufwand Ring Topologie

Frage Netzwerke Netzwerkgrundlagen

Mitglied: basti523

basti523 (Level 1) - Jetzt verbinden

12.11.2011, aktualisiert 11:58 Uhr, 4399 Aufrufe, 9 Kommentare

Es gibt hier scheinbar verschiedene Aussagen. Würde das gerne genauer Klären!

Wenn ich im Internet nach Vor und Nachteilen der Ring Topologie (gegenüber Stern und Bus) suche, finde ich öfters als Nachteil den hohen Verkabelungsaufwand. Wenige Seiten schreiben aber auch das Gegenteilige.

Strengen wir mal unseren Gripps an.

1. Vom Leitungsaufwand her habe ich bei der Ring-Struktur nichts anderes als eine geschlossene Bus-Struktur. Eine Bus Struktur ist vom Verkabelungsaufwand her sehr einfach, da man einen Bus hat an den man alle Geräte anstöpseln kann. Und man benötigt weniger Leitungslänge als bei Stern oder Vollvermaschung.

2. Das bringt mich dazu darüber nachzudenken was mit Leitungsaufwand überhaupt gemeint ist.
2.1 Wie umständlich es ist neue Geräte hinzuzufügen?
2.2 Wie lange meine Leitungen sein müssen um alle Geräte zu verbinden?

3.1 Nehme ich mal 2.1 an:
Bei der Ring-Topologie muss ich den Ring auftrennen um neue Geräte hinzuzufügen. Finde ich persönlich jetzt nicht sehr aufwendig, da dies bedeutet: An einem Rechner die Leitung abziehen, an den einzufügenden Rechner anstöpseln und von diesem eine neue Leitung zum nachfolgenden Rechner anschließen. Jetzt bleibt die frage ob das viel komplizierter ist als bei Stern-Verkabelung? Vielleicht ein wenig...
3.2 Nehme ich mal 2.2 an:
Genau so lang wie beim bus, da ring nur ein geschlossener bus ist. Gegenüber Stern oder Vollvermaschung eben kürzer.


Was würdet ihr sagen wieso man meistens liest , dass Ring-Topologie einen höheren Verkabelungsaufwand (gegenüber Stern und Bus) hat? Ich bin nämlich der Meinung das ist so einfach nicht ganz richtig.
Mitglied: 60730
12.11.2011 um 12:04 Uhr
Auch dir einen Gruß deiner Wahl,

Ring Topologie?

Von was sprichst du?

Von Ethernet und anderen heute noch eingesetzten Protokollen?

Wenn ja, dann ist der Aufwand derjenige, dass du beim Ring schließen eben keinen Ring (Loop) baust.
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Mitglied: basti523
12.11.2011 um 12:31 Uhr
Grüßen wird doch heutzutage völlig überbewertet ;)

ich meine ganz allgemein eine Netzwerktopologie die Ringförmig ist, z. B. Token-Ring.

Das Problem ist folgendes:

Ich lese ständig das bei Ring-Topologie der Verkabelungsaufwand höher ist als bei Stern oder Bus.

Warum? Mehr Leitungslänge benötige ich nicht! Stern benötigt nämlich mehr. Allerdings wenn ich sage, dass Verkabelungsaufwand bedeutet wie umständlich es ist dieses Netzwerk zu Verkabeln, dann ist der Stern denke ich schon einfacher. Vor allem im laufenden Betrieb einfach erweiterbar, was beim Ring ja zu einem Ausfall führt (Weil der Ring aufgetrennt werden muss)

Habe halt so das Gefühl, dass bei der Aussage "Ring Topologie --> höherer Verkabelungsaufwand" einfach jeder abgeschrieben hat ohne zu überlegen was damit gemeint ist. Und ich finde diese Aussage so nicht ganz richtig oder eben unzureichend erklärt.
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Mitglied: clSchak
12.11.2011 um 12:37 Uhr
Doch der Aufwand ist höher - was machst du denn wenn du einen Rechner "ab vom Schuss" hast - willst dann direkt zwei Leitung dort hinziehen damit eine Einheit angeschlossen ist? beim Bus Systme musst du immer "indirekt" zwei Leitung ziehen, es ist Störanfällig und nicht flexibel einsetzbar - der Aufwand ist schon höher als bei Stern-Topologie, Ring Topologien kommen meistens heute nur noch im Industriellen Bereich zum Einsatz und dort auch mehr als Profibus, CanBUS und wie sie alle heißen.
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Mitglied: brammer
12.11.2011 um 13:00 Uhr
Hallo,

neben dem Argument von clSchak darfst du nicht vergessen das du an jedem Endgerät zwei Netzwerkdosen oder zumindest ein T-Stück brauchst.
Bei RJ 45 habe ich nur noch keine T-Stücke gesehen und Y-Kabel sind Hilfskrücken.

brammer
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Mitglied: aqui
12.11.2011 um 13:32 Uhr
Na ja "T-Stücke" benutzt man nicht wirklich. Es reichen ja immer seine 2 Strippen im Ring ob Glas, Kupfer, Rohr oder was auch immer. Also eine die ankommt und eine die weggeht.
Kollege Timo ist aber auf dem richtigen Weg, denn relevant in solcher Topologie ist einzig WAS dadrin gefahren wird. Deshalb zeugt bastis laienhafte Antwort "ganz allgemein eine Netzwerktopologie die ringförmig ist..." eher von Unkenntniss oder Oberflächlichkeit dieser Seite der Materie !
Bleiben wir mal bei Datennetzen, da basti hier diese Rubrik gewählt hat..
Klar, Layer 1 Protokolle wie Token Ring, FDDI oder heute SDH Ringe sind speziell gemacht für eine Ringtopologie, folglich benutzen sie auch die entsprechnenden Recovery Mechanismen um einen Ring wieder zu "schliessen", sollte dier getrennt werden zum Hinzufügen neuer Komponenten oder Durchtrennung im Fehlerfall.
Ethernet z.B. ist aber heutzutage eine Topologie die eher auf eine sternförmige Verkabelung ausgerichtet und optimiert ist.
Wir sehen hier jetzt mal ab von den historischen Anfängen von Thin- und Thickwire Ethernet
http://www.netzmafia.de/skripten/netze/netz5.html#5.4
die ja eher Bus strukturiert waren aber auch nie ringförmig ! Ein Ring ist allgemeinhin im Ethernet Design ein striktes NoGo !! Warum ist dem so ???
Ringförmige Topologien können im Ethernet fatale Folgen haben wenn sie eine gewisse Anzahl von Endgeräten >7 übersteigen, da es keinerlei Recovery Mechanismen für sowas gibt. Eine Trennung von einem simplen ringförmigen Ethernet führt also unweigerlich zur Trennung und Nichtfunktion eines solchen Netzes. Ebenso bei mehr als 7 Geräten im Ring.
Das 2te KO Kriterium ist Spanning Tree was in solchen ringförmigen Topologien Recovery Zeiten von mehreren 10 Minuten annehmen kann. Spannig Tree Timing Parameter verbieten Hop Topologien mit mehr als 7 Hops ! Also darf es nie mehr als max. 7 Geräte (bei Ethernet wohlgemerkt !) im Ring geben !
Da aber rinförmige Topologien von SPs sehr oft gefordert sind, da ihre Telefonie Infrastruktur meist schon in großen SDH Ringen vorliegt haben Premium Hersteller von Ethernt Switches dafür spezielle Ring optimierte Recovery Mechanismen in ihre Ethernet Switches implementiert wie Resilient Ring (REP) bei Cisco, Ethernet Automatic Protection Switching (EAPS) bei Extreme, Metro Ring Protocol (MRP) Brocade/Foundry, FRRP bei Force 10 und anderen.
Mit diesen Protokollen sind dann auch große Ring Strukturen im Ethernet problemlos möglich. Billigheimer ala NetGear, D-Link und HP ProCurve können sowas natürlich nicht, da sie eine andere Kundenclientel abdecken !
Generell aus Verkabelungs Sicht sind Ringe logischerweise aber sehr preiswert und effizient. Deshalb sind Carrier Telefoniestrukturen immer ringförmig um große Bereiche abdecken zu können ! Sterne würde keine bezahlen können mit Buddeln, Kabel verlegen usw.
Hier muss man also immer fragen WAS will ich im Ring WIE betreiben ?
Man sollte also deshalb schon sehr genau darauf sehen was man in einem Ring betreibt. Da basti alles meint kann man wohl sagen das 220 Volt und auch ein Wasserrohr in einem Ring problemlos laufen. Bei Daten Netzwerken egal welcher Couleur ist das halt etwas differenzierter !
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Mitglied: basti523
12.11.2011 um 14:16 Uhr
@aqui
ich meine ring topologie, wie ich ja geschrieben habe, auch nur auf Daten-Netzwerke bezogen! Und dort wohl auch Token-Ring, da die Ethernet Technologie (Ethernet ist keine Topologie!) eher in der Bus- oder Stern Topologie eingesetzt wird.

Die unabhängie Betrachtung von einer hinter der Topologie (Ring, Bus, Stern) einer Verkabelung stehenden Netzwerktechnologie (z.B: Ethernet) sollte doch möglich sein.

1. bezogen auf die notwendige Leitungslänge
2. bezogen auf den Aufwand die Endgeräte zu verkabeln


--> Bei einem Ring ist die benötigte Leitungslänge kürzer als bei Stern
--> Allerdings ist der Aufwand der Verkabelung (Strippe zeihen von einem Rechner zum anderen) doch etwas größer als bei Stern (Zentrale Stelle der Verkabelung)

Die allgemeine Aussage die man häufig findet:

"Verkabelungsaufwand bei Ring Topologie ist größer als bei Stern oder Bus"

finde ich deshalb nicht ganz korrekt.

Meine Ausführung ist deshalb so Oberflächlich weil ich die Systeme auch nur oberflächlich betrachten möchte. Unabhängig der Netzwerktechnologie die dahinter steckt! Wird übrigens an den meisten Universität in Vorlesungen zu Netzwerktechniken auch so gehandelt...
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Mitglied: aqui
12.11.2011 um 14:27 Uhr
OK, losgelöst von jeglichen Protokollen und WAS man nachher über den Ring fährt, sprich also nur den Aufwand der Verkabelung oder Draht kann man das natürlich machen...keine Frage.
Allerdings wirst du immer wieder über sowas stolpern. Z.B. bei deinen für dich relevanten Punkten:

1. bezogen auf die notwendige Leitungslänge
A.: Die spielt bei deiner Art der unabhängigen Betrachtung keinerlei Rolle. Wenn du Glasfaser zwischen 2 Punkten hast kann das 100 km und mehr sein (Beispiel Transatlantik Kabel !)
Länge ist also völlig egal ! (Nicht bei bestimmten Techniken natürlich aber die willst du ja bewusst ausblenden, da unabhängig !)
2. bezogen auf den Aufwand die Endgeräte zu verkabeln
A.: Die ist natürlich sehr einfach: Ring auftrennen, Gerät oder Verbraucher rein, fertig ! Ein Vorteil vom Ring (Was man in einem Stern aber auch genauso hat !!)
--> Bei einem Ring ist der Aufwand der Verkabelung doch etwas größer als bei Stern
Nein, das würde man eher von einem Stern behaupten. Ein Ring ist immer redundant ! Dafür musst du bei einem Stern auch sorgen um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen !
--> Allerdings ist die benötigte Leitungslänge bei Stern doch größer als bei Ring
A.: Ja, denn du musst für Redundanzen sorgen die der Ring gleich mitliefert. Beim Stern bedeutet sowas immer doppelte Wegeführung. Logisch das das aufwendiger ist !
Deshalb hast du Recht mit deiner Aussage das der Verkabelungsaufwand beim Ring geringer ist als beim Stern oder Bus ! Wie gesagt...ausgehend von einer Redundanz die du im Ring immer hast !! Also keine Äpfel und Birnen wenns unabhänfig von Protokollen und Techniken ist !
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Mitglied: Der-Phil
12.11.2011 um 14:40 Uhr
Hallo!

@aqui:
Du schreibst, dass ein Ring mit mehr als 7 Hops von Spanning-Tree nur schwer bzw. nicht gehandhabt werden kann.
Sieht das bei RSTP und MSTP auch so aus?
Ich plane gerade genau so ein Setup, um Gebäude zu verbinden....

Grüße
Phil
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Mitglied: aqui
13.11.2011 um 15:29 Uhr
MSTP basiert auf RSTP und RSTP ist kompatibel zu STP. Die Antwort lautet JA. Generell sollte man vermeiden mehr als max. 5 Switches in Reihe in einen Ring zu schalten sofern du STP oder RSTP darauf fährst. Mehr wäre ein sicheres NoGo. Besser immer Ringstrukturen ganz vermeiden wenn man es kann. Recovery Zeiten im Ausfall können dann sehr lang werden und andere Instabilität auftreten weil (R)STP für solche Hopzahlen nicht designt ist !
Ausnahme ist natürlich immer du benutzt Hardware einer der oben genannten Hersteller !
Da diese allgemein spezielle Ring Protokolle von sich aus supporten ist eine Ringstruktur mit 5 oder mehr Geräten natürlich problemlos, und das auch im Zusammenspiel mit (R)STP. Bei STP oder RSTP/MSTP gilt immer der goldenen Grundsatz: Besser Finger weg von Ringstrukturen wenn man ein stabiles Netz betreiben will.... Wie gesagt über 2 oder 3 kaskadierte Switches reden wir hier nicht.
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