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Virtualisierungskonzpete mit VM Ware

Frage Virtualisierung

Mitglied: novregen

novregen (Level 1) - Jetzt verbinden

19.01.2011 um 17:22 Uhr, 4298 Aufrufe, 10 Kommentare

Hallo,

wir möchten gerne alte Server virtualisieren:

1x TS / 1x FS / 1x Exchange (hatten wir vorher noch nicht / Telefon Server / Kleinere Abruf XP Systeme /
ggfs. später nochmal andere Server (Buha etc.) und Arbeitsplätze

Als Lösung soll VM Ware eingesetzt werden.

Vom Konzept her wurden uns zwei Varianten angeboten :

1) 2 Server auf beiden VM Ware / 1x Replikationsserver mit Veeam
der beide Server ständig repliziert mit externer RDX Sicherung

2) 2 Server auf beiden VM ware mit 1 oder 2 Storage

Meine Fragen jetzt hierzu:

Welches Konzept ist das gängigere / bessere ?
Bei Variante 1 habe ich es so verstanden, das die kompletten Virtuellen Maschinen
inkl. Datenbereich auf den 2 repliziert werden und somit im Fehlerfall auf dem 2 Server
gestartet werden können.
Bei Variante 2 liegen wohl nur die Steuerungsdateien auf dem VM 1 Server, die eigentliche
Virtuelle Maschine und Daten auf dem Storage. Um Sicherheit zu bekommen ist auf jedenfall
ein weiteres Storage nötig. Der 2 Server wird im Prinzip nur vorgehalten um den ersten ggfs.
zu ersetzen bzw. der 1 Server sichert in der Nacht auf den 2 Server.

Diese IT wird von dritten bereitgestellt.

Könnte mir jemand zu Entscheidungszwecken mal grob die Vor- Nachteile der beiden Konzepte
erläutern bzw. wie sehen sonst Virtualisierungskonzepte für diesen Zweck aus.
Ziel ist Alte Server ersetzen, möglichst wenig Datenverlust, System sollte ohne auf Hardware
Ersatz zu warten nach kurzer Zeit wieder einsatzbereit sein.
Mitglied: laster
19.01.2011 um 21:03 Uhr
Hallo,

zwei Server mit VMware, beide über iSCSI oder FC an einer SAN. Damit können die VM's, die Du per VMConverter von den physischen Rechnern 'erzeugst', von beiden ESX-Servern gestartet werden. Als System passt VMware Essentials - auf der VM-Seite gibt es so einen 'Berater' - "welche Lösung ist für mich die beste?"...
Du kannst die VM's mit VMware Data Recovery sichern (auf die SAN = schnelle Wiederherstellung, oder eine NAS per NFS).
So eine Lösung ist sehr stabil. Solltest darauf achten, dass die Ressourcen eines ESX-Servers für alle zu betreibenden VM's ausreichen, damit kann auch mal ein ESX ausfallen und alles läuft weiter

Das Konzept - Variante 1 - verstehe ich nicht so recht, kostet zusätzlich und hat nur die halbe Leistung...

vG
LS
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Mitglied: fireblade09
19.01.2011 um 21:19 Uhr
Vom Prinzip:
- Zwei ESX
- vCenter Server
- Ein gemeinsames Storage (iSCSI, o.ä.)
- Sicherung auf externes Medium mit vRanger oder so

Also man kann auf beiden Servern VMs laufen lassen, wäre ja blöd, wenn der eine sich die ganze Zeit langweilt
Wenn ein ESX ausfällt (und man hat ein HA Cluster eingerichtet) übernimmt der andere ESX automatisch die VMs.

Dazu auf einem Server vRanger o.ä installiert, das jeden Tag die VM sichert und fertig ist die ESX Farm

Die letzte die ich gemacht hab, waren drei Dell R710 + Dell MD3200i Storage. Und ein kleiner Server für den vCenter (kann man aber auch ruhig virtuell laufen lassen)
Bitte warten ..
Mitglied: novregen
19.01.2011 um 21:49 Uhr
Hi,

also nochmal eben vorweg, ich habe mit vm ware noch nicht wirklich viel zu tun gehabt und
die Ausführung macht ein Softwarehaus, es geht um die Entscheidungsfindung, deshalb
vielleicht etwas einfache Fragen von mir.

Zu Variante 2, die du ja auch anscheinend als gängig einschätzt.

Ich habe mal auf Desktop Ebene einen XP Rechner virtualisiert, da hat VM Ware nachfolgende
Datein angelegt "virual disk file" "snapshot metadata" "virtual machine configuration"
"team member".
Bei der Variante 2 habe ich es so verstanden, das nur die "kleinen" Dateien auf dem VM Server laufen
(sind das alle 3 ?) und die "virtual Disk" Datei, die ja dann am meisten Platz beansprucht auf die storage /SAN
gelegt wird. Ist das so richtig verstanden ?

Das hätte natürlich den Vorteil, das auf den Servern relativ kleine Dateien liegen und ich nicht die Gefahr laufe
schon beim Festplattenbedarf hier an die Grenzen zu stoßen. In der SAN würde dann große Platten verwendet.

Damit die Maschine auf beiden läuft müßte man die 3 kleinen "system" Dateien dann auf beiden VM Servern vorhalten und diese könnten dann ja nach Ausfall einer auf die "virtual Disk" Datei auf dem SAN zugreifen.
Zu bedenken die "system Dateien" müßten regelmäßig am besten automatisch auf beiden VM Servern redundant sein und das Storage/SAN muss zwangsläufig auch ein zweites mal vorhanden sein bzw. zumindestens noch einmal gesichert werden, da hier die Daten nur einmal vorhanden sind. Oder wie realisiert man das ?
Das System soll soweit autark sein das ein Ausfall Server / SAN nach wenigen Stunden kompensiert ist.
Datenverlust max 30min !! Ist das so machbar mit der Variante und gängige Praxis ?

Bei Variante 1 ist der Gedanke, das ein Replikations Server die beiden Server ständig auf einen Stand hält.
Die VM Maschinen befinden sich komplett also inkl. Daten auf den Servern, so das man sich hier keine Gedanken machen müßte die Daten noch einmal extra auf einem zweiten SAN vorzuhalten. Nachteil sicherlich, das die VM Maschinen inkl. Daten sehr viel Platz brauchen und Server Festplatten teuer und begrenzter sind als auf dem SAN.
Der Replikations Server wird zusätzlich dazu genutzt Nachtsicherungen wegzulegen.
Wie beurteilst du jetzt diese Variante ? Was meinstest du mit halbe Leistung ?
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Mitglied: novregen
19.01.2011 um 21:56 Uhr
Hallo fireblade,

vielen Dank für deine Antwort, vielleicht könntest du auch meinen Kommentar zu lasters Beitrag lesen,
da habe ich nochmal einiges an Infos reingeschrieben.

Zu deinen Ausführungen.

Könntest du mir nochmal erklären was HA Cluster bedeutet und macht ? Ist es Bestandteil der VM Ware Software ?
Wenn ja in welcher Version ?

vRanger (auch VM Ware ?) ist auf einen der VM Server installiert und sichert auf das externe Medium ?
Ist es so einstellbar, das es so sichert, das max. ein Datenverlust von ca. 30min auftritt ?
Was passiert wenn der Server abraucht, auf dem das vRanger liegt ?
Was würdest du als externes Medium nutzen und wie stellst du sicher das im Fehlerfall / Defekt
des externen Sicherungsmedium es hier nicht zu Verlusten kommt ?
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Mitglied: fireblade09
19.01.2011 um 22:17 Uhr
bitte.
Also HA = Hochverfügbarkeit. Das brauchst du den vCenter Server.

vRanger ist ein Backup Programm, das die VM als komplettes Image abzieht. Ist ein windows Programm.
Naja, kannst alle 30min ein Backup machen. Das wird aber sicher nicht sehr performant sein.
Erstmal nix, musst halt deine Backups irgendwo haben. den vRanger kannst du ja auf jedem Server/Rechner installieren.
Würde entweder einen Server mit Storage nehmen oder ein NAS oder so.

Um es recht sicher zu haben, bräuchtest du zwei ESX im Cluster, dazu ein Storage Cluster (Storage das sich synchonisiert, am besten Echtzeitspiegelung). Aber das dürfte euer budget sicher bei weitem übertreffen.

also noch für dein verständnis, die Daten der VM liegen dann auf dem Storage (konfigdatei, virtuelle festplatte, etc) und auf dem ESX läuft nur eine Insatanz von dem Server. Also auf dem ESX an sich liegen keine Daten. Das liegt alles auf dem Storage.

Aus welcher Ecke kommst du denn, evtl. kenn ichn Systemhaus das sich damit auskennt.
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Mitglied: novregen
19.01.2011 um 23:25 Uhr
Hi,

ist es bei vRanger auch möglich einzelne Dateien wiederherzustellen oder muss immer das komplette Image
zurückgeschrieben werden ?

Das mit dem 30min Backup, das würde ja in Variante 1 durch den extrag Replikationsserver ausgelagert,
vielleicht doch keine so schlechte Idee ? Nachteil so groß wenn die komplette Virtuelle Maschine auf dem
Server /Servern liegen ?

Gebe dir Recht 2 Server (auch räumlich getrennt) 2 Storage (auch räumlich getrennt) die sich spiegeln,
dann wäre man auf der sicheren Seite wenn 1 Server oder 1 Storage ausfällt.
Habe ja schon ein Angebot für Variante 1 und weiss in was für einen Rahmen wir uns ungefähr bewegen.
Wo liegen deine Schätzungen ? nur ca. !!

Aus dem hohen Norden (Bremen), haben schon 2 Systemhäuser zur Auswahl, aber wie gesagt das eine
setzt auf Variante 1 das andere auf Variante 2 !

In was für Dimensionen würdest du die Server wählen ?

Da ich keine Erfahrungen im Server Virtualisierungsbereich habe ist es schwer !
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Mitglied: awagner82
20.01.2011 um 11:15 Uhr
Hi!

mich würde ja mal interessieren, was Dir für Pakete angeboten wurden.

3 Server im vCenter Betrieb, Anbindung eines zentralen Storage und HA bzw. DataRecovery kannst Du mit der
vSphere Essentials (Plus) Version
erschlagen.

Über VMware DataRecovery scheiden sich zwar die Geister, aber bei uns funktioniert es sehr sauber.
Wir fahren zuzsätzlich ein Backup der DR Maschine über unseren zentralen Sicherungsdienst.

Klar, kannst aber auch ein externes Tool zur Datensicherung nehmen.

Bei der Hardware für die Server kommt es auf eure Anforderungen an.
Achte darauf, dass Windows Server gerne und VIEL Speicher nutzen

Wenn ihr in Zukunft mehr virtualisieren wollt, dann ruhig großzügig sein,
aber auf die Core Anzahl achten (VMware Lizenzmodell)

Gruß
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Mitglied: fireblade09
20.01.2011 um 11:53 Uhr
Ne nur das komplette Image. Für einzelen Dateien musst du dir eine andre Backuplösung überlegen (True Image oder was auch immer).


Ja Variante 1 ist halt eine einfache schnelle Lösung. Mich wrüds hatl stören, dass du einen ESX hast, der die ganze Zeit nur Strom frisst und sonst nichts tut.

Kommt aufs Storage drauf an, was man da nimmt. geht also in den höheren fünfstelleingebereiche denk ich mal. Aber da solltest du mal jemand fragen, der sich mti Preisen besser auskennt.

Server musste was gescheites nehmen. Würde min 2x Quadcore Xeon + genug Ram (min. 32GB oder mehr).
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Mitglied: novregen
20.01.2011 um 16:06 Uhr
@FireBlade ja mit deinen Kostenschätzungen liegst du ganz gut.
Server 2x Xeon Sixcore 32gb

@awagner
es wurde vsphere 4 Essentials angeboten.


hmm also der große Unterschied ist aus meiner sicht, das bei Variante 1
die Maschinen inkl. Daten auf den Servern liegen. Bei Variante 2 nur die
Steuerungen und alles andere auf den Storages. Vorhalten und replizieren
müßte ich so oder so um eine hohe Ausfallsicherheit bzw. minimalen Daten-
verlust zu haben.

Weitere Pro / Contra gerne erwünscht
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Mitglied: fireblade09
20.01.2011 um 22:42 Uhr
war ich ja nicht ganz verkehrt.

Ich würde eher auf die Version mit Storage gehen. Das kannste ja auch für andere Sachen nutzen. Zum Beispiel CIFS Freigaben oder so.
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