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Exchange als Dateiserver?

Frage Microsoft Exchange Server

Mitglied: Alternativende

Alternativende (Level 2) - Jetzt verbinden

06.12.2012 um 10:26 Uhr, 3244 Aufrufe, 22 Kommentare

Hallo zusammen,
wir haben hier einen Exchangeserver der lediglich über einen Smarthost Mails versendet und von unserem Linux Server die Mails zugestellt bekommt. Bei dem ganzen handelt es sich um einen Windows Server 2008 mit Exchange 2007.

Da diese Maschine fast vollkommen unausgelastet ist und andere Kisten am Maximum arbeiten, überlege ich derzeit alle Dateien auf diesen Server zu schieben.

Ist dies aus Eurer Sicht irgendwie problematisch?
Mitglied: Chonta
06.12.2012 um 10:38 Uhr
Hallo,

das kommt drauf an.
Wieviele Benutzer?
Was für ein Raid?
Virenscanner? (Darf die Datenbank nicht scannen)
Wie ist die Plattenaufteilung?
Wie wird gesichert?

Wenn irgendwie möglich lass die Exchange Datenbank nicht auf den gleichen physikalischen HDDs laufen wie die Freigaben.
Was sagt perfomn/munin/anderes Monitoring in Bezug auf die HDD Auslastung beim lesen/schreiben im Moment?


Gruß

Chonta
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Mitglied: Ravers
06.12.2012 um 10:38 Uhr
Moin,

zunächst ist es grundsätzlich so, das es am besten ist die Services bestmöglich zu trennen.
Von der Seite, Dateiserver bleibt Dateiserver - Exchange bleibt Exchange.
Aber sicherlich ist es manchmal auch ein Problem der Lizensierung u.ä..
Von der Seite her ist es natürlcih OK.
Aber was versprichst du dir von dem Vorhaben? Bzw. warum lässt du es nicht, wie`s ist?
Sprechen wir von virt. Maschinen oder StandAlone-Server??

greetz
ravers

P.S.: Solltest du dich dazu entscheiden den Server auch als Fileserver zu missbrauchen, würde ich im DNS einen neuen Eintrag auf den Server zeigen lassen. So hast du keinerlei Probleme, wenn du die Dateien dann doch mal wieder woanders hinlegst. Dann einfach den DNS-Namen auf den neuen Server zeigenlassen und gut ist.
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Mitglied: Alternativende
06.12.2012 um 10:56 Uhr
Hi,
etwa 15 Benutzer
Raid 5 mit 3 Platten
Kaspersky Enterprise sowieso Scanner
Leider alles eine Platte
Der Exchange wird derzeit mit VSS auf ein NAS gesichert. Bedeutet die gesamte C:\ Platte wird gesichert.

Versrpechen tue ich mir natürlich eine Entlastung des Domänencontrollers auf dem bisher alle Programme laufen, die Dateien liegen, Profile usw.. Ein weiterer Server ist erstmal nicht in Sicht, sowohl wegen Anschaffungskosten als auch Unterhaltung (Strom etc.). An eine Virtualisierung habe ich auch schon gedacht, aber da brauche ich dann wieder vernünftige Software und eine weitere Windows Server Lizenz, sofern ich mich nicht mit Samba mühen will.
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Mitglied: Chonta
06.12.2012 um 11:28 Uhr
Hallo,

also RAID5 und nur eine Partition und dann evtl. Imagesicherung?
Nein Du willst KEINEN Filserver aus dem Exchange machen! Auch wenns verlockend sein sollte

Ist mit der VSS Sicherung ein Imageprogramm gemeint? Also sowas wie BESR? Wenn ja zusätzlich mit NTBACKUP (oder der 2008 Version) ein Onlinebackup einrichten für die Datenbank. Nur ein richtiges Onlinebackup aknn Fehler/Probleme in der Datenbank finden! Vor dem Problem stehe ich gerade.

Also Samba solltest Du dir schon anschauen, vor allem als Share für die Benutzerprofiele brauchbar, bzw. generell ein Storrage daraus machen oder durch Samba4 zum zusätzlichen DC (Achtung Imagesicherung als Backup vom jetzigen DC dann nicht mehr brauchbar - generell Imagesicherung nur ok, solange nur ein DC vorhanden ist)
Oder den anderen Server so umrüsten, das die Daten für die Freigaben auf anderen Hardwareplatten liegen.

Gruß

Chonta
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Mitglied: Alternativende
06.12.2012 um 11:40 Uhr
VSS ist der Nachfolger von NTBACKUP und ich sichere die gesamte C:\ Platte um eben den Exchange fehlerfrei sichern zu können. Diese Sicherung ist aber nur "optional", denn alle Files werden natürlich mit einem Backupprogramm separat gesichert. Der Nachteil an einem Fileserver auf der Maschine ist natürlich das ich dann alle Files täglich komplett zweimal sichere.

Gibt es eine praktikable Möglichkeit nachträglich auf einem Server 2008 eine zweite Partition anzulegen?
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Mitglied: Chonta
06.12.2012 um 11:48 Uhr
Ja per Livecd und Partetmagic z.B.

Aber wenn das viele Dateizugriffe sind bremst das den Exchange aus und umgekehrt auch! Vor allem wenn die Firma wächst keine schöne Situation auf lange Sicht.
Der Raidcontroller wird bestimmt noch mehr HDDs unterstützen.

Gruß

Chonta
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Mitglied: Alternativende
06.12.2012 um 11:55 Uhr
ja sicherlich und Platz in dem Server habe ich auch, aber ich müsste neue Platten kaufen und ein zweites RAID anlegen in der Maschine.
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Mitglied: goscho
06.12.2012 um 11:58 Uhr
Moin,
Zitat von Alternativende:
VSS ist der Nachfolger von NTBACKUP
Irrtum, VSS ist der Volume Shadow Copy Service von Windows. Den gibt es seit XP.
Du meinst die Windows Server Sicherung, die den VSS-Writer (anderes als NT-Backup) nutzt.
und ich sichere die gesamte C:\ Platte um eben den Exchange fehlerfrei sichern zu können.
Das können andere Backupprogramme wesentlich besser und komfortabler (BackupExec ist das bekannteste Beispiel dafür).
Diese Sicherung ist aber nur "optional", denn alle Files werden natürlich mit einem Backupprogramm separat
gesichert.
Mit welchem Backupprogramm?
Hat das denn keinen Exchange-Sicherungsagenten?
Der Nachteil an einem Fileserver auf der Maschine ist natürlich das ich dann alle Files täglich komplett
zweimal sichere.
Wenn man 2 Sicherungsprogramme nutzt, dann ist das so.
Gibt es eine praktikable Möglichkeit nachträglich auf einem Server 2008 eine zweite Partition anzulegen?
Mit Verkleinerung der vorhandenen Partition? -> ja, gibt es.
Nennt sich Datenträgerverwaltung oder du nutzt diskpart in der Konsole.
Wenn es Probleme beim Ändern der Partitionsgrößen geben sollte, dann kann man ja immer noch auf andere Programme ausweichen, bspw. gparted, Acronis Disk Director, etc.
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Mitglied: goscho
06.12.2012 um 11:59 Uhr
Zitat von Alternativende:
ja sicherlich und Platz in dem Server habe ich auch, aber ich müsste neue Platten kaufen und ein zweites RAID anlegen in der
Maschine.

Das wäre auf jeden Fall die beste Möglichkeit für dein Vorhaben.
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Mitglied: Alternativende
06.12.2012 um 13:27 Uhr
Hi,
ja richtig ich meinte die Serversicherung. Das Problem ist das wir finanziell nicht so gut ausgestattet sind, als das wir uns ein paar neue Serverplatten kaufen könnten. Daher nutzen wir auch keine teure Backupsoftware sondern sichern den Exchange eben mit der Serversicherung auf das NAS. Dafür muss dann aber eben die gesamte Platte gesichert werden.

Ok dann kann ich über die normale Datenträgerverwaltung im Server die C:\ kleiner machen und eine D:\ erstellen. Anschließend kann ich dann da testweise ein paar Ordner etc. freigeben.

Habe hier bisher kein Argument neben der Performance gelesen das gravierend gegen dieses Vorhaben spricht und was die Performance angeht, es kann nur besser werden ;).

Ich muss das ganze leider so pragmatisch sehen :D.
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Mitglied: ricochico
06.12.2012 um 13:33 Uhr
Hallo,

Zitat von Alternativende:
VSS ist der Nachfolger von NTBACKUP und ich sichere die gesamte C:\ Platte um eben den Exchange fehlerfrei sichern zu können.
Diese Sicherung ist aber nur "optional", denn alle Files werden natürlich mit einem Backupprogramm separat
gesichert. Der Nachteil an einem Fileserver auf der Maschine ist natürlich das ich dann alle Files täglich komplett
zweimal sichere.

Ist eine doppelte Sicherung ein Nachteil?
Ich sehe das eher sogar als Vorteil, vor allem, wenn es noch mit unterschiedlichen Verfahren/Software gesichert wird.

Gibt es eine praktikable Möglichkeit nachträglich auf einem Server 2008 eine zweite Partition anzulegen?

Ja, gibt es, aber es bringt dir meiner Meinung nach nicht viel.
Eine zusätzliche Partition auf deinem vorhanden Raid bringt dir keine Leistungsverbesserung, da der Flaschenhals dein vorhandenes Raid5 ist. Ob du da drauf nun 2 Partitionen oder 5 hast, ist ziemlich egal.

Da aber nicht bekannt ist, um was für einen Server es sich handelt, wieviel Ram er hat, wie schnell die HDDs sind, was für ein Controller du einsetzt, kann man nur mutmaßen.

Bei 15 User gehe ich mal von einer KMU aus, bei der eigentlich ein SmallBusinessServer (SBS)ideal wäre.
Beim SBS ist es durchaus üblich, alles auf einer Maschine am laufen zu haben, Daten, Profile, Exchange, WSUS, Sharepoint usw...

Also warum nicht Daten auf den Exchange auslagern?
(Momentan hast du sowieso alles auf einer überlasteten Maschine, deinem DC, richtig?)

Du könntest doch durchaus anfangen,langsam ein paar Dienste bzw. Daten auf den Exchange zu schieben und die Last auf den verschiedenen Maschinen zu verteilen.
Da hätte ich persönlich keine Problem damit.
Bringt dir nämlich auch nix, wenn dein Emails super schnell sind, aber dein DomainController/Fileserver in die Knie geht.
Meine Meinung:
Mach es, aber nicht alles auf einmal und nicht alles auf eine Maschine.
Schritt für Schritt die Last verteilen.

HTH
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Mitglied: ricochico
06.12.2012 um 13:38 Uhr
Servus,

Zitat von Chonta:
Hallo,

also RAID5 und nur eine Partition und dann evtl. Imagesicherung?
Nein Du willst KEINEN Filserver aus dem Exchange machen! Auch wenns verlockend sein sollte

Wieso nicht?
Was spricht dagegen, die Last zu verteilen?
So wie er das schrieb, ist sein Exchange nicht ausgelastet und andere Server sind am oberen Limit.
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Mitglied: Pjordorf
06.12.2012 um 14:00 Uhr
Hallo,

Zitat von Chonta:
Ist mit der VSS Sicherung ein Imageprogramm gemeint?
Nein. Volume Shadow Services. Diese werden aber als Grundlagen für fast alle Imageprogramme (im laufenden Betrieb) wervendet. Und ja, die Standardsicherungssofteware eines Server 2008 aufwärts (und auch Windows 7 aufwärts) ist eine Software welche dir VHDs erstellt und Sektorbasierend arbeitet - Also ja, es sind Abbild erzeugende Programme die MS jetzt verwendet. NTBackup war dies ja bekanntlich nicht. Die Sicherung hat MS grundlegend geändert.

Gruß,
Peter
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Mitglied: goscho
06.12.2012 um 14:01 Uhr
Zitat von Alternativende:
Hi,
ja richtig ich meinte die Serversicherung. Das Problem ist das wir finanziell nicht so gut ausgestattet sind, als das wir uns ein
paar neue Serverplatten kaufen könnten. Daher nutzen wir auch keine teure Backupsoftware sondern sichern den Exchange eben
mit der Serversicherung auf das NAS. Dafür muss dann aber eben die gesamte Platte gesichert werden.
Und was ist die 2. Sicherung?
Ok dann kann ich über die normale Datenträgerverwaltung im Server die C:\ kleiner machen und eine D:\ erstellen.
Anschließend kann ich dann da testweise ein paar Ordner etc. freigeben.
Ja, das geht so.
Hier ist ein passender Technet-Eintrag
Habe hier bisher kein Argument neben der Performance gelesen das gravierend gegen dieses Vorhaben spricht und was die Performance
angeht, es kann nur besser werden ;).
Du musst wissen, was die Maschinen leisten können, sollen oder müssen.
Bitte warten ..
Mitglied: Pjordorf
06.12.2012 um 14:12 Uhr
Hallo,

Zitat von Alternativende:
Gibt es eine praktikable Möglichkeit nachträglich auf einem Server 2008 eine zweite Partition anzulegen?
Datenträgerverwaltung?

Ist es denn sichergestellt das dein jetziger Server an seine Grenze kommt weil ihr entsprechend hohen Datenraten in den Freigaben habt oder sind es die Dienste welche euren Server an seine Grenze bringt? Es nützt euch ja nichts Freigaben auf euren Exchange zu transferieren und diesen als Fileserver dann zusätzlich zu verwenden wenn es z.B. eure SQL Datenbanken sind welche den Server lahmlegen. Ich sehe hier auch nicht das Problem den Exchange auch als Filserver zu verwenden wenn dieser eh nichts zu tun hat weil euer Mail und Groupwareaufkommen eben diese Hardware auch nicht ansatzweise auslastet. Nur du kennst aber die Lastverhalten und die Ursachen dergleichen deiner Server und somit kannst nur du Beurteilen ob es geht. Technisch spricht nichts dagegen. Es ist halt nicht gerne gesehen und kann dir im Desasterfall eben etwas mehr an Kopfschmerzen bereiten. Das es geht beweisst der SBS schon seit Jahren (obwohl dieser auch Speziell in seiner programmierung dafür ausgelegt ist).

Gruß,
Peter
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Mitglied: Alternativende
06.12.2012, aktualisiert um 14:31 Uhr
Hi,

Herstellerbezeichnung = HP ProLiant DL360 G7
CPU = Intel Xeon E5620 2,40GHz
RAM = 8GB
Windows Server 2008 Standard Edition

Der DC ist deshalb so ausgelastet weil große SQL Datenbanken drauf laufen und ich denke die Vielzahl von Dateien die geöffnet und bearbeitet werden zwingen den Server zu Stoßzeiten in die Knie.

Edit:
Die zweite Partition bietet sich deshalb an, weil ich dann über die Serversicherung nicht alle Dateien zwei Mal sichern muss. Ich kann C:\ weiterhin auf das NAS sichern und mein eigentliches Backupprogramm (Amanda) sichert alle Files auf dasselbe NAS. So habe ich dann den Exchange und die Files täglich gesichert und nichts wird doppelt gespeichert.
Bitte warten ..
Mitglied: Chonta
06.12.2012 um 14:47 Uhr
Zitat von ricochico:
Servus,

> Zitat von Chonta:
> ----
> Hallo,
>
> also RAID5 und nur eine Partition und dann evtl. Imagesicherung?
> Nein Du willst KEINEN Filserver aus dem Exchange machen! Auch wenns verlockend sein sollte

Wieso nicht?
Was spricht dagegen, die Last zu verteilen?
So wie er das schrieb, ist sein Exchange nicht ausgelastet und andere Server sind am oberen Limit.

Hallo,

das bezog sich darauf, das ich Vermutet habe, dass ein Imageprogramm für die Sicherung verwendet wird.
Wenn er jetzt Eine Partition für Exchange/binarys und Datenbank hat und dann auch noch Filserver auf der selben Partition macht die evtl mehrer Terrabyte groß ist...

Für eine Rücksicherung muss man das Image komplett wiederherstellen und das dauert jeh nach Datenvolumen schonmal und schnelligkeit der HDD lange. Wenn ich z.B. das Image unseres DC/Exchange zurückspiele dann braucht die Datenbankpartition mit Fileshares (ist ein SBS 2 Partitionen) ca 8 Stunden!
Ok es handelt sich um eine Testworkstation mit nur einer HDD aber mehrere Stunden würde das auch beim Server dauern. (Im Desasterfall)

Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich Nutzdaten vom Exchange trennen, aber geht leider noch nicht.

Gruß

Chonta

Also Wenn der Exchangeserver auch als Datenserver herhalten soll, dann ggf. die Partitionierung optimieren und die Filserverpartitoon von der Datenbankpartition trennen.
Bitte warten ..
Mitglied: Pjordorf
06.12.2012 um 15:21 Uhr
Hallo,

Zitat von Alternativende:
CPU = Intel Xeon E5620 2,40GHz
Nur eine?

RAM = 8GB
Mehr ist nicht möglich?

Der DC ist deshalb so ausgelastet weil große SQL Datenbanken drauf laufen
Mal dran gedacht die SQL Datenbanken dann auf ein eigenes Blech zu packen? RAID X für die SQL Datenbanben? Separates RAID für die SQL Datenbanken?

und ich denke die Vielzahl von Dateien
Die genaue Anzahl kannst du nachschauen (Freigabe....). Da brauchst du nicht zu raten oder zu vermuten.

die geöffnet und bearbeitet werden zwingen den Server zu Stoßzeiten in die Knie.
Nur in den Stoßzeiten? Morgen s und Abends oder wie? Wie langsam wird denn dann dein Flaschenhals und was genau wird wie langsam? Wie hast du es gemessen? (Nein, nicht mit der Taschenuhr vom Opa). Sind es dann zu den Stoßzeiten die Freigaben oder deine SQL Datenbanken welches dich behindern? Was sagen der Resourcenprotokolle deines Server? Warum nicht mehr als 8 GB RAM, denn auch ein SQL Server freut sich riesig darüber und könnte dein Problem schon lösen?

Die zweite Partition bietet sich deshalb an, weil ich dann über die Serversicherung nicht alle Dateien zwei Mal sichern muss.
Kleinere Partitionenn sind auch leichter zu sichern. Und du solltest deine Exchange sowie SQL sowieso schon auf getrennte haben. Diese dann noch als eigenständige Platten, und hier sollte dann einer deiner Engpässe, nämlich dein einziges RAID 5, schon deutlich weinger wenn nicht gar verschwunden sein. Vielleicht hast du einfach zu wenige drehende Spindeln

Gruß,
Peter
Bitte warten ..
Mitglied: Alternativende
06.12.2012 um 16:52 Uhr
Hi,
mehr ist immer möglich, sowohl RAM als auch CPU. Das Problem ist nur, es muss bezahlbar sein.
Der HP-Server ist die Exchangekiste. Ich weiß das man die Anzahl der geöffneten Datein einsehen kann, aber ist ja immer höchst unterschiedlich. Ich kann leider keine extra Kiste nru für SQl anschaffen, sonst hätt ich es schon längst getan ;).
Stoßzeiten sind immer dann, wenn alle gleichzeitig im System arbeiten und große Mengen von Daten aus den Datenbanken oder vom Fileserver abfordern.

Ich werde mal damit anfangen eine D:\ Patition auf dem Exchange anzulegen und mal ein paar Daten von dort aus bedienen, mal sehen ob das was bringt.
Bitte warten ..
Mitglied: ricochico
06.12.2012 um 18:24 Uhr
Hi,

Zitat von Chonta:
das bezog sich darauf, das ich Vermutet habe, dass ein Imageprogramm für die Sicherung verwendet wird.
Wenn er jetzt Eine Partition für Exchange/binarys und Datenbank hat und dann auch noch Filserver auf der selben Partition
macht die evtl mehrer Terrabyte groß ist...

Das Problem hat er jetzt vermutlich am anderen, "alten" Server, auf dem momentan gerade seine Daten liegen.
Die Größe der zu sichernden Daten ändert sich doch nicht, wenn sie vom alten auf den neuen Server wandern.

Für eine Rücksicherung muss man das Image komplett wiederherstellen und das dauert jeh nach Datenvolumen schonmal und
schnelligkeit der HDD lange. Wenn ich z.B. das Image unseres DC/Exchange zurückspiele dann braucht die Datenbankpartition mit
Fileshares (ist ein SBS 2 Partitionen) ca 8 Stunden!

Das selbe Problem hat er aber auch, wenn er auf dem "alten" Server (so nenn ich den mal, auf dem momentan seine Daten liegen) rücksichern muss.

Die Menge der Daten verringert sich ja nicht.
Evtl. wird es sogar schneller mit der Rücksicherung, wenn er die Daten vom alten, langsamen, auf den neuen, schnelleren Exchange verschiebt.

Ok es handelt sich um eine Testworkstation mit nur einer HDD aber mehrere Stunden würde das auch beim Server dauern. (Im
Desasterfall)

Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich Nutzdaten vom Exchange trennen, aber geht leider noch nicht.

Verständlich.
Und genau da hat er ja jetzt die Möglichkeiten durch die zwei Server, die du bei deinem SBS nicht hast.
Er hat zum alten ausgelasteten Server einen zusätzlichen neuen Exchangeserver bekommen, der Däumchen dreht.
Warum sollte er also nicht die Daten aufteilen?
Somit reduziert er sogar die Restorezeit.

Also Wenn der Exchangeserver auch als Datenserver herhalten soll, dann ggf. die Partitionierung optimieren und die
Filserverpartitoon von der Datenbankpartition trennen.

Aber nur für die Übersichtlichkeit.
Mehr Speed bringt das jedenfalls nicht.
Es ist eine rein optische Sache.
Ob die Freigabe nun auf C:\Daten oder D:\Daten ist, ist gehupft wie gesprungen.
Er kann aber mal Probleme bekommen, wenn dann C: oder D: zu klein werden, weil falsch partitioniert.
Dann muss er wieder anfangen, zu partitionieren.
Eigene HDD für die Daten (wie bereits oben erwähnt), im Idealfall SAS und die dann als Raid, dass würde Vorteile bringen.
Das ist ja aus Kostengründen verständlicherweise nicht möglich.
Der Rest (Partitionieren) ist wie gesagt Aufwand für die Optik.

just my 2 cent
und schönen Abend noch.
Bitte warten ..
Mitglied: ricochico
06.12.2012 um 18:26 Uhr
Hallo,

Zitat von Pjordorf:
Vielleicht hast du einfach zu wenige drehende Spindeln

Man hat imme zu wenig und zu langsam drehende Spindeln!
Ausser man hat SSD.
Bitte warten ..
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