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GELÖST

Raid 6 - Partition D: und E: - wie funktioniert es?

Frage Sicherheit Backup

Mitglied: DuncanMacLeod77

DuncanMacLeod77 (Level 1) - Jetzt verbinden

03.11.2014, aktualisiert 04.11.2014, 1556 Aufrufe, 19 Kommentare, 3 Danke

Hallo zusammen,

ich bin Neuling im Bereich RAID und habe Verständnisfragen. Würde mich freuen, wenn mir jemand eine kurze und verständliche Erklärung geben könnte.

Situation: Ich möchte erstmalig ein Festplattensystem basierend auf RAID 6 anlegen. Hierzu sollen zwei logische Laufwerke, also zwei physisch existierende Festplatten D: und E: (mit jeweils 2 TB) für unterschiedliche Abteilungen (D: für Technik; E: Verkauf) eingesetzt werden.

Wie viele zusätzliche Festplatten benötige ich, um RAID 6 für die o. g. Festplattenkonstellation zu realisieren?
Werden die Daten von D: und E: willkürlich auf die zusätzlichen Festplatten kopiert/gespiegelt (Mischung aus D: und E auf den einzelnen nachfolgenden Festplatten?

Das Prinzip RAID glaube ich verstanden zu haben, aber in den Beispielen aus den Suchergebnissen verschiedener Suchmaschinen, basieren die Erklärungen zu den entsprechenden RAID-Systemen immer nur ausgehend von einem physischen Laufwerk (jedenfalls verstehe ich dies so).

Meine Idee ist nämlich die o. g. Festplatten in einem NAS (z. B. DiskStation DS1813+ oder unterzubringen, das dann RAID 6 unterstützt und die beiden physischen Festplatten D: und E: auf die nachfolgenden Platten (Anzahl?) "spiegelt".

Würde mich freuen, wenn mir (einem RAID-Laien) ein Experte in einfacher und verständlicher Sprache erklären könnte, wie der Aufbau funktioniert.

Herzlichen Dank im Voraus.
Mitglied: chiefteddy
03.11.2014 um 23:26 Uhr
Hallo,

anscheinend hast Du RAID leider noch nicht verstanden!

Wenn Du ein RAID-System erstellen willst (zB. RAID 1 - Spiegelung) benötigst Du 2 leere!! identische Festplatten. Diese schließt Du an den RAID-Festplattencontroller an bzw baust sie in das NAS ein. Dann erstellst Du im Menü des Controller-BIOS bzw der Admin-Oberfäche des NAS das gewünschte RAID (hier also RAID 1). Das Betriebssystem des PCs/ Server "sieht dann eine logische Festplatte. Diese kannst Du dann mit den üblichen Tools in Partitionen (Laufwerke C: und D unterteilen.

RAID 0 und 1 brauchen mind. 2 Festplatten; RAID 5 mind. 3 HDs und RAID 6 mind. 4 HDs.

http://de.wikipedia.org/wiki/RAID

Jürgen
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Mitglied: Lochkartenstanzer
03.11.2014 um 23:50 Uhr
Moin,

Du hast RAID anscheinend überhaupt nicht verstanden.

Du soltest zur Einstimmung Dir zumindest den Wikipedia-Artikel zu RAID reinziehen.

Anschlieend soltest Du die Inhalte deienr Platten "D" udn "E" sichern. Denn das wirst Du verlieren, wenn Du die Platten in ein RAID6 einbaust:

Ein RAID6 benötigt mindestens 4 Platten. Und beim Aufbau gehen alle Daten auf den Platten verloren!

Also Vorsicht.

lks
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Mitglied: DuncanMacLeod77
04.11.2014 um 08:04 Uhr
Hallo und danke für die Antworten!

Dass man mindestens 4 Platten benötigt, Habe ich verstanden, auch dass alle Daten bei einer Erstinstallation eines RAID verloren gehen. Meine Frage zielte jedoch darauf ab, ob die zwei o. g. Festplatten D: und E: separat auf die nachfolgenden Platten gespiegelt werden. Oder werden D: und E: vereint auf den insgesamt 4 Platten dargestellt?

Entschuldigt bitte, wenn ich mich nicht 100%ig ausgedrückt haben sollte, aber ich bin auf diesem Gebiet ein Anfänger (auf Wiki hatte ich mich zuvor schon eingelesen). Jeder fängt doch mal "klein" auf einem Gebiet an, oder?
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Mitglied: killtec
04.11.2014 um 08:16 Uhr
Hi,
ein RADI wird als ein logisches Laufwerk dargestellt. Nicht als zwei. Willst du D: und E: haben, musst du die Platten entweder partitionieren oder zwei RAID Systeme in betrieb nehmen.

Gruß
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Mitglied: Captnemo
LÖSUNG 04.11.2014, aktualisiert um 11:32 Uhr
Hallo,

erst mal grundsätzlich hat RAID (welches auch immer) so gar nichts mit Partitionen zu tun (ich gehe jetzt mal von einem Hardware-RAID aus).
Das RAID erstellst du mit dem Controller. Diese organisiert seine Platten selbst in dem er die Daten dem RAID entsprechend organisiert.
Im Falle eines RAID-6 werden die Daten auf einem Teil der Festplatte verteilt und ein anderer Teil dient als Speicher für "Wiederherstellungsdaten". D.h. wenn eine Platte ausfällt, dann kann deren Inhalt in Verbindung mit den Wiederherstellungsdaten berechnet werden.

Wenn der Controller das RAID erzeugt hat, kann dein Betriebssystem auf diese zugreifen wie auf eine physikalische Festplatte. D.h. das Betriebssystem behandelt dein RAID genauso wie eine einzige Festplatte.
Demnach kann du dann auf dieser entsprechend deinem Betriebssystem Partitionen erstellen (C, D, E, ... oder wieviele auch immer).

Das erzeugen, wiederherstellen und verifizieren des RAID's übernimmt komplett der Controller, das Betriebssystem hat damit nichts zu tun. Aus dem Grund ist es auch wichtig, dass der Controller nach Möglichkeit auch gepuffert ist, er also über einen eigenen Akku verfügt, damit auch im Falle eines Stromausfalls noch eventuelle laufenden Schreibvorgänge zu Ende geführt werden können.

Um die Vorhandenen Festplatten innerhalb des RAID's mit zu verwenden, gibt es nur eine sinnvolle Möglichkeit:
- Alle Daten von vorhandenen Partitionen vollständig sichern, ggf. auch mal Partitionsgrößen notieren.
- Neue Festplatten einbauen
- Im RAID-Controller das (oder die) RAID's erstellen
- Daten zurück spielen, oder BS neu installieren und dann Daten zurück spielen.

Du kannst ohne Probleme D und E auf dem gleichen RAID ablegen. Auch C kannst du da mit draufpacken.
Du kannst aber auch (je nach RAID-Controller) für C, D und E ein eigenes RAID anlegen. Dann brauchst du aber für jedes RAID entsprechend viele Festplatten.

Informiere dich vorher, ob du über das Controller-BIOS die RAID's erstellen kannst. Bei manchen Server geht das nur über eine entsprechende CD/DVD bzw. Software.
Stell sicher, dass du alle Daten auch wiederherstellen kannst. Benötigst du evtl. Lizenzschlüssel für die Installation / Wiederherstellung?
Stell sicher, dass du ein Monitorprogramm für deinen RAID-Controller hat. Das brauchst du nämlich, um den Zustand deinen RAID's vom Betriebssystem aus sehen zu können und evtl. auftretenden Fehlern rechtzeitig entgegen zu wirken oder eine Platte wieder zu reaktivieren. Es ist besser sowas zu haben, bevor man es wirklich braucht.
Und teste dein RAID, bevor du die Daten aufspielst oder es produktiv eingesetzt wird. Zieh zum Beispiel mal eine Festplatte und beobachte wie es sich verhält, was im Monitorprogramm angezeigt wird und ob die Platte wieder aktiv wird, wenn du zu zurücksteckst. Das ist etwas, was du später nicht mehr machen kannst (solltest).
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Mitglied: Captnemo
04.11.2014 um 08:43 Uhr
Zitat von killtec:

Hi,
ein RADI wird als ein logisches Laufwerk dargestellt. Nicht als zwei. Willst du D: und E: haben, musst du die Platten entweder
partitionieren oder zwei RAID Systeme in betrieb nehmen.

Gruß

Das stimmt so leider nicht. Ein (Hardware)-RAID stellt sich dem Betriebssystem gegenüber als eine Festplatte dar und kann sehr wohl partitioniert werden.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
LÖSUNG 04.11.2014, aktualisiert um 11:31 Uhr
Zitat von DuncanMacLeod77:

Dass man mindestens 4 Platten benötigt, Habe ich verstanden, auch dass alle Daten bei einer Erstinstallation eines RAID
verloren gehen. Meine Frage zielte jedoch darauf ab, ob die zwei o. g. Festplatten D: und E: separat auf die nachfolgenden Platten
gespiegelt werden. Oder werden D: und E: vereint auf den insgesamt 4 Platten dargestellt?


Du muß Dich von der Vorstellung von Laufwerksbuchstaben lösen und RAID als das ansehen, was RAID ist:

Ein neues Blockgerät, daß über die Zusammenfassung von andren Blockgeräten "entsteht". das kann auf verschiedene Arten geschehen, was sich u.a. über die RAID-Level ergibt.

Bei RAID 6 wird halt der Inhalt von n Blöcken auf n+2 Blöcke per Spreizcode auf###, daß über den Hammingabstand sichergestellt ist, daß man den Ausfall von mindestens 2 Blöcken "verkraftet". Näheres dazu findet sich in Wikipedia und Fachliteratur.

Wenn du nun ein RAiD "gebaut" hast, sieht das OS ein einziges Blockdevice, das wie eine normales Blockdevice (=Platte) partitioniert und formattiert werden kann.

Ob Du die jetzt "D" oder "U" oder /home nennst, ist Jacke wie Krachlederne.

Die Daten sind dann jedenfalls bei RAID 5 oder 6 auf alle Platten "gleichmäßig" verteilt. Du kannst also nicht eine Platte herausziehen und damit dann Deine Daten rekonstruieren. Du findest da dann nur bruchstücke von deinen Daten.

lks

PS: Warum wird auf a--u-f-g-e-b-l-a-s-e-n auf###?
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Mitglied: killtec
04.11.2014 um 08:55 Uhr
Hi,
so in der Art hatte ich es auch gemeint.... "entweder partitionieren oder zwei RAID..." Evtl. stimmt die Aussage des logischen Laufwerks nicht. Die korrigiere ich gern und sage dann eher, dass ein RAID jeweils als eine Festplatte dargestellt wird.

Gruß
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Mitglied: fisi-pjm
04.11.2014 um 10:16 Uhr
Hi,

mal ganz ab vom Schuss
also du kannst ein RAID 6 Bilden und dann dieses Raid Partitionieren, dabei geht dir die Kontrolle verloren welche Daten auf welche Platten geschrieben werden.

Was ganz andere, Raid 6 ??? Warum??? Das ist wahrscheinlich immer ein bisschen Sache des persönlichen Geschmacks, aber wenn du schon 4 Platten hast dann würde ich rein aus der Performance heraus zu einem Raid 10 tendieren
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Mitglied: Lochkartenstanzer
04.11.2014 um 10:25 Uhr
Zitat von fisi-pjm:

Was ganz andere, Raid 6 ??? Warum??? Das ist wahrscheinlich immer ein bisschen Sache des persönlichen Geschmacks, aber wenn
du schon 4 Platten hast dann würde ich rein aus der Performance heraus zu einem Raid 10 tendieren

bei RAID 6 können beliebige 2 festplatten ausfallen udnman kommt imemr noch an die Daten. bei RAID10 reicht es, wenn die "richtigen" 2 Festplatten ausfallen, damit (rechnerisch) die Hälfte der Daten "weg" ist.

Ist immer die Frage, was das Ziel ist.

lks

PS. Und ja, ich habe es schon erlebt, daß zwei Platen in einem RAID5 sehr kurz hintereinander ausgefallen sind.
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Mitglied: fisi-pjm
04.11.2014 um 10:37 Uhr
PS. Und ja, ich habe es schon erlebt, daß zwei Platen in einem RAID5 sehr kurz hintereinander ausgefallen sind.

Ja, das ist meistens so, ist ja auch logisch. Du hast in einem Raid meistens Platten des gleichen Typs vom gleichen Hersteller, die fast die identische anzahl an Zugriffen mit einer nahezu identischen Laufzeit haben. Wenn dann eine ausfällt sind die anderen meistens nicht weit. Genau aus dem Grund bin ich eher der Raid 10 + Hotspare verfechter.
In Kombi mit einem verlässlichen Backup

RAID 10 Kostet vielleicht am Anfang mehr, aber der Mehrwert durch eingesparte Wartezeiten innerhalb der 2-3 Jahre die so ein Platte in Betrieb ist holt das bestimmt wieder raus. Aber wie gesagt das ist meine Persönlich subjektive Meinung jeder der ein anderes Raid System bevorzugt hat bestimmt auch seine Gründe und es gibt sie ja schließlich nicht ohne Grund.

Mit freundlichen Grüßen
PJM
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Mitglied: Captnemo
04.11.2014, aktualisiert um 10:57 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

PS. Und ja, ich habe es schon erlebt, daß zwei Platen in einem RAID5 sehr kurz hintereinander ausgefallen sind.

Dafür hat der liebe Gott ja die Datensicherung erfunden
Spaß bei Seite. Auch die höchstmögliche Fehlertoleranz hat ihre Grenzen. Nicht ist wichtiger als eine Datensicherung und in richtiges Datensicherungskonzept.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
04.11.2014 um 11:28 Uhr
Zitat von Captnemo:

Dafür hat der liebe Gott ja die Datensicherung erfunden

Natürlich. Aber es ist ein Unterschied, ob der Betrieb einfach weitergehen kann, oder erst das System offline genommen werden muß, bis das backup wieder drin ist. Ganz zu Schweigen von dem Datenverluist zwischen Zeitpunkt des Backups und derm Ausfall.

lks
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Mitglied: DuncanMacLeod77
04.11.2014 um 11:33 Uhr
Danke für die ausfühliche Erklärung. Jetzt ist mir alles klar geworden. Du hast mir sehr weitergeholfen! Danke!
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Mitglied: DuncanMacLeod77
04.11.2014 um 11:34 Uhr
Herzlichen Dank für diese detaillierte Erklärung, die mir das Verständnis für das RAID-System gebracht hat.
Endlich mal jemand, der die Dinge verständlich rüber bringt!

5-Sterne Antwort!
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Mitglied: Lochkartenstanzer
04.11.2014, aktualisiert um 11:38 Uhr
Zitat von fisi-pjm:

> PS. Und ja, ich habe es schon erlebt, daß zwei Platen in einem RAID5 sehr kurz hintereinander ausgefallen sind.

Ja, das ist meistens so, ist ja auch logisch. Du hast in einem Raid meistens Platten des gleichen Typs vom gleichen Hersteller,
die fast die identische anzahl an Zugriffen mit einer nahezu identischen Laufzeit haben. Wenn dann eine ausfällt sind die
anderen meistens nicht weit.

Das ist mri schon bewußt, lät sich aber manchmal nicht vermeiden, weil man das nehmen muß, was der Lieferant da hat oder "der Kunde die beio Amazon günstiger bekommt."

Genau aus dem Grund bin ich eher der Raid 10 + Hotspare verfechter.

Hotspare hilft nicht imemr, im oben besagten Fall war die zwar da, aber die zweite Platte file aus, bevor das rebuild fertig war. das kann Dir beim RAID10 genauso passieren.

In Kombi mit einem verlässlichen Backup

Verlässliches Desater-recovery (Backup ist nur ein teil davon) ist sowieso Grundvoraussetzung, egal wieviel Redundanz man für den Weiter-Betrieb nach Festplattenausfällen man einplant.

RAID 10 Kostet vielleicht am Anfang mehr, aber der Mehrwert durch eingesparte Wartezeiten innerhalb der 2-3 Jahre die so ein
Platte in Betrieb ist holt das bestimmt wieder raus. Aber wie gesagt das ist meine Persönlich subjektive Meinung jeder der
ein anderes Raid System bevorzugt hat bestimmt auch seine Gründe und es gibt sie ja schließlich nicht ohne Grund.

RAID10 und RAID5/6 haben ganz verschiedene Einsatzgebiete. Die 300€ für eine Platte mehr oder weniger wiegen den Produktivitätsverlust für mindestens einen halben Tag "Stillstand" fast nie auf.

lks

PS: RAID10 wird meist da verwendet, wo Performance wichtig ist, RAID5 oder 6 dort, wo Kapazität wichtig ist. Daher ist es meist selten sinnvoll RAID5 oder 6 mit weniger als 4 bzw 5 Platten aufzubauen.
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Mitglied: Captnemo
04.11.2014 um 11:49 Uhr
Letztlich kommt es doch immer darauf an, wie viel Moneten man ausgeben möchte um so-und-so viel Ausfallsicherheit/Redundanz zu erhalten. Mit den entsprechenden Aufwendungen ist alles möglich, bis hin zur vollständigen, räumlich getrennten Redundanz eines Rechenzentrums.

Das alles entscheidende ist jedoch, das man alle erdenklichen Ausfälle vorher geplant und nach Möglichkeit auch getestet hat, damit man im Falle eines Falles keine Bösen Überraschungen erlebt (Rücksicherungszeit, Verhalten des Controllers, Kontrollmechanismen, Ersatzhardwarebeschaffung). Der Teufel scheißt ja in die Ecke

Und das zu Beurteilen obliegt den Threadersteller.
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Mitglied: fisi-pjm
04.11.2014 um 11:51 Uhr
Hotspare hilft nicht imemr, im oben besagten Fall war die zwar da, aber die zweite Platte file aus, bevor das rebuild fertig war.
das kann Dir beim RAID10 genauso passieren.


Uhh das ist übel

RAID10 und RAID5/6 haben ganz verschiedene Einsatzgebiete. Die 300€ für eine Platte mehr oder weniger wiegen den
Produktivitätsverlust für mindestens einen halben Tag "Stillstand" fast nie auf.

Das mein ich noch nicht mal, ich geh nur von der Performance im Idealbetrieb aus. Sprich du hast ein Raid 10 auf deinem Fileserver oder deiner SQL Datenbank. Die Anwender starten ihre Anwendungen die auf die Platten zugreifen. Und wenn es pro Anwendung nur 1 Sekunde schneller ist hast du bei 10 Anwendungen oder Dateien am Tag bei 10 Mitarbeitern über 3 Jahre 18 h Arbeitszeit gespart, dafür gibts schon ganz gute Platten
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Mitglied: DuncanMacLeod77
04.11.2014 um 14:43 Uhr
Hallo Captnemo,

der Dank sollte insbesondere an Dich gehen für die ausführlichen Erläuterungen. Ich konnte mit Deiner Erklärung alles gut nachvollziehen! Daher 5-Sterne für diese Top-Antwort bzw. Erklärung!
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