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Serverkonzept mit SBS 2011 inkl. SQL und Forefront TMG (virtuell oder physikalisch)

Frage Microsoft Windows Server

Mitglied: TheDuke

TheDuke (Level 1) - Jetzt verbinden

14.07.2011 um 01:46 Uhr, 6426 Aufrufe, 9 Kommentare

Nachdem ich leider bisher erfolglos durch's WWW gesurft bin auf der Suche nach einer Entscheidungshilfe für mein aktuelles Serverprojekt hoffe ich hier auf einige konstruktive Lösungswege. Ich freue mich über jegliches Feedback.

Gegeben ist ein physikalischer Server auf dem SBS 2011, SQL Server und Forefront TMG sowie zusätzlich weitere Forefront Absicherungen für Exchange, etc. und GFI Faxmaker laufen sollen. Die Auslastung ist nicht besonders hoch und es greifen lediglich max. 10 Domänenbenutzer auf den Server zu. Die Webseite inkl. SQL Anbindung läuft ebenfalls auf der Maschine.

Bisher übernimmt diese Dienste ein SBS 2003 Premium mit zwei Netzwerkkarten, Faxmodem (AVM B1) und ein serielles SMS Modem (Siemens MC 35i).

Wichtig ist auch die Abbildung von 5 statischen IPs nach Außen, welches nur wenige Router- und der SBS 2011 in der Standardkonfiguration nicht abbilden können.

Mit dem neuen Set-Up wird auch ein neuer Server zum Einsatz kommen:

- DELL T310 mit Xeon 2,53 GHz Quad Core
- 24 GB RAM
- 2x GBit NIC
- PERC H200 Raid Controller
- 1x 500 GB SATA HDD (WD Enterprise Class)
- 1x 250 GB SATA HDD Raid1 (WD Enterprise Class)
- 1x 500 GB SATA HDD Raid1 (WD Enterprise Class)
- 1x AVM B1 Faxcontroller (PCI)
- 1x Siemens MC35i SMS Modem (Seriell)

Ich hatte bereits mehrere Szenarien durchgespielt, stoße bisher jedoch immer wieder auf Probleme. Die erste Idee, mit Hyper-V zwei VMs für Forefront und SBS zu schaffen, scheitert wohl an der fehlenden Integration des Faxcontrollers und SMS Modems. Den SBS ohne Virtualisierung installieren und alles inkl. TMG auf die Maschine packen ist aufgrund der Begrenzung des SBS auf einen NIC auch nicht die eleganteste Lösung.

Allerdings bin ich nicht auf den SBS 2011 festgelegt, eine Installation der Einzelkomponenten wäre auch denkbar. Wo liegen hier die Vor- bzw. Nachteile (außer den Mehrkosten)? Meinem Verständnis nach, besteht der SBS aus den selben Einzelkomponenten und ist eigentlich nur mit verschiedenen Wizards versehen, sowie der Nutzerlimitierung. Die Performance bei der Installation von Einzelkomponenten dürfte doch gleich sein und ich hätte die Möglichkeit der Nutzung von zwei NICs (WAN und LAN).

Wie wäre jedoch noch die Konfiguration mit SBS 2011 als Hostsystem und Forefront TMG als VM? So langsam raucht mir der Schädel

Hat hier jemand schon solch ein Szenario umgesetzt oder wie wären eure Empfehlungen? Die Möglichkeit eines zweiten Servers besteht erst einmal nicht.

Ich bin für jeden Tipp dankbar!
Mitglied: builder4242
14.07.2011 um 08:43 Uhr
Hallo,


Soweit ich weis kannst du auf einem SBS kein Hyper-V mehr installieren und wenn wird es ziemliche Probleme geben.
Ich würde für die FAX und SMS Sache einfach eine zweiten entweder alten oder kleinen neuen Server hinstellen.

Bei Hyper-V musst du auch auf die Lizenz Host und VM aufpassen.
Bitte warten ..
Mitglied: 51705
14.07.2011 um 10:09 Uhr
Zitat von TheDuke:
Ich hatte bereits mehrere Szenarien durchgespielt, stoße bisher jedoch immer wieder auf Probleme. Die erste Idee, mit
Hyper-V zwei VMs für Forefront und SBS zu schaffen, scheitert wohl an der fehlenden Integration des Faxcontrollers und SMS
Modems.

Dir auch ein nettes Hallo.

So habe ich das schon oft gelöst. Die Peripherie (USB/Seriell) wird über Device-Server abgebildet (USB-LAN oder Seriell-LAN). Als Faxcontroller kommt meist Ferrari zum Einsatz (die werden über LAN angebunden).

Gruß, Steffen
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Mitglied: martin-s
14.07.2011 um 10:28 Uhr
Hallo!

Wenn du eh den Hyper-V einsetzt, dann kannst du dir ja die zusätzliche Maschine sparen, da du über den Hyper-V Host
auf die Geräte zugreifen kannst.

Gruß, Martin
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Mitglied: TheDuke
14.07.2011 um 12:35 Uhr
Hallo!
Ich glaube Hyper-V geht zu installieren, auch wenn es evtl. nicht supportet ist. Einen zweiten Server möchte ich möglichst vermeiden.
Aber genau um dieses "Geht zwar, aber ist nicht supported." dreht sich doch einiges. Mir stellt sich hier die Frage, warum ich den SBS 2011 installieren soll, mit einer Konfiguration, welche mir eh alle Wizards zu nichte macht, da vieles nicht supported ist (2 NICs, Hyper-V, direkt am WAN mit mehreren IPs, etc.)? Ist es da nicht besser auf die Einzelkomponenten zurückzugreifen? Wie gesagt, die Lizenzkosten bleiben erst einmal außen vor.

Grüße!
Bitte warten ..
Mitglied: TheDuke
14.07.2011 um 12:39 Uhr
Mahlzeit!

Das hört sich auch interessant an. Ich werde mal ein wenig googlen. Ferrari Faxcontroller sind neben Brooktrout glaube ich auch eine Empfehlung des GFI Faxmakers.
Besten Dank!

Gruß, Timo.
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Mitglied: TheDuke
14.07.2011 um 12:48 Uhr
Zitat von martin-s:
Hallo!

Wenn du eh den Hyper-V einsetzt, dann kannst du dir ja die zusätzliche Maschine sparen, da du über den Hyper-V Host
auf die Geräte zugreifen kannst.

Gruß, Martin

Tach auch!
Wie bildest du das ab? D.h. mal angenommen die Geräte sind am Hostsystem dran (muss so oder so sein), wie spreche ich diese aus einer VM heraus an? Für seriell evtl. noch möglich (Named Pipes?) aber für PCI ist das soweit ich weiß bei Hyper-V nicht machbar. GFI auf dem Host installieren fällt denke ich auch flach, da sich der Faxmaker ins AD integriert und die angenommenen Faxe auch über dieses verteilt. Wie sieht es mit dem Windows Faxdienst aus? Wie werden die Faxe dort verteilt? Es macht ja kein Sinn auf dem Host AD und Exchange zu installieren nur um Faxe zu routen

Gruß, Timo
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Mitglied: martin-s
14.07.2011 um 13:13 Uhr
Hallo.

Es gibt so wie beim Tobit einen Fax Deamon, den du auf dem Computer mit der Faxkarte installiert,
und dann die Faxsoftware (auf dem Exchange installiert) darauf zugreift.


Gruß
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Mitglied: TheDuke
14.07.2011 um 13:48 Uhr
Zitat von martin-s:
Hallo.

Es gibt so wie beim Tobit einen Fax Deamon, den du auf dem Computer mit der Faxkarte installiert,
und dann die Faxsoftware (auf dem Exchange installiert) darauf zugreift.


Gruß

Danke, dass werde ich mir mal ansehen obwohl mir die Vorgehensweise noch nicht klar ist, d.h. im speziellen das Routing eingehender Faxe für mehrere Benutzer abzubilden. Aber vielleicht ist es einfacher als ich jetzt denke
Grüße!
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Mitglied: dog
14.07.2011 um 18:51 Uhr
Die erste Idee, mit Hyper-V zwei VMs für Forefront und SBS zu schaffen, scheitert wohl an der fehlenden Integration des Faxcontrollers und SMS Modems.

Vmware ESXi kann mit neuerer Hardware (Stichwort: VT-d - nicht zu verwechseln mit VT-x) ganze Hardwaresubsysteme wie PCI-Karten an den Gast durchreichen (allerdings mit Einschränkungen).
Bitte warten ..
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