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Welche Strafen für fehlende Lizenzen

Frage Sicherheit Rechtliche Fragen

Mitglied: GITLNFRKUBBC

GITLNFRKUBBC (Level 1) - Jetzt verbinden

02.03.2009, aktualisiert 15:28 Uhr, 25493 Aufrufe, 24 Kommentare

Hallo zusammen,

ich habe da mal 'ne Frage ...

Ich habe als Systemadministrator bei einer Firma angefangen und komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Abgesehen davon das das alles nur suboptimal organisiert ist vermute ich auch größere rechtliche Probleme.

Es ist so, das es nahezu keine Softwarelizenzen gibt. Als nicht "gar keine" aber deutlich zu wenig, egal wo man hinschaut. Es gibt auch keine Sowareinventarisierung, weder im SOLL noch im IST-Bereich.
Dazu kommt, das es überhaupt kein Bewusstsein dafür gibt, das man da was machen sollte. Das Argument ist immer : Wir haben doch 'ne Firewall, das sieht ja keiner."

In Zahlen sieht das z.B. so aus : ca. 550 Clients mit Office XP und ca. 60 Lizenzen ... oder ca. 30 Clients mit Adobe Acrobat und ca. 10 Lizenzen.

Gibt es "Erfahrungswerte" wie das bei solche Dimensionen mit den Strafen aussieht?

Und wo kann ich einen Hebel ansetzen um das Problem sofort oder wenigstens nach und nach zu lösen?

Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Gruß
Mitglied: Alphavil
02.03.2009 um 15:34 Uhr
Hi,

Ich kenn zwar keine genauen Zahlen aber ich weiss das Die Softwarefirmen da sehr hinterher sind was Lizensen bei Firmen angeht und es zu extrem hohen Strafen kommen kann.

Daher schnell auf OpenOffice umrüsten


Greetz

André
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Mitglied: harald21
02.03.2009 um 15:35 Uhr
Hallo,

über die Strafen kann ich keine Aussagen treffen, aber um deine Vorgesetzten wenigstens etwas in Schwung zu bringen solltest du mal nach dem Begriff "Geschäftsführerhaftung" googlen.
Das Argument "hinter der Firewall sieht das ja keiner" ist so nicht mehr gültig, seit es bei Windows XP und Office XP die Produktaktivierung gibt!

Mit freundlichen Grüßen
Harald
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Mitglied: joyamas
02.03.2009 um 16:14 Uhr
also , es sind nicht gerade 2-3 Lizenzen die euch fehlen.... Bei so einem Verstoss, würde ich mich nicht wundern wenn der Betrieb deswegen vorübergehend geschlossen wird.

Das mit der Firewall ist blödsinn. Es reicht wenn ein frustrierender Mitarbeiter eigene Firma anonym bei Microsoft anzeigt. Das Gleiche könnte auch von der Konkurenz kommen.

Also, schnell Microsoft Partner Programm nehmen (egal ob Abo, Leasing, Tech......) oder auf Linux/OpenOffice umsteigen.
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Mitglied: Sascha-1
02.03.2009 um 16:39 Uhr
Hallo,

also, keine Ahnung in welcher Position du dich bei dieser Firma befindest, aber als erstes musst du mal deinen Vorgesetzten in schriftlicher Form auf diesen Misstand hinweisen, damit du selbst nicht noch haften musst.

Leitende Angestellte müssen dies schriftlich tun und sollten auch auf schriftliche Antwort bestehen!

Nun ja Software ohne gültige Lizenz zu verwenden ist Diebstahl. Dürfte klar sein das sich sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Geschädigte dafür interessiert. Also neben Knast oder Bewährungsstrafe (hier geht es nach meinem Wissen nach vor allem nach der Höhe der Schädigung in €), muss man auch mit Entschädigungszahlungen rechnen, on Top kommt dann die Lizenzierung die noch aussteht.

Keine Ahnung in welcher Firma du da arbeitest, aber es ist davon auszugehen das einige Köpfe rollen werden.
Bei der Anzahl der Lizenzen frage ich mich gerade ob Ihr keine Revision habt, auch diese ist hier in der Pflicht sich um solche Dinge zu kümmern, schonmal eine IT Prüfung gehabt (Retorik).

Also eine kleine Anzeige bei der Polizei, von einem Mittarbeiter der mit seiner Kündigung doch nicht so ganz einverstanden ist und IT Leiter Revisionsleiter und GF haben ein Problem.

Leider scheinen eine Menge Leute zu meinen, das Software nur auf freiwilliger basis Bezahlt werden muss!?

Kurzfristig bekommst du dein Problem gelöst, indem du die Lizenzen kaufst. Etwas länger wird folgendes dauern: Die Systeme die nur als bessere Schreibmaschine dienen und auf denen keine großen Anforderungen an Excel oder Access gestellt werden mit Open Office ausstatten MS Office deinstallieren. Achtung, falls du einen Exchange im Einsatz hast, und Ihr wenigstens die Calls habt, darfst du das Outlook verwenden. Calls sollten im übrigen auch berücksichtigt werden, wenigstens jeder Client sollte eine Lizenz haben.


Gruß

Sascha
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Mitglied: SlainteMhath
02.03.2009 um 16:41 Uhr
Der bereits genannte Begriff "Geschäftsführerhaftung" ist Deine beste Waffe

Das Argument mit der Firwall ist natuerlich quatsch. Es genügt ein unzufriedener und/oder gekündigter Mitarbeiter der eine (anonymen) Hinweis an die BSA gibt und schon gibts eine Vor-ort Überprüfung. Gerüchteweise haben die dann auch schonmal nette Herren von der Staatsanwaltschaft dabei.
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Mitglied: 45877
02.03.2009 um 17:24 Uhr
Zitat von joyamas:
also , es sind nicht gerade 2-3 Lizenzen die euch fehlen.... Bei so
einem Verstoss, würde ich mich nicht wundern wenn der Betrieb
deswegen vorübergehend geschlossen wird.

klar, zeig mir einen fall wo sowas passiert ist.
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Mitglied: NetWolf
02.03.2009 um 17:33 Uhr
alles halb so schlimm, Softwarehersteller werden nicht gucken kommen. Die Polizei wird auch keinen Großeinsatz machen.

Aber.....

Bei der nächsten Steuerprüfung fragt das Finanzamt: wo sind die Rechnungen der Softwarekäufe?

Sollten diese nicht vorgelegt werden können, droht mit absoluter Sicherheit ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung!! = Laden dicht

Mir ist bekannt, das Finanzbeamte nach solchen Dingen ganz besonders Ausschau halten!!


Grüße aus Schönberg (Lübeck)
Wolfgang
(Netwolf)
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Mitglied: Dynadrate
02.03.2009 um 18:41 Uhr
Ich weiß aus eigener Erfahrung das die Software Distributoren regelmäßig Consultants los schicken um Lizenz-Audits zu machen, z.b. für McAffee, IBM, Microsoft, Novell Software (sicherlich noch viele mehr). Wenn ihr eure Software nicht über einen Distributor bezieht wird auch das allerdings nicht so schnell betreffen.
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Mitglied: GITLNFRKUBBC
03.03.2009 um 08:45 Uhr
Hallo zusammen,

ich danke schonmal für die "Denkanstöße".

Eigentlich schade, das niemand eine Zahl sagen konnte. Das einzige was ich mal gehört habe ist, das so um das 10fache nochmal oben drauf kommt ... als Strafe, Schadensersatz, Anwaltskosten u.s.w.
Also wenn z.B. eine Office-Lizenz 200 Euro kostet, dann kann man davon ausgehen das zusätzlich nochmal 2000 Euro obendrauf kommen. Ein hübsches Sümmchen : 500 fehlende Lizenzen = 1,1 Millionen Euro Kosten.

Ist das utopisch oder könnte das passen?

Gruß
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Mitglied: Alphavil
03.03.2009 um 10:18 Uhr
Ist doch ein nettes Sümmchen

Sorry aber 500 fehlende Lizenzen is mehr als kriminell, schau das da was passiert sonst gibts dicke Probleme
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Mitglied: HolgerH
03.03.2009 um 10:50 Uhr
Hallo Sascha_1

wir haben auch das problem mit office. Ist es wirklich korrekt wenn die Cals für Exchange vorhanden sind das man keine Lizenz für Outlook benötigt? bei uns ist Exchange 2003 im Einsatz und als Outlook 2007

Gruß

Holger
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Mitglied: joyamas
03.03.2009 um 16:29 Uhr
also, wenn man über 500.000 € für die fehlenden Lizenzen zu zahlen sind (Clients, Office, Server+CALs , großzügig kalkuliert) + Bußgelder, kann ich mir schon vorstellen dass in heutiger Zeit dewegen Firma unter geht.

Ich kenn ein Beispiel, bzw. selber erlebt vor ca 10 Jahren. Aber das in einem anderen Thread.
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Mitglied: Froxy-HN
04.03.2009 um 17:02 Uhr
Ich habe mich heute auch mal etwas schlau gemacht..

Wie zuverlässig und genau meine Informationen nun wirklich sind.. ??

Jedenfalls wurde mir von einem Leiter einer großen IT-Abteilung ein Betrag von 3500-5000 € genannt für einen Arbeitsplatz mit XP-Pro + volle Office Ausstattung.

Wobei in seinem Fall nur vereinzelte Lizenzen gefehlt hatten und der Betrieb somit nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen ist.
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Mitglied: software-dude
05.03.2009 um 21:04 Uhr
Hallo, ich beschäftige mich beruflich mit Software-Lizenzierung. Neudeutsche Modeworte sind etwa Software Compliance oder etwas weiter gefasst Software Asset Management (SAM).

Ich würde Dir empfehlen in zwei Richtungen zu denken und handeln. Zunächst mal salopp ausgesprochen. Deinen eigenen Hintern zu retten. Weise Deinen Vorgesetzten am Besten per E-Mail auf die Situation hin. Damit hast Du Deine Schuldigkeit getan. E-Mail würde ich aufheben. Ein E-Mail reicht im Falle eines Falles auch zur plausiblen Belegung, dass Du Dich hinreichend um eine Verbesserung bemüht hast.

Als nächstes würde ich versuchen die Situation zu thematisieren und tatsächlich eine Verbesserung herbeizuführen. Die unterschiedlichen Hersteller handhaben solche Situationen unterschiedlich.

Adobe: Sehr lasch bei 30 Lizenzen. Die werden es vermutlich nie checken. Dann im schlimmsten Fall Nachlizenzierung.

Microsoft: Sehr hart. Mich wundert, dass die nicht schon auf deren Radar sind. So ein extremer Fall mit 90% Unterlizenzierung kam mir noch nicht unter. Üblicherweise verlangt MS das "Glattziehen" der Lizenzen über ein Lizenzprogramm. Es wird vor allem deshalb teuer für Euch, weil MS dann keinen Spielraum mehr für die Optimierung lässt. Bei optimaler Wahl des Lizenzprogrammes können schnell mal 50% oder mehr an Kosten gespart werden. Das fällt dann weg. Bei 90% Unterlizenzierung kann MS auch ein Exempel statuieren und die Firma/GF verklagen. Ist schon extrem, wirklich! Gibt übrigens Knast auf Bewährung.

IBM: Regelmäßige Audits über KPMG. Ähnlich wie bei MS muss nachlizenziert werden und das dann ohne SBO (Special Bid Offers), die oft 30% 50% oder sogar 70% betragen.

Also einen Lizenzoptimierer kontaktieren (weiß nicht, ob ich hier einen posten darf?) und sich ein Angebot erstellen lassen. Ein Lizenzoptimierer ist bei ca. 500 PCs nach ein/zwei Tagen fertig. Viele gehen in Vorleistung und machen die Beratung kostenlos. Vorteil ist, dass der auf Eurer Seite ist (sein sollte) und wenn er gut ist, alle Tricks und Kniffe kennt, den Bestand zu optimieren.

Aufwändige Lösungen mit Inventarisierungswerkzeugen etc. sind in der Praxis bei 500 PCs nicht unbedingt nötig. Ein guter Optimierer wird mit einfachen Zählungen recht nahe an die Realität kommen und ein paar Prozent zu wenig interessiert niemand.
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Mitglied: fboy33
09.03.2009 um 10:01 Uhr
Hallo Zusammen,

aus eigener Erfahrung heraus kann ich folgendes berichten:
wir haben vor ca. 8 Jahren bei einer Netzwerklösung alle PCs mit den gleichen Lizenzen installiert, da die HDD kopiert wurden. Die einzelnen Lizenzen waren natürlich vorhanden und wurden von uns "ordnungsgemäß" aufgerissen und bei jedem User hinterlegt.
Nach ca. 5 Monaten bekam der Kunde einen Brief von Microsoft, in dem von ihm verlangt wurde den Kaufnachweis aller Lizenzen nachzuweisen...was zum Glück möglich war, denn es wurde mit Strafverfolgung gedroht. MS wusste genau wie viele Lizenzen benötigt wurden!

tschüs Erhard
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Mitglied: joyamas
09.03.2009 um 10:58 Uhr
Zitat von fboy33:

..... Strafverfolgung gedroht. MS wusste genau wie viele Lizenzen
benötigt wurden!



Ja, das habe ich auch erlebt. MS ist bei diesem Thema sehr hart und konsequent. Andersrum bietet gerade MS viele verschiedene Lizenzierungsmodele an. (ob Action Pack, MSDN Partnerschaft, Lizenzen-Leasing....)
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Mitglied: Huegel
09.03.2009 um 11:04 Uhr
Hallo,

ich kann dir nur raten: Rette deine Haut!

Du hast bei diesem Unternehmen unter völlig falschen Voraussetzungen deinen Job angefangen. Als Admin darf man davon ausgehen, dass bei so einer Betriebsgröße halbwegs korrekt lizensiert wurde. Darauf würde ich deinen Chef schriftlich hinweisen. " .. habe ich erfahren müssen, dass unterlizensiert ist. Ich bitte um Kenntnisnahme, dass ich nicht haftbar . . " oder so ähnlich.

Aber ganz wichtig ist: nerven!

Jeden Tag, bei jedem Kontakt zu einem unlizensierten Rechner, würde ich eine E-Mail an die Verantwortlichen schicken, indem du mitteils, dass du festgestellt hast, dass nicht lizensiert ist und du um die Erlaubnis bittest, diesen unlizensierten Rechner zu bearbeiten.
Du mußt das Risiko auf deine Geschäftsführer abwimmeln!
Teile Ihnen täglich mit, dass du die Verantwortung nicht übernehmen kannst und darauf hinweist, dass dies nicht in Ordnung ist.

Wünsche Dir, dass du da heile rauskommst!
Gruß

Hügel
P.S. Dies ist meine persönliche Meinung, keine Rechtsberatung!
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Mitglied: software-dude
09.03.2009 um 23:51 Uhr
Zitat von Huegel:
Hallo,

ich kann dir nur raten: Rette deine Haut!

Du hast bei diesem Unternehmen unter völlig falschen
Voraussetzungen deinen Job angefangen. Als Admin darf man davon
ausgehen, dass bei so einer Betriebsgröße halbwegs korrekt
lizensiert wurde. Darauf würde ich deinen Chef schriftlich
hinweisen. " .. habe ich erfahren müssen, dass
unterlizensiert ist. Ich bitte um Kenntnisnahme, dass ich nicht
haftbar . . " oder so ähnlich.

Aber ganz wichtig ist: nerven!

Jeden Tag, bei jedem Kontakt zu einem unlizensierten Rechner,
würde ich eine E-Mail an die Verantwortlichen schicken, indem du
mitteils, dass du festgestellt hast, dass nicht lizensiert ist und du
um die Erlaubnis bittest, diesen unlizensierten Rechner zu
bearbeiten.
Du mußt das Risiko auf deine Geschäftsführer
abwimmeln!
Teile Ihnen täglich mit, dass du die Verantwortung nicht
übernehmen kannst und darauf hinweist, dass dies nicht in Ordnung
ist.

Wünsche Dir, dass du da heile rauskommst!
Gruß

Hügel
P.S. Dies ist meine persönliche Meinung, keine Rechtsberatung!
Naja, ich würde die Haut so retten, dass ich meinen Job behalte. Der Admin ist verpflichtet die GF oder seinen Chef zu informieren. Er muss aber keine Polizei spielen, seinen Arbeitsplatz gefährden oder sonst irgendwie sich Kompetenzen anmaßen, die ihm nicht zustehen.
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Mitglied: software-dude
10.03.2009 um 00:00 Uhr
Zitat von Sascha-1:
...
darfst du das Outlook verwenden. Calls sollten im übrigen auch
berücksichtigt werden, wenigstens jeder Client sollte eine Lizenz
haben.
...
Wenn es nur so einfach wäre. User-CAL und Device-CAL Ich bin mir nicht ganz sicher, aber in einer Exchange-CAL ist kein Outlook drin. Nur die eh kostenlose Version die man aber ohne CAL nicht mit seinem Exchange nutzen darf. Also Exchange braucht immer CALs!
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Mitglied: software-dude
10.03.2009 um 00:12 Uhr
Zitat von NetWolf:
alles halb so schlimm, Softwarehersteller werden nicht gucken kommen.
Die Polizei wird auch keinen Großeinsatz machen.

...

Schlichtweg falsch! Die kommen 100 Prozent. Zum Beispiel IBM ca. alle zwei Jahre mit KPMG, Oracle bei Verdacht über LMS (License Management Services) und Microsoft ebenfalls. Alle Hersteller fahren Statistiken über den registrierten Lizenzbestand. Das ist für die das Schöne bei registrierten Lizenzen über ein Lizenzprogramm. Das Finanzamt interessiert sich übrigens nicht dafür.

Ich denke einige hier sollten wirklich mal den Rat von Profis einfordern. Ich weiß nicht, ob ich den Link zu einem von meinen Lieblingspartnern posten darf. Ich mache es trotzdem. Vielleicht hilft es. Lizenzierung vom Software
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Mitglied: software-dude
10.03.2009 um 00:31 Uhr
Zitat von Dynadrate:
Ich weiß aus eigener Erfahrung das die Software Distributoren
regelmäßig Consultants los schicken um Lizenz-Audits zu
machen, z.b. für McAffee, IBM, Microsoft, Novell Software
(sicherlich noch viele mehr). Wenn ihr eure Software nicht über
einen Distributor bezieht wird auch das allerdings nicht so schnell
betreffen.

Endkunde -> Reseller -> Distributor -> Hersteller. Das ist der normale Vertriebsweg. Distributoren werden sich niemals als Erfüllungsgehilfen der Hersteller einspannen lassen. Distributoren sind ihren Resellern verpflichtet. Die Reseller ihren Kunden. Audits machen Hersteller immer selbst bzw beauftragen Drittfirmen damit.

Es gibt freiwillige, proaktive Audits, was auch dem Thread-Eröffner zu empfehlen wäre. Das machen zertifizierte Partner/Reseller. Ob denen mal ein Disti unter die Arme greift weiß ich nicht. Kompetente Lizenzberater helfen vielleicht dem Disti und kennen sich oft besser aus als der Hersteller.

Praxisfall: Es gibt in DE drei von Oracle zertifizierte Firmen, die Pro-Aktive Audits auf Wunsch des Kunden durchführen dürfen. Das Ergebnis ist offizielles Dokument mit dem Status Quo , dass alles sauber ist. Audits erfolgen dann keine mehr durch Oracle. Das Dokument ist rechtsverbindlich. Komplex ist bei Oracle die Interpretation des "Multiplexings". Hier habe ich drei Monate für einen Kunden mit Oracle gestritten (ich bin einer von den Dreien ), bis die sich ergeben haben. Größenordnung der Ersparnis: 400 Enterprise Edition Named User Plus Lizenzen, oder 240.000,00 initial und jährlich davon 22% Maintenance! Kosten für den Kunden: 3 Manntage Beratung.
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Mitglied: 78105
28.04.2009 um 17:37 Uhr
Moinsen,

schon mal an gebrauchte Lizenzen gedacht, statt an Strafbewehrung und Audits von KPMG?

Rein darf ins Haus eh nur der, der einen stichhaltigen Verdacht hat, dass illegale Lizenzen benutzt werden. Reinlassen muss man letztendlich nur den Staatsanwalt, und der braucht einen Richter, der einen Durchsuchungsbeschluss unterschreibt. Die Anforderungen an einen solchen sind hoch, da reicht kein \"komisches Gefühl\" beim Reseller oder Hersteller: Es müssen konkreten Beweiser her, dass illegale Lizenzen eingesetzt werden. Die meisten Sünder werden erwischt, weil sie nicht nur zu doof sind, ihre Lizenzen sauber zu führen, sondern auch ihre Rechte nicht kennen.

Ich habe Kunden, die einer angekündigten Revision / Audit schlicht widersprochen haben und um Nennung der triftigen Gründe gebeten haben, die den Verdacht einer Unterlizenzierung begründen sollen. Die haben nie wieder was von denen gehört. Und wenn sie unangemeldet kommen, dann lässt Du sie von der Security höflich vom Gelände bringen.

Also bitte erstmal locker durch die Hose atmen.

Das Ganze erinnert mich an die Horrorgeschichten über die Rechte der GEZ. Alles Käse! Ich habe in meiner Hütte das Hausrecht, egal, was "Lizenzbestimmungen" behaupten, und wen ich nicht in der Hütte haben will, den lass ich auch nicht rein.

Übrigens, gebrauchte Lizenzen kosten - je nach Version - bis zu 50% weniger als neue und sind genauso gut, da sie nicht abnutzen. Ausserdem bieten wir auch abgekündigte Versionen an, für die man sonst neue beschaffen müsste um sich dann das "Recht zum Downgrade" geben zu lassen .

Gruß,

StefanO

P.S. Das ist auch keine Rechtsberatung aber tägliche Praxis in der Welt der HHS UsedSoft, für die ich arbeite.
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Mitglied: software-dude
29.04.2009 um 09:41 Uhr
Hmmm, ich bin beim Beitrag von usedsoft schon ein bisschen über die Intension ins Grübeln gekommen. Sicherlich ist der Hinweis auf die Möglichkeit gebrauchte Software zu erwerben korrekt. Wichtig ist aber auch hier, dass die Lizenzbestimmungen eingehalten werden, was teilweise nicht so einfach und trivial ist, wie mancher Händler von gebrauchter Software seinen potentiellen Kunden weismachen möchte. Dis ist aber nicht das Thema hier. Man könnte ja dafür einen eigenen Thread aufmachen, falls Interesse besteht.

Problematisch bei dem Beitrag von usedsoft finde ich, dass statt auf die korrekte Lizenzierung zu drängen eher darüber geschrieben wird, wie ein Audit verhindert werden kann. Zitat: "Die meisten Sünder werden erwischt, weil sie nicht nur zu doof sind, ihre Lizenzen sauber zu führen, sondern auch ihre Rechte nicht kennen."

Die Verharmlosung von Verstößen gegen geltendes Lizenzrecht gerade durch einen Händler von gebrauchter Software wirft selbstverständlich ein schlechtes Licht auf die gesamte Branche. Da hilft auch nicht der Hinweis "P.S. Das ist auch keine Rechtsberatung aber tägliche Praxis in der Welt der HHS UsedSoft, für die ich arbeite."

Weiterhin enthält der Beitrag schlich weg falsche Darstellungen der Realität. "Die Anforderungen an einen solchen sind hoch, da reicht kein 'komisches Gefühl' beim Reseller oder Hersteller: Es müssen konkreten Beweiser her, dass illegale Lizenzen eingesetzt werden." ist beispielsweise auch eine unüberlegte Äußerung bzw. eine "Nullweißheit". Kein Hersteller wird auf Grund von einem schlechten Gefühl eine Audit anordnen. Wann, wie oft und in welcher Form Audits durchgeführt werden, ist in den jeweiligen Lizenzverträgen geregelt. Darüberhinaus können Hersteller tätig werden, wenn ein begründeter Verdacht vorliegt. Das könnte beispielsweise die Aussage eines entlassenen Mitarbeiters sein.

Um auch ein bisschen aus der Praxis zu plaudern kann ich jedoch teilweise den Ausführungen von usedsoft zustimmen. In den meisten Fällen werden "unbewusste" Verstöße gegen die Lizenzbestimmungen gütlich zwischen Lizenznehmer (Kunde) und Lizenzgeber (Hersteller) geregelt. Dies gilt vor allem, wenn ersichtlich ist, dass der Kunde sich Mühe gab, die Situation zu bereinigen. Verhält man sich jedoch falsch, und das beginnt bereits mit der Reaktion des Kunde auf ein angekündigtes Audit ("wir müssen leider draußen bleiben" ist das falsche Signal), werden manche Hersteller sehr, sehr unangenehm und die nachträgliche "Versorgung" mit gebrauchter Software ist dann eh nicht mehr möglich. Dann wird es richtig teuer (im besten Fall) oder für die Verantwortlichen noch wesentlich unangenehmer (Anzeige)!

In diesem Sinne werde ich weiterhin locker durch die Nase atmen und meinen Kunden bei der optimalen und korrekten Lizenzierung helfen. Gebrauchte Software-Lizenzen sind nur ein Teil einer optimierten SAM-Strategie.
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Mitglied: RalphSchneider1
28.05.2009 um 22:40 Uhr
Was mich in diesem Zusammenhang schon lange mal interessieren würde: Wie kommen die Softwarefirmen eigentlich kleinen 1-Mann-Betrieben, Selbstständigen usw. auf die Spur, die mit Lizenzen lax umgehen. Ich kenne z.B. jede Menge Selbstständige, die Software einsetzen, welche nur für den privaten Gebrauch gratis ist, oder die sich gegenseitig Software "ausleihen".

Ralph
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