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Suche Fachterminus: Netzwerkverkabelung testen bzw. durchmessen

Frage Netzwerke LAN, WAN, Wireless

Mitglied: SarekHL

SarekHL (Level 3) - Jetzt verbinden

05.08.2014 um 10:22 Uhr, 3419 Aufrufe, 16 Kommentare

Hallo zusammen,

bei einer von mir betreuten Kirchengemeinde scheint eine Netzwerkleitung zwischen Patchfeld und Netzwerkdose gestört zu sein. Obwohl ein Kabeltester eine problemlose elektrische Durchgängigkeit aller acht Adern bescheinigt, bekommen daran angeschlossene Geräte keinen Connect:
- Switchseitig kommt es zu einem sehr langsamen Blinken der Link-LED
- PC-seitig kommt es alle paar Sekunden zu der Meldung "Ein Netzwerkkabel ist nicht angeschlossen"

Den Switch und den PC kann ich als Fehlerursache weitgehend ausschließen, denn wenn ich an den gleichen Switch-Port einen anderen Port des Patchfeldes anschließe, und den PC dann an die dazugehörige Netzwerkdose anschließe, gibt es keine Probleme.

Nun möchte ich einen Elektriker beauftragen, die betroffene Leitung einmal durchzumessen. Gibt es einen bestimmten Fachbegriff für eine solche Messung? Nicht dass der Elektriker auch nur einen Kabeltester nimmt und dann behauptet, es wäre alles in Ordnung.


Danke im Voraus,
Sarek \\//_
Mitglied: killtec
05.08.2014 um 10:24 Uhr
Hi,
eine Fachfirma dafür sollte das richtige Equipment haben. Man kann auch direkt sagen, die sollen eine Netzwerkleitung komplett mit Protokoll durchmessen.

Als kleiner Tipp, schau mal, ob deine Leitung irgendwo einen Knick hat oder eine Ader nicht komplett bis unten bei den LSA Klemmen durchgedrückt ist.

Gruß
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Mitglied: SarekHL
05.08.2014 um 10:31 Uhr
eine Fachfirma dafür sollte das richtige Equipment haben. Man kann auch direkt sagen, die sollen eine Netzwerkleitung
komplett mit Protokoll durchmessen.

"Durchmessen mit Protokoll" klingt schon mal gut.


Als kleiner Tipp, schau mal, ob deine Leitung irgendwo einen Knick hat oder eine Ader nicht komplett bis unten bei den LSA Klemmen durchgedrückt ist.

Da der 19"-Schrank ziemlich verwinkelt eingebaut ist, kommt man da nicht ohne weiteres, also ohne Ausbau des Patchfeldes dran. Und da werde ich nicht rangehen; das soll schön die Firma machen, die die Verkabelung damals installiert hat. Mit Glück (ich weiß nicht, welche Garantiezeit damals vereinbart wurde) ist das sogar noch im Garantiebereich.

Davon abgesehen geht an den Schrank auch nie jemand dran, ich bin zur Zeit der Einzige der einen Schlüssel hat. Darum würde es mich wundern, wenn die Leitung plötzlich einen Knick hat. Das hat ja zwei Jahre problemlos funktioniert ...
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Mitglied: killtec
05.08.2014 um 10:33 Uhr
Hi,
wenn da eine Garantie mit ausgehandelt wurde ist das alles doch kein Problem. Wurde bei der Installation ein Messprotokoll erstellt?
Klingt so als ob das evtl. von vorn herein nicht funktionierte?
Wurde der Anschluss schon mal genutzt? Mit einem anderem Rechner?

Gruß
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Mitglied: Lochkartenstanzer
05.08.2014, aktualisiert um 10:43 Uhr
Zitat von SarekHL:

Das hat ja zwei Jahre problemlos funktioniert ...

Mäuse und andere Nagetiere können diesen Zustand sehr schnell ändern. das dumme daran ist, daß das nciht einfach dann "kaputt" ist, sonder manchmal nur ein bischen geht., sprich die Impedanz ist so verändert, daß eien rein ohmsche Messung funktioniert, aber wechselstrommessungen bei höheren frequenzen was ganz anderes sagen.

lks

PS: Manchmal ist es auch nur ein Nagel oder eine Schraube in der Wand, der das Verlegerohr trifft.

PPS: es reciht auch manchmal weitere kabel zu ziehen, die dann ggf. die schon vewrlegten kabel mechanisch belasten.

Du sieshst: Ursachen kann es iele geben. genaueren Aufschluß kann also nur eine ordentlch prtokollierte Messung ergeben.
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Mitglied: SarekHL
05.08.2014 um 10:41 Uhr
Zitat von killtec:

wenn da eine Garantie mit ausgehandelt wurde ist das alles doch kein Problem.

Ich weiß eben nicht, wie lange. Zwei Jahre, was ja durchaus eine übliche Garantiezeit ist, sind gerade um ...

Wurde bei der Installation ein Messprotokoll erstellt?

Keine Ahnung, da müßte jemand Akten wälzen ...


Klingt so als ob das evtl. von vorn herein nicht funktionierte?
Wurde der Anschluss schon mal genutzt? Mit einem anderem Rechner?

Ich zitiere: "Das hat ja zwei Jahre problemlos funktioniert". Nicht (nur) mit einem anderen Rechner, sondern auch mit diesem ...
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Mitglied: SarekHL
05.08.2014 um 10:44 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Mäuse und andere Nagetiere können diesen Zustand sehr schnell ändern. das dumme daran ist, daß das nciht
einfach dann "kaputt" ist, sonder manchmal nur ein bischen geht., sprich die Impedanz ist so verändert, daß
eien rein ohmsche Messung funktioniert, aber wechselstrommessungen bei höheren frequenzen was ganz anderes sagen.

Also müsste der Eletriker die Impedanz messen? Genau solche Stichworte suche ich, damit wir ihm klipp und klar sagen können, was er machen soll und was eben nicht reicht ...

P.S.: Gibt es vielleicht eine Norm oder eine VDE-Vorschrift, die eine sachgemäße Messung einer Netzwerkleitung beschreibt? Also dass wir z.B. eine Messung nach ISO XXX beautragen können?
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Mitglied: Lochkartenstanzer
05.08.2014, aktualisiert um 10:56 Uhr
Hier siehst Du, welche Parameter für eine Netzwerkverbindung störend sein können, als da sind : frequenzabhängige Impedanz, Dämpfung (auch frequenzabhängig), Nebensprechen, Dispersion, Laufzeitunteschiede etc.

lks
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Mitglied: colinardo
05.08.2014, aktualisiert um 21:54 Uhr
Zitat von SarekHL:
P.S.: Gibt es vielleicht eine Norm oder eine VDE-Vorschrift, die eine sachgemäße Messung einer Netzwerkleitung
beschreibt? Also dass wir z.B. eine Messung nach ISO XXX beautragen können?

Hier gibt es je nach Kabeltyp unterschiedliche Testklassen, aber die allgemein gültigen Standards sind:

Das wissen die Elektriker aber, wenn du Ihnen sagst wo das Problem liegt, die haben Ihre nicht ganz billigen Multifunktions-Tester dafür, wenn es ein ordentlicher Betrieb ist.

Grüße Uwe
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Mitglied: Nr60730
05.08.2014 um 11:01 Uhr
Moin Sarek,

geh in die Buchhaltung, hol dir die Telefonnummer / Mailadresse vom ausführenden und beschreib denen deine Situation.

EIn gutes Messgerät sagt dir auch ohne den Schrank (der es in den meisten Fällen auch nicht ist) zu vesetzen wo genau (im Zentimeterbereich) das Kabel eine Macke hat.

Da kann auch mal eine nachträglich gezogene 380 V Leitung die Ursache sein (alles schon erlebt)
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Mitglied: MrNetman
05.08.2014, aktualisiert um 11:41 Uhr
Dein gesuchter Begriff heißt Netzwerkkabel - Zertifizierung.

Die entsprechenden Tester haben neben der qualifizierten Gut-Schlecht-Aussage auch Analysemöglichkeiten um den Fehlerort recht genau zu bestimmen. Die Schraube in der Wand ist danach schnell gefunden, oder was häufiger ist, eine der beiden Seiten neu aufgelegt.

geeignete Geräte DSP-4000, DTX, DSX-5000, Wireexpert, LanTEK
Handwerksbetriebe, die solche Geräte mit führen soltlen den Fehlerort finden können.

Fehlerhaft kann auch die Oberfläche der Stecker und vor allem der Buchsen sein. Mehrfaches und kräftiges Stecken kann kurzfristig und überbrückend helfen.

Gruß
Netman
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Mitglied: chiefteddy
05.08.2014 um 11:49 Uhr
Hallo,

der europäische bzw. deutsche Standard ist DIN EN 50173. Dort sind die erforderlichen Messungen und die einzuhaltenden Grenzwerte für die jeweiligen Verkabelungs-Kategorien (CAT5 usw.) festgelegt.

Üblicherweise ist ab Verlegung in CAT5 für jeden verlegten Link (Vom Patchpanel bis zur Dose) bei Übergabe an den Auftraggeber ein Prüf- bzw. Meßprotokoll zu übergeben, welches die jeweiligen Kennwerte nach DIN EN 50173 dokumentiert.

Existieren diese Prüfprotokolle bei euch? Oder wie hat die "Fachfirma" ihre qualitätsgerechte Arbeit nachgewiesen? Die "Nichtübergabe" der Prüfprotokolle ist ein Mangel bei der Leistungserbringung und kann mit Kürzung der vereinbarten Bezahlung "geahndet" werden.

Ein für die Zertifizierungs-Messung geeignetes Meßgerät (zB. http://de.flukenetworks.com/enterprise-network/network-testing/CableIQ- ... ) gehöhrt zur Pflichtausstattung einer "Netzwerk-Firma"! Und die weiß auch, dass man dem Kunden ein Prüfprotokoll übergeben muß!!

Hat denn der Link schon mal funktioniert?

Jürgen
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Mitglied: wiesi200
05.08.2014, aktualisiert um 14:05 Uhr
Hallo,

so nebenbei eine Übersicht zu Gewährleistungsfristen bei Elektroinstallationen.
http://www.zveh.de/fileadmin/user_upload/documents/ZVEH/Dokumente_fuer_ ...

Gewährleistung != Garantie
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Mitglied: MrNetman
05.08.2014 um 14:17 Uhr
Zitat von chiefteddy:
Ein für die Zertifizierungs-Messung geeignetes Meßgerät (zB. http://de.flukenetworks.com/enterprise-network/network-testing/CableIQ- ... ) gehöhrt zur Pflichtausstattung einer "Netzwerk-Firma"! Und die weiß auch, dass man dem Kunden ein Prüfprotokoll übergeben muß!!

Gerade der CableIQ ist kein Zertifizierungstester und nur begrenzt für die Fehlersuche einsetzbar.
Aber für die Leute, die Hardware, wie Switches, Router und Server installieren oft sehr hilfreich.

Gruß
Netman
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Mitglied: mrtux
05.08.2014, aktualisiert um 22:04 Uhr
Hi!

Zitat von SarekHL:
Fachbegriff für eine solche Messung?** Nicht dass der Elektriker auch nur einen Kabeltester nimmt und dann behauptet, es

Ja den gibt es. Das nennt sich Zertifizierung...

z.B. eine Zertifizierung nach Klasse D (ISO Class D) mit Messprotokoll. Den Daten des Protokolls kannst Du dann Werte (Dämpfung, ACR, NEXT usw.) und Diagramme entnehmen, anhand man dann die Qualität der Verkabelung bewerten kann und welcher Norm das dann entspricht. Ein Fluke DTX/DSX mit Injektor ist dazu geeignet und das Protokoll wird mit der Software Fluke LinkWare erstellt.

Du beauftragst also nun deinen Elektriker das Netzwerk mindestens nach Klasse D zu zertifizierten, dann kannst Du sicher sein, dass darauf ein Gigabit Ethernet stabil läuft und dein Fehler nicht an der Verkabelung liegt. Bedenke aber das kostet für ein gesamtes Netzwerk richtig viel Kohle, denn alleine der o.g. Messautomat kostet ca. 8000 Euro in der Anschaffung und zwischen 200-350 Euro Leihgebühr pro Tag (ohne den Fachmann).

Übrigens wurde das hier (zumindest von mir) schon gefühlte drei Millionenmal erklärt -> Suchfunktion.

mrtux
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Mitglied: Dobby
06.08.2014 um 22:28 Uhr
Hallo,

Gibt es einen bestimmten Fachbegriff für eine solche Messung?
- Netzwerkverkabelung durchmessen und protokollieren lassen.
- Fehlersuche und Protokollierung in der Netzwerkverkabelung
- Protokollierte Leitungsmessung
- Isolationsmessung des Isolationswiderstands (Netzwerkkabel)


P.S.: Gibt es vielleicht eine Norm oder eine VDE-Vorschrift, die eine sachgemäße Messung einer
Netzwerkleitung beschreibt? Also dass wir z.B. eine Messung nach ISO XXX beautragen können?
Basis der heutigen Gebäudeverkabelung von Netzen sind die in den letzten Jahren erarbeiteten Normen auf diesem Gebiet. Dabei gibt es im wesentlichen drei grundlegende Normen, die für bestimmte geographische Regionen von Bedeutung sind:

CENELEC EN 50173 (1995): "Informationstechnik: Anwendungsneutrale Verkabelungssysteme", die in Deutschland auch als DIN EN 50173-1 und folgende in deutscher Sprache veröffentlicht wurde.
ISO/IEC 11801 (1995): Generic cabling for customer premises
EIA/TIA 568 A/B (1994): Commercial building telecommunications cabling standard


Weiter lesen....


Gruß
Dobby


Quellenhinweis
Netzwerkmafia.de
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Mitglied: MrNetman
07.08.2014 um 10:26 Uhr
Zitat von Dobby:
CENELEC EN 50173 (1995): "Informationstechnik: Anwendungsneutrale Verkabelungssysteme", die in Deutschland auch als DIN
EN 50173-1 und folgende in deutscher Sprache veröffentlicht wurde.
ISO/IEC 11801 (1995): Generic cabling for customer premises
EIA/TIA 568 A/B (1994): Commercial building telecommunications cabling standard//

Die alten Normen von 1995 (Cat3, 4, 5) würde ich aber jetzt nicht zugrunde legen. 2002 wurde die Norm DIN/EN 50173 erstmal für Gigabit und das unnötige Cat6 überarbeitet. Und später kam mit Cat6A die 10Gigabit Erweiterung. Oder besser der Verweis darauf.
Geänderte Normen gelten an Veröffentlichung und damit sind die alten ungültig.

Gruß
Netman

und das einzige und gesuchte Stichwort heißt Zertifizierung
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